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Convention Central


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FedCon 8


Conbericht FedCon 8


von Marcus Erbar

Freitag, 19.05.00
Nach angenehm kurzer und stauloser Fahrt kamen wir am Freitagmorgen gegen 10.00 Uhr in Bonn an.
Durch die Ankündigung, dass sich STCE-Mitglieder schon 2 Stunden vorher für die FedCon 9 anmelden konnten, entschlossen wir uns, gleich zum Maritim durchzufahren. Nach konsequenter Ausnutzung der noch freien Parkmöglichkeiten (sprich: Bürgersteig - wenn interessieren schon Halteverbote??) kamen wir auch recht zügig zu unseren Conpackages - und speziell zu einem dieser augenschädigenden, in geschmackvollem pink leuchtenden FedCon 8 all-inclusive-Armbänder. Man hörte zwar von einigen Besuchern, die es angeblich geschafft haben sollen das Band - ohne es zu zerstören - abends von ihrem Arm bekommen zu haben, jedoch sollte ein Großteil der Fans dieses Schmuckstück die nächsten 3 Tage und Nächte nicht mehr loswerden...

Danach hieß es dann ab ins Gästehaus, einchecken, sich das Gemecker einer Putzfrau anhören die mit dem Zimmer noch nicht fertig war und zurück ins Maritim. Zu diesem Zeitpunkt waren wir froh, schon so früh dagewesen zu sein - die Schlange vor der Conzrezeption war doch deutlich angewachsen. Da noch kein Panel im Hauptsaal anstand, verschafften wir uns erst einmal einen Überblick des Congeländes und machten den gut bestückten Händlerraum unsicher.
Als ich mir die Liste der Stars in der ständigen Autogrammstunde durchlas gab es auch schon die erste große Überraschung: Chase Masterson war da! Kurzerhand ließ ich Richard Arnold's Panel sausen und holte mir einen ersten Schwung Autogramme (*grins*).

Nächster Programmpunkt war Lolita Fatjo's Panel. Bevor sie begann Fragen zu beantworten, rief sie ihr "Mitbringsel" - und beste Freundin - Chase Masterson auf die Bühne. Diese machte allen Anwesenden den Grund für ihr Kommen unmißverständlich klar: "Ich bin hier, um Spaß zu haben!". Und den hatte sie ganz sicher :-) . Ihr folgte Richard Herd's Auftritt. Obwohl er einer der "unwichtigeren" Stars auf der FedCon war, verstand er es das Publikum zu unterhalten - speziell mit seinen ständigen "RAISE FOR THE SUPREME COMMANDER!"-Rufen brachte er die Fans sofort auf seine Seite.
Nun kam der erste Höhepunkt des Tages. René Auberjonois trat auf die Bühne. Wer einen schrulligen, sarkastischen Mann wie Odo erwartet hatte, wurde schnell eines besseren belehrt, denn René war von Beginn an sehr witzig und sympathisch. Er erzählte von seiner Familiengeschichte, sowie seinen aktuellen Film- und Serienprojekten. Durch die Story mit den gebrauchten Odo-Masken, welche er in einigen Räumen seines Hauses aufhängt, um damit seine Besucher zu erschrecken und einer kleinen Lektion für den ganzen Saal in der korrekten Aussprache seines Namens ("Ooh - bär - scho - njoa") hatte er die Lacher klar auf seiner Seite.
Nachdem René mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde, liefen noch zwei Fanfilme um die Wartezeit auf die Opening Ceremony zu verkürzen.
Selbige begann dann auch fast pünktlich gegen 20.00 Uhr nach Tobias Richters Conanimation (wobei der Name "Animation" fast schon eine Beleidigung für diesen 25-minütigen - mit beeindruckenden Special-Effects gespickten - Kurzfilm ist). Nun sollte es also endlich soweit sein... Marc B. Lee betrat die Bühne und begann jeden einzelnen der Stargäste, welche in den nächsten Tagen maßgeblich zum Gelingen dieser Con beitragen sollten, auf die Bühne zu rufen. Jeder Schauspieler, egal wie "wichtig" oder "unwichtig", wurde herzlich und mit ohrenbetäubendem Jubel empfangen. Überhaupt war die Stimmung im Hauptsaal während des ganzen Wochenendes einfach gigantisch - ein Fußballstadion ist ein Witz dagegen :-) .
Zu relativ später Stunde standen die beiden Panels von Marina Sirtis und Michael Dorn an. Marina war einfach klasse drauf! Sie wußte gar nicht, wie ihr geschah, als sie dem tosenden Applaus der Fans ausgesetzt war. Wie schon René Auberjonois ist sie das krasse Gegenteil ihres Star Trek-Charakters. Sie betonte auch ausdrücklich, sie sei nicht so nett und langweilig wie Counselor Troi - und stellte dies auch mehrmals unter Beweis. Marina wirkte unheimlich sympathisch und hat einen klasse Sinn für Humor. So schimpfte sie mit unaufmerksamen Fans und stellte solche zur Rede, die die unendliche Frechheit besaßen, während ihres Panels den Saal zu verlassen. Als sich aber herausstellte, dass diese nur auf dem Rückweg zu ihren Plätzen waren, war der Weltfrieden wieder hergestellt. Auf die Frage, welches Holodeckprogramm sie sich aussuchen würde, wenn sie die Wahl hätte, antwortete Marina, dass Troi Admiral werden sollte! Dann könnte sie Cpt. Picard auch sieben Jahre lang ignorieren!!!
Die Stunde ging viel zu schnell vorbei und eh man sich versah, kündigte Marc Lee auch schon Michael Dorn auf der Main Bridge an.
Kam es nur mir so vor, oder wirkte er wirklich ziemlich "gejetlagt"? Im Vergleich zu Marina Sirtis nur wenige Minuten vorher ging es in Michaels Freitag-Abend-Panel richtig ruhig zu. Er erzählte locker von seinen aktuellen Projekten sowie von seinem Hobby, der Fliegerei (nicht in kleinen Propellernuckeln, sondern in *richtigen* Düsenjets), welches Michael während der Dreharbeiten zu DS9 aus vertraglichen Gründen nicht ausüben konnte.
Zum Abschluß des ersten Contages zeigte Marc B. Lee noch massenhaft aktuelle amerikanische Kinotrailer und gab einige heißte Kinotipps für den Sommer.

