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Doctor Who


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei


:: 1x01 Rose
:: 1x02 The End of the World
:: 1x03 The unquiet Dead
:: 1x04 Aliens of London (Part 1)
:: 1x05 World War Three (Part 2)
:: 1x06 Dalek
:: 1x07 The Long Game
:: 1x08 Father's Day
:: 1x09 The Empty Child (Part 1)
:: 1x10 The Doctor Dances (Part 2)
:: 1x11 Boom Town
:: 1x12 Bad Wolf (Part 1)
:: 1x13 The Parting of the Ways (Part 2)
:: 1x98 Children in Need
:: 1x99 Christmas Invasion


Doctor Who Episodenguide


1x01 "Rose"

[Rose]


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Regie:
Keith Boak
Drehbuch:
Russel T. Davies

Darsteller:
Christopher Eccleston (The Doctor)
Billie Piper (Rose Tyler)
Camille Coduri (Jackie Tyler)
Noel Clarke (Mickey Smith)
Mark Benton (Clive)
Elli Garnett (Caroline)
Adam McCoy (Clives Sohn)
Alan Ruscoe (Auton)
Paul Kasey (Auton)
David Sant (Auton)
Elizabeth Fost (Auton)
Helen Otway (Auton)

 Kurzinhalt
Rose ist Verkäuferin in einem Kaufhaus in London. Als sie in dessen Keller eines Tages von einer Meute Schaufensterpuppen angegriffen wird, erscheint ein mysteriöser Mann, der sich selbst als "Der Doctor" vorstellt und rettet sie. Sie findet heraus, dass er durch die Zeit reist, aber sie weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Mit ihm zusammen deckt sie die Ursache der zum Leben erwachten Plastikpuppen auf und entschließt sich letztlich tatsächlich, ihn auf seinen Reisen zu begleiten.


 Inhalt
Rose Tyler ist 19 Jahre alt. Sie lebt in London und arbeitet als Verkäuferin in einem Kaufhaus. Sie führt ein normales und zufriedenes Leben gemeinsam mit ihrem Freund Mickey und ihrer Mutter Jackie, bei der sie lebt.

Eines Tages führt sie ihre Arbeit in den Keller jenes Kaufhauses, wo sie von plötzlich von zum Leben erwachten Schaufensterpuppen angegriffen wird. Als es keinen Ausweg mehr zu geben scheint, taucht plötzlich ein Mann auf, der genau zu wissen scheint, was es zu tun gilt. Er stellt sich ihr als "Der Doctor" vor. Rose gehen der Fremde und der Vorfall mit den Schaufensterpuppen nicht mehr aus dem Kopf. Sie beginnt im Internet nachzuforschen und entdeckt Erstaunliches. Der Doktor scheint überall auf der Erde hin und wieder aufzutauchen und zwar in allen möglichen Epochen.

Doch ihre Wege kreuzen sich wieder und auch die Nachforschungen erweisen sich als gefährlicher als erwartet. Vor allem Roses Freund Mickey bekommt das zu spüren, als er von einer gefräßigen Mülltonne angegriffen und verschlungen wird.

Stück für Stück erfährt Rose mehr über den Fremden. Er ist ein Zeitreisender, dessen Ziel es ist, gegen Dinge wie lebende Schaufensterpuppen und Mülltonnen etwas zu unternehmen.

Zusammen mit Rose geht er auf die Suche und entdeckt die Lebensform, die das Oberhaupt der Plastikgefährten namens Autons ist: das Nestene-Bewusstsein. Es kontrolliert die Autons, für die die Erde mit ihrer Erdölindustrie ein ausgesprochen gut geeigneter Lebensraum ist. Das einzige was sie stört, sind die Menschen. Doch dieses Problem soll in absehbarer Zeit gelöst werden.

In dem Londoner Riesenrad hat das Bewusstsein unterdessen eine Möglichkeit gefunden, seine Impulse zu senden und in ganz London werden nun die Schaufensterpuppen lebendig und marschieren los. Entsetzen und Panik bricht unter den einkaufsbummelnden Menschen aus.

