Buffy & Angel


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Vampirismus


Vampir ist ein deutsches Wort, dass über das Französische auch in die Englische Sprache gelangte: Vampire. Ursprünglich stammt es aus dem serbokroatischem. Allgemein ist ein Vampir ein von den Toten Auferstandener, der nachts aus seinem Grab erwacht und sich vom Blut schlafender Menschen ernährt.

Die Vampire in der Serie sehen eigentlich aus wie Menschen, es sei denn, sie sehen oder riechen Blut und können sich nicht mehr beherrschen oder sie wollen jagen - dann verändert sich ihr Gesicht zu einer Fratze. Um ein Vampir zu werden muss man von einem gebissen werden und dabei auch das Blut des Vampirs trinken. Sonnenlicht verbrennt Vampire, aber sie können es für eine kurze Zeit aushalten. Der Brustkorb eines Vampirs ist sehr weich und mit einem Pflock in die Herzregion gerammt zerfällt der Vampir binnen Sekunden zu Staub.

Der folgende Abschnitt stammt aus dem Artikel "Vampir" aus der Microsoft(R) Encarta(R) 99 Enzyklopädie. (c) 1993-1998 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

"Als frühestes Beispiel der englischen Literatur gilt John Polidoris 'The Vampyre' (1810), gefolgt von Sheridan LeFanus 'Carmilla' (1872). In Deutschland traten E. T. A. Hoffmann (Eine grässliche Geschichte, in: 'Die Serapionsbrüder', 3. Bd., 1820) und Goethe (Die Braut von Korinth) mit Bearbeitungen hervor, in Russland Nikolaj Gogol (Der Wyj) und Alexej K. Tolstoj (Die Familie der Wurdalaken). Während die Musikgeschichte nur ein einziges Beispiel, Heinrich Marschners Oper 'Der Vampyr' (1828) aufweist, hat der Film sich früh und ausgiebig mit dem Thema befasst. Neben einer Vielzahl billiger Gruselstreifen entstanden immer wieder cineastische Meisterwerke, wie Louis Feuillades zehnteilige Serie 'Die Vampire' (1915-1916) oder Carl-Theodor Dreyers 'Vampyr - Der Traum des Allan Gray' (1931), allen voran aber Friedrich Wilhelm Murnaus 'Nosferatu - eine Symphonie des Grauens' (1922). Diese Verfilmung von Stokers 'Dracula' steht hinsichtlich der ästhetischen und erzählerischen Qualität weit über den zahlreichen trivialen Adaptionen, wie den - allerdings beim breiten Publikum weitaus beliebteren - Fassungen von Terence Fisher (Dracula, 1958, mit Christopher Lee). Zu den wenigen Ausnahmen zählen die Versionen Tod Brownings (1930, mit Bela Lugosi in der Titelrolle und Karl Freunds expressionistischer Kamera), John Badhams (1978) und Francis Ford Coppolas (1994). Dracula wurde neben Frankenstein zur populärsten Figur des internationalen Horrorfilmes. Eine opulent inszenierte, poetische Annäherung an den Vampirmythos gelang Neil Jordan 1994 in 'Interview mit einem Vampir' ".

Der Myhos Vampir oder Untoter ist ein Thema das die Menschen schon lange versuchen zu ergründen. Ich werde versuchen Euch die Welt, die Legenden, die Geschichten der Vampire näher zu bringen!!!

Vampire, Vurcul

Vampire sind Kreaturen der Nacht, die von allem Lebendigem gefürchet werden aufgrund deren unstillbaren Hungers nach frischem Blut. Vampire sind aber mehr als gnadenlose Monster mit einem ungezügelten Blutdurst. Vampire sind eine Rasse von Untoten für sich, die sich deutlich gegenüber solchen Untoten wie Zombies oder Lichs ausgrenzen. Aber selbst unter den Vampiren gibt es Unterteilungen in verschiedene Arten. So gibt es zum Beispiel die Rasse der Eratror , Kreaturen, die das Erscheinungsbild des Tiers in ihnen tragen und sich meistens dementsprechend verhalten. Eine andere Gattung ist die der Relakuz , Vampire, Wanderer, die viel mit herumstreunenden Wölfen gemeinsam haben, während die Homper elegante, stolze Vampire sind, die teilweise sehr königlich und edel sein können. Die letzte Art wären die Ungei , Vampire, die sich der reinen Magie und der Macht verschrieben haben. Einen Vampir einfach als einen willen- und seelenlosen Untoten zu deklarieren, wäre falsch. Es sind vielmehr unsterbliche Kreaturen, die verflucht sind, ewiglich auf Kosten des Blutes anderer zu leben. Das Tier, die Bestie, die tief in ihnen steckt, verwandelt sie in ein abscheuliches Monster, das nur danach giert, frisches Blut zu bekommen, während die helle Seite ihrer Seele sich deren Macht entreißen will. Viele Vampire sind durchaus sensibel und menschähnlich, je nachdem wie stark das Tier in ihnen die Macht hat. Die Zeit der Einsamkeit aber verwandelt selbst den romantischsten und edelsten Vampir in eine grauenerregende Kreatur.

