Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf


:: 7x01 Lessons
:: 7x02 Beneath You
:: 7x03 Same Time, Same Place
:: 7x04 Help
:: 7x05 Selfless
:: 7x06 Him
:: 7x07 Conversations With Dead People
:: 7x08 Sleeper
:: 7x09 Never Leave Me
:: 7x10 Bring On The Night
:: 7x11 Showtime
:: 7x12 Potential
:: 7x13 The Killer In Me
:: 7x14 First Date
:: 7x15 Get It Done
:: 7x16 Storyteller
:: 7x17 Lies My Parents Told Me
:: 7x18 Dirty Girls
:: 7x19 Empty Places
:: 7x20 Touched
:: 7x21 End of Days
:: 7x22 Chosen


Buffy Episodenguide


7x07 "Conversations With Dead People"

[Gespräche mit Toten]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (15) Ľ 

 Synopsis
Im Bronze macht sich eine Band bereit f√ľr ihren Auftritt. Es ist der 12. November, 20:01 Uhr. W√§hrend im Club Fronts√§ngerin Angie Hart zu singen beginnt, patrouilliert Buffy einsam √ľber den Friedhof. Spike sitzt alleine und niedergeschlagen an der Bar. Buffy wandert zwischen den Grabsteinen umher, offenbar auf der Suche nach einem bestimmten. Willow sitzt in der fast leeren Bibliothek der UC Sunnydale √ľber ihren B√ľchern und versucht sich krampfhaft wachzuhalten. Als Dawn nach Hause kommt, findet sie das Haus verlassen vor. Am Notizbrett klebt ein Zettel f√ľr sie: Buffy und Willow werden sp√§t nach Hause kommen. Dawn soll sich etwas zu essen kaufen - aber keine Pizza.
Während Angie Hart mit ihrem Lied langsam zu Ende kommt, kniet Buffy vor dem frischen Grab nieder, als dem sich eine Hand herausschiebt - es geht los.

Ein altes Auto f√§hrt √ľber die leeren n√§chtlichen Stra√üen. Am Steuer sitzt Jonathan Levinson und neben ihm Andrew Wells, beide auf ihrem R√ľckweg nach Sunnydale. Beiden ist nicht ganz wohl zumute, immerhin wurden 33,3% ihres Trios hier bei lebendigem Leibe geh√§utet und dann flambiert, doch Andrew ist sich sicher, da√ü ihnen so etwas diesmal nicht passieren wird. Trotzdem w√§re Jonathan lieber in Mexiko geblieben, auch wenn es Andrew drt nicht gefallen hat; alle Leute sprachen Mexikanisch und so. Au√üerdem hatte er diese Alptr√§ume satt. Doch jetzt werden sie alles korrigieren. Sie sind Gesetzlose mit einem Herz aus Gold, meint Andrew, als sie am Ortseingangsschild von Sunnydale vorbeifahren.

Auf dem Friedhof ist Buffy in einem Kampf auf Leben und Tod mit einem Vampir verwickelt, der ziemlich geschickt ist, daf√ľr da√ü er gerade frisch auferstanden ist.
Dawn hingegen bei√üt zuhause gen√ľ√ülich in ein St√ľck Pizza mit Anchovis, w√§hrend sie mit der anderen Hand Buffys Blusen durchw√ľhlt und bei jeder nachsieht, ob sie ihr passen k√∂nnte. Dabei hinterl√§√üt sie einen Fleck Tomatenso√üe auf Buffys wei√üer Bluse.
Zur√ľck im Wohnzimmer spielt sie mit Buffys Waffen herum, stellt sich mit einer Streitaxt ihrem imagin√§ren Feind - dabei mu√ü eines der M√∂belst√ľcke dran glauben. Als n√§chstes nimmt sie sich die Armbrust vor, deren Bolzen sie in der Wand verankert. Bei dem Versuch, ihn wieder zu entfernen, rei√üt sie gleich ein St√ľck Putz mit hinunter. Verlegen stellt sie eine gro√üe Topfpflanze vor das Loch.
In der K√ľche dr√∂hnt Salsa-Musik aus dem Radio, w√§hrend Dawn fasziniert zusieht, wie in der Mikrowelle ein Marshmellow immer gr√∂√üer wird. Als aus dem Haus ein lautes Krachen ert√∂nt, sieht sie sich ein wenig unbehaglich um.

Willow schreibt gerade ein paar Notizen in ihren Block, als sich ein junges blondes Mädchen zu ihr gesellt - Cassie Newton. Willow erkennt sie von Bildern wieder. Buffy hatte sie aus der Hand von Okkultisten befreit, doch kurz darauf war das Mädchen mit den hellseherischen Fähigkeiten an einem Herzanfall gestorben. Daß sie nun vor Willow in der Bibliothek steht, macht die Hexe schon ein wenig mißtrauisch.
Doch Cassie versichert ihr, da√ü sie ihr nichts tun wird. Sie ist nur hier, weil man sie darum gebeten hat. Willow versteht nicht. Sie singt immer noch, erkl√§rt Cassie ihr. Willow erinnere sich doch sicherlich an diesen Tag, auf der Br√ľcke, wo sie sich gegenseitig etwas vorgesungen hatten? Sie singt immer noch. Auch wenn Willow sie nun nicht mehr h√∂ren kann, sie singt immer noch zu ihr.
Willows Augen weiten sich geschockt: Tara?

