Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
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:: Staffel FŁnf
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:: Staffel FŁnf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x22 "Grave"

[Der Retter]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (13) Ľ 

 Synopsis
V√∂llig √ľberrascht starren Buffy und Anya Giles an, der auf der T√ľrschwelle der Magic Box steht. Nur Willow - ihre Augen inzwischen wieder normal aussehend - scheint das Auftauchen von Giles nicht weiter zu beunruhigen, auch nicht die Tatsache, da√ü er ihr r√§t, umgehend mit dem Aufzuh√∂ren was sie tut und auch nicht die Tatsache, das er es irgendwie schafft, sie mittels Magie am Boden zu halten. Das ist sowieso nur geborgte Magie, meint sie - die ist niemals stark genug...
Giles bietet ihr seine Hilfe an, doch Willow lehnt ab. Sie ist durchaus in der Lage, ein paar Trottel alleine umzubringen, meint sie. Doch wenn er gerne zuschauen w√ľrde... das ist es doch, was W√§chter am besten k√∂nnen, oder? Zuschauen. Zuschauen und sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen.
Giles hingegen findet schon, da√ü Willow ihn etwas angeht und er ist sich sicher - wenn Willow so weitermacht, wird es t√∂dlich f√ľr sie enden. Auch Buffy versucht nochmals, zu ihrer Freundin durchzudringen, m√∂chte sie nicht weiter bek√§mpfen. Das will auch Willow nicht mehr - sie w√ľrde ihre Kr√§fte viel lieber mit Giles messen. Wieder versucht sie aufzustehen - und diesmal k√∂nnen auch Giles Kr√§fte sie nicht daran hindern. Langsam kommt sie n√§her, und sie erinnert Giles an ihr kleines Gespr√§ch in Buffys K√ľche, bevor er Sunnydale verlassen hat. Damals hatte er sie als arrogante Amateurin bezeichnet.
Die Atmosph√§re in der Magic Box versch√§rft sich, w√§hrend Willows Augen sich wieder schwarz f√§rben und ihre Stimme ein ganzes St√ľck tiefer, gef√§hrlicher wird. Sie spielt nun in der Profi-Liga.
Sofort beginnt sie mit einer Beschw√∂rung, die aber ab von Giles unterbrochen wird - aus seiner ausgestreckten Handfl√§che schie√üt ein Strahl gr√ľner Energie, der sich um Willow herumschlie√üt. Verwirrt sieht die Hexe nach unten, versucht sich, daraus zu befreien. Doch dann rei√üt sie pl√∂tzlich ihren Kopf nach hinten und f√§ngt an zu schweben, r√ľhrt sich ansonsten nicht mehr. Das helle gr√ľne Gl√ľhen des magischen Rings um Willow verbla√üt, weicht einem tiefen Blau.
Giles hat Willow in einem magischen Eindämnungsfeld gefangen, das ihre Kräfte bindet und sie solange in eine Art Stasis packt.
Ein wenig Ruhe kehrt in die Magic Box ein. Buffy und Anya fallen Giles um den Hals, froh ihn endlich wiederzusehen. Nur Willow schw√∂rt leise und unter Anstrengung, das dieses Feld sie nicht ewig festhalten kann, als Giles ihr sein Mitgef√ľhl wegen Tara ausdr√ľckt. Dann zieht er sich mit Buffy in den Trainingsraum zur√ľck. Anya bleibt vorne, um Willow zu bewachen.

In den hinteren R√§umen der Magic Box erkl√§rt Giles erst einmal, wie er √ľberhaupt zu seinem magischen F√§higkeiten gelangt ist. Der Rat der W√§chter hat ncihts damit zu tun, wie Buffy zun√§chst vermutete. Der hat √ľberhaupt keine Ahnung - wie immer, eigentlich. Nein, in Devon gibt es einen m√§chtigen Hexenzirkel. Der hat das Aufflackern von gef√§hrlicher magischer Energie in Sunnydale gesp√ľrt, getrieben von Trauer. Zuerst hatte er gehofft, da√ü es nicht um Willow gehe, doch als ihm die Seher des Zirkels von Taras Tod berichteten hat er Eins und Eins zusammengez√§hlt. Der Zirkel hat ihn mit der magischen Energie ausgestattet, bevor er nach Sunnydale aufgebrochen ist. Giles sch√ľttelt den Kopf. Was ist hier nur passiert?
Buffy gibt ihm die Kurzfassung der Ereignisse der letzten Monate. Als sie ihm sch√ľchtern von dem Sex mit Spike erz√§hlt, kann Giles nicht anders - er mu√ü lauthals loslachen. Buffy sieht ihn ein paar Sekunden lang verwirrt an, ehe auch sie nicht mehr kann und in das Lachen mit einstimmt.

