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FedCon 19


Die Pressekonferenz


von Steve Palaser

Alle Jahre wieder…kommt nicht nur das Christkind, sondern auch die FedCon – und das nun schon seit 18 Jahren. Sie wird zwar offiziell als Nummer 19 ausgegeben, aber die 13. wurde seinerzeit ja wegen Aberglaubens übersprungen.
Und wie in jedem Jahr wurde auch die FedCon 2010 mit einer Pressekonferenz eröffnet, bei der die Medienvertreter die Gelegenheit hatten, die anwesenden Schauspieler mit Fragen zu bombardieren. Wie jedes Jahr waren natürlich auch dieses Mal nicht alle angekündigten Stargäste bereits zur Pressekonferenz anwesend. So fehlten neben den Stargästen, die ohnehin im Vorfeld abgesagt hatten (James Darren aus unbekannten Gründen, Michael Trucco wegen Dreharbeiten und Harry Groener wegen vulkanbedingter Flugangst), bei der Pressekonferenz unter anderem Torchwoods Gareth David-Lloyd, die Stargate: Atlantis Ikonen David Hewlett und Joe Flanigan und Chase Masterson, die alle erst im Laufe des Tages eintreffen sollten.
Aber auch ohne die genannten konnte sich die anwesende Gästeliste sehen lassen. Doch bevor die Schauspieler auf die wartenden Medien losgelassen wurden, stellten sich erst einmal Vertreter der verschiedenen (Fan-)Projekte vor, die sich auf der diesjährigen FedCon präsentieren. Zunächst wäre hier James Cawley mit seinem „Star Trek: Phase II“-Projekt zu nennen, online kostenfrei legal downloadbare Fanfilme, die nicht nur produktionstechnisch hochwertig sind, sondern auch vor und hinter den Kulissen namhafte Stars zu bieten haben, die den Mythos der klassischen 5-Jahres-Mission weiterleben lassen. Aktuell hat er zwei neue Folgen vorzustellen, die beide auf der FedCon ihre Weltpremieren haben werden. Aber dazu gibt es einen separaten Bericht.
Ein weiterer „alter Bekannter“ war „Nydenion“ – eigentlich schon fast ein Running Gag, denn der Science-Fiction-Fan-Film aus deutschen Landen präsentierte sich schon öfters auf der FedCon und schien nie fertig zu werden. Aktuell scheint sich aber etwas ergeben zu haben, was die Fertigstellung des Films beschleunigen könnte, es hat sich ein Verleih gefunden, der den Film veröffentlicht, was im Umkehrschluss eben bedeutet, dass jetzt mit Hochdruck an der endgültigen Fertigstellung gearbeitet wird, damit der Film, der jetzt als „Science Fiction Film aus deutscher Produktion“ beworben wird, auch in diesem Jahr noch in die deutschen Kinos kommt, wie man auch dem neuen und sehr gelungenem Trailer entnehmen konnte, der bei der PK vorgestellt wurde. Aber die Macher des Films haben wie die „Star Trek – Phase II“-Produzenten nicht nur Panels auf der FedCon, sondern stehen den Fans auch ansonsten während der kompletten Veranstaltung für Fragen jeglicher Art zur Verfügung. Eine Anmerkung zu beiden Projekten: „Star Trek – Phase II“ hat inzwischen, was die CGI-Effekte angeht, Unterstützung von Tobias Richter bekommen, der langjährigen FedCon-Besuchern kein Unbekannter sein dürfte. Und was „Nydenion“ zu etwas besonderem macht, ist die Tatsache, dass der Film bewusst und gezielt „altmodisch“ mit Modellen arbeitet.
Desweiteren wurde die erste klingonische Oper namens „U-the Opera“ vorgestellt.
Doch nach den ganzen Vorstellungen der durchaus nicht uninteressanten (Fan-)Projekte begann endlich der Hauptteil der PK und die Stargäste betraten den Saal. Suzie Plakson, Manu Intiraymi, Cliff Simon, Luciana Carro, Kandyse McClure, Tahmoh Penikett, Aaron Douglas, James Marsters, Terry Farrell, Michael Dorn, Martha Hackett, Gordon M. Woovett, Richard Arnold und Ed Wasser wurden mit entsprechendem Applaus begrüßt, wobei Ed Wasser ja diesmal nicht als Stargast, sondern als Master of Ceremonies anwesend ist und den aus zeitlichen Gründen mit Abwesenheit glänzenden Marc B. Lee vertritt. Das er ein guter und passender Ersatz ist, ließ er bei der PK schon aufblitzen. Spontane Scherze sind ihm jedenfalls kein Fremdwort. In Erinnerung an seine Rolle in „Babylon 5“ bekam er sogar einen Vorlonen als „Bodyguard“ zur Seite gestellt. Die PK hatte neben einem gut aufgelegtem Ed Wasser noch mehrere Highlights. So bekannte sich Michael Dorn dazu, zum Veganer geworden zu sein, was erklärte, warum er derart stark abgenommen hat. Aaron Douglas, Manu Intiraymi und James Marsters lieferten sich einen Wettbewerb darin, die witzigsten Antworten auf die diversen Fragen der Presse zu geben. So meinte Marsters, dass sein John Hart-Charakter aus Torchwood wohl eher nicht bei „Doctor Who“ auftauchen würde und er auch in einer eventuellen US-Fassung von Torchwood fehl am Platze wäre, wenn sich die Gerüchte bewahrheiten und der Charakter von Captain Jack nicht mehr bisexuell wäre.
Douglas freute sich über seine Rolle in der Serie „The Bridge“ und Richard Arnold erzählte, dass er kurz vor seiner 1000. Con stünde. Terry Farrell ist inzwischen hauptberuflich Mutter, hat aber ähnlich wie die meisten ihrer Kollegen, die aktuell gerade an keinem Film oder einer Serie arbeiten, andere künstlerische Projekte in Arbeit. Allesamt waren sich einig, dass die FedCon die beste Convention der Welt sei und freuten sich schon auf das Zusammentreffen mit den Fans.