Panel Patrick Stewart II
von Claudia Kern
Bei seinem zweiten Auftritt am Sonntag Nachmittag wirkte Stewart entspannter als am Samstag. Die Con, das merkte man deutlich, gefiel ihm und auch die Fans machten einen guten Eindruck.
Dank René Ahlbergs deutlichen Worten waren dem Publikum bereits beim ersten Panel extrem peinliche Fragen, wie: "Es ist mein Geburtstag, kann ich eine Umarmung bekommen?" oder "Ich habe nur noch neunzig Minuten zu leben und ein Autogramm ist mein letzter Wunsch." erspart geblieben. Auch beim zweiten wagte es niemand sich auf dieses Niveau zu begeben, und so bekam das Publikum teils intelligente, teils lustige Fragen und Antworten zu hören.
Einer der Höhepunkte war sicherlich ein Fan, der Stewart vor lauter Nervosität bereits unterbrach, als der noch zu einer längeren Antwort ansetzte. Das fand nicht nur Stewart, sondern auch das Publikum äußerst witzig.
Inhaltlich gab es wenig Neues, aber viel Amüsantes. So erzählte Stewart von seinem vergeblichen Versuch, als Aragon in Herr der Ringe besetzt zu werden, von seiner Rolle als Ahab in "Moby Dick" und von seinen ersten Erfahrungen mit Star Trek.
Ein Fan bat ihn darum zu singen, ein Wunsch, dem er jedoch elegant auswich.
Zum Abschluss gab's natürlich noch mal Shakespeare, dieses Mal jedoch keinen Monolog - den aus "The Tempest" hatte er nach eigenen Angaben vergeigt - sondern ein Sonnet. Unter tosendem Applaus verabschiedete sich Stewart mit den Worten "Until next time"... bis zum nächsten Mal.
Das hoffen wir auch.
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