Im Verkaufsraum hat Anya begonnen, die Sch√§den des Kampfes aufzur√§umen. Willow schwebt - immer noch gefesselt vom Eind√§mmungszauber - in der Luft, doch inzwischen ist sie wieder bei Bewu√ütsein. Sie ruft Anya telepathisch, bittet sie um Hilfe - eine Hilfe, die Anya nat√ľrlich ablehnt. Au√üerdem, f√ľgt sie hinzu, Willows Gedankenkontrollzauber wirke nicht auf Rached√§monen, also warum h√∂rt sie nicht ein...
Willow wird es zuviel und sie befiehlt Anya telepatisch, ruhig zu sein und ihr zuzuh√∂ren - was Anya auch sofort tut. Anya m√∂chte sie befreien, versucht sie ihr zu suggerieren, doch es klappt nicht - Anya sch√ľttelt den Kopf und l√§uft nach hinten in Richtung Trainingsraum. Sie kommt allerdings nicht weit, als Willow ihr erkl√§rt, da√ü sie den anderen doch gar nicht bescheid geben m√∂chte. Sie m√∂chte viel lieber den Bannzauber brechen. Anya nickt - doch sie wei√ü nicht wie. Zum Gl√ľck f√ľr sie wei√ü es Willow - und wenn Anya es m√∂chte, dann wird sie es ihr auch verraten.

Im Trainingsraum lachen sich Giles und Buffy immer noch schlapp. Zur Zeit erzählt Buffy gerade von der Geschichte mit der Irrenanstalt und wie sie versucht hat, ihre Freunde umzubringen, was Giles ziemlich komisch findet.
Doch dann verebbt sein Lachen und er wird wieder ernst. Inzwischen bereut er es, da√ü er Sunnydale verlassen hat, Buffy alleine zur√ľck lie√ü. Das war ein Fehler, meint er heute. Doch Buffy sch√ľttelt den Kopf. Er hatte recht gehabt - es war Zeit f√ľr sie, auf eigenen F√ľ√üen zu stehen. Sie hat eine ganze Weile gebraucht um diese Gef√ľhl loszuwerden, meint sie. Das Gef√ľhl, das sie nicht wirklich hier ist. Es war, als h√§tte sie einen Teil von sich im Grab gelassen. Und sie wei√ü bis heute nicht, warum sie eigentlich wieder zur√ľck ist. Gut, sie hat eine Berufung - aber es war ihre Zeit. Andere Leute h√§tten ihren Platz eingenommen. Warum ist sie also wieder zur√ľck?
Darauf weiß Giles auch keine Antwort.
Buffy zuckt mit den Schultern und wendet sich dem aktuelleren Problem zu: Willow. Was wird nun mit ihr geschehen?
Giles erklärt ihr, daß der Zirkel an einem Weg arbeitet, die magische Kraft aus Willow zu extrahieren, ohne sie dabei zu töten. Und wenn sie das Überleben sollte... dann gibt es immer noch keine Garantie, daß Willow wieder ganz die alte sein wird. Sie hat einen Menschen getötet - wie wird sie damit fertig werden?
Willow macht sich dar√ľber allerdings keine gro√üen Gedanken. Sie steht in der T√ľr zum Trainingsraum, die bewu√ütlose Anya vor sich hertragend, ehe sie sie zu Boden wirft.
Buffy st√ľrzt auf Willow los, doch diese schleudert ihr einen Blitz entgegen, der sie quer durch den Raum bis an die Wand wirft, wo sie zu Boden sinkt. Giles schickt ihr wieder seinen Bannspruch entgegen, doch diesmal ist Willow gewappnet und bricht den Spruch, bevor er sie richtig erreichen kann.
Sie guckt auf die Messer, Wurf√§xte und Ninjasterne, die im √úbungsraum an der Wand h√§ngen und nun zu schweben anfangen. Dann rasen sie auf Giles zu, der den √úbungsdummy magisch zwischen sich und die herannahenden Wurfgeschosse schiebt. Dann ist er an der Reihe. Seine magische Entladung schmettert Willow gegen die Wand in ihrem R√ľcken - und hindurch. Mauersteine krachen zu Boden, Putz nebelt alles ein, als Willow krachend bis in den Verkaufsraum der Magic Box fliegt.

Auf der Stra√üe sind Dawn, Xander und die beiden Villains immer noch auf dem Weg nach... wohin auch immer. Xanders Laune ist inzwischen auf dem Tiefpunkt angelangt. Er kann noch nicht einmal mehr weglaufen, und darin war er doch eigentlich immer so gut. Auch Dawns Vorschlag, da√ü sie vielleicht zur Magic Box zur√ľckkehren sollten um dort zu helfen nimmt er nicht gerade gut auf. Wo er doch schon so eine gro√üe Hilfe war, wie er regungslos herumgestanden hat w√§hrend Buffy angeschossen und Tara ermordet wurde und Willow absolut durchgedreht ist.
Dawn hingegen findet, da√ü es auch nicht gerade hilfreich ist, wenn Xander jetzt auf sich selbst w√ľtend ist. W√§re Spike hier - er w√§re schon l√§ngst zur√ľck um zu k√§mpfen, meint sie. Xander stimmt zu - falls er nicht gerade zu sehr damit besch√§ftigt ist, Dawns Schwester zu vergewaltigen.
Geschockt starrt Dawn ihn an. Das kann sie nicht glauben. So was w√ľrde Spike nie tun! Xander zuckt mit den Schultern. Das mu√ü wohl eine Art genetischer Defekt bei den Summers-Frauen sein. Das einzig n√ľtzliche, da√ü Spike je gemacht hat, war die Stadt zu verlassen!