Noch vollkommen durch die 75-minütige Hinfahrt geschlaucht(????) gings danach auch mit dem Auto zurück ins Gästehaus.
Soviel Schlaf wie in dieser Nacht habe ich bisher noch nie an einem Convention-Wochenende bekommen (auch wenn es bisher noch nicht allzu viele waren!) :-)


Samstag, 20.05.00
"The Day After" - das beschreibt wohl am Besten den Zustand der beiden Stars des ersten Panels: Jerry "Discogod" Doyle und Richard Biggs.
Vollkommen verkatert und mit viel zu wenig Schlaf traten sie auf die Bühne. Dementsprechend lief auch das Panel. Grundsätzlich wurde keine Frage ernsthaft beantwortet und wohl in jedem zweiten Satz von Jerry - der verkörperten "political incorrectness" - kam das Wort "fucking" vor. Es war vielleicht nicht jedermanns Geschmack, jedoch fand ich ihre ironische, lockere Art einfach nur klasse :-)
Vor der Mittagspause trat nochmal René Auberjonois auf die Main Bridge. Kurz kam er noch einmal auf seine Familiengeschichte zu sprechen und erzählte, wie dämlich er sich bei einigen Formwandel-Szenen vorkam.
Einige der witzigsten Szenen der Convention spielten sich im darauf folgenden Panel von Brent Spiner ab: Als er zum x-ten Mal aufgefordert wurde, etwas zu singen (Brent Spiner sang noch nie vorher auf einer Con), kam Marina Sirtis auf die Bühne gelaufen und ZWANG ihn dazu. Leider endete es so, dass Marina den kompletten Gesangspart übernahm und Brent praktisch nur vor sich hinsummte. Aber das *richtige* Singen sollte ja noch kommen! Außerdem kamen ihm brandneue Marketing-Ideen, wie "Schokoladenbier" und die Umbenennung von Tim's Band in "Tim Russ and the Russians". Brent bewies, dass er ein großartiger Entertainer (allein diese genialen Patrick Stewart Imitationen...) und ebenso ehrlicher Mensch ist und dementsprechend positiv wurde er auch von den Fans aufgenommen.