Rose und dem Doctor gelingt es, den Plan zu vereiteln. Doch es wird deutlich, dass der Doctor und das Nestene-Bewusstsein einander kennen und noch eine Rechnung miteinander zu begleichen haben. Offensichtlich stattet der Fremde nicht nur der Erde regelmäßige Besuche ab, sondern auch anderen Orten im Universum.

Der Doctor ist beeindruckt von Rose. Sie hat Mut, das Herz an der richtigen Stelle und außerdem einen praktisch veranlagten Verstand. Er bietet ihr an, mit ihm zu reisen, durch Raum und Zeit. Er bewerkstelligt dies mit seinem Schiff, der TARDIS, die sich äußerlich als blaue englische Police Box aus den 60er Jahren tarnt. Von außen nicht größer als jene Telefonzelle entpuppt sich das Schiff von innen als geräumige Reisemöglichkeit.

Für Rose ist die Entscheidung nicht leicht, bedeutet es doch, Mickey und ihre Mutter zu verlassen. Doch sie kann nicht anders. Nie wieder wird sie die Chance haben andere Planeten oder Epochen zu sehen und das kann sie sich nicht entgehen lassen. Sie tröstet sich damit, dass es nur ein Ausflug auf Zeit sein und dass sie irgendwann zurückkehren wird.


 Review
von Gisa von Delft

Ob wir es nun 'Series 1, Episode 1' oder 'Season 27, Episode 1' nennen, egal: der Doctor ist zurück! Mit Christopher Eccleston nach 19 Jahren Pause die neunte Inkarnation, die ihre Sache sehr bemerkenswert macht. Außerdem ist mit Rose Tyler ein Companion kreiert worden, der eine Neuerung mit sich bringt: sie hat eine Familie und ein soziales Umfeld. Und auf den ersten Eindruck hat man mit Billie Piper eine gute Wahl getroffen.

Rein darstellerisch ist der Neustart also schonmal gelungen. Die Regeneration wird nicht thematisiert, der Doctor ist erstmal einfach so (wieder) da. Vielleicht ist das aber für den neuen Einstieg nach so langer Zeit nicht verkehrt. Die New Series wird sicher eine Menge neuer,'unbedarfter' Zuschauer finden, die ein zu direkter Wiedereinstieg, der sich deutlich an der alten Serie orientiert, wahrscheinlich verunsichern würde. Hier beginnt man nun sinnvoller Weise erst einmal mit dem Companion und seinem Umfeld. So kann auch ein langsames Heranführen an das Wesen des Doctors eingeleitet werden und das ist wohl der bessere Weg.

Einige Erstzuschauer werden von dem lebenden Plastik etwas irritiert sein, aber mit den Autons, die dem Kenner der Serie wohlbekannt waren, hat man einen Anknüpfpunkt gewählt, der in dieser Geschichte gut einzubauen war und auch den alten Fans Tribut zollte. Mit dieser Art Gegner - es mussten und müssen halt nicht unbedingt immer seltsame, fremd aussehende Wesen sein - bleibt die Tradition sehr schön erhalten. Ebenso einstiegstauglich war es, die gesamte Handlung einfach erstmal in London zu belassen.

Alles in allem ein gelungener Wiedereinstieg, der behutsam in das Whoniversum einführt und es sinnvoller Weise natürlich auch 'modernisiert'. Schließlich hat Doctor Who eine lange Tradition und unterscheidet sich obendrein doch in vielen Dingen von anderen SF-Serien. Und gerade diese Unterschiede machten es zu etwas, das Kultcharakter hatte und auf diese Weise auch weiterhin haben dürfte.

Nachtrag zur deutschen Ausstrahlung: Diejenigen Fans, die die Originalversion kennen, hatten wohl alle eine gewisse Skepsis, um nicht zu sagen Angst, vor der Synchronisation. Diese Furcht hat sich m. E. allerdings als völlig überflüssig erwiesen. Ich bin mit der deutschen Fassung, auch wenn manche Stimmlage vollkommen anders ist, sehr zufrieden. Das Gesamtgebilde bleibt absolut homogen, die Charaktere verlieren nichts von ihrer Ausstrahlung und auch die Übersetzung ist (auch wenn akribisch Verfolgende natürlich Unebenheiten finden können) durchaus gelungen. Das ist wirklich beruhigend.