Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 7x01 Lessons
:: 7x02 Beneath You
:: 7x03 Same Time, Same Place
:: 7x04 Help
:: 7x05 Selfless
:: 7x06 Him
:: 7x07 Conversations With Dead People
:: 7x08 Sleeper
:: 7x09 Never Leave Me
:: 7x10 Bring On The Night
:: 7x11 Showtime
:: 7x12 Potential
:: 7x13 The Killer In Me
:: 7x14 First Date
:: 7x15 Get It Done
:: 7x16 Storyteller
:: 7x17 Lies My Parents Told Me
:: 7x18 Dirty Girls
:: 7x19 Empty Places
:: 7x20 Touched
:: 7x21 End of Days
:: 7x22 Chosen


Buffy Episodenguide


7x22 "Chosen"

[Das Ende der Zeit (2)]


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Hauptdarsteller:
Sarah Michelle Gellar (Buffy Summers)
Nicholas Brendon (Xander Harris)
Alyson Hannigan (Willow Rosenberg)
James Marsters (Spike)
Emma Caulfield (Anya)
Michelle Trachtenberg (Dawn)

Gastdarsteller:
Anthony Stewart Head (Rupert Giles)
Eliza Dushku (Faith)
Nathan Fillion (Caleb)
David Boreanaz (Angel)
Tom Lenk (Andrew Wells)
Iyari Limon (Kennedy)
Sarah Hagan (Amanda)
Indigo (Rona)
DB Woodside (Rektor Wood)

Darsteller:
Felica Day (Vi)
Mary Wilcher (Shannon)
Demetry Raven (Baseballspielerin)
Katie Gray (indianisches Mädchen)

 Kurzinhalt
Caleb ist tot. Angel ist zurück - und er hat etwas mitgebracht: einen Ordner voll Informationen und ein altes Amulett, das über "reinigende Kräfte" verfügen soll.
Damit hält Buffy die Zeit endlich für gekommen: sie und die potentiellen Jägerinnen werden sich dem First Evil ein für allemal stellen...


 Inhalt
Caleb ist tot. Nach einem letzten kurzen Zwischenspiel wird der unsympathische Priester von Buffy in zwei Hälften gespalten - sehr zum Ärger von Angel, der einen von Calebs letzten Schwingern abgekommen hatte und sich gerne dafür revangiert hätte.
Doch deswegen ist der Vampir nicht aus L.A. gekommen - er hat etwas für Buffy: einen Ordner voll Informationen und ein Amulett, das über irgendwelche reinigenden Kräfte verfügen soll. Bestimmt ist es für jemanden mit einer Seele, aber stärker als ein Mensch - so zumindest die Übersetzung. Buffy ist erfreut, nimmt das Amulett dankbar an und schickt Angel dann nach L.A. zurück, wo er eine zweite Front aufbauen soll, für den Fall, daß sie versagt.

Zurück im Summershaus ist die Freude groß, als Buffy vom Ableben Calebs berichtet. Doch in der Nacht ist dieser wieder da - oder vielmehr das First Evil in dessen Gestalt, daß Buffy erneut klar machen möchte, wie gering doch ihre Chancen sind... zwei Jägerinnen und ein Haufen Mädchen, die noch nicht mal wissen, welches Ende das spitze des Pflocks ist gegen das absolut Böse?
Als Buffy nicht mehr antwortet, zieht das First Evil gelangweilt ab. Buffy jedoch hat soeben etwas realisiert: sie werden gewinnnen...


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Berit Lempe

"From now on, every girl in the world who might be a Slayer, will be a Slayer. Every girl who could have the power, will have the power. Can stand up, will stand up. Slayers... every one of us." - Buffy


Eine Serie geht hiermit zu Ende, und was für ein Ende sich Joss Whedon da ausgedacht hat, meine Güte! Die Folge ist schnell und dramatisch, aber auch Buffy-getreu witzig und voller kleinerer Abschiede. Nachdem die Folge zu Ende ist und die Credits laufen, und sogar das Monster am Schluss sich zu den Zuschauern dreht und uns sein "Grr-Argh!!" an den Kopf wirft, will man doch mehr und ist neugierig darauf, wie es weitergeht.

Doch alles was bleibt von Sunnydale ist ein Haufen Schutt und Asche, der Höllenschlund ist eingestürzt und hier gibt es keine Monster mehr. Nur die Überlebenden, die jetzt wieder ganz von vorne anfangen müssen.

Es hat Opfer gegeben, nicht zuletzt der schnelle Tod von Anya hat mich geschockt und trieb mir Tränen in die Augen. Auch das Ende von Spike, der in der letzten Sekunde seine Seele sieht, war beeindruckend. Etwas, an das wir und auch er nicht geglaubt haben. Spike wird zum Werkzeug des Guten, er stirbt mit einem Grinsen auf dem Gesicht und es ist eine starke Szene, sein Abgang. Nicht nur Spike hat endlich seine Erlösung gefunden, auch Willow sehen wir dieses mal nicht ganz in Schwarz und Böse - dieses Mal kehrt sich ihre Kraft zum Guten hin. Auch wenn ich kein Fan dieser farblichen Unterstützung bin. Ich frage mich immer noch, warum sie Willow nicht einfach als Willow darstellen. Ob schwarze Haare oder weiße, es ist immer noch unsere Rothaarige.