Der ist gerade dabei, einen weiteren Test in Afrika zu absolvieren - mit Erfolg offenbar, dem √ľber den Boden rollenden Kopf des D√§mons nach zu urteilen. V√∂llig zerschunden tritt Spike vor den D√§mon und erkundigt sich, ob dieser noch mehr verfluchte Tests f√ľr ihn hat. Er ertr√§gt alles, wenn er nur endlich das bekommt, was er braucht, um sich um die J√§gerin zu k√ľmmern. Also, der n√§chste Test kann beginnen, meint er. Dann verstummt er allerdings, als das leise Trippeln von Tausenden von F√ľ√üen in der H√∂hle erklinkt. Verwirrt sieht er an sich herunter: Hunderte von K√§fern krabbeln an ihm hoch, √ľber seinen blo√üen Brustkorb, sein Gesicht, seine Augen. Spike grunzt vor Schmerz, als ein K√§fer in sein Nasenloch krabbelt...

Die Magic Box ist verw√ľstet. Regale sind umgekippt, zerschmettert. Die W√§nde sind zerschlagen, Balken von der Decke gest√ľrzt. Funken schlagen aus abgerissenen elektrischen Leitungen. Hier und da brennt ein kleines Feuer.
Inmitten der Verw√ľstung steht Willow, ihre dunkle Kleidung von Staub bedeckt, eine gro√üe Schramme auf der Wange. Sie sieht Giles locker an und fragt ihn, ob das alles war, was er zu bieten hat - denn sie kann noch ewig so weitermachen. Giles hingegen - er kann ja jetzt schon kaum noch stehen.
Ersch√∂pft gibt Giles zu, da√ü Willows Kr√§fte zwar unheimlich m√§chtig sind, aber, so f√ľgt er hinzu, er kann sie immer noch verletzen, wenn er will. Doch Willow l√§chelt nur. Er versteht das alles nicht, oder? Mit einem Wisch √ľber ihr Gesicht sind alle Schrammen verschwunden. Das alles ist nichts, rein gar nichts. Es bedeutet nichts. Giles nickt. Wenn man jemanden verliert, den man liebt, dann werden alle anderen Leute, die sich um einen Sorgen, bedeutungslos. Er fragt sich, was Tara wohl dazu sagen w√ľrde?
Willow schl√§gt ihm vor, sie doch selbst zu fragen, ehe sie ihm eine weitere Energieladung entgegenschleudert. Aus dem Trainingsraum springt Buffy hervor, die schon seit ein paar Sekunden hinter der verw√ľsteten Wand gestanden und zugesehen hatte, schnappt sich Giles und rei√üt ihn mit sich auf den Boden. Hinter ihnen kracht die Empore der Magic Box in einer riesigen Staubwolke zusammen. Schwere Tr√ľmmerteile schlagen dort auf, wo Giles eben noch gestanden hat.
Genervt sieht Willow zu Buffy runter. Das sie immer alle retten mu√ü - langsam ist das nicht mehr lustig. Willow greift hinunter zu den brennenden B√ľchern vor ihren F√ľ√üen und als sie wieder hochkommt, "h√§lt" sie einen Flammenball in der Hand, der √ľber ihrer ausgestreckten Handfl√§che schwebt. Sie hat die Vermutung, da√ü Buffy nur versucht, Zeit zu schinden, damit Jonathan und dieser andere Typ fliehen k√∂nnen. Doch sie hat eine √úberraschung f√ľr Buffy - sie kann sie t√∂ten, wo immer sie auch sind. Der Feuerball wird sie finden und vernichten - und alle, die versuchen, den beiden zu helfen. Es sei denn nat√ľrlich, jemand gelingt es - irgendwie - rechtzeitig da zu sein und sie zu retten...
Mit diesen Worten schleudert Willow den Feuerball durch die Decke der Magic Box und sieht - erfreut √ľber ihr Werk - wieder zu Buffy.
Giles - der immer noch am Boden liegt - sieht zu Buffy hoch. Sie soll los... Willow w√ľnscht ihr noch viel Gl√ľck, w√§hrend Buffy an den Tr√ľmmer vorbei zur T√ľr raus rennt, dann wendet sie sich Giles zu.
Endlich alleine!