Dawn sitzt vor dem Fernseher und kommentiert per Telefon mit Kit einen alten schwarz-wei√ü Horrorstreifen, als es im Haus erneut kracht. Vor Schreck l√§√üt sie fast das Telefon fallen. Als sie den Fernseher stumm stellt, kracht es wieder zweimal. Sie redet weiter mit Kit, w√§hrend sie aufsteht um nachzusehen. Als sie an der Haust√ľr vorbeikommt, fliegt diese pl√∂tzlich krachend auf und ein orkanartiger Wind weht Dawn fast von den F√ľ√üen. Mit aller Kraft stemmt sie sich gegen die T√ľr, um sie wieder zu schlie√üen. Kaum ist diese zu, kommt pl√∂tzlich der Fernsehton zur√ľck. Erschrocken bleibt Dawn stehen, beendet das Gespr√§ch und versucht, den Fernseher wieder stumm zu schalten. Doch er reagiert nicht. In ihrer Verzweifelung zieht sie den Netzstecker - was den Fernseher nicht zu k√ľmmern scheint: er spielt weiterhin in voller Lautst√§rke den Horrorfilm ab. Entsetzt starrt Dawn auf den Stecker in ihrer Hand.

Auf dem Friedhof ist Buffy immer noch in ihren Kampf mit dem Vampir verwickelt, und gerade sieht es nicht so gut f√ľr sie aus - sie wird mit dem R√ľcken gegen einen Grabstein gedr√ľckt, w√§hrend der Vampir sich langsam ihrer Kehle n√§hert. Doch dann h√§lt er pl√∂tzlich inne und tritt einen Schritt zur√ľck, mustert sie. Buffy? fragt er. Buffy Summers?
Es stellt sich heraus, daß es sich bei dem Vampir im Holden Webster handelt, einen alten Schulkameraden von Buffy, an den sie sich aber gar nicht mehr erinnern kann.

Im Casa Summers beginnen die Radios verr√ľckt zu spielen. Aus der K√ľche dr√∂hnt laute Salsa-Musik, vermischt sich mit der Rockmusik aus der Stereoanlage im Wohnzimmer. Dazu donnert der Horrorfilm aus dem Fernseher. Mitten in dem akustischen Inferno steht Dawn, die langsam mit aufsteigender Panik zu k√§mpfen hat. Dann greift sie sich die Streitaxt. Der Fernseher explodiert in einem Funkenregen, als sie mit voller Wucht hineinschl√§gt. Nun ist er ruhig. Auch die Stereoanlage √ľberlebt einen gezielten Schlag nicht.
Als Dawn die K√ľche betritt, f√§llt ihr sofort die Mikrowelle ins Auge, in deren inneren sich Qualm gebildet hat, der schon aus den T√ľrritzen dringt. Als Dawn zum Schlag gegen die Mikrowelle ausholen will, explodiert diese. Glassplitter fliegen durch die K√ľche und zerschneiden Dawns blo√üe F√ľ√üe. Die Musik im Radio wird leiser, durch Statik √ľberlagert - und dann dringt pl√∂tzlich die Stimme ihrer Mutter an ihr Ohr: Dawn?

Aus dem Kampf um Leben und Tod ist inzwischen eine gepflegte Unterhaltung geworden. Webster hilft Buffy gerade auf die Spr√ľnge, woher sie sich kennen. So langsam erinnert sich Buffy wieder, auch wenn Webster heute anders aussieht - vampirisch, und er hat auch muskelm√§√üig ein wenig zugelegt - zwei Jahre Tae Kwon Do, wie er ihr verr√§t. √úberhaut hat sich seit der Schulzeit so einiges ver√§ndert - er hatte Psychologie studiert und sich dann ein Jahr freigenommen, um ein Praktikum an der Nervenheilanstalt in Sunnydale zu machen. Die beiden fahren fort, einige alte Erinnerungen an die Highschool auszutauschen, als Websters Gesicht sich pl√∂tzlich wieder in das eines Menschen verwandelt. Er ist √ľberrascht und erfreut, da√ü er so etwas kann. √úberhaupt f√ľhlt es sich toll an, Vampir zu sein. So stark, als wenn er mit einer gewaltigen b√∂sen Macht verbunden sei, die die Welt √ľbernehmen m√∂chte.
Doch f√ľrs erste hat er genug von sich geredet - was ist mit Buffy?
Die gibt zu, da√ü bei ihr nicht zu Verbundenes gibt, doch das hatte Holden gar nicht gemeint - er hatte eigentlich auf die Kreuze und Pfl√∂cke angespielt. Sie erkl√§rt ihm, da√ü sie die J√§gerin ist. Nun wird Holden auch so einiges klar, was die Ger√ľchte √ľber Buffy in der Highschool angeht. Sie war damals ganz sch√∂n mysteri√∂s, dauernd weg und so. Man vermutete, da√ü sie entweder einen viel √§lteren Freund hatte oder sehr religi√∂s war. Scott Hope hingegen hatte behauptet, sie w√§re lesbisch. Allerdings sagte er das von jeder Frau, mit der er Schlu√ü machte. Ironischerweise hatte er vor einem Jahr sein eigenes Coming-Out.
Holden sch√ľttelt den Kopf - die ganze Zeit √ľber war Buffy eine J√§gerin, meint er, wird aber gleich von Buffy korrigiert - die J√§gerin. Die einzige. Nun versteht Holden auch, was Buffy damit meinte, da√ü es nicht so viel verbundenes bei ihr gibt. Buffy blockt ab - das letzte was sie braucht ist eine therapeutische Sitzung mit b√∂sen Untoten. Au√üerdem hat sie eine Menge Freunde, mit denen sie sich verbunden f√ľhlt.
Ein paar Meter von den beiden entfernt, hinter einem Grabstein, liegt Buffys Handy im Gras. Es klingelt.