Die Idee, dass durch die gebündelte Kraft der Axt und Willow alle potentiellen Slayer zu richtigen Slayern werden, ist natürlich das Ausrufezeichen hinter der Prämisse mit der Joss Whedon die Serie 1997 begann. Starke Mädels, die den Bösen kräftig in den Hintern treten, wer es nach Chosen noch nicht verstanden hat, der wird es niemals verstehen.

Natürlich wirft das Alles neue Fragen auf. Wie gehen die neuen Slayer mit ihren Kräften um? Wer wird sie trainieren? Ich denke, das lässt noch viel offen für Angel und andere Buffy-Spin-offs die da vielleicht noch kommen werden.
Einziges kleines Manko an der Folge ist der Rückblick, der kurz vor dem Endkampf einsetzt und den Fluss der Folge etwas unterbricht. Da hätten es Buffys Stimme und die Szenen mit den "erweckten" Slayern auch getan.

Ansonsten ist diese Folge einfach nur großartig. Im ersten Akt schließt Joss Whedon mit dem Thema Buffy/Angel/Spike ab und geht über zur Tagesordnung. Das Spiel zwischen Xander, Willow, Buffy und Giles ist wieder genau so, wie es schon in der ersten Staffel war. Natürlich war die Hommage an das Ende von "The Harvest" und Giles' Ausspruch "The Earth is doomed." einfach nur genial. Wir haben da vier Charaktere, die sieben Jahre lang zusammen waren und die wir lieben und schätzen, denen wir durch dick und dünn gefolgt sind.

Aber kommen wir zum wirklich dramatischen Teil der Folge: dem Endkampf.
Die Serie hatte immer schon Probleme mit den Special Effects. Die waren nie so gut als das man ganze Szenen nur damit hätte füllen können. Hier ist das auch nicht anders. Trotzdem ist es beeindruckend zu sehen wie die Armee der Turok-hans aus dem Höllenschlund nach oben kommt und droht, die Slayer zu verschlingen. Man merkt, dass es trotzdem ein enger Kampf wird.

Die Übergänge zu den anderen Kämpfen an der Oberfläche sind kurz und sehr treffend. Man bekommt das Gefühl, dass jetzt alles passieren kann. Überlegen wir mal. Wen hat Joss Whedon bis dahin alles umgebracht? (Ich meine das natürlich nicht wörtlich.) Da war Jenny, da war Joyce, da war Jonathan, und da war natürlich Tara. Alles Charaktere, die wir mochten. An dem Punkt im Kampf an dem Anya stirbt und dann Buffy zu Boden geht, dachte ich wirklich: ‚Das ist es jetzt. Er wird sie alle umbringen!'
Man denkt, dass sie eigentlich keine Chance haben. Das haben sie ja normalerweise auch nicht. Es ist der Höllenschlund, es ist DAS BÖSE an sich gegen das sie kämpfen. Alles Dinge in Großbuchstaben. Etwas, das unsere Helden sieben Jahre auf Trab hielt. Aber dann kommt ja Spikes Einsatz...

Vor dieser Szene habe ich mich gefürchtet. Was man von James Marsters im Vorfeld zu dieser Szene hörte, war nicht gerade das, was ich mir für das Ende von Buffy erhoffte. Ich dachte wirklich, Joss würde daraus ein total Schnulziges Buffy/Spike Drama machen. Aber das ist hier wirklich nicht der Fall. Die Beziehung zwischen Buffy und Spike hat mir in dieser Staffel immer wieder die Galle hochkommen lassen. Ich hätte wirklich kotzen können (siehe "Touched"). Aber hier in "Chosen" war das nicht so. Da sieht man mal, dass manche Drehbuchautoren schreiben können und manche nicht.
Die Szene war so gut, dass ich wirklich von Spike gerührt war. Konnten wir das nicht vorher haben? Ich war wirklich gerührt. Spike hat mich seit der 3. Staffel nicht mehr so gerührt wie in "Chosen". Ist das nicht schade? Ein gutes Ende für Spike also. Und da war er nur noch Staub.

Krass fand ich auch, dass Xander bei der Flucht aus der einstürzenden Schule Anyas leblosen Körper nicht sieht, weil sie auf der Seite seines fehlenden Auges ist. Ich hatte gehofft, dass es nicht so schlimm ausgeht für sie. Wer hätte auch gedacht, dass Andrew am Leben bleibt und sie nicht?

Wenn Sunnydale langsam einstürzt und wir sehen, wie Buffy vor einer Bluescreen--- ähm ich meinte... ja, und da sind sie wieder: schlechte Effekte. Nunja, die umstürzenden Gebäude hinter Buffy waren dann auch der letzte schlechte Effekt, den wir jemals sehen werden. Jedenfalls in dieser Serie. Vielleicht war es auch so eine Art Übertreibung. Nach dem Motto: geben wir ihnen zum Schluss noch etwas zum Lachen zwischen dem ganzen Chaos.
Aber das hinabfallende Ortsschild von Sunnydale war dann wohl das I-Tüpfelchen. Joss hat es wirklich alles zerstört. Er hat es platt gemacht.

Sunnydale, Kalifornien. Ruhe sanft.

Und was machen wir jetzt?

Wir warten auf das nächste Buffy Spin-off. Oder auf die neue Staffel von Angel. Oder überhaupt auf das nächste Projekt, das Joss Whedon plant. Oder wir sehen uns noch einmal unsere Lieblingsfolgen von Buffy an. Oder... oder... oder...

Oh, es wird mir fehlen.

Das tut es jetzt schon.