Die Anatomie eines Vampirs

Das äußere Erscheinungsbild ähnelt oder gleicht dem eines lebenden Menschen, abgesehen von der bleichen, totenähnlichen Hautfarbe und der kalten, straffen Haut. Jede Gattung für sich besitzt charakterliche Äußerlichkeiten. Der Vampir besitzt in seiner Tiergestalt spitze, lange Eckzähne, mit denen er dem hilflosen Opfer das Blut absaugt, üblicherweise an der Halsschlagader. Nach der Verwandlung in einen Vampir werden alle körperlichen Funktionen außer Kraft gesetzt, das heißt, dass die Haare nicht weiterwachsen, die Haut nicht altert und ähnliches. Die Funktion ihrer Körperorgane hört langsam auf, was bedeutet, das weder die Lunge noch der Magen noch die anderen Organen in der Lage sind zu funktionieren. Dadurch besitzen sie die Fähigkeit, scheinbar unter Wasser zu atmen. Nach einiger Zeit zerfallen sie wahrscheinlich. Selbst das Herz, das Zentrum des Blutkreislaufes, hört auf zu arbeiten. Durch einen unbekannten Prozess wird das Blut durch den Körper gepumpt, anstatt durch Adern oder Venen zu fließen. Selbst die Tränen eines Vampirs bestehen aus Blut. Schneide einem Vampir die Adern durch, so wirst du kein Tropfen Blut fließen sehen, ebenso wenig wenn ein Körperteil abgetrennt wird. Dadurch entsteht unter anderem auch die bleiche, weiße Hautfarbe. Durch den Prozess des Vampirwerdens erhöht sich die Körperkraft auf unnatürliche Art und Weise, obwohl die Muskeln nicht wachsen. Das Blut eines Vampirs unterscheidet sich sehr von dem eines Menschen. In einem ärztlichen Bericht über Vampirismus wird festgestellt, dass sich das Blut auf seltsame Art und Weise verringert. Vampire sind aufgrund ihrer Anatomie nicht in der Lage, Essen und Getränke zu konsumieren, abgesehen von dem Blut eines Opfers.

Fähigkeiten

Vampire können ihre Wunden heilen indem sie ihr Blutreservoir dazu benutzen, es an ihre Wunden und an ihre Gliedmaße zu pressen. In dem Blut ist eine unbekannte Art von magischer Energie, daher ist es für die Erforschung in der Magie sehr interessant. Nach dem Regenerationsprozess gleicht der Körper demjenigen, als sie starben bzw. als sie die Bluttaufe vollzogen. Das Trinken des Blutes und die Ekstase des Kusses ersetzt alle körperlichen Triebe tausendfach. Blut ist das einzige Objekt der Begierde bei einem Vampir. Die üblichen Kennzeichen eines Vampirbisses, die Bisswunden am Hals, kann ein relativ mächtiger Vampir dadurch verschwinden lassen, indem er die Wunde mit seiner Zunge ausleckt und mit seinem Mund küsst. Vampire besitzen starke magische und geistige Fähigkeiten, von denen sich die meisten allerdings erst nach langer Zeit entwickeln. Junge Vampire besitzen nur sehr wenige Fähigkeiten dieser Art. Einem Vampir, der über 400 oder 500 Jahre alt ist, ist mit starker Vorsicht zu begegnen, und nur mit hoher Magie können seine Kräfte geschwächt werden. Ein Vampir, der älter als 1500 Jahre alt, besitzt so starke Macht, dass ihm niemand Einhalt gebieten kann. über die Art der Magie ist wenig bekannt, sie unterscheidet sich aber von der der Drachen, Gnome, Menschen oder anderer magiebewandter Wesen. An übersinnlichen Fähigkeiten beherrscht ein Vampir folgende Disziplinen, die nach der Reihenfolge der Macht beschrieben werden.

Übersinnliches

Er hat geschärfte Sinne. Vampire sind in der Lage, ihre Umwelt mit den Augen einer Eule und dem Gehör und dem Geruchsinn eines Wolfes zu erkennen. Vampire können die Aura anderer Kreaturen sehen, deren Farbe, ihre Stimmungen und Identitäten anzeigen. Dies erlaubt ihnen andere ihrer Gattung und Untote zu erkennen. Durch die Fähigkeit der Telepathie sind sie in der Lage, die Gedanken von anderen Lebewesen und anderen Untoten zu erfassen. Extrem mächtige Vampire sind in der Lage, ihren Geist von ihrem Körper zu trennen um so unabhängig von ihrem Körper andere Orte zu besuchen. Die Grenze des Geistes ist der äußerste Punkt des Mondorbits. Solche Vampire können sehr lange auf einigen Ebenen existieren, während ihr Körper in bewegungsloser Starre liegt. Dies ist einer der wenigen schwachen Punkte. Wenn ein Magier die Trennlinie zwischen Körper und Geist zerstört und danach den Körper vernichtet, ist der Vampirgeist für alle Ewigkeit im Reich der Verdammten gefangen, und niemand kann ihn befreien.