Panisch h√§ngt Dawn am Telefon und versucht ihre gro√üe Schwester zu erreichen, w√§hrend sie auf dem Kaffeetisch hockt und sich mit Pflastern die blutenden Schnitte an ihren F√ľ√üen verklebt. Frustriert legt Dawn das Telefon beiseite und greift nach dem Radio aus der K√ľche. Hinter ihr liegt pl√∂tzlich ihre Mutter tot auf der Couch. Dawn sch√ľttelt das Radio, es soll wieder zu ihr reden, sie h√∂rt zu. Erst allm√§hlich realisiert sie, da√ü hinter ihr etwas nicht stimmt, doch als sie sich umdreht, ist die Couch leer.
Das Licht flackert. Dunkelheit senkt sich √ľber das Wohnzimmer, und als es eine Sekunde sp√§ter wieder hell wird, sind alle Einrichtungsgegenst√§nde verschoben. Buffys Waffenkiste ist umgekippt, die Waffen auf den Boden gekippt. Alle St√ľhle stehen verkehrt rum auf dem E√ütisch, und an der Wand prangt in gro√üen, aus Blut geschriebenen Buchstaben: "Muttermilch ist heute rot". Darunter ein blutiger Handabdruck.
Wieder erlöscht das Licht. Dann ist alles wieder normal - die Wand sauber, die Tische und Möbel so, wie sie waren. Panisch sieht sich Dawn um, zuckt zusammen als ein lautes Klopfen durch das Haus hallt. "Warum tust du das?" ruft sie fragend und ängstlich in den Raum. Als Antwort wieder ein lautes Klopfen. Immer wieder klopft es, bis Dawn anfängt zu schreien. Abrupt kehrt Ruhe ein. Langsam steht Dawn auf.
"Hallo?"
Klopf.
Dawn nimmt ihren ganzen Mut zusammen. "Einmal klopfen f√ľr ja, zweimal f√ľr nein!" ruft sie laut.
"Mom?"
Klopf.
"Mom, du bist es?"
Klopf.
"Bist du in Ordnung?"
Klopf. Klopf.
Angst macht sich wieder auf Dawns Gesicht breit: "Mom, bist du alleine?"
Klopf. Klopf.
Dann beginnt das ganze Haus zu wackeln, wie bei einem Erdbeben. Ein helles Licht blitzt Dawn ins Gesicht, die aufschreit. Lampen, Vasen, Bilder - alles st√ľrzt zu Boden.