Langsam wandert Willow durch die Tr√ľmmer der Magic Box und h√§lt Giles einen Vortrag. Was hat er sich eigentlich dabei gedacht, hier einfach so reinzuschneien, mit seiner geliehenen Magie, nur um ihr zu sagen "Magie ist schlecht. Benimm dich. Sei ein gutes M√§dchen"? Denn irgendwie scheint er ihr nicht in einer Position zu sein, in der er ihr irgend etwas vorschreiben kann.
Bei diesen Worten blickt sie zur Decke hoch, wo Giles mit schmerzverzerrtem Gesicht klebt. Oder doch? fragt sie, ehe sie ihn mit einem Fingerwink zu Boden st√ľrzen l√§√üt. Sie hatte immer gedacht, er habe alle Antworten, das sie noch so viel von ihm lernen k√∂nnte. Giles schnellt wieder zur Decke empor.
Er war nur eifers√ľchtig, meint sie, ist es immer noch. Er konnte einfach nicht ertragen, da√ü sie diejenige mit der Macht war. Deswegen ist er davongelaufen. Deswegen ist er...
Mit letzter Kraft murmelt Giles einen Spruch. Gr√ľne Energiewellen schie√üen aus seinem Mund, treffen Willow. Der Zauber, der ihn an der Decke h√§lt wird gebrochen, er st√ľrzt zu Boden.
Jetzt ist Willow wirklich sauer. Das war gemein. Außerdem hat sie vergessen, was sie eigentlich sagen wollte. Giles wirft keuchend ein, während er sich auf den Knien aufrichtet, daß sie vielleicht nicht so stark ist wie sie glaubt. So, wie sie mit der Magie um sich wirft, wird sie bald ausbrennen - und es wird sie vernichten. Sie muß damit aufhören!
Willow will das gar nicht h√∂ren. Pl√∂tzlich steht sie direkt neben Giles. Alles was sie braucht, meint sie, ist ein kleiner Snack. Dann legt sie ihre Hand auf seine Brust, und ein magischer Energiesto√ü springt √ľber. Giles st√∂hnt vor Schmerz, als Willow seine magische Energie aus ihm heraussaugt.
Nach ein paar Sekunden rei√üt sie sich von ihm los, stolpert zur√ľck. Giles kippt regungslos zur Seite in den Staub. Willow wirft sich gegen die Theke, gleitet daran mit verz√ľcktem Gesichtsausdruck zu Boden. Der Energieschub f√ľhlt sich berauschend an. Es ist, als sei sie mit allem und jedem verbunden. Sie kann alles f√ľhlen... jeden. Langsam weicht die Verz√ľckung aus ihrem Gesicht, wechselt mit Angst. Diese Gef√ľhl.... dieser Schmerz! Es ist mehr als Willow ertragen kann.
Schwach murmelt Giles, daß es an ihr liegt. Sie kann es beenden...
Ja. Ja, sie kann es beenden, keucht Willow. Sie wird daf√ľr sorgen, da√ü es endet. Der Schmerz der Welt wird enden! Dann verschwindet sie in einem Wirbel von Blitzen und schwarzem Rauch.

W√ľtend tritt Xander immer wieder gegen die T√ľr einer Gruft - ohne Erfolg, versteht sich. Gegen√ľber versuchen Andrew und Jonathan, eine andere T√ľr mit ihrem Schwert zu kacken. Viel mehr als Xander erreichen sie auch nicht.
Andrew findet es sowieso eine supertolle Idee, sich ausgerechnet auf einem Friedhof zu verstecken - was er Xander auch sagt. Da trifft er nat√ľrlich genau einen Nerv, weil Xander ebenfalls die Nase voll davon hat, Babysitter f√ľr die beiden Trottel zu spielen. Langsam entwickelt sich ein Wortgefecht - bis Dawn nach Xander ruft - und auf Willows Feuerball zeigt, der am Himmel auftaucht und auf sie zugerast kommt. Ziemlich genau darunter rennt Buffy, die ihnen immer wieder zuruft, sie m√∂gen von da verschwinden. Dann springt sie Jonathan und Andrew an, rei√üt sie von den F√ľ√üen. Hinter ihnen schl√§gt der Feuerball ein, wirbelt Dawn und Xander durch die Luft. Der kracht gegen einen Grabstein und verliert das Bewu√ütsein.
Als Dawn wieder auf die F√ľ√üe kommt, gibt pl√∂tzlich der Boden unter ihr nach und sie st√ľrzt in eine H√∂hle, die offenbar als Grabkammer genutzt worden ist. Buffy, die ihrer Schwester zu Hilfe kommen wollte, verliert ebenfalls den halt und st√ľrzt neben sie. Gerade noch rechtzeitig kann sie sich wegrollen, als Jonathans Schwert ebenfalls hinunterst√ľrzt - und dort im Boden steckenbleibt, wo eben noch ihr Kopf war. Andrews Schwert kommt ebenfalls ein paar Sekunden sp√§ter hinterher.
Langsam erheben sich die beiden M√§dchen und sehen sich um. Die Decke der H√∂hle liegt mindestens zehn oder 15 Meter √ľber ihnen.
Oben kommen auch die beiden Villains wieder auf die F√ľ√üe und starren in das Loch hinunter, dann zum bewu√ütlosen Xander. Dann sehen sie sich beide gegenseitig an, ehe sie wie auf Kommando losrennen. Mexiko...