Disziplinen der Beherrschung

Ein Vampir kann auf subtile Art und Weise einer anderen Kreatur einfach Befehle aufzwingen, wie zum Beispiel: weine, lache, . . . Er besitzt die Fähigkeit, andere zu hypnotisieren, und ihnen so im Unterbewusstsein einige Befehle zu verankern, wie zum Beispiel: Wenn du mich siehst, verrate keinem von meiner Existenz. über einen längeren Zeitraum kann ein Vampir die Persönlichkeit einer anderen Kreatur konditionieren, dass sie alles macht, was der Meister befiehlt. Einschränkung hierbei ist, dass der Meister in Sicht bzw. Hörweite sein muss. Vampire können den Geist und die Persönlichkeit einer anderen Person vollkommen kontrollieren und steuern.

Disziplinen des Gestaltwandelns

Sie können in totaler Dunkelheit hervorragend sehen, besser als jeder Sterblicher. Vampire können ihre Finger in scharfe Klauen verwandeln, die einen großen Schaden verursachen, der sich nur schwer beheben lässt. Eine weitere Fähigkeit ist die Verschmelzung mit der Erde. Es ist jedoch nur in der dem Vampir geweihten Erde möglich. Es ist eine großartige Methode, im freien Schutz zu finden. Allerdings kostet es viel Energie, und so kann ein Vampir nicht jahrhundertelang so schlafen. Vampire können sich in die einfachen Kreaturen des Erdreichs verwandeln, wie zum Beispiel Ratten, Mäuse, Wölfe, Fledermäuse, Raben. Sehr mächtige Vampire können die gefürchtete Nebelgestalt annehmen, in der sie sehr schnell und beweglich sind. Außerdem haben sie ihre volle Macht und sind immun gegenüber jeglichen Angriffen. Vampire können sich verjüngen, das bedeutet, dass sie ihr Aussehen fast beliebig variieren können. Die mächtigsten von ihnen sind in der Lage, jegliche Gestalt anzunehmen.

Disziplinen der Präsenz

Sie sind in der Lage, Ehrfurcht bei anderen, besonders bei charakterschwachen Personen zu erzeugen. Furcht erzeugen bedeutet, dass sie Aufgrund ihres Charismas und ihres äußeren bei anderen Lebewesen Furcht und Angst auslösen können. Entzücken, Erregung erzeugen wirkt nur auf Personen des jeweils anderen Geschlechts. Dies kann bis zur völligen sexuellen Hingabe führen.
Herbeirufen aus großer Entfernung bedeutet, dass ein Vampir alleine durch seinen Geist in der Lage ist, nahestehende Personen auf seine Fährte zu führen.

Disziplinen der Tierhaftigkeit

Alleine durch den Augenkontakt mit Tieren kann ein Vampir es beeinflussen. Sie können Tiere jeweils einer Art aus größerer Entfernung zu sich rufen. Sie können Tieren und anderen Sterblichen die Wildheit austreiben und es ruhig und gelassen werden lassen. Bewusstseinsübernahme des Tieres auf allen Ebenen. Mächtige Vampire können ihre Wildheit und Tierhaftigkeit auf andere übertragen, um so dem Monster in ihnen Einhalt zu gewähren.

Disziplinen der Verdunklung

Sie können sich leicht verbergen und fallen in Menschenmengen nicht auf. Sie können sich vor einer bestimmten Person unsichtbar machen. Sie können einer einzigen Person als ein Anderer erscheinen. Verschwinden von dem geistigen Auge in der weiten Ebene. Durch die Schattenmanipulation kann ein machtvoller Vampir seinen Schatten oder den Schatten von anderen verändern.

Disziplinen der Beeinflußung

Die Herrschaft über Feuer, Wasser, Erde, Luft. Die Herrschaft über die Winde und den Regen, den Nebel und den Blitz. Zusätzlich verfügen mächtige Vampire über viele mächtige Zaubersprüche.

Wie ein Vampir erlöst werden kann

Es gibt verschiedene Berichte darüber, wie ein Vampir getötet werden kann. Einige abergläubige Riten meinen, dass es mit Hilfe von Knoblauch und Weihwasser möglich wäre, einen Vampir zu töten. Mit Hilfe solcher Dinge ist es höchstens möglich, einen Vampir für kurze Zeit ablenken, aber niemals in die Flucht treiben oder gar zu töten. Kirchliche Symbole haben ebenso wenig Auswirkung auf einen Vampir, wenngleich viele Kirchenvertreter gegenteiliges behaupten. Nur mit Hilfe eines sehr starken Glaubens kann man sie verunsichern und ihnen eventuell auch Schaden zufügen. Dies geschieht aber nicht mit Hilfe des Symbols, sondern nur über die Anrufung des Gottes über das Symbol und starken Glauben. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, einen Vampir zu töten. Es muss mit einem Holzpfahl das Herz durchbohrt werden, was ihn bewegungsunfähig macht.

Dann muss der Kopf abgetrennt werden. Zuletzt muss der Körper entweder verbrannt oder dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Indem ein Holzpfahl durch das Herz gebohrt wird, wird er bewegungsunfähig, das heißt er kann kein weiteres Blut mehr trinken und wird nach einiger Zeit unter den größten aller Qualen verfallen. Wenn allerdings ein einziger Tropfen Blut eines anderen Vampirs seine Lippen berührt, regeneriert er sich erneut. Wenn der Prozess des Verfalls einsetzt nimmt der Vampir die Gestalt an, die er in seinem Leben hatte. Dann altert er schnell, bis er schließlich zu Staub zerfällt. Dieser Staub wird gerne von Magiern genutzt, da er starke Magie besitzt.