In der Bibliothek der Sunnydale High seilt sich Jonathan - komplett in Schwarz gekleidet - langsam, leise und elegant vom Oberlicht ab. Ihm folgt - wesentlich weniger leise, langsamer und elegant - Andrew, der schreiend nahezu ungebremst am Seil entlang rutscht und krachend der Länge nach auf den Boden aufschlägt.
Die beiden machen sich mit Taschenlampen und vollbeladenen Rucks√§cken bewaffnet auf den Weg durch die dunklen Flure der Sunnydale High. Als sie aus der Haupthalle das Splittern von Glas h√∂ren, wird es Jonathan allm√§hlich zu gruselig. Vielleicht sollten sie doch Buffy holen, ihr einfach alles √ľber das Siegel von Danthazar[/dblookup] erz√§hlen. Doch Andrew ist anderer Meinung. Sie k√∂nnen nicht ohne Beweise zu Buffy gehen, sonst s√§√üen sie ganz schnell wieder hinter Gittern. Jonathan soll die ganze Sache hier einfach als eine Art Feuertaufe sehen - als eine Queste. Sie werden das Siegel finden, dann die J√§gerin alarmieren und ihr helfen, es zu zerst√∂ren. Sie werden Sunnydale retten und dann werden sie sich der J√§gerin anschlie√üen und d√ľrfen vielleicht sogar in ihrem Haus herumh√§ngen. Das werden sie tun.
Sie vereinbaren, da√ü es am besten w√§re, da√ü B√ľro des Direktors zu finden und sich von dort aus vorzuarbeiten. Jonathan wird diesen Gang hier √ľbernehmen, w√§hrend Andrew den abzweigenden Flur erkunden soll. Die beiden "K√§mpfer f√ľr das Gute" pr√ľfen nochmals ihre Walkie-Talkies, dann trennen sie sich.
Kaum ist Jonathan au√üer Sichtweite, tritt [dblookup series=buffy; item=Meers, Warren;]Warren[/dblookup] hinter einer Ecke hervor. Andrew hatte ihn schon vermi√üt - alleine ist ihm gar nicht so wohl zu m√ľde, doch Warren versichert ihm, da√ü er sich prima schl√§gt. Alles l√§uft so ab wie es geplant war. Doch Andrew ist nicht zufrieden. Dauernd verl√§√üt Warren ihn. Er ha√üt das. Einmal ist Warren sogar gestorben und er, Andrew, endete als Mexikaner.
Warren aber erklärt ihm, daß diese ganze Todesgeschichte mit zum Masterplan gehört habe. Er weiß doch: "Wenn du mich tötest..."
"...werde ich m√§chtiger werden, als du es dir je vorstellen kannst zu tun.", vollendet Andrew das Zitat. Vielleicht kann Willow ihn ja auch t√∂ten, meint er scherzhaft, doch Warren erkl√§rt ihm, wenn Jonathan das tut, was von ihm erwartet wird, dann w√ľrden sie beide - Warren und Andrew - zu G√∂ttern werden. Andrew nickt. Der Junge ist ihre letzte Hoffnung. Warren sch√ľttelt den Kopf. Es gibt noch einen, erkl√§rt er. Andrew, der nicht begriffen hat, da√ü Warren nur das StarWars-Zitat vollendete, ist verwirrt.

Willow ist aufgeregt und traurig zugleich. Tara kann sie h√∂ren? Warum ist sie nicht da? Warum kommt sie nicht selbst zu ihr? Cassie tut es zwar leid f√ľr Willow, aber sie erkl√§rt ihr, da√ü dies nicht geht - wegen dem, was Willow getan hat. Sie hat einen Menschen get√∂tet. So ist es nun einmal. Tara kann sich Willow nicht zeigen. Es tut ihr sehr leid.
Willow ist den Tr√§nen nahe... aber Tara kann sie wenigstens h√∂ren? Sie ruft Tara zu, da√ü sie sie vermi√üt und wendet sich dann wieder hoffungsvoll an Cassie. Hat Tara sie geh√∂rt? Was sagt sie. Cassie meint, Tara w√ľrde weinen. Sie vermi√üt Willow auch, w√ľnschte, sie k√∂nnte sie ber√ľhren.
Das w√ľnschte Willow sich auch. Es tut so weh, meint sie, jeder Tag ist wie ein riesiges Loch, und es wird einfach nicht besser.
Es wird. Es kann, versichert ihr Cassie, Taras Worte wiederholend. Tara ist zwar fort, doch Willow ist noch da, stark wie eine Amazone.