Verwirrt l√§uft Anya durch die Tr√ľmmer ihrer Magic Box - bis sie Giles dort am Boden liegen sieht. Sofort l√§uft sie zu ihm hin, kniet sich neben ihn. Sie entschuldigt sich daf√ľr, da√ü sie Willow befreit hat - diese hatte sie dazu gezwungen, versichert sie. Dann fragt sie, wie es Giles geht. Der antwortet nur schwach - aber was er sagt, hat es in sich. Er kann Willow sehen. Sie hat seine Magie genommen, und nun kann er sie sehen, wei√ü wo sie ist, was sie f√ľhlt...
Anya beruhigt ihn. Er muß sich jetzt ausruhen, doch Giles lächelt trotz seines Zustandes. Das bringt jetzt auch nichts mehr. Er stirbt, und er weiß es. Es war der einzige Weg, meint er. Er hatte gedacht, daß es eine Chance gibt, aber... er weiß wo Willow ist, und sie wird es beenden.
Verwirrt sieht Anya ihn an. Was beenden? Dann schweigt sie betreten als Giles ihr antwortet: die Welt.

Langsam geht die Sonne √ľber der Stadt auf, badet den Friedhof in goldenes Licht. In der H√∂hle - im Grab - versucht sich Buffy an den wenigen Wurzeln hochzuziehen, was ihr aber nicht gelingt. Eine Wurzel l√∂st sich und krachend st√ľrzt Buffy auf einen der S√§rge zur√ľck. So kommen sie hier nicht heraus, aber irgend einen Weg mu√ü es doch geben. Laut ruft Buffy nach Xander, doch es zeigt sich keine Reaktion von oben. Dawn meint, das diese H√∂hle eine gewisse √Ąhnlichkeit mit Spikes Gruft hat - also, dem Kellergescho√ü. Vielleicht f√ľhrt einer dieser Tunnel dorthin. Von da aus k√∂nnten sie raus. Buffy jedoch findet, da√ü dies der letzte Ort ist, wo sie jetzt sein sollten. Sie versucht lieber, die S√§rge aus dem Dreck freizukriegen, um mit ihnen ein wenig H√∂he zu gewinnen.
Dawn ist ein wenig gekränkt. Spikes Gruft war aber offensichtlich gut genug, um sie dort abzusetzen, auch nach allem, was er ihr angetan hat. Buffy begreift nicht, und Dawn verbessert sich: versucht hat, anzutun. Wie auch immer.
Erst jetzt versteht Buffy, wovon Dawn redet - und sie weiß auch, das es nur eine Person gibt, die Dawn davon erzählt haben kann: Xander.
Dawn nickt. Also ist es wahr. Warum hat sie ihr nichts erz√§hlt? Buffys Antwort, da√ü es Dawn nichts anginge, da√ü sie nur versuche, ihre Schwester zu besch√ľtzen, stellt sie nicht zufrieden. Sie ist alt genug, kein Kind mehr. Buffy soll sich doch mal umgucken. Sie sind hier unten gefangen. Willow bringt Leute um und immer wieder sterben Menschen die sie liebt. Davor kann Buffy sie nicht besch√ľtzen.
Das Schwester-Schwester-Gespr√§ch wird unterbrochen, als Xander seinen Kopf √ľber das Loch h√§lt und hinunterruft. Er ist wieder zu sich gekommen und verspricht den beiden, m√∂glichst rasch ein langes Seil zu organisieren.
Pl√∂tzlich materialisiert Anya mitten in der Gruft. Buffy ist √ľberrascht. Was macht Anya hier, und wo ist Giles?
Anya erkl√§rt ihr, da√ü Giles noch in der Magic Box ist und Willow nicht aufhalten konnte. Im Gegenteil, es ist alles noch viel schlimmer als vorher, meint sie. Die beiden schaffen es dabei, Dawns st√§ndiges Zwischenrufe, ob Giles zur√ľck und warum ihr das niemand gesagt habe, zu ignorieren.
Willow will die Welt vernichten - da mu√ü auch Dawn erst mal schlucken. Kann Willow das √ľberhaupt? Anya nickt. Sie kann und sie wird - wenn sie an ihrem Ziel angekommen ist. Und das ist ein alter, satanischer Tempel auf Kingman's Bluff.
Buffy schaut verwirrt drein. Auf Kingman's Bluff gibt es doch gar keinen alten Tempel...

Zumindest gab es dort keinen. Denn jetzt schiebt sich langsam die Spitze des Tempels durch den Boden der Klippe namens Kingman's Bluff. Willow steht daneben und sieht zu. Satanische Symbole verzieren die Spitze des Turms...