Parallel zur Autogrammsession 1 liefen die Panels der zahlreichen Nebendarsteller. Die größte Überraschung für das Publikum war wohl Alice Krige. Auch wenn ich schon die meisten ihrer Storys kannte, wußte sie durch ihre offene, freundliche Art zu begeistern. Nach der nettesten Borg des Star Trek Universums (sorry, Jeri ;-) folgte B5-Star Robin Atkin Downes, von dessen Panel ich leider nichts berichten kann, da ich den Rest des Nachmittages dazu nutzte, den Händlerräumen, der Kunstausstellung sowie der ständigen Autogrammstunde noch einen längeren Besuch abzustatten. Überhaupt war diese "ständige Autogrammstunde" im 1. Stock eine klasse Einrichtung. So konnten sogar die Tagesgäste Autogramme der zahlreichen Nebenstars, sowie von René Auberjonois, Tim Russ und Jerry Doyle bekommen und sie hat sicher dazu beigetragen, dass sich die Besucher besser auf das Congelände verteilt haben. Außerdem kam hierdurch auch der persönliche Kontakt zu den Schauspielern nicht zu kurz, was jedem wohl eher in Erinnerung bleibt, als während der regulären Autogrammstunde mal "Hi!" und "Thank you!" zu den "großen" Stars zu sagen. Besonders hervorzuheben waren hier Richard Herd, der wohl problemlos mehrere Stunden am Stück über seinen Job reden könnte, Richard Biggs und selbstverständlich Alice Krige und die unermüdliche Chase, die am Sonntagnachmittag nicht mal mehr wußte (oder eher: wissen wollte *grins*), wieviele Stunden sie in den letzten Tagen dort oben gesessen hatte.
Ganz besonderes Gedränge gab es am Nachmittag am Stand von Premiere World - es stand ja schließlich die Entscheidung in der Bundesliga an... Allein an den über das gesamte Congelände schallenden Jubelrufen konnte man die Tore des letzten Spieltages zählen - also DAS war wirklich mal was ungewöhnliches für eine Convention...
Das einzige Panel, welches ich vor dem Kostümwettbewerb noch mitbekommen habe, war das von Andrew Prine. Sagen wir mal, es war... seltsam! Er kam auf die Bühne, stellte sich kurz vor, sagte ständig er wolle so schnell wie möglich zum Abendessen, handelte kurz zwei oder drei Fragen ab und verließ die Main Bridge auch schon wieder... wieso ihm dieses Panel überhaupt gegeben wurde, blieb wohl allen Anwesenden schleierhaft.
Wesentlich unterhaltsamer war dagegen die Kostümprämierung. Ob Data-Family oder die zahlreichen anderen Teilnehmer - sie waren alle sehr gut und boten eine klasse Show. Nach einem anstrengenden Nachmittag wurde so nochmal richtig Stimmung für die noch kommenden Highlights des Abends gemacht.
Mal wieder absolut pünktlich (man kann es gar nicht oft genug sagen!) startete Michael Dorns zweites und letztes Panel um 20.30 Uhr. Im Gegensatz zumVortag wirkte er wesentlich erholter, was sich auch deutlich bemerkbar machte. Interessant war die Frage eines Fans, welche seiner Serienpartnerinnen denn nun die bessere Küsserin war. Nachdem er sich versicherte, dass Marina nicht in der Nähe war, meinte Michael, dass Terry Farrell unschlagbar war! Bei Marina hätte er sich immer so gefühlt, als würde er seine eigene Schwester küssen - und erntete dafür schallendes Gelächter. Wegen Worfs zahlreichen Affären bekam Michael von einem Fan den Spitznamen "Weiberheld" verpasst, womit er sich dann auch für den Rest des Panels stolz brüstete und immer wieder betonte "I'm a Weiberheld!!". Mit den mittlerweile schon obligatorischen Standing-Ovations wurde er von den Fans verabschiedet.