Spike ist inzwischen nicht mehr alleine mit seinem Whiskey. Eine h√ľbsche Blondine hat sich mit eindeutig zweideutigen Absichten neben ihn an die Bar gesetzt.
Buffy hat es nun auf einem gro√üen Grabstein gem√ľtlich gemacht, w√§hrend ihre Therapiestunde mit Webster weitergeht. Das Thema dreht sich immer noch um Beziehungen. Buffy berichtet gerade, da√ü einfach keine ihrer Bindungen von Dauer ist. Vielleicht auch nicht nur in ihren Beziehungen - ihre Eltern waren ja auch kein Musterbeispiel f√ľr eine gl√ľckliche Familie. Sicherlich gibt es irgendwo Menschen, die es schaffen, die zusammen bleiben k√∂nnen, nur sie pickt immer die falschen heraus - mit t√∂dlicher Treffsicherheit.
Holden argumentiert, da√ü sie dies ja vielleicht mit Absicht macht, als eine Art Selbstschutz. Buffy sch√ľttelt den Kopf. Sich selbst sch√ľtzen vor gebrochenen Herzen, Elend, N√∂tigung und einem m√∂glichen Tod? Ganz sicher nicht.
Doch das hat Holden eigentlich gar nicht gemeint. Er dachte eher an einen Schutz davor, sich hinzugeben, doch auch das sieht Buffy ganz anders. Sie ist hingebungsvoll. Sehr sogar. Sie kann es nur nicht besser ausdr√ľcken, au√üerdem verwirrt Holden sie, weil er b√∂se ist, meint sie.
Holden hingegen denkt nur, daß sie seelische Probleme hat - was ihn irgendwie freut, weil er ja böse ist - aber sie sollte das alles nicht so schwer nehmen. Es ist ja nicht so, als hätte sie das Patent auf gescheiterte Beziehungen. Schließlich ist sie ja auch erst 21 und wohl noch gar nicht bereit, sich fest niederzulassen.
Immerhin, seine Freundin am College ist sehr s√ľ√ü und sie haben diese tolle Beziehung - aber deswegen wird er nicht gleich losziehen und sie zum Vampir machen, damit sie die Ewigkeit teilen k√∂nnen.
Holden sch√ľttelt den Kopf. Irgendwie ist es verr√ľckt - in der Schule hat er sich kaum getraut, Buffy anzusprechen und nun sind sie so was wie Todfeinde. Und irgendwann werden sie auf Leben und Tod k√§mpfen m√ľssen, oder?
Buffy nickt. Eine altehrw√ľrdige Tradition, wie sie findet.
Manchmal mu√ü man sich eben der Realit√§t stellen, meint auch Holden. Er hat jetzt so richtig Lust auf einen Kampf, die Blutlist macht sich langsam bemerkbar. Es ist nat√ľrlich nichts Pers√∂nliches. Das kann Buffy verstehen. Sie fand es toll mit ihm zu reden und Neues auszutauschen. Holden √ľberlegt laut, demn√§chst mal ein paar weitere ehemalige Schulkameraden von ihn zu besuchen. Dann f√§llt ihm auf, da√ü Buffy irgendwie nicht sehr erwartungsvoll aussieht. Liegt es daran, da√ü sie k√§mpfen werden? Buffy sch√ľttelt den Kopf. Es liegt daran, da√ü sie gewinnen wird. Holden lacht. Er hat zwei Jahre Tea Kwon Do Training hinter sich - plus Vampirkr√§fte. Ob Buffy vielleicht die Worte "√úberheblichkeitskomplex" etwas sagen, fragt er. Ja, er wei√ü, sie hat diese ganze Sache laufen mit dem Kampf Gut gegen B√∂se und so... aber eine Frage hat er noch: wer, glaubt Buffy, war wohl Schuld an der Trennung ihrer Eltern? Zuerst m√∂chte Buffy nicht antworten, aber dann hat Holden sie doch soweit - sie denkt, da√ü ihr Vater schuld ist. Vermutlich hat er ihre Mutter betrogen. Holden nickt. Und all diese Beziehungen - von denen ihr unterbewu√üt schon klar war, da√ü sie zum scheitern verdammt waren - wer hat daran Schuld? Vielleicht ist es ja einfach so, da√ü ihr Problem, Bindungen einzugehen daher r√ľhrt, da√ü sie sich √ľberlegen f√ľhlt?
Ok. Nun hat Buffy den Kampfgeist, den sie gesucht hat. Auch Holden hat gemerkt, da√ü er einen Nerv getroffen hat. Und Buffy versichert ihm, da√ü sie gleich ein Nervenb√ľndel bei ihm treffen wird, wenn er das Thema nicht sofort l√§√üt. Sie kann sich gar nicht erinnern, da√ü er so nervig war. Holden wirft ein, da√ü sie sich gar nicht an ihn erinnert - oder erst nach einer halben Stunde w√ľhlen in alten Erinnerungen. Au√üerdem soll sie es nicht so pers√∂nlich nehmen. Sie lebte schon w√§hrend der Highschoolzeit in ihrer eigenen kleinen Welt. Auserw√§hlt, mit einem Schicksal - wer k√∂nnte sieben Jahre lang so leben ohne sich √ľberlegen zu f√ľhlen?
Doch Buffy f√ľhlt sich nicht √ľberlegen... eher das Gegenteil. Was aus ihr geworden ist. Holden w√ľrde lachen, wenn er w√ľ√üte was sie ihren Freunden schon alles angetan hat. Holden versichert ihr, da√ü er nur hier ist, um sie zu t√∂ten, nicht um sie zu verurteilen. Buffy ignoriert den Einwurf. Der letzte Mann, mit dem sie zusammen war...sie hat sich wie ein Monster benommen, und ihn behandelt wie... und zeitgleich lie√ü sie zu, da√ü er sie komplett √ľbernahm, lie√ü zu, da√ü er Dinge mit ihr tat, die... Mit feuchten Augen bricht sie ab und entschuldigt sich. Sie hatte nicht vor, √ľber so was zu sprechen. Sie wei√ü auch nicht, was los ist mir ihr.
Nichts ist los mit ihr, sagt Holden, w√§hrend er eine steinerne Figur von einem der Grabsteine nimmt und sie pr√ľfend in der Hand wiegt, ehe er sie Buffy vor den Kopf schl√§gt, die r√ľckw√§rts √ľber das Grab st√ľrzt und liegen bleibt. Mit eine Knurren hat Holden einen Satz gemacht und packt die benebelte Buffy am Kragen. "Jeder hat Probleme", meint er, ehe er seine Rei√üz√§hne in Richtung von Buffys Nacken bewegt.
W√ľtend schleudert Buffy den Vampir von sich. Sowas hat sie nun nicht erwartet. Holden entschuldigt sich. Er wollte seine Grenzen nicht √ľberschreiten - er ist noch recht neu in dieser ganzen Todfeindes-Sache. Ein gezielter Tritt trifft Buffy in die Seite. Allerdings lernt er doch recht schnell, oder? findet er. Dann wirft sich Buffy auf ihn und der Schwung treibt die beiden K√§mpfer durch die verzierten Fenster einer Gruft.