Eine andere Möglichkeit, einen Vampir (wie auch alle anderen Untoten) zu töten, ist das sogenannte Zombiepulver, ein Pulver von starker magischer Macht, über dessen genaue Wirkung und Zusammensetzung nur wenige Bescheid wissen. Magie im Allgemeinen kann einzig dazu eingesetzt werden, die Macht eines Vampirs bedeutend zu schwächen, vernichtet werden kann er hierdurch jedoch nicht. Nur mit spezieller, ritueller Magie kann der Fluch aufgehoben werden. Weniger mächtige Vampire erleiden bei Licht großen Schaden, daher schlafen sie auch am Tage in Särgen und wandeln nur in der Dunkelheit. Am Tageslicht erleiden sie starke Hautverbrennungen. Mächtigere Vampire können auch tagsüber wandeln, obwohl sie dort träge und langsam sind. Lange können sie diesen Zustand nicht aufrechterhalten, nach einer Stunde kann der Verfall beginnen. Nur sehr mächtige Vampire können sich über einen langen Zeitraum im Licht bewegen ohne Schaden zuerlangen. Das Licht einer Kerze oder das oder einzelne Lichtstrahlen hat jedoch keine Wirkung. Erst stärkeres Licht, wie zum Beispiel ein riesiges Feuer oder das reine Sonnenlicht kann ihnen schaden. Alleine durch Licht sterben Vampire aber genauso wenig wie durch den Pfahl. Zwar fügt ihnen das Licht einen starken Schaden zu, so dass die Haut zerfällt, nicht aber das Leben in ihm.

Ein Vampir kann weiterleben, auch wenn seine gesamte Haut zerfallen ist. Er ist dann ein Skelettvampir mit stark eingeschränkter Macht. Beim intensiven Schlaf in der Dunkelheit regeneriert sich die Haut wieder vollkommen. Trotzdem wird sich kein einfacher Vampir lange im Licht aufhalten, denn der Schmerz, den das Licht verursacht (und der Zerfall des Fleisches) ist so intensiv, daß ein Vampir es selten wagen würde, ihn in Kauf zu nehmen. Alle Vampire brauchen den Schlaf in der Dunkelheit, um ihre Energie und ihren Körper zu regenerieren. Je länger sie ihr Leben im Dunkeln verbringen, desto stärker wird ihre Macht. In diesem Zustand sind sie starr und gleichem einem Toten. Es ist einer der Hauptschwachpunkte eines Vampirs. Die meisten Vampire verlieren in ihrem starren Schlaf jegliche Macht

Die Gattungen

Eratror, die Kinder der Nacht

Die Eratrors sehen von allen Vampirarten am wenigsten menschlich aus. Sie erinnern an wilde, brutale Tiere. Ihr Geruch und ihre Erscheinung sind extrem abstoßend, fast sogar schon monströs. Lange, knollige, spitze Ohren, Schädel mit rauer Haut, die mit verfilzten Haarbüscheln bedeckt sind, und langgezogenen, eingefallene Gesichter, die mit Warzen und Knötchen übersät sind. Einige haben auch lange, weißgraue Haare. Das Gebiss besteht permanent aus den zwei Beißzähnen, die immer vorhanden sind und niemals verschwinden. Die Augen sind eingefallen und schauen gierig drein. Eratrors sind absolute Einzelgänger. Sie scheuen jeglichen Kontakt mit anderen und meiden selbst die Anwesenheit anderer Eratrors.

Sie haben keinerlei Organisation, es gibt keinen Prinzen und keinen Adel bei Eratrors. Ihren Nachwuchs vollziehen sie mit verabscheuungswürdigen Bettlern und Geisteskranken auf verlassenen Friedhöfen. Einige bevorzugen auch sehr schöne Frauen. Ein vernünftiges Gespräch ist vollkommen unmöglich, denn diese Art von Vampir ist misstrauisch gegenüber allen sterblichen Kreaturen. Wenn sich ein Eratrors doch zeigen würde, dann nur, um ein Opfer zu holen oder um seine Wut auf alle Sterblichen abzulassen. Wie alle Vampirarten benutzen Eratrors für ihren Angriff ihre magischen Fähigkeiten. Eratrors benutzen diese jedoch in Verbindung mit körperlicher Gewalt. Die Stärke eines Eratrors ist auf übernatürliche Art und Weise erhöht. Wenn er sich ein Opfer für die Bluttaufe sucht, so macht er das sehr direkt und stürmisch, ganz anders als die Toreadorvampire. Als einzige Art können Eratrors ihre Gestalt nicht ändern.

