Fanfazit Jens Ploner
von Jens Ploner
Freitagmorgen - 5:30 – der Wecker klingelt. Langsam quäle ich mich aus dem Bett in Richtung Badezimmer. Danach habe ich mein Gepäck ins Auto verladen und mich dann auf den Weg in Richtung Erfurt gemacht.
Dort warteten bereits Isabelle und Matthias, mit denen ich gemeinsam nach Bonn fahren wollte. Ich verstaute mein Gepäck in Matthias neuem Auto und wir fuhren pünktlich wie ausgemacht - 7 Uhr in Richtung Bonn. Wir hatten uns auf der Fahrt viel zu erzählen, da wir uns längere Zeit nicht gesehen hatten. Wir kamen zügig voran und am Hattenbacher Dreieck legten wir dann unseren ersten Stop ein – Breakfast bei McDonalds.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, setzten wir unsere Reise fort. Nach einem Jahr war es für uns etwas schwierig die richtige Autobahn nach Bad Godesberg zu finden – aber mit einer ordentlichen Vorbereitung von Matthias - per Routenplaner im Internet - war auch dies kein Problem für uns. Schließlich trafen wir dann 11:30 am Hotel „Gustav-Stresemann-Institut“ ein. Wir checkten ein und bereiteten uns auf die Convention vor.
Gegen 13 Uhr sind wir dann die 500m in Richtung Maritim-Hotel aufgebrochen. Vor uns lag ein Weg mit vielen Erwartungen. Im Hotel angekommen, begaben wir uns gleich zur Anmeldung und holten unsere Ausweise sowie die Tasche mit dem Programmheft ab.
Das Ganze verlief – im Vergleich zu vorangegangenen Conventions - relativ flott. Sicherlich lag es daran, dass noch nicht so viele Con-Besucher da waren. Nun konnten wir uns in den Con-Bereich begeben. Als erstes liefen wir wie jedes Jahr den Händlerbereich ab um uns über deren Angebotssortiment zu informieren. Das Angebot war überwältigend – die Preise allerdings auch. Nach dem Händlerbereich schauten wir uns im restlichen Con-Bereich um. Dort war vor allem das Holodeck, in dem zahlreiche neue Enterprise-Folgen gezeigt wurden, zu nennen. Auch die zahlreichen Stände der Sponsoren waren interessant, so konnte man zum Beispiel das neue Matrix Spiel antesten. Die Organisatoren der Galileo 7 Convention, die dieses Jahr vom 3. – 5. Oktober im schönen Städtchen Hagen stattfindet, warteten auch mit einem eigenen Stand auf. Hier gab es das offizielle Con Video und sehr schöne „Leuchtstifte“ zu kaufen.
Schließlich war es dann so weit – nach einer kleinen Verzögerung begann dann auch die „Opening Ceremony“ mit Marc B. Lee als Zeremonienmeister. Alle Gaststars wurden mit einem überwältigenden Applaus empfangen. Marc B. Lee ließ verlauten, dass Nana Visitor erst am Sonnabend erscheinen wird. Danach hatte Marina Sirtis – die Deanna Troi aus Star Trek – The next Generation - ihren Auftritt im ersten Panel der Fedcon. Gleich zu Beginn betonte Marina Sirtis nochmal, dass Star Trek – Nemesis der letzte Film mit der TNG-Crew sei.
Der zweite Tag der Con begann mit einem Panel von Cirroc Lofton, dem Darsteller von Jake Sisko aus „Deep Space Nine“. Er erzählte die meiste Zeit über seine Karriere bei Paramount. Im Anschluss folgte das Panel von Nana Visitor, der man trotz der Tatsache, dass sie direkt von Dreharbeiten eingeflogen ist, keine Müdigkeit ansehen konnte. Sie erzählte von Ihrer Rolle in „Dark Angel“ und „Matlock“ und berichtete über Ihre Beziehung zu Alexander Siddig, mit dem sie eine tiefe Freundschaft verbindet.
Weitere Highlights des Tages waren der Kostümwettbewerb, an dem wieder zahlreiche Fans teilnahmen und die Panels von Ethan Phillips, Linda Park, Vaugh Armstrong, Anthony Stewart Head und John Billingsley, der mit seiner Frau auf der Fedcon erschienen ist. Am interessantesten für mich war das Panel mit John Billingsley der zu jedem Panel sein Bier und seine Frau dabei hatte.
Der dritte und letzte Tag ging dann relativ schnell vorüber. Die Closing-Ceremony unter Leitung von Marc B. Lee war ein voller Erfolg und die Fans applaudierten mit Standing Ovations. Marina Sirtis war sichtlich gerührt und ihr standen bereits einige Tränen im Gesicht.
Bleibt zu hoffen, dass die Fedcon XII. nächstes Jahr ebenso erfolgreich wird.
|