Im Summers-Haus steht Dawn im dunklen Haus. Aus der Schwärze erklingt immer wieder ein Grunzen. Dawn kann es genau hören und will wissen, ob es ihre Mutter davon abhält, wieder mit ihr zu reden.
Ein Blitz zuckt, erhellt das Wohnzimmer kurz - Joyce liegt tot auf der Couch, ihre Augen komplett weiß, keine Pupille mehr.
Langsam nähert sich Dawn der Couch. Wieder zuckt ein Blitz. Joyce liegt wieder auf der Couch, sie schreit, und auf ihr hockt ein dunkler Umriß, der ihr die Kraft entzieht während Joyce verzweifelt versucht, nach Dawn zu greifen.
Dawn hat langsam die Nase voll. Sie br√ľllt die Kreatur an, ihre Mutter in Ruhe zu lassen. Es soll sie nicht mehr davon abhalten, mit ihr zu reden. Aus der Dunkelheit antwortet ein Knurren. Erst dann f√§llt Dawn die Streitaxt ein, die noch irgendwo im Wohnzimmer liegen mu√ü, Sie f√§llt auf die Knie und tastet den Boden ab.
Wieder blitzt es und nur knapp entgeht Dawn der Axt-Klinge, die pl√∂tzlich in ihre Richtung geschwungen wird. Schreiend rennt sie auf die Haust√ľr zu, w√§hrend der D√§mon ihr r√§t, zu verschwinden. Doch kaum ist die T√ľr offen, weht ihr wieder der Wind entgegen, der sie kaum vorw√§rts kommen l√§√üt. Schritt f√ľr Schritt k√§mpft sie sich vor, doch dann bleibt sie pl√∂tzlich stehen und schlie√üt die T√ľr wieder. Es geht um ihre Mutter - sie wird nicht gehen!
Wieder blitzt es und auf der Couch öffnet die tote [charlookup series=buffy; name=Joyce Summers;]Joyce ihre Augen.

Andrew und Jonathan haben es inzwischen bis in den Keller der Highschool gemacht, auch wenn sie das Gef√ľhl haben, da√ü sich st√§ndig alles zu verschieben scheint. Sie scheinen im Kreis gegangen zu sein. Jonathan schl√§gt vor, noch mal von vorne zu beginnen, doch Andrew entdeckt Warren vor einer T√ľr. Dort mu√ü es sein.
Hinter der T√ľr liegt ein fast leerer, dreckiger Raum. Jonathan nickt. Andrew k√∂nnte recht haben - und wenn dem so ist, dann liegt das, was sie suchen, direkt hier. Mit einer Spitzhacke beginnt Andrew, den Boden an dieser Stelle zu √∂ffnen.

Langsam gewinnt Buffy die Oberhand √ľber Webster. Mit ein paar geschickten Schl√§gen schickt sie ihn zu Boden und kniet eine halbe Sekunde sp√§ter √ľber ihm, den Pflock auf sein Herz gerichtet. Nun ist er tot, mein Buffy. Holdens Gesicht wechselt wieder zu dem eines Menschen. T√∂tet sie ihn jetzt weil er b√∂se ist, oder weil sie sich ihm gegen√ľber ge√∂ffnet hat?
Buffy seufzt und steht frustriert auf. Da√ü ha√üt sie so an Vampiren. Sex und Tod und Liebe und Schmerz ist alles das selbe f√ľr sie. Holden h√§lt das eher f√ľr eine M√§nnersache, doch Buffy versichert ihm, da√ü es bei Vampiren einen unterschied gibt. Langsam versteht Holden und man√∂vriert Buffy in einen Deal: Sie werden ihren Kampf beenden - er h√§tte den Pflock sowie noch blocken k√∂nnen. Doch vorher mu√ü sie ihm eine Frage beantworten, und wenn er recht hat, dann darf er sie alles fragen, was er will. Keine Geheimnisse mehr.
Buffys letzte Beziehung - war sie mit einem Vampir?

Spike ist inzwischen mit der h√ľbschen Blondine auf der Stra√üe unterwegs, w√§hrend sich Willow in der Bibliothek noch immer mit Cassie unterh√§lt. Sie erz√§hlt ihr gerade von ihren Gef√ľhlen √ľber das, was sie nach Taras Tod getan hat. Cassie versteht - es war die Zauberkraft. Sie ist st√§rker als Willow. Dort, wo Tara ist, ist alles viel klarer. Sie k√∂nnen Willows Pfad sehen, und Willow mu√ü damit aufh√∂ren. Sie darf nie keine Magie benutzen. Nie wieder.
Nat√ľrlich, keine schwarze Magie mehr, meint Willow. Doch Giles hat ihr gesagt, da√ü es nicht einfach damit getan ist, einfach "clean" zu werden.
Cassie findet es sehr gefährlich. Sie darf nicht zulassen, daß sie die Kontrolle verliert, was Willow ihr auch versichert. Das wird ihr nie wieder passieren. Sie will niemals wieder jemandem so weh tun. Alles wird gut werden.
Doch Cassie sch√ľttelt den Kopf... Tara... Tara sagt, es wird nicht alles gut werden. Willow wird alle t√∂ten.

