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Piper wird von einem jungen Mann verfolgt, der vor kurzem ermordet wurde. Da nur sie und ihre Schwestern ihn sehen können, braucht er ihre Hilfe, um endlich in die Nachwelt zu kommen.
Währenddessen benutzt Phoebe ihre Visionen, um als Hellseherin zu arbeiten.
Ein junger Mann wird von Gangstern ermordet und seine Seele verlässt den Körper. Damit er nicht in der Hölle landet, muss sein Körper schnellstmöglich begraben werden, ansonsten wird ihn der Wächter der Höllentore, Yama, mit sich nehmen. Er sucht in der Stadt verzweifelt nach Hilfe, bis er auf Piper trifft. Sie und ihre Schwestern sind die Einzigen, die ihn sehen können, deshalb ist er auf sie angewiesen, damit sein Todesfall aufgeklärt wird.
Prues Geburtstag steht vor der Tür und Phoebe möchte ihr endlich ein richtiges Geschenk besorgen. Da sie aber kein Geld hat, fängt sie als Hellseherin in einem Hotel an. Als sie eine Brieftasche findet, hat sie eine Vision, dass der Besitzer von einem Auto überfahren wird. Sie versucht ihn zu warnen, doch er hält sie für eine Verrückte.
Die Beziehung von Prue und Andy steht wieder auf dem Spiel, als sie ihn mit seiner Ex-Frau im Quake erwischt.
von Robert Medyk
Dem Drehbuchautor Javier Grillo-Marxuach, der zurzeit recht erfolgreich für die Serie "LOST" schreibt, ist eine wunderbare und sehr emotionale Episode über eine Liebesbeziehung gelungen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Piper hat in Mark nämlich einen perfekten Partner gefunden, der ebenso wie sie das Kochen liebt. Die Szenen mit den beiden sind sehr gut inszeniert und man wünscht sich richtig für die beiden, dass sie sich endlich berühren könnten. Man sieht auch mal wieder, was für eine gute Schauspielerin Holly Marie eigentlich ist.
Der zweite Plot über Phoebe und die Vision von einem Unfall ist auch toll gemacht worden. Ihre Arbeit als Hellseherin ist überaus witzig und ihre verzweifelten Versuche den Mann zu warnen ebenso. Als sie ihn dann schließlich retten kann, beginnt sie ihre Fähigkeit doch als wertvoll und wichtig anzusehen.
Und im dritten Teil der Folge geht es wieder um die Beziehung zwischen Prue und Andy, die wieder einmal ein Problem zu lösen hat. Die einen finden das ständige Hin und Her vielleicht nervig, die anderen fiebern hingegen mit den beiden mit, damit aus ihrer Beziehung endlich etwas wird. Man darf also gespannt sein, wies mit den beiden weitergeht.
- Der Episodentitel ist an den Film "Dead Man Walking" von 1995 mit Susan Sarandon und Sean Penn angelehnt.
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Prue: Andy. Hi!
Andy: Ich war zwar nicht in der Gegend, aber ich dachte ich könnte mal vorbeikommen.
Prue: Wenigstens bist du ehrlich.
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Piper: Hast du es wenigstens geschafft für Prue etwas anderes zu besorgen als dein traditionelles Geburtstagsgeschenk?
Phoebe: Was ist mein traditionelles Geschenkt?
Piper: Du beschränkst dich auf eine Karte.
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Piper (weint): Dann verlieb ich mich ausgerechnet in einen Toten.
Phoebe: Aber es geht doch voran. Wenigstens war es kein Warlock.
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Piper (liest aus einem Buch von Camus): Unter Liebe versteh ich die Mischung von Verlangen, Zärtlichkeit und gegenseitigem Verstehen, die mich an ein bestimmtes Wesen bindet. Großmütig ist die Liebe zwischen zwei Menschen nur, wenn sie zugleich vergänglich und einzigartig ist.
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