Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x21 "Two To Go"

[Da waren's nur noch Zwei]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (11) » 

 Synopsis
Immer noch entsetzt über Willows brutale Rache an Warren laufen Buffy, Anya und Xander schnell durch den Wald. Ihr Ziel - Xanders Auto, mit dem sie ins Gefängnis wollen, um Jonathan und "diesen anderen Typen" - Andrew - zu schützen. Denn Willow hat einen Menschen getötet - sie hat Blut geschmeckt und ist nun unterwegs, um ihre Rache zu vollenden. Einer erledigt - zwei noch übrig. Und was auch immer passiert, sie müssen Willow aufhalten, bevor sie noch mehr Leute tötet.
Zum Glück kann Willow die Polizeiwache noch nicht erreicht haben. Ihr Abgang sah zwar faszinierend aus und beeindruckt sicherlich auch, ist aber bei weitem nicht so schnell wie Teleporting, meint Anya - und verschwindet im Nichts. Ein weiteres Mal wird Buffy und Xander klar, das Anya wieder zu Anyanka geworden ist. Doch zumindest ist sie nun als erste da, um die beiden zu warnen, auch wenn noch vieles schief gehen kann. Anya gegen Willow, heute nacht - da ist sich Buffy nicht ganz sicher, wie es ausgehen würde.
Doch wenn sie jetzt rechtzeitig zu Xanders Auto kommen, dann... Buffy hält mitten im Satz inne, als sie die rauchenden Überreste von Xanders Wagen sieht. Offenbar möchte Willow sie aus der Sache raushalten...
Mit einem Satz ist Buffy über die Motorhaube und verschwindet schnell rennend in der Nacht. Zurück bleibt nur Xander, der es nett fand, auch helfen zu können, da es sich ja bei Willow nur um seine beste Freundin handelt. Wütend donnert er mit der Faust auf die zerbeulte Motorhaube seines Auto-Wracks.

Im Gefängnis steht Jonathan gelangweilt am Zellengitter, während Andrew seinen ganzen Körper nach verstecken