Regie:
Keith Boak
Drehbuch:
Russel T. Davies
Darsteller:
Christopher Eccleston (The Doctor)
Billie Piper (Rose Tyler)
Camille Coduri (Jackie Tyler)
Corey Doabe (Spray Painter)
Ceris Jones (Policeman)
Jack Tarlton (Reporter)
Lachele Carl (Reporter)
Fiesta Mei Ling (Ru)
Basil Chung (Bau)
Matt Backer (Himself)
Andrew Marr (Himself)
Rupert Vansittart (General Asquith)
David Verrey (Joseph Green)
Navin Chowdhry (Indra Ganesh)
Penelope Wilton (Harriet Jones)
Annette Badland (Margaret Blaine)
Naoko Mori (Doctor Sato)
Eric Potts (Oliver Charles)
Noel Clarke (Mickey Smith)
Steve Spiers (Strickland)
Morgan Hopkins (Sergeant Price)
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Die Slitheen haben die Regierung der Britischen Inseln unterwandert und an sich gerissen. Nun versuchen sie, auch den Rest des Landes und des Planeten unter ihre Kontrolle zu bringen. Das abgestürzte Raumschiff war lediglich eine Ablenkung. Mit der Hilfe der Abgeordneten Jones versucht der Doctor die Pläne der Slitheens zu durchkreuzen.
Fortsetzung von Aliens of London
Da der Doctor kein Mensch ist, kann er den Elektroimpulsen der Slitheen als einziger widerstehen und sie auf sie zurückwerfen.
Rose und Harriet Jones sehen ihren Slitheen, der sich des Namens Margaret bedient, ebenfalls von dem Elektroschock getroffen und können aus dem Raum entkommen. Mutter Jackie, zu der sich inzwischen auch Roses Freund Mickey gesellt hat, erleben das gleiche und flüchten aus dem Haus.
Der Doctor versucht mit Hilfe der Sicherheitskräfte vor Ort die Aliens dingfest zu machen, aber diese sind wieder in ihre menschliche Haut geschlüpft und natürlich glaubt ihm niemand, dass sie nicht die sind, für die sie sich ausgeben.
Der Doctor zieht sich zurück. Er begegnet Rose und Harriet, deren einziges Ziel es ist, eine funktionsfähige Regierung unter Verwendung der Notfallprotokolle zu erstellen. Die Slitheen sind ihnen auf den Fersen, doch der Doctor hält sie mit der Drohung, sie alle unter Verwendung eines Feuerlöschers, den er ergreift, und seines Sonic Screwdrivers in die Luft zu jagen, auf Abstand. Nun befragt er sie und es stellt sich heraus, dass sie keine Rasse sind die eine Invasion plant, sondern eine Familie die Geschäfte macht. Sie möchten die Erde als Rohstoffquelle ausbeuten, doch leider stören die Menschen dabei. Also versuchen sie, sie möglichst effizient und ohne großen Aufwand los werden.
Harriet, Rose und der Doctor verschanzen sich jetzt in einem gepanzerten Besprechungsraum und planen von dort aus ihre weiteren Schritte. Jackie und Mickey haben unterdessen Mickeys Wohnung erreicht. Dann erhält Rose auf ihrem Handy einen Anruf von Mickey und mit seiner Hilfe kommen sie langsam hinter das Geheimnis. Das abgestürzte Raumschiff gehörte zum Plan. Es war ebenso eine Ablenkung, wie auch eine Falle.
Das Vereinigte Königreich hat die Kontrolle über seine schlagkräftigsten Waffen an die Vereinten Nationen abgegeben. Und so nutzen die Slitheens die inszenierte Bedrohung dazu, diese Kontrolle zurück zu erlangen, um eine angeblich im Orbit lauernde Angriffsflotte zu vernichten. In Wahrheit jedoch sollen die Nuklearwaffen der Auslösung des dritten Weltkrieges dienen, damit sich die Menschen selbst vernichten, und der Planet für eine kommerzielle Nutzung durch die Slitheen-Sippe frei wird.
Der Doctor riskiert alles und lässt unter Verwendung der Notfallprotokolle von Mickey über das Internet einen Raketenangriff auf Downing Street durchführen, obwohl er nicht sicher ist, ob Harriet und vor allem Rose es überleben. Doch das Wagnis gelingt. Die Bedrohung durch die Aliens ist gebannt, die drei haben dank des gepanzerten Raums überlebt und Harriet Jones, die sich in dieser Krise als äußerst widerstandsfähig erwiesen hat, ergreift die Initiative und übernimmt vorläufig die Regierungsgeschäfte.
Roses Mutter, die nun endlich die Wahrheit über die "Reisen" ihrer Tochter weiß, beginnt sich an den Gedanken zu gewöhnen und macht sogar den Versuch, den Doctor wirklich kennen zu lernen.
Doch nun stellt sich für Rose noch einmal die Frage, ob sie ihre Familie und ihren Freund für das Universum verlassen, oder ob sie auf der Erde bleiben will.
von Gisa von Delft
Rose hat Heimweh und die TARDIS landet tatsächlich punktgenau vor dem Haus ihrer Mutter - für altgediente Fans wirklich keine Selbstverständlichkeit ;). Das Verwirrspiel um 12 Stunden und 12 Monate hatte auch wirklich gute Effekte auf allen Seiten. Hier wurde der Companion mit Familienbindung, der eine Neuerung im Whoniversum darstellt, gewinnbringend eingesetzt. Somit war dieser Part sehr schön.
Die Slitheen hatten allerdings eher etwas Lustiges und waren als ernsthafte Gegner schwerlich einzuordnen. Lustig die Idee, dass sie sich in Häute von dickeren Menschen quetschen mussten und verräterische Gasausweich-Laute von sich gaben. Hier kam vielleicht eher das Prinzip Familienprogramm zum Tragen, denn für Kinder war das wahrscheinlich doch komisch und vor allem jagen einem diese Aliens mit den großen, dunklen, blanken Augen kaum wirklich Angst ein.
Eher absurd der Part, wo Mickey mal eben über das Internet einen Raketenangriff starten kann, aber das ist eben eine der typischen Doctor-Geschichten - schließlich ist die Welt noch immer, wenn auch auf irreste Weise, gerettet worden. Hier geht es nicht um Logik, hier geht es um fantasievolle, spannende Unterhaltung. Ein tolles Spiel haben wir allerdings von den Darstellern gesehen, allen voran Christopher Eccleston. Und auch der Charakter Harriet Jones war vollauf gelungen.
Nun ja, vielleicht eher hier und da zum Schmunzeln, als zum Fürchten und wirklichen Mitfiebern war die Doppelfolge aber doch ganz unterhaltsam. |