Dean Haglund
von Falk T. Puschmann
Auch einen Con-Neuling gab es auf der Galileo7. Der 30 jährige Kanadier Dean Haglund absolvierte seinen aller ersten Auftritt auf einer Con. Dennoch machte er - vor allem wegen seiner Stand-Up-Comedy-Erfahrung - eine recht gute Figur. Auffallend ignorierte er den eigens für ihn aufgestellten Stuhl und stellte sich stehend den Fragen des Publikums. Dabei ging es natürlich um sein Hauptthema Nummer 1: Seine Rolle in Akte X. Dort spielte er den anarchischen Computer-Nerd und Verschwöhrungstheoretiker Ringo Langly.
So wurde er natürlich auch nach Außerirdischen, Verschwöhrungstheorien und seinen persönlichen Erfahrungen mit Übersinnlichem befragt. Unter anderem erzählte er eine gruselige Geschichte über einen ehemaligen Fuß-Arzt, der sich heute auf das Entfernen von Alien-Implantaten spezialisiert haben will. Allerdings räumte er ein, dass er der Sache auch etwas skeptisch gegenüber steht. Außerdem kramte er eine seiner Lieblingsverschwöhrungstheorien heraus: Früher gab es in Roswell viele Ufosichtungen, was auf Testflüge von neuen US-Geheimflugzeuge geschoben wird. Seit kurzem allerdings nicht mehr. Statt dessen sind jetzt in Mexico viele UFO-Sichtungen zu verzeichnen. Also werden die Supergeheimen US-Flugzeuge jetzt in Mexico von Billiglöhnern zusammengeschraupt werden, um Geld zu sparen.
Außerdem wurde er natürlich nach dem neuen "Akte X"-Film befragt. Leider gab es aber noch nicht viel Neues zu berichten. Er erzählte, dass alle Darsteller schon einmal gefragt wurden, es aber noch keinen fertigen Vertrag zwischen X-Macher Chris Carter und Fox gibt und sich beide sowieso nicht so wirklich grün wären. Soweit er bereits gehört hatte, solle es keine Fortsetzung des Alien-Story-Arcs werden, sondern eine eigenständige Geschichte, schlimmer als die Folge "Blutschande" aus der vierten Season "Akte X".
Zum Schluss gab es dann noch etwas Impro-Theather. Dafür schnappte er sich eine mehr oder weniger Freiwillige aus dem Publikum, die den Stocksteifen Dean seinen Anweisungen nach bewegen sollte. Dabei bettete er das Ganze in eine kleine Story über einen Einbruch beim FBI ein.
Auch wenn Dean Haglund von seiner Präsenz und seinem Auftreten sicher weit von einem Frakes oder Dorn entfernt ist, war es doch ein kurzweiliges unterhaltsames Panel des sympathischen Comediens.
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