Die Relakuz, die Gestaltwandler und Philosophen

Relakuz haben leicht tierhafte Gesichtszüge, obwohl sie durchaus menschlich wirken. Das Gesicht ist spitzkantig und ähnelt leicht dem eines Wolfes, mit tiefliegenden, traurig scheinenden Augen. Die Haare sind meisten lang und wild. Mit etwas Fantasie könnten sie als entfernte Verwandte der Elfinnen betrachtet werden. Ihre Kleidung und ihre Manieren sind ländlich geprägt. Sie sind Herdentiere. Sie sind meist in Gruppen von 5 oder 6 anzutreffen. Untereinander pflegen sie enge Bindungen. Sie meiden jeglichen Kontakt mir Sterblichen aus den Städten, ihnen gegenüber verhalten sie sich teilweise sogar schüchtern. Zu den Tieren und einigen Naturvölkern haben sie ein relativ gutes Verhältnis, jedenfalls solange, wie sie ihre Identität verbergen können. Wenn ihre Identität bemerkt wird, gehen sie auf eine kleine Wanderschaft, um sich dort für kurze Zeit niederzulassen. Zu anderen Vampiren haben sie wenig Kontakt.

Sie haben keine feste Organisation und leben relativ frei, sie nehmen von keinem Befehle an, obwohl die ältesten unter ihnen hohes Ansehen besitzen. Relakuz wählen ihre Nachkommen sehr sorgfältig aus und suchen diejenigen, die am besten überleben können und die die stärkste Persönlichkeit haben. Nach der Bluttaufe sind die jungen Relakuz auf sich selbst gestellt. Je älter sie werden, desto tierhafter werden sie. Sie benutzen häufig ihre Hände, die sie in scharfe Krallen verwandeln können, verbunden mit ihrer Magie. Sie beherrschen alle Disziplinen. Die Bluttaufe wird feierlich vorbereitet und so weiß das Opfer meist, was es erwartet.

Die Homper, die Aristokraten

Die Homper sind eine edle, stolze Art, voller Adliger. Sie machen ein Großteil der Vampire aus, neben den Relakuz. Sie sind die kultivierteste aller Vampirarten. Ihnen geht es oft um Schönheit und Macht, damit sie ihr Schicksal ein wenig vergessen können. Sie pflegen auf eine Art und Weise den Kontakt zu Sterblichen des anderen Geschlechts, die durchaus romantisch genannt werden kann. Diese Beziehung hat aber nur den Zweck, mit ihnen die Bluttaufe zu vollziehen. Ihr Aussehen gleicht ihrem Charakter. Sie kleiden sich adlig und edel und legen viel Wert auf Äußerlichkeiten und Schönheit. Von einen normalen Sterblichen unterscheiden sie sich äußerlich nicht viel, abgesehen von ihrer bleichen Haut. Diese Art bietet ein breites Spektrum an individuellen Charakteren, deren einzige Verbindung der Fluch ihres Blutes ist. Homper sind nur in alten Schlössern und Burgen anzutreffen, wo sie eine komplette Adelsstruktur mit Dienern und Untergebenen aufgebaut haben. Untergebene sind Ghule und Zombies. Selbst Vampire in einer Schlossgemeinschaft sind in ihrer Anzahl relativ wenige. Fast alle Gruppen von Homper (und anderen Vampiren) bestehen allerhöchstens aus 10--15 Vampiren. Ihr Prinz gilt als der Mächtigste aller Adligen. Die Bluttaufe pflegen sie nur mit ausgelesenen Persönlichkeiten, wie tapferen Kriegern, Adligen, Künstlern zu vollziehen. Gerüchte sagen, dass einige Adelshäuser des Reiches aus Vampiren bestehen würden. Ihre größte Schwäche ist ihr Sinn für Schönheit.

Ungei, die Magier

Ungei sind ähnlich wie die Eratrors eine sehr seltene Art. Sie sind die Hexer unter den Vampiren, bösartige Kreaturen, zutiefst verdorben. Von ihrem äußeren gleichen sie einer alten, sehr hässlichen Hexe oder einem Hexer, ähnlich wie ein Eratror. Sie kleiden sich in Lumpen und Fetzen und besitzen keinen Stolz. Sie leben alleine in unterirdischen Katakomben und gehen ihren Studien nach, obwohl sie viele Diener haben. Sie haben oft Kontakt zu Lichs und anderen derartigen Kreaturen. Die einzigen Vampire, mit denen sie verkehren, sind die Eratrors. Homper gelten bei ihnen als Feinde. Sie sind die einzigen Vampire, die ihr Dasein als Tier voll ausleben. Daher sind sie die gefürchtetsten aller Vampire, obgleich der Prinz einen viel stärkeren magischen und sozialen Einfluss besitzt. Als Nachwuchs suchen sie dunkle Magier auf, mit denen sie in unheimlicher Atmosphäre die Bluttaufe vollziehen. Sie beherrschen alle Disziplinen.

Der Vampirprinz

Der Prinz ist der Herrscher über ein bestimmtes Gebiet, er erlässt Gesetze und trifft Anordnungen, was zu tun ist. Der Machtbereich des Prinzen beschränkt sich nicht nur auf Vampire der eigenen Art. Er hat die Macht über Tiere und niedrige Monster aber auch über Angehörige anderer Vampirarten. üblicherweise beansprucht den Titel eines Prinzen ein sehr mächtiger Vampir, der ein relativ hohes Alter aufzuweisen hat. Damit ist aber nicht gesagt, dass ein Prinz der mächtigste aller Vampire ist. Einige Geschichten berichten von Vampiren, die schon älter als 1500 Jahre alt sein sollen, sogenannte Ahnen. Deren Bedeutung ist aber unbekannt. Wie beim sterblichen Adel gibt es auch beim Vampiradel Intrigen.