Jonathan und Andrew haben ein gewaltiges Loch in den Boden gegraben. Bald sind sie fertig. Hoffentlich wei√ü Buffy auch, wie man es zerst√∂ren kann, mein Jonathan, w√§hrend er schaufelt. Er schwelgt in alten Erinnerungen an die Highschool, die er sehr vermi√üt - im Gegensatz zu Andrew, der sie gar nicht schnell genug vergessen kann. Jonathan vermi√üt all die Leute, selbst die, die ihn damals ge√§rgert haben oder gar nicht wu√üten, wer er war. Er w√ľrde gerne mit ihnen reden, herausfinden, was sie jetzt machen, wie sie jetzt leben. Hart wirft Andrew ein, da√ü niemand von denen sich auch nur im geringsten f√ľr Jonathan interessiert. Niemand sitzt herum und fragt sich, was dieser wohl mache. Doch das ist Jonathan egal. Er m√∂chte es trotzdem wissen. Und nur deshalb ist er hier.
Dann graben die beiden weiter. Das Siegel ist schon fast vollständig freigelegt. Ein Pentagramm mit einem gehören Ziegenbock verziert das fast zwei Meter durchmessende Metallsiegel im Boden.

Mit einem Magie-Buch bewaffnet sitzt Dawn im von Kerzen erleuchteten Wohnzimmer. Sie wird diesen Geist vertreiben. Sie streut ein wenig magisches Pulver aus einem Gefäß auf den Boden. Eine Welle magischer Energie rast durch sie und schleudert sie gegen die nächste Wand. Doch das Mädchen gibt nicht auf. Erneut wirft sie ein wenig des Pulvers in die Luft und beginnt einen einfachen Spruch. Eine unsichtbare Kralle schlägt nach ihrem Gesicht und hinterläßt einen blutigen Schnitt auf ihrer Wange, doch Dawn läßt sich nicht beirren. Ihre Mutter muß zu ihr sprechen! Sie vollendet den Spruch und ein heftiger Wind beginnt durch das Wohnzimmer zu brausen. Die Kerzen werden ausgepustet und während Dawn kreischt zerplatzen die Fensterscheiben zu Tausenden von Splittern.

In der Gruft haben Buffy und Holden ihren Kampf erst mal unterbrochen und sitzen nebeneinander auf dem Boden. Das Thema ist Spike, der sie ironischer weise wirklich geliebt hat - nat√ľrlich auf seine eigene, seelenlose Weise. Aber er hat sich wirklich um sie gesorgt - und sie wollte gar nicht geliebt werden. Sie hat all diese Macht, um die sie nicht gebeten hat - die sie gar nicht verdient hat. Es ist, als wollte sie bestraft werden, wollte verletzt werden so wie sie dachte es verdient zu haben. Sie unterbricht sich. Das wird irgendwie sehr kompliziert, und wenn er lieber k√§mpfen m√∂chte...
Holden sch√ľttelt den Kopf. Buffy soll weiter reden.
Buffy f√ľhlt sich, als w√§re sie schlechter als jeder andere. Ganz ehrlich - all ihre Freunde, ihre Liebhaber... sie f√ľhlt sich weit unter ihnen, ihrer Liebe nicht wert. Denn obwohl sie Buffy lieben bedeutet es nichts, weil ihre Meinung nichts z√§hlt. Sie wissen nicht bescheid. Sie haben nicht das durchgemacht, was Buffy erlebt hat. Sie sind nicht die J√§gerin. Buffy ist es. Und manchmal.. manchmal f√ľhlt sie sich als w√§re sie besser. √úberlegen.
Holden lacht. Buffy hat einen √úberlegenheitskomplex, und dar√ľber einen Minderwertigkeitskomplex. Das wirkt alles zu ihrem Gef√ľhl des Alleinseins dazu, erkl√§rt ihr Holden. Aber - jeder f√ľhlt sich alleine. Und jeder ist es, bis zu seinem Tod. Und wo sie gerade davon reden - ist Buffy bereit? Buffy nickt und bedankt sich f√ľrs Zuh√∂ren.
"Es gibt Sachen, die kann man nur einem Fremden erz√§hlen", meint Holden, doch Buffy sch√ľttelt den Kopf. Er ist kein Fremder. Die Sache mit Spike ist nur...
Als der Name fällt wird Holden hellhörig. Hat sie gerade Spike gesagt?

Spike ist mit seiner blonden Begleitung an deren Haus angekommen. Sie l√§uft die Stufen zur T√ľr hoch, winkt ihm, ihr zu folgen, doch Spike bleibt stehen, wo er ist.