Anya fährt mit ihren Erklärungen fort. Die Anhänger von Proserpexa versuchten einst, die Welt zu zerstören. Sie starben alle, als der Tempel während des großen Erdbebens von '32 verschluckt wurde. Nun, 70 Jahre später, will Willow diesen Traum wahrmachen - die Lebensenergie des Planeten durch den Tempel schicken, damit Proserpexa die Erde zu Staub verbrennen kann.
Buffy sch√ľttelt den Kopf. Nicht wenn sie es verhindern kann. Doch das ist eines der Dinge, die Giles noch gesagt hat, meint Anya. Willow kann nicht gestoppt werden. Nichts magisches oder √ľbernat√ľrliches kann sie aufhalten, was auch immer das bedeuten soll. Die J√§gerin ist machtlos.
Dann meint sie, da√ü sie jetzt lieber wieder zu ihm zur√ľck sollte. Er ist alleine und... und sie glaubt, da√ü er nicht mehr viel Zeit hat. Es tut ihr leid. Dann verschwindet sie.
Buffy und Dawn starren eine Sekunde schweigend auf die Stelle, wo Anya gerade noch stand, dann br√ľllt Buffy wieder nach Xander und verlangt nach dem Seil. Xander antwortet nicht. Dawn fragt, ob sie nicht geh√∂rt habe, was Anya - was Giles - gesagt habe. Buffy hat es geh√∂rt - aber es interessiert sie nicht. Sie mu√ü es versuchen! Energisch greift sie nach einem der S√§rge...
Auf Kingman's Bluff hat sich Willow vor der Figur der Proserpexa - eine nackte Frau, die mit steinernen Schlangen an der Tempelspitze befestigt ist - aufgebaut und beginnt ihre Beschwörung.
In der Gruft versichert Buffy, da√ü sie nicht einfach rumsitzen wird, w√§hrend Willow das zerst√∂rt, was zu sch√ľtzen sie auserw√§hlt wurde. Willow h√§lt in ihrer Beschw√∂rung inne und l√§chelt. Immer diese J√§gerin... versucht es bis zum Schlu√ü.
Auch Buffy hält inne, als sie Willows Stimme vernimmt. Bis zum Schluß, meint Willow. Und es wird Schluß sein. Schluß mit dem Kämpfen. Sie glaubt, sie rette die Welt.. doch am Ende ist Willow die einzige, die die Welt retten kann, meint Willow am Tempel.
"Indem du uns t√∂test?" wirft Buffy in der Gruft ein. Willow nickt. Es ist der einzige Weg, den Schmerz zu stoppen. Sie kann ihn nicht mehr ertragen. Doch sie kennt Buffy. Buffy ist eine K√§mpferin, und sie wird nicht ohne Kampf gehen. Sie, Willow, hat jetzt wirklich keine Zeit daf√ľr. Doch Buffy sollte im Kampf sterben. Willow war es, die Buffy der Erde entri√ü... nun, jetzt will die Erde Buffy zur√ľck!

In der H√∂hle beginnen die W√§nde zu beben, und die Wurzeln in der Wand beginnen sich pl√∂tzlich zu bewegen. √úberall brechen lebendige Kreaturen aus Wurzeln hervor, gro√ü, kr√§ftig. Sie greifen die beiden M√§dchen an. Das Schwert noch in der Hand stellt sich Buffy vor Dawn. Doch es sind zu viele, f√ľr jeden, den sie t√∂tet taucht ein neuer aus der Wand. Buffy kann nicht gegen alle ankommen. Sie ben√∂tigt Hilfe. Mit zuversichtlichem Blick reicht sie Dawn ihr Schwert, greift sich dann das zweite. Seite an Seite stellen sich die beiden Schwestern den Monstern.

Nachdem Buffy nun beschäftigt ist, widmet sich Willow wieder der Vernichtung der Erde.
"Proserpexa, la√ü die reinigenden Feuer aus der Tiefe die leidenden Seelen verbrennen und s√ľ√üen Tod √ľber die Erde bringen!" ruft sie, w√§hrend der Wind um sie herum immer st√§rker wird. Magische Energie zuckt in Form von Blitzen zwischen Willow und dem Abbild von Proserpexa hin und her. Der Boden beginnt zu beben und ein Wirbel von dunkler Magie beginnt sich um Willow aufzubauen. Sie saugt die Energie der Erde in sich auf, konzentriert sie, leitet sie direkt in die Figur.
In der Gruft rieselt Erde auf die beiden k√§mpfenden Frauen, w√§hrend Ayna nach dem Ende des ersten Bebens den vorsichtig den Kopf hebt und Giles gut zuredet, da√ü er nicht sterben darf.. nicht jetzt. Es gibt noch so viele Dinge, die sie ihm sagen will, meint sie. Sie ist Dankbar daf√ľr, da√ü er gekommen ist. Im Nachhinein w√§re es nat√ľrlich besser gewesen, wenn er nicht gekommen w√§re und Willow somit nicht die ganze Magie h√§tte geben k√∂nnen, die sie noch zehn mal st√§rker machte. Das w√§re echt ein Vorteil gewesen...

Die Energie der Erde jagt durch Willow, immer schneller rasen die gr√ľnen Energiepulse in den Tempel. Da tritt pl√∂tzlich Xander direkt in den Energiestrahl. Die Unterbrechung l√§√üt den Wirbel um Willow zusammenbrechen. Kalt r√§t sie Xander, aus dem Weg zu gehen - doch der denkt gar nicht daran. Willow jedoch scherzt nicht, und so schleudert sie ihm magische Blitze entgegen, die ihn gegen den Tempel schleudern.

