Bobbi Sue Luther
von Ralf Pappers
Über diese Frau brauchen wir eigentlich nicht mehr viel erzählen, denn das haben meine Kollegen ja zur Genüge auf der FedCon getan. Jetzt also sitzen ca. 100 Leute im Saal und niemand traut sich eine Frage zu stellen. Das ist für den da oben auf der Bühne natürlich nicht so schön. Mrs. Luther ist jetzt wohl auch kein Bühnenprofi, denn sonst würde sie vielleicht einfach etwas über die Dreharbeiten erzählen und nicht auf Fragen warten. Dann aber erbarmt sich doch noch jemand und so langsam fließen die Fragen Richtung Bühne.
Seit sie sich erinnern könne, habe sie sich für die Bühne interessiert und wollte im Entertainment etwas machen. Dann fing sie mit kleinen Sachen an, arbeitete als Model und jetzt eben als Schauspielerin.
Außerhalb ihrer Arbeit reist sehr gerne, möchte andere Länder und ihre Menschen kennen lernen. Außerdem liebe sie Extremsportarten und Modedesign.
Die perfekte Rolle, sagte sie lachend, wäre eine wo sie einen Gegner hätte, den sie zusammenschlagen könnte, wo es etwas zu Lachen und Romantik gäbe. Im Moment hätte sie verschiedenes in Petto an weiteren Projekten. Im Moment würde sie ein eigenes Script schreiben und dann würde sie noch kleine Filme drehen für ein Weblog.
Für die Orionsklavin hätte sie sich auch keine Classic-Folgen angeschaut, sondern Clips aus dem Internet heruntergeladen, die Fotos und kleine Szenen gezeigt hätten. Aber trotzdem sei die Classic-Serie eigentlich ihre Lieblingsserie, da mit ihr alles angefangen habe und sie ihren ganz eigenen Reiz habe.
Nachdem zwischendurch immer wieder die berüchtigte betretene Stille eingetreten ist, dreht sie die ganze Geschichte einfach um und stellt dem Publikum Fragen, auf die sie mit Handzeichen antworten müssen.
Und dann tauchen auch die ersten politischen Fragen zu Bush und seiner Politik auf, der sie sich ohne Schwierigkeiten stellt. Sie fände Mister Bush habe eine ganz schlechten Einfluss auf ihr Land. Clinton sei ein viel besserer Präsident gewesen. Und sie pers. Wäre froh wenn Bush für immer in Urlaub gehen würde.
Dann ist das Panel vorbei und sie bedankt sich ganz freundlich bei den Leuten. Sie freut sich auf die Party am Abend und auf das deutsche Bier. Und wir sollen doch alle kommen und zusammen einen schönen Abend verbringen.
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