Tim Russ hielt noch ein Mini-Panel, bevor der Hauptsaal wegen seines bevorstehenden Konzertes geräumt werden mußte. Als etwas später dann etwa 1500 Menschen in möglichst kurzer Zeit alle wieder in den Saal hineinwollten, kam doch noch das für diese Convention ansonsten ungewohnte "Herden-Feeling" auf. Nachdem jeder sicher auf einem Platz gelandet war, ging es mit Neil Norman und seinem "Cosmic Orchestra" los. Sie spielten Ohrwürmer aus den verschiedensten Sci-Fi Serien, was sich doch sehr interessant anhörte. Darauf folgte noch eine ganz besondere Überraschung - eine knapp bekleidete(...) Chase Masterson trat auf die Bühne und gab einige Songs in bester Marilyn Monroe-Manier zum Besten (u.a. ihr berühmtes "Latinum is a girl's best friend"). Während Tim Russ' CD-Präsentation hauten die Jungs dann nochmal richtig in die Tasten. Der gesamte Saal stand auf den Beinen, in den Gängen wurde getanzt und nach drei Zugaben verließ er erst gegen 1 Uhr am morgen die Bühne um danach noch jedem Interessierten ein Exemplar seiner CD zu signieren.
Gerüchten zu Folge feierten Stars wie Jerry Doyle, Richard Biggs, Lolita Fatjo und Chase Masterson noch bis in die *frühen* Morgenstunden in der Piano-Bar des Maritim...


Sonntag, 21.05.00
Zeit zum Abschiednehmen? Noch lange nicht!!
Durch diverse Roompartys und die lange Nacht in der Piano-Bar stand vielen Conteilnehmern die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben. Auch Marc Lee konnte nur noch an "Hefeweizen" und den "Anton aus Tirol" denken...
Irgendwie schaffte er es aber trotzdem, Denise Crosby auf die Bühne zu rufen... und mein Gott, war die Frau erholt *grins*. Durch ihre unheimlich sympathische und muntere Art schaffte sie es, auch denn letzten noch im Halbschlaf befindlichen Besucher aufzuwecken. Natürlich drehte sich in ihrem Panel fast alles um ihre "Trekkies"-Dokumentation. Parallel dazu lief auch die zweite Autogrammsession während der auch ich meine Unterschriften bekommen sollte. Selbige lief dermaßen gut, dass das "Nummerngirl" im modischen Baströckchen kaum mehr zur Ruhe kam und ständig mit einem aktualisierten Schildchen übers Congelände laufen mußte (schöne Grüße auf diesem Weg :-) ). So konnten in nicht mal 3 Stunden über 1200 Besucher durchgeschleust werden und sämtliche(!) Besitzer einer 3-Tages-Karte ihre Autogramme erhalten.
Als sich dann mal wieder eine Karawane ambitionierter Hobbyfotografen mit schlechten Plätzen in Richtung Bühne aufmachte (Autor dieses Berichts nicht ausgeschlossen...) näherte sich ein frühes Highlight des Tages. Um punkt 10.30 betrat Brent Spiner die Main Bridge. Obwohl dieses Panel weit über 1 1/2 Stunden lang wurde, war es - wie schon am Samstag - äußerst unterhaltend. Ein Besucher drängte ihn dazu, den Song aus "Insurrection" zu singen und hatte natürlich auch den Text mitgebracht. Und nach kurzem Hin-und-Her passierte es tatsächlich: Brent Spiner sang zum ersten(!!!) Mal auf einer Convention - und zwar den kompletten Song inklusive Michael Dorn's und Patrick Stewart's Zeilen. Es war zum schieflachen! Als man ihm nach 90 Minuten ein Schlusszeichen gab, wollte er gar nicht mehr runter von der Bühne. So forderte er jeden, der am Mikrofon stand auf, eine wirklich gut Frage zu stellen, da dies die letzte sein würde. "That wasn't a good question! Next... this one didn't count!" fügte er jeder Antwort hinzu, die er daraufhin gab, so dass sich *die* letzte Frage auf vier "letzte" Fragen ausdehnte und sein Panel komplett den Zeitrahmen sprengte. Da aber ohnehin die Auktion anstand war es halb so schlimm. Und um gar nicht erst in Versuchung zu geraten - ich hatte mittlerweile eh schon viel zu viel Geld ausgegeben - verließ ich nach Spiners Panel auch den Hauptsaal, um mich noch ein bißchen umzuschauen.
Um 14.00 Uhr stand das zweite Panel von Jerry Doyle an. Nach der langen Samstag-Nacht, mußte er sich wohl etwas schonen und füllte erstmal die Hälfte seiner 45 Minuten mit einem der genialen Babylon 5 Blooper-Videos. Da Richard Biggs diesmal nicht in der Nähe war, wurden sogar erneute Fragen über seine angestrebte politische Karriere zwar kurz, aber seriös beantwortet. Ohne weitere verbale Entgleisungen von Jerry startete Marina Sirtis zweites Panel pünktlich auf die Minute.
Sie war genau die richtige für das letzte Panel der diesjährigen Convention und verbreitete nochmal richtig gute Laune. So erzählte sie von ihrem kleinen Hund "Skilaggi", mit dem Brent und Michael einmal Football gespielt haben (wobei der Hund als Ball diente), sprach über ihre Vorliebe für Fußball und wie sehr sie Gert Müller damals gehaßt hatte, da er ihrer Meinung nach immer nur "Stolpertore" in der letzten Minute fabriziert habe :-)

