FanFazit FedCon X
von Jörg Keck
Diesem Motto von Nicole deBoer kann ich mich nur anschließen. Auch die 10. Auflage des Klassikers unter den Convention hatte wieder für jeden etwas zu bieten.
Ich brach schon am Mittwoch zu meiner 3. FedCon auf, denn ich wollte mir unbedingt mal Basketball in Köln anschauen. In der mit 10.000 Zuschauern gefüllten Kölnarena ging es flott zur Sache, und am Ende gewann Köln gegen Bonn deutlich mit 29 Punkten.
Am Donnerstag-Abend entschloß ich mich schon mal nach Bonn zu fahren wegen der Vor-Con-Party. Im Foyer wimmelte es schon von Fans und Stars. Mit Max Grodenchik kam ich sogar kurz ins Gespräch. Danach ging ich mit Andreas aus dem Forum und Michaela in eine nahegelegene Pizzeria. Zurück im Maritim schaute ich in die Piano-Bar, wo sich doch einige aus dem Forum trafen und kennenlernten.
Am Freitag gings dann richtig los. Ein erster Schock war, dass Teryl Rothery abgesagt hatte, doch wie sich dann herausstellte, war statt ihr Peter Williams ("Apophis") gekommen, der auf jeden Fall auch eine Bereicherung war.
Richard Arnold war als erster dran mit seinem Panel und erzählte Neues über Enterprise mit einer Diashow. Das machte Lust auf mehr und ich begab mich zum "Holodeck", wo die neuen Folgen schon liefen. Am Abend war dann die offizielle Eröffnung und der Überraschungsgast war: Richard Biggs.
Nun gut, viele haben aber dann doch auf jemanden von TNG gehofft. Super fand ich auch, dass Walter Koenig neben Avery Brooks den größten Applaus bekam, zumal er auch der erste Gaststar auf der 1. FedCon 1992 war.
Nach den Panels war dann noch ein Photoshooting der Forumsmitglieder auf der Hauptbühne zusammen mit Marc und Dirk.
Am Samstag gings dann weiter mit Panels und der ersten Autogrammstunde. Super fand ich auch, dass Paramount eine Synchronsprecherrolle verloste und man sich auch mal anhand eines Satzes am Übersetzen versuchen konnte. Gar nicht so leicht, wie es scheint.
Am Abend war dann der gelungene, wenn auch etwas kurze Kostümwettbewerb. Dabei waren vor allem die "Trekkies in Tights" urkomisch. Nach den Panels folgte das Kabarett, das auf jeden Fall seine 10 Euro wert war.
Walter Koenig sah zum Schiessen aus in seinem Outfit, Garrett Wang imitierte hervorragend George Takei, Robert Picardo und Kate Mulgrew. Robert Duncan McNeill verblüffte mich durch sein Talent als Sänger. Das Kabarett war auf jeden Fall eine Bereicherung und fand auch großen Anklang und sollte nächstes Jahr wiederholt werden!
Am Sonntag war dann wieder Autogrammstunde und diese ging doch recht zügig voran. Leider brach Walter seine vorzeitig ab, was einigen Fans Anlaß gab, sich übertrieben aufzuregen. Nach dem Mittag ging ich dann wieder zu den Panels, von denen noch 3 Highlights folgten.
Peter Willams begann, und überzeugte durch seine lockere und humorvolle Art. Als zweites kam Dominic Keatings einziges Panel und er konnte Peter noch toppen. Vor der Closing war schließlich noch das 3er Panel der Voyager-Stars. Auf jeden Fall auch wieder eine gute Idee, da ja die Schauspieler auch untereinander ihre Späße machten.
Die Closing selbst war nicht ganz so gut wie letztes Jahr, es fehlten noch ein paar lustige Einlagen, und auch Bernd Felsberger drückte auf die Tränendrüse bei seiner letzten Con.
Ansonsten war das Wochenende doch überaus gelungen, nicht nur um die Stars und Sternchen zu sehen, sondern auch um Konatkt zu anderen Fans zu finden.
In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr! Have a great time!
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