Trough The Gate
von Mario Scholz
Nachdem es auf der Earth Final Conflict Dinnerparty im Jahr 2003 hieß, es sei die letzte Veranstaltung ihrer Art machte Organisatorin Annette Vogelgesang die Ankündigung wahr – und änderte das Thema.
So knüpfte die „Through the Gate“ Party am 21. Mai 2005 zwar an althergebrachte Traditionen dreier ähnlicher Parties an, wartete aber mit einer anderen Serie auf. Der Name verrät es schon: dieses Jahr drehte sich alles um Stargate SG-1.
Mittags um 12 öffneten sich also die Türen zur schon bekannten Location in der westlichen Innenstadt Berlins, um die Fans in den zehnten Stock des Penthouses am Europa-Center zu lassen; Blick über die Innenstadt und die Gedächtniskirche mit inbegriffen. Den zu genießen hatten die anwesenden Fans dann auch erst mal in Ruhe Gelegenheit, denn die Gaststars hatten sich erst für zwei Uhr Nachtmittags angekündigt. Zeit genug also, um sich untereinander vertraut zu machen, soweit man sich noch nicht kannte.
Als dann die Stargäste erschienen, ging das Event so richtig los – na ja, fast zumindest. Zunächst war das Publikum dann doch etwas zurückhaltend darin, den Gaststars – die einen guten Meter vor ihnen auf Barhockern platz genommen hatten – ihre Fragen zu stellen.
So erforderte es ein wenig Einsatz von Douglas Arthurs [Heru’ur] und Tony Amendola [Bra’tac], die Fans aufzutauen, was den beiden dank ihrer gewinnenden Art aber schnell gelang.
Dann ging es los und eine unterhaltsame Fragestunde entwickelte sich, bei der die anwesenden Fans so einiges über die Schauspieler erfuhren: Douglas Arthurs Spitzname, so wissen wir nun, ist also Arschloch und Tony Amendola konnte seinen Berlinaufenthalt dazu nutzen, sich einen Traum zu erfüllen – einmal auf der Bühne des Berliner Ensembles zu stehen. Wenn auch nicht vor Publikum.
Direkt im Anschluß folgten Fotosession und Versteigerung, wobei die beiden Gaststars bei letzter arbeitsteilig vorgingen: vorgingen: während Tony Amendola das Versteigerungsobjekt präsentierte, bewies Douglas Arthurs vollen Körpereinsatz im Versuch, den Preis hochzutreiben. So saß er den mitbietenden Damen förmlich auf dem Schoß, während er beschwörend „40 Euro! 40 Euro! Los! 40 Euro!“ murmelte.
Doch auch das schöne Erlebnis muß einmal zu Ende gehen und so gab es eine längere Pause, die den Besuchern Gelegenheit gab, sich für die nachfolgende Party ordentlich zu stärken oder sich die Innenstadt von Berlin näher anzusehen. Wahlweise natürlich auch beides nacheinander.
Als die Gäste dann wieder hochgelassen wurden hatte, war die Bar bereits eröffnet. Wer ein Foto hatte machen lassen, bekam dieses signiert ausgehändigt, alle anderen waren bald darauf in Gespräche verwickelt, sei es mit anderen Fans oder auch mit den Gaststars, die sich ganz ungezwungen unter das Publikum mischten. Hier war es dann von Vorteil, daß diese Party nicht ganz so gut besucht war wie die letzte Veranstaltung; ergab das Verhältnis doch mehr Star „zum anfassen“ pro Gast.
Bis nach ein Uhr nachts verbrachten die beiden Schauspieler so ihre Zeit mit plaudern und gelegentlichen Erinnerungsfotos, ehe sie sich für die Nacht verabschiedeten und in ihr Hotel zurückfuhren.
Zurück blieben zufriedene Fans, die auf einen gelungenen Abend zurückblickend eines sicherlich gehabt hatten: ihren Spaß.
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