Die Bluttaufe (der Kuß)

Es besteht viel Aberglauben darüber, wie das Vampirwerden vor sich geht. Eine weit verbreitete Geschichte besagt, dass jeder, der einmal vom Vampir gebissen wurde, zu einem solchen wird. Eine andere Geschichte besagt, dass jeder Selbstmörder nach seinem Freitod als Vampir aufersteht, um die Sterblichen zu quälen. Wenn ein Sterblicher, kurz bevor seinem eigenen Tod steht, das Fleisch langsam stirbt und das Blut gerinnt, kann ein Vampir beschließen, dem Opfer den Tod zu ersparen und einen Tropfen seines eigenen Blutes auf die Lippen des Sterbenden tropfen zu lassen. Dann geschieht im Körper des Sterbenden eine Metamorphose. Der nächste Schritt ist das Trinken des Blutes des Vampirs. Danach verändert sich Körper und Seele des Sterbenden und er ist ein Mitglied der Vampire.

Die Bluttaufe wird von allen Vampiren als einen unglaublich erregenden aber auch schmerzhaften Akt beschrieben. Wann und wie der Fluch des Blutes genau entstand, ist unbekannt. Einige Legenden berichten darüber, dass ein tapferer Krieger, dem seine Frau durch Verrat in den Freitod getrieben wurde, seiner Gottheit entsagte und versuchte, das Blut seiner toten Frau zu trinken. Dadurch war sein Blut verflucht worden. Eine andere Geschichte behauptet, dass ein böser Hexer von einem Dämon verführt wurde, einen Zauber zu sprechen, der ihn unsterblich machte. Eine andere Legende behauptet sogar, dass die Vampire seit Anbeginn der Schöpfung leben, genauso wie andere Kreaturen.

Das Tier, der Dämon in ihnen

Tief im Innern eines jeden Vampirs lauert der Dämon mit seinem unstillbaren Durst auf frisches Blut. Die meisten Vampire versuchen dieses Tier zu verbergen, aber irgendwann schlägt es zu. Dann verwandelt sich der Vampir in ein Monster mit hoher Kraft. Wenn dieses Monster kein Blut bekommt, wird es immer wilder und stärker und greift alles an, das Blut enthält. Dieses Tier hat kein Gewissen und keine Skrupel. Egal, ob das Opfer ein unschuldiges Baby oder der Angehörige der eigenen Art ist, das Tier giert nur nach Blut. Wenn der Dämon kein Blut bekommt wird er wahnsinnig und fängt an, wie ein Wilder zu rasen. Es gibt Geschichten von Vampiren, die besagen, dass einige wildgewordene Vampire in ihrer Raserei sich selbst zerstückelt hätten. In jeder Minute, in der das Tier nach Blut giert, verfällt ihr Körper mehr, bis er schließlich Asche ist.

Diesen Zustand wird allerdings kein Vampir je freiwillig erlangen wollen, denn ihr körperlicher Zerfall soll eines der schmerzhaftesten Dinge sein, die ein Lebewesen in der Lage ist zu spüren. Der Verfall des Körpers im Zustand der Raserei wird begleitet von den wahnsinnig entsetzlichen Schreien, die jeden Sterblichen mit Angst erfüllen würden. Bei einem mächtigen Vampir sollen sie so entsetzlich sein, dass die Erde vibriert und der Himmel mit Blitzen erfüllt ist. Kurz vor seinem Tod entwickelt der Geist eine letzte Fähigkeit, mit der er in der Lage ist, Blut zu riechen, selbst wenn es sich in bis zu einem Tagesmarsch Entfernung befindet. Das Trinken von frischen Blut ist für den rasenden Vampir ein unglaublich erregendes Erlebnis, das mit keinem aller menschlichen Genüsse vergleichbar ist.

Das Verhältnis von Vampiren zu ihrer Umwelt

Vampire sind grauenhafte Geschöpfe, auch wenn sie durchaus Menschlichkeit besitzen können und Opfer ihres Blutes sind. Dieses Tier aber, das in jedem von ihnen steckt, ist immer da und verwandelt den Vampir in ein Monster. Das Tier in einem Vampir ist ein Dämon, der von Zeit zu Zeit den Körper in Besitz nimmt. Aus diesem Grund sind Vampire extrem gefährlich und unberechenbar. Die Beschreibung eines Vampirs mag den Eindruck erwecken, der Vampir sei eine bemitleidenswerte Kreatur, ein Romantiker und ein Träumer. Dieses mag wohl manchmal zutreffen in seiner menschlichen Gestalt, aber in der Hauptsache ist er ein Monster auf der Flucht vor dem Dämon in ihm, ein unsterbliches Monster, das keinen Freund und keine Liebe kennt, eine Bestie, ein Teufel, der jedes Tier und jede sterbliche Kreatur aufs tiefste hasst. Es ist aber genauso möglich, daß ein Vampir nach einiger Zeit versucht, alle Menschlichkeit verkümmern zu lassen, um so noch mächtiger zu werden. Und doch wünscht sich ein Vampir oft nichts sehnlicher als den entgültigen Tod. Jedes intelligente Lebewesen versucht sie zu meiden, aber leider ist oft ihr Charme und ihr Reiz zu groß, daß ihnen keiner widerstehen kann. Mächtige Vampire haben Macht über Tiere und das Wetter. Der Erzfeind eines Vampirs ist der Werwolf, der sogenannte Wolfling, der Gestaltwandler. Wann immer die beiden aufeinandertreffen, endet das in einem blutigen Kampf. Der Werwolf hat seine eigenen Gesetze und seine eigenen Reviere. Als Besonderheit unter den Tieren gilt die Katze und deren Abkömmlinge. Sie sind die einzigen Tiere, denen ein Vampir nichts befehlen kann.