In Buffys Haus ist die Hölle los. Ein Orkan weht durch das Zimmer, das Licht ist aus, die Fenster zerstört. Papier weht durch das Haus. Mitten im Zentrum des Sturms steht Dawn und fährt tapfer mit ihrem Spruch fort. Selbst als sie von einer unsichtbaren Kraft quer durch das Zimmer geschleudert wird und Blut aus ihrem Mund rinnt kann sie das nicht aufhalten. Mit letzter Kraft schleudert sie die Schale mit den magischen Zutaten in die Richtung, aus der das Knurren und Grunzen kommt.
Blut spritzt an die W√§nde, dann verebbt der Wind. Dawn sinkt ersch√∂pft zu Boden und sieht erst wieder auf, als ein Lichtschein das Zimmer erhellt. Mitten im Chaos des Wohnzimmers schwebt ihre Mutter, in ein weites wei√ües Kleid geh√ľllt, von innen heraus gl√ľhend. Ungl√§ubig richtet sich Dawn wieder auf.

Ungl√§ubig ist auch Willow. Was wird sie tun? Cassie nickt. Deswegen mu√üte sie kommen - um Willow zu warnen. Sie hat ihren Weg gesehen. Nat√ľrlich m√∂chte Willow wissen, was genau Cassie und Tara gesehen haben, doch Cassie verneint. Willow will gar nicht wissen, was sie wissen. Doch wenn sie aufh√∂rt, sofort.... keinen einzigen Zauber mehr, dann...
Willow macht sich Sorgen. Was wird passieren, wenn sie es nicht schafft, es nicht verhindern kann? Sie wird alle ihre Freunde töten? Sie ist nicht stark, sie ist keine Amazone! Sie ist nur einfach sie.
Nun, meint Cassie, da w√§re noch eine Sache... sie k√∂nnte es aufhalten. Und sie k√∂nnte Tara sehen, m√ľ√üte nicht mehr durch Cassie mit ihr reden. Das ist es doch, was Willow will, oder? Nat√ľrlich, versichert Willow. Dann soll sie es tun, meint Cassie. Mit Tara sein. Jeder w√§re sicher und sie w√ľrde wieder mit Tara zusammen sein. Es sei gar nicht so schlimm, meint Cassie - so, als w√ľrde man einschlafen.
Willows Augen verengen sich mit Mißtrauen und sie mustert Cassie erneut, während sie langsam vom Tisch aufsteht. "Wer bist du?"

Buffy starrt Holden √ľberrascht an und m√∂chte wissen, woher er Spike kennt. Holden versteht die Frage nicht ganz - woher? Nun, er war derjenige, der ihn zum Vampir gemacht hat.
Die junge Frau in den Armen haltend verändert sich Spikes Gesicht zum Vampir, ehe er seine Fangzähne in ihren Hals versenkt und von ihr trinkt.
Ungl√§ubig starrt Dawn auf ihre Mutter, die sie warnt: Dinge kommen, sind auf ihrem Weg. Sie liebt Dawn, und sie liebt Buffy - doch diese wird nicht f√ľr Dawn da sein, wenn es darauf ankommt. Wenn es schlimm wird, wird sie nicht Dawn w√§hlen. Sie wird gegen sie sein. Joyce beginnt zu verblassen und das Licht verschwindet, l√§√üt die schluchzende Dawn alleine im dunklen, zerst√∂ren Haus.
Das Siegel ist komplett freigelegt und Jonathan packt gerade die letzte Ausr√ľstung in seinen Rucksack als Andrew ihm eine Hand auf die Schulter legt. Jonathan sieht auf und entdeckt zum ersten Mal Warren hinter Andrew stehen -bevor dieser ihm ein Dolch in den Bauch rammt.
In der Bibliothek lehnt Cassie l√§ssig im Stuhl. Selbstmord ging wohl ein bi√üchen zu weit, wie? Dabei wirkte Willow so reif daf√ľr. Trotzdem bleibt sie dabei - wenn Willow sich die Pulsadern aufschneiden w√ľrde, w√§re es viel besser f√ľr die Welt. Jetzt steht auch Cassie auf und lehnt sich √ľber den Tisch zu Willow r√ľber. Willow kennt gar keinen Schmerz, meint sie. Das letzte Jahr wird wie ein Spaziergang wirken nachdem sie mit Willow und ihren Freunden fertig ist - und sie ist kein Fan eines einfachen Todes. Sie ist l√§ngst fertig mit diesem Gut-gegen-B√∂se Zeugs. Sie steht inzwischen dar√ľber. Aber eines ist gewi√ü - es wird ein gro√ües Finale geben.
Willow versteht - aus der Tiefe verschlingt es.
Cassie sch√ľttelt den Kopf. Nicht es - sie! Dann l√§chelt sie breit und ihr Mund √∂ffnet sich, ehe ihr ganzer K√∂rper sich von innen nach au√üen wendet und im Nichts verschwindet. Zur√ľck bleibt Willow alleine in der leeren Bibliothek. Dawn sitzt alleine und verlassen in der Katastrophe, die einst ein Wohnzimmer war, w√§hrend Andrew im Keller der Schule die Leiche seines besten Freundes zum Ausbluten auf das Siegel gleiten l√§√üt. Als das Blut sich verteilt, beginnt die Inschrift zu gl√ľhen. Spike l√§√üt die Leiche der jungen Frau fallen und leckt sich gen√ľ√ülich die blutigen Lippen ab. Buffy starrt mit leerem Blick in den Staub, der bis gerade eben noch Holden Webster war...