In der Magic Box öffnet Giles die Augen. Es ist noch nicht vorbei, murmelt er...

In der Gruft ist der Kampf in vollem Gange, als einer der Dämonen Dawn das Schwert aus der Hand schlägt und sie mit seinen Klauen verletzt. Buffy, die das Kampfgeschehen von Dawn entfernt hat, ruft ihrer Schwester zu, daß sie ihr zu Hilfe kommt und fängt an, sich durch die Dämonen durchzuschlagen.
Doch das ist eigentlich gar nicht notwendig. Dawn taucht unter dem D√§mon durch, rollt √ľber den Boden, greift nach dem Schwert, w√§hrend sie auf die F√ľ√üe springt. Dann st√∂√üt sie das Schwert einmal der L√§nge nach durch den D√§mon, ehe sie es herauszieht, das Schwert herumkreisen l√§√üt und ihren Gegner gekonnt enthauptet.
F√ľr einen Moment kehrt Ruhe auf dem Schlachtfeld ein, als Buffy ihre Schwester fassungslos ansieht. Dawn l√§chelt. Hat Buffy etwa geglaubt, sie h√§tte ihr nie zugesehen?
Dann ist die Ruhepause vorbei, als sich neue Dämonen aus der Wand schälen. Buffy und Dawn, Seite an Seite, heben ihre Schwerter...

Nachdem Xander aus dem Weg ist, beginnt Willow erneut damit, die Energie der Erde in den Tempel zu schicken. Doch so schnell ist Xander nicht klein beizukriegen. Er rappelt sich auf und blockiert erneut den Energiestrahl. Willow sch√ľttelt den Kopf. Er kann sie nicht aufhalten, meint sie - doch das ist auch gar nicht, was Xander versucht. Es ist nur einfach so, meint er, er wei√ü nicht, wo er sonst hin soll. Sie war schon immer seine beste Freundin gewesen, sein ganzes Leben lang. Und wenn die Welt jetzt untergeht - wo sonst sollte er sein wollen?
Willow verdreht die Augen. Das ist der große Plan? Er will sie aufhalten, in dem er ihr sagt, daß er sie liebt?
Naja, eigentlich wollte er sie ja von der Klippe laufen lassen und ihr einen Amboß reichen, aber das war ihm dann doch zu cartoonhaft. Dann wird er wieder ernst: er weiß, daß Willow tief getroffen ist, und er kann sich gar nicht vorstellen, welche Trauer sie durchmachen muß. Er weiß auch, daß sie dabei ist, etwas apokalyptisch böses und dummes zu tun, aber hey - trotzdem will er noch mit ihr rumhängen! Sie ist eben Willow!
Am ersten Tag im Kindergarten, da fing sie an zu weinen, weil sie den gelben Buntstift zerbrochen hatte und viel zu groß Angst hatte, es jemandem zu sagen. Sie ist reicht weit gekommen.. mit dem Ende der Welt und so. Aber der Punkt ist: ja, er hat sie lieb. Er liebt die buntstiftzerbrechende Willow und er liebt furchteinflößende Willow. Also, wenn er schon sterben muß, dann hier. Wenn sie die Welt vernichten will - dann soll sie mit ihm anfangen. Soviel verdient er.
Willow sieht ihn an, ihre Selbstsicherheit leicht angeschlagen. Glaubt er etwa, sie w√ľrde nicht? Doch f√ľr Xander ist das egal. Es ist unwichtig - er hat sie trotzdem lieb.
W√ľtend f√§hrt Willow ihn an, er soll ruhig sein. Mit einer Handbewegung n seine Richtung f√ľgt sie ihm magisch mehrere schweren Krater im Gesicht zu. Xander sieht sie mit gro√üen Augen an. Er hat sie lieb! ruft er ihr zu, was ihm weitere Kratzer auf der Brust einbringt. Xander keucht vor Schmerz. Mit M√ľhe richtet er sich wieder auf. Er hat sie trotzdem lieb!
Willow br√ľllt ihn an, er soll doch endlich ruhig sein und schleudert ihm wieder Blitze entgegen. Doch diese versiegen fast sofort und verwirrt blickt Willow auf ihre ausgestreckten H√§nde, von denen nur noch kleine Funken springen.
Xander richtet sich wieder auf und versichert ihr wieder, daß er sie liebt.
Willow will, das er aufh√∂rt, doch diesmal kommt noch weniger magische Energie, so wenig, da√ü Xander sie kaum noch sp√ľrt. Er l√§uft langsam n√§hert, sagt er wieder, da√ü er sie liebt.
Tr√§nen laufen √ľber Willows Wangen, als Xander sie erreicht, und immer wieder trommelt sie mit ihren F√§usten auf seinen Brustkorb ein, ehe sie weinend zusammenbricht. Xander kniet sich hin und nimmt sie fest in den Arm. Er hat sie lieb. Langsam f√§rben sich Willows Haare wieder rot und die Krampfadern verschwinden aus ihrem Gesicht.
In der Gruft lassen Buffy und Dawn die Schwerter sinken, als die D√§monen pl√∂tzlich zu Staub zerfallen und in der Magic Box richtet sich Giles langsam auf, sehr zur √úberraschung von Anya, die zusammengekauert auf der Treppe sitzt und auf das Ende wartet. Als sie Giles bemerkt, springt sie gl√ľcklich auf. "Giles! Sie sind nicht tot!" ruft sie und f√§llt ihm um den Hals. Keuchend erinnert Giles sie daran, da√ü er trotzdem noch Schmerzen hat. Verwirrt kommt Anya wieder hoch. Wieso ist Giles nicht tot? Wieso ist sie nicht tot? Doch Giles erkl√§rt ihr, da√ü die Krise vorbei ist. Willow wurde aufgehalten.
Anya schaut nach unten. Oh, meint sie. Ist sie...?
Giles sch√ľttelt den Kopf. Sie lebt. Die Magie, die sie von ihm genommen hatte, hat getan wof√ľr sie gedacht war. Anya versteht - Giles hatte alles geplant. Die Gabe, die Giles erhalten hatte, so erkl√§rt er, war die reine Essenz der Magie. Willows Magie hingegen fu√üte auf Wut und Macht - und Rache. Rache nicht zugvergessen, wie Anya einwirft. Wie auf immer, f√§hrt Giles fort, die Macht, die sie von ihm genommen hatte, klinkte sich in dem winzigen Funken Menschlichkeit fest, der noch in ihr war, half ihr, wieder zu f√ľhlen, gab Xander dadurch die M√∂glichkeit, zu ihr durchzudringen.
√úberrascht sieht Anya Giles an. Xander?
Giles nickt. Ja, er war derjenige, der sie rechtzeitig erreicht hat. Er hat sie alle gerettet.

In der Gruft laufen die Summers-Schwestern langsam durch die nun leere Gruft. Es scheint vorbeizusein, meint Dawn. Immerhin sind sie noch immer da.
Buffy l√§√üt sich langsam auf dem Deckel eines Sarges nieder, dann f√§ngt sie an zu schluchzen. Als Dawn ihre Schwester so sieht, verh√§rtet sich ihr Gesicht, und sarkastisch dr√ľckt sie ihr Mitgef√ľhl dar√ľber aus, da√ü Buffy entt√§uscht wurde.
Erst dann f√§llt ihr auf, da√ü es sich um Freundentr√§nen handelt. "Nat√ľrlich, Dummchen", schluchzt Buffy. "Hattest du gedacht, ich wollte das die Welt untergeht?"
Doch wie Dawn zugeben mu√ü, war sie sich da √ľberhaupt nicht so sicher... wollte sie denn nicht? Buffy steht wieder auf und nimmt ihre Schwester in den Arm. Es tut ihr so leid! Sie hat alles vermasselt, doch das wird sich jetzt √§ndern. Die Dinge waren richtig mies in letzter Zeit, doch das wird sich √§ndern, und sie m√∂chte dabei sein, wenn es passiert. Sie will ihre Freunde wieder gl√ľcklich sehen, sie m√∂chte erleben, wie Dawn aufw√§chst, m√∂chte die Frau sehen, die aus Dawn werden wird. Denn sie wei√ü genau, diese Frau wird wundersch√∂n sein, und stark. Sie hat versucht, Dawn vor der Welt zu besch√ľtzen, doch sie sieht nun ein, wie falsch das war. Sie m√∂chte ihr die Welt viel lieber zeigen. Es gibt soviel, da√ü sie ihr zeigen m√∂chte...
Die beiden Schwestern nehmen sich wieder um die Arme, nun beide weinend.

Langsam zieht sich Buffy aus dem Loch heraus, greift hinunter, um ihrer Schwester hoch zu helfen. Willow hockt noch immer auf der Klippe, in Xanders Umarmung und weint. Giles verl√§√üt, gest√ľtzt von Anya, die Ruine, die einst die Magic Box war.
W√§hrenddessen sitzen die beiden Villains in einem Truck in Richtung mexikanische Grenze und r√ľcken ganz eng zusammen, als der Fahrer zu ihnen her√ľberschaut und mehrdeutig l√§chelt.
Arm in Arm laufen Buffy und Dawn √ľber den Friedhof, erfreuen sich an den sch√∂nen Blumenbeeten und der Sonne....

In Afrika liegt ein arg geschundener Spike schlapp auf dem Boden der H√∂hle, w√§hrend der D√§mon langsam n√§her tritt. Spike hat alle ben√∂tigten Pr√ľfungen bestanden, meint er.
Dem stimmt Spike eindeutig zu, und mit einem Grunzen richtet er sich auf. Also, dann soll ihm der Dämon jetzt geben, was er will. Er soll ihn wieder zu dem machen, was er einst war, damit Buffy endlich bekommen kann, was sie verdient.
Aus dem Dunkel der Höhle ertönt die Antwort: "Sehr gerne. Wir werden deine Seele wieder herstellen!". Dann legt sich die Klaue des Dämons auf Spikes Brust, und dieser schreit in Agonie auf, als ein Energieblitz seinen Körper von innen heraus erleuchtet....