Und dann war es schon wieder so weit - ohne das der Hauptsaal vorher geräumt werden mußte startete die Closing Ceremony mit der Conanimation sogar schon einige Minuten früher als geplant. Man muß diese Closing eigentlich erlebt haben - die Stimmung kann man kaum auf so knappen Raum mit Worten beschreiben. Zunächst durften einige Stars einen Song zum Besten geben, was sich dann auch mehr (Robin Atkin Downes, René) oder weniger (Denise Crosby - dafür mußte sie auch zweimal ran *grins*) gut anhörte. Dann kamen nochmal alle Stars außer Michael Dorn, Brent Spiner und Andrew Prine, die auf ihre Flieger mußten, nacheinander auf die Bühne. Und was für ein Empfang ihnen bereitet wurde!!! Unvergessen eine vollkommen sprachlose Alice Krige, die späte Einsicht eines Richard Biggs ("For 5 years I was on the wrong fucking show!"), sowie eine zu Tränen gerührte Marina Sirtis, die sich bei allen Fans für ihr gutes Leben, ihr Haus, ihr Auto usw. bedankte - einigen Besuchern standen wohl auch die Tränen in den Augen. Nach dem Abgang der Stars von der Bühne war aber noch lange nicht alles vorbei. Nach minutenlangen Standing-Ovations und tosendem, von Marc Lee ständig angeheiztem Applaus kamen tatsächlich alle nochmal hervor, umarmten sich und waren sichtlich begeistert bis überwältigt von den anwesenden Fans!

Und das war's auch schon wieder - noch ein letztes Treffen mit dem restlichen Trekdinner Koblenz vor dem Ausgang des Maritim und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von der diesjährigen FedCon nach einem viel zu kurzen aber unvergesslichen Wochenende.

Abschließend noch ein *dickes* Lob an die Organisatoren und sämtliche Helfer! Sowohl das Programm, als auch die Autogrammstunden waren klasse organisiert. Und trotz der großen Anzahl an Stargästen kam über die gesamten drei Tage kein Streß auf und selbst die Warteschlangen der ständigen Autogrammstunde hielten sich in Grenzen (vorausgesetzt man stellte sich nicht unbedingt zu den Stoßzeiten an, zu denen die Tageskartenbesitzer ihre Chance auf Autogramme wahrnahmen). Die 14 Gaststars empfand ich nicht als zuviel, wobei wohl bei dieser Zahl eine gewisse Grenze erreicht ist. Jeder der Stars hatte zumindest einen kleinen Auftritt auf der Bühne, ob jetzt im Rahmen eines Panels oder - wie Chase - im "Vorprogramm" von Tim Russ' Konzert.

P.S.: Was versprach Brent Spiner in seinen beiden Panels alles für FedCon 10, auf die er ja "in jedem Fall" kommen würde? Sein Haar wäre bis dahin wieder braun und er will vor seinen Panels ein six-pack Bier trinken, um dann mit seiner mitgebrachten Backup-Gruppe 45 Minuten durch zu singen... na das kann ja was werden.