Vampire in anderen Kulturen

Natürlich gibt es nicht nur Vampire, die menschlichen Ursprunges sind. Es gibt genauso Vampire unter Elfinnen oder Zwergen. über diese Wesen ist allerdings sehr wenig bekannt, weil Elfinnen und Zwerge sich über derartige Dinge ausschweigen. Es scheint, als sei ihnen die Existenz ihrer verfluchten Brüder und Schwestern unangenehm, so daß sie am liebsten gar keine Worte darüber verlieren. Das einzig bekannte über Zwergenvampire, ist, daß sie in alten dunklen Verliesen anzutreffen sind. Es gibt in der Eiswüste genauso Vampire wie in den heißen Wüstenländern. Auf dem Kontinent der tausend Wüsten sind einige Geschichten von weiblichen Vampiren bekannt, die das wunderschönste und bezaubernste Aussehen gehabt haben sollen, so daß ihnen freiwillig Dutzende von Männern Blut geopfert haben sollen.

Diese Vampire der Wüste haben aufgrund des warmen Klimas mehr Probleme mit dem Licht der Sonne als ihre Artgenossen auf dem Kontinent Trakin. Sie sollen aber ihre Magie derart an das Klima angepasst haben, daß es ihnen leichter fällt, im grellen Licht der Sonne zu wandeln. Auf die Dauer ist es aber genauso tödlich für sie wie für Trakins Vampire. Diese Wüstenvampire sind oft im Gebirge anzutreffen, wo sie in Felsspalten ihr Schlafversteck haben. Einige Legenden berichten, daß deren Ursprung eng mit dem Schicksal dieses Kontinent verbunden ist. Der Glaube an Vampire ist auf diesem Kontinent viel weiter verbreitet als auf dem Kontinent Trakin.

Ahnen, die in Aufzeichnungen erwähnt werden

Lilith, die Hure der Nacht

Laut Legende eine extrem mächtige Vampirette, die mindestens 15000 Jahre alt sein soll. Sie soll auf dem Kontinent der tausend Wüsten beheimatet sein. Sie trat in den letzen 5000 Jahren nicht in Erscheinung, jedenfalls berichtet keine Geschichte davon. Ihre Kräfte sollen so ungeheuer groß sein, daß sie mit keinem Magier vergleichbar wären. Alleine ihr Auftreten soll alle Kreaturen zu ergebenen Dienern machen. Eine Legende, die in der Wüste ziemlich bekannt ist, berichtet davon, daß selbst ein Dämon, einer der Erzdämonen Allahs, von ihrem Aussehen ergriffen war und mit ihr zwölf Kinder zeugte. Diese Kinder sollen der Ursprung allen Übels sein. Sie soll einen Harem mit ihren Kinder geführt haben, ebenfalls sehr mächtigen und dämonisch schönen Kindern, in der der ganze Heerscharen von dunklen Hexern ihren blutigen Kuss empfingen, um die Magie der Vampire mit denen der Hexer zu vereinen, um noch mehr Wissen und Macht zu erlangen.

Jander Sonnenstrahltöter

Einer der wenigen Elfenvampire, von dem Geschichten berichten. Während seiner Zeit als Elf sollte er schon sehr weise und klug gewesen sein, so daß alle Elfinnen ihn bewunderten und von ihm beeindruckt waren. Bis zu dem Zeitpunkt seines Todes als Elf. Wann das genau war, ist nicht bekannt, genauso wenig wie alt er ist und wie viel Macht er besitzt. Einige Hinweise deuten darauf hin, daß er schon während der Zeit der Drachenkriege lebte. Er soll von einem Wesen verlockt worden sein, das von weit her gekommen ist, um ihn zu verführen. Mehr ist über Jander Sonnenstrahltöter nicht bekannt.

Der Urvampir

Eine fast vergessene Legende im Tausendtraumland. Er soll der erste Vampir der Welt gewesen sein, vor tausenden von Jahren. Angeblich soll ein Magier verflucht worden sein, als er etwas tat, das Gott entzürnte. So wurde er verflucht, auf alle Ewigkeit auf Erden zu wandeln. Mehr ist darüber nicht bekannt und was an der Legende wahr ist und was nicht ist nicht feststellbar. Es existieren viele Geschichten über deren Ursprung, und so lässt sich nicht mehr sagen, welche stimmen und welche nicht. Es ist anzunehmen, daß an jeder ein kleines Stückchen Wahrheit steckt.

Vlad Dracul

Der klassische Vampir wurde vor fast 100 Jahren durch Bram Stoker bekannt und das Thema ist zahlreich verfilmt worden. Der Begriff Vampir entstammt dem slawischen Volksglauben und bezeichnet einen "lebenden Toten" der Nachts sein Grab verlässt um sich vom Blut Lebender zu ernähren. Ein Vampir ist also ein ehemaliger Mensch der nach seinem Tode weiterexistiert und das Altern aufhält indem er sich der Lebenskraft lebender Menschen bedient. Dieser Mythos ist mit dem des Gestaltumwandlers verbunden, der sich in Fledermaus, Wolf oder Nebel verwandeln kann. Der Vampirmythos konnte sich nur deshalb so weit verbreiten, weil er tiefsitzende Ängste und Bedürfnisse der Menschen aufgreift und widerspiegelt. Da ist die uralte Sehnsucht des Menschen nach Unsterblichkeit und die Angst vor dem was uns nach dem Tode erwartet. Auch nicht außer Acht lassen darf man die erotische Komponente die sich im 19.Jahrhundert auf Grund der derzeitigen Tabuisierung durch die Hintertür in Form von Gruselgeschichten eingeschlichen hat.

Dracula

Das Vorbild für Bram Stoker war Vlad III Tepes, auch der Pfähler genannt, der 1431 - 1477 Fürst der Walachei war und als ausgesprochen grausam bekannt war. Geboren wurde er in Transsilvanien als zweiter Sohn des Vlad Dracul, der 1431 beim Nürnberger Reichstag in den Drachenorden aufgenommen wurde. Vlad Dracul lebte im Exil bis es ihm 1435 gelang den Thron zu besteigen. Er konnte sich 12 Jahre lang die Herrschaft bewahren.1441 gab er seine Söhne als Geißeln an den türkischen Hof wo der junge Vlad die Grausamkeit als Mittel der Politik kennen und lieben lernte. Vlad Dracul und sein ältester Sohn wurden 1447 von den Türken erschlagen und 1448 gelang es dem jungen Vlad den Walachischen Thron zu erobern, wobei er jedoch einige Monate danach vertrieben wurde.1456 konnte er mit Hilfe der Ungarn und der Siebenbürger Sachsen den Thron wieder besteigen und es folgten 6 Jahre grausamster Herrschaft.

Er ließ Gesandten Hüte an den Kopf nageln, zigtausende von Leuten pfählen, trank das Blut der Opfer, beseitigte die Armut indem er die Armen verbrannte und zwang die Zigeuner zum Kriegsdienst, indem er sie vor die Wahl stellte entweder gegen die Türken zu kämpfen oder die eigenen Kinder zu verspeisen. Schon sein Beiname erweckte Furcht...Dracul....wurde abgeleitet vom lateinischen draco (Drache). Im Rumänischen bedeutet ...drac...Teufel.1462 wurde Vlad gestürzt und für 15 Jahre eingekerkert. Er konvertierte zum Katholizismus um eine Verwandte des ungarischen Königs heiraten zu können und wurde 1476 wieder zum Woiwoden ernannt. Silvester 1476/77 wurde er von den Türken ermordet, sein Kopf in Honig konserviert und an den Sultan gesandt. Sein Körper soll nahe Bukarest in einem Kloster beigesetzt worden sein;,jedoch war das Grab leer als es in diesem Jahrhundert geöffnet wurde.

Nachwort

Alle Informationen sind Thesen, und berufen sich auf Mundproganda und auf Aufzeichnungen. So wie die Vampire beschrieben werden, können Sie sein. Jeder kann aus den Aufzeichnungen seine eigene Gedanken machen. Sicherlich gibt es noch viele andere Geschichten rund um den Vampir. Wissenschaft, Religion, oder historische Überlieferungen, dieses Thema ist leider nicht richtig ergründet, weil sich das Thema "Vampir" bei den meisten Menschen als Fiction oder Aberglaube verbreitet.

Die Überlieferungen stammen aus folgenden...

... Büchern:

  • Vampire und Untote
  • Der Vampir und andere Geschöpfe der Nacht
  • Vlad Dracul der Vampir von Rumänien
  • Vampirchroniken
  • Bram Stokers "Dracula"

... Comics:

  • Comics "Nightstalkers"
  • Comics "Blade"
  • Comics" Buffy im Bann der Dämonen"

... Filmen:

  • Dracula - die kultigen alten Vampirfilme mit Christopher Lee
  • Nosferatu - Kultstummfilm
  • Tanz der Vampire - der erste witzige Vampirfilm, von Roman Polanski
  • Fright Night - ein moderner Vampirfilm
  • Lost Boys - ein sehr guter Vampirfilm,mit Kiefer Sutherland
  • Sarlem - Vampirfilm von Stephen King
  • Bram Stokers "Dracula" ein Film der auch den historischen Hintergrund zeigt
  • Vampire in Brooklyn - eine schwarze Gruselkomödie, mit Eddie Murphy
  • Interview mit einen Vampir - die Gedanken und das Leben der Vampire wird hier sehr gut geschildert, mit Starbesetzung, Brad Pit, Tom Cruise, Christian Slater
  • Blade - neuster Action Film, der den Vampir ganz anders zeigt, mit Wesley Snipes
  • Clan der Vampire - eine Serie rund um Vampire
  • Buffy im Bann der Dämonen - Serie um den modernen Vampirjäger
  • Nick Knight - Serie um einen Vampir der sein leben als Mensch bestreiten will