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Ein mordender Wendigo wütet in San Francisco und greift Piper an, die im letzten Moment gerettet werden kann. Kurz darauf beginnt sie sich jedoch schlecht und merkwürdig zu fühlen.
Derweil fängt Phoebe an im Auktionshaus für Prue zu arbeiten und stößt dabei auf einen Entführungsfall.
Es ist Nacht und Piper steckt fest, da sie eine Autopanne hat. Weil sie ihre Schwestern nicht belästigen möchte, will sie den Pannendienst anrufen und geht zur Telefonzelle. Plötzlich greift sie ein werwolfähnliches Biest an und verletzt sie am Arm. Im letzten Augenblick kann sie ein Mann retten, indem er das Tier verscheucht.
Nachdem Piper im Krankenhaus landet, benachrichtig Andy Prue und Phoebe. Kurz darauf erscheint auch die FBI-Agentin Ashley Fallon, die sich mit dem Fall beschäftigt, da bereits mehrere Personen von einem solchen Tier angegriffen und ermordet wurden.
Am nächsten Morgen hat Phoebe ihren ersten Arbeitstag als Assistentin von Prue im Auktionshaus. Während sie den Bestand für die morgige Auktion durchsehen, hat Phoebe bei einem Armband eine Vision von einem Autounfall in der Vergangenheit. Sie ist nun fest entschlossen diesen Fall zu lösen, da ihre Kräfte sie auf ihn aufmerksam gemacht haben. Nach einigen Recherchen erfährt sie, dass es sich um eine Entführung handelt. Nun versucht sie das vermisste Kind und die Mutter zu finden und wieder zusammenzubringen.
Piper durchstöbert das Buch der Schatten nach Informationen über diese Bestie und stößt auf den Eintrag über den Wendigo. Ein Wendigo ist ein Mensch, der sich in den Nächten während einem Vollmond in diese Bestie verwandelt. Sie berichtet ihrem Retter, Billy, davon, der danach zu Agent Fallon geht und ihr auch davon erzählt. Fallon lockt Billy in eine Tiefgarage, wo sie ganz ungestört sind und ermordet ihn, denn sie ist der gefährliche Wendigo.
Das Quake wird vom Gesundheitsamt geprüft und Piper beginnt sich immer schlechter zu fühlen, bis sie nach Hause geschickt wird. Als sie ihre Wunde untersucht, bemerkt sie, dass die Wunde behaart ist, ähnlich wie der Wendigo.
In der Zwischenzeit suchen Agent Fallon und Andy im Park nach dem Wendigo. Fallon überredet Andy sogar, sein Handy auszuschalten, damit es nicht im falschen Moment klingelt. Als Prue und Phoebe nach Hause kommen, findet Phoebe die Visitenkarte der FBI-Agentin, die kurz davor mit Andy hier war, und bekommt eine Vision, wie Andy von Fallon, die sich in einen Wendigo verwandelt, angegriffen wird. Die beiden Hexen müssen nun ihren Freund und ihre verletzte Schwester retten.
von Robert Medyk
Diese Episode ist ein Highlight der ersten Staffel! Hier verwandelt sich eine der Mächtigen Drei das erste Mal in ein anderes Wesen und somit ist diese Story überhaupt noch nicht ausgelaugt.
Der Wendigo-Plot bietet tolle Spannung bis zum Schluss der ganzen Folge. Es ist gut gelungen, dass man ziemlich früh erfährt, wer wirklich der Wendigo ist, denn somit weiß der Zuschauer mehr, als die Charaktere selbst. So kann man besser mitfiebern, weil man nicht will, dass jemand auf Agent Fallon hereinfällt. Die Szenen mit dem Wendigo sind fantastisch inszeniert mit passender Musik und bieten beängstigende Horrorstimmung. Außerdem ist das Make-up dieses Mal hervorragend gelungen und somit gehört der Wendigo ganz klar zu den besten Dämonen bzw. bösen Wesen der ganzen Serie.
Das Finale ist ebenso gut gelungen, denn plötzlich taucht auch noch Piper auf, die schließlich ebenso ein Wendigo wurde. Die Lösung des Problems, dass der Piper-Wendigo die Munition erstarren lässt, war eine tolle Idee. Außerdem hat Holly Marie Combs ihre Rolle mal wieder klasse gespielt. Sehr gelungen sind auch die Dialoge, als die kränkelnde Piper ihre Schwestern beleidigt.
Die Nebenhandlung im Auktionshaus war eine nette Ergänzung und lockerte die Episode zwischendurch immer wieder auf. Vor allem ist die Szene besonders gelungen, als Prue mit ihren Kräften verhindert, dass jemand für das Armband bieten kann. Am Ende darf Phoebe dank ihren Fähigkeiten eine kaputte Familie wieder vereinen und erkennt wieder mal, dass ihre Kräfte gar nicht so schlecht sind. Teri Lane wird hier übrigens von der noch ziemlich jungen Christina Milian gespielt, die als Sängerin erfolgreich wurde.
Alles in einem also eine ausgezeichnete Folge, die beweist, wie gut Charmed – insbesondere am Anfang – war.
- Der Wendigo entstammt aus der Mythologie der Eingeborenen Amerikas und ist ein Wesen, dass in den kältesten Orten haust und aus Schlamm und Eis besteht. Er ist ein Kannibale, der alles frisst, was ihm in den Weg kommt, selbst einen anderen Wendigo. Er besitzt magische Kräfte und kann seine Gestalt verändern. Eine der Legenden besagt, dass ein Krieger einen Wendigo getötet hatte, indem er sich selbst in einen riesigen Hund verwandelt hat.
- Piper erwähnt, im Bezug auf den Wendigo, Charles Manson.
Charles Manson ist der Anführer der Gruppe "The Family", die für mehrere brutale Morde, die er geplant hatte, in Amerika verantwortlich ist. Er wurde zu einer Kultfigur und verkörpert seitdem in der Popkultur das Böse.
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Piper: Ziemlich groß, stark, hässlich. So eine Kreuzung zwischen einem Werwolf und Charles Manson.
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Agent Fallon: Ich bin ausschließlich an Sex interessiert. (Andy grinst) Schockiert sie das?
Andy: Ähm...nein. Ich...ich frage mich nur, wo sie während meiner Collagezeit waren.
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Prue: Kannst du aufstehen?
Piper (unter dem Einfluss des Wendigos): Lass mich in Ruhe! Behandle mich nicht wie einen Krüppel! Ist das klar?
Phoebe: Wir versuchen nur dir zu helfen, Schwesterchen.
Piper (unter dem Einfluss des Wendigos): Du und mir helfen? Dass ich nicht lache!
Prue: Also das bringt uns nicht weiter, Piper.
Piper (unter dem Einfluss des Wendigos): Hör auf damit! Erspar mir deine weisen Ratschläge.
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Piper (zu Phoebe, unter dem Einfluss des Wendigos): Miststück, verdammtes!
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Phoebe (über die Arbeit bei Prue): Jedes Mal wenn ich bei euch etwas anfasse, lauf ich Gefahr eine Vision zu haben und das ist einfach zu belastend für mich. Und außerdem ist es deine Welt. Jeder muss seine eigene finden.
Prue: Das wirst du.
Piper: Haltet euch aus meiner Welt raus, sonst dreh ich euch den Hals um! (Piper geht vom Tisch weg und grinst) Jetzt kuckt nicht so, das war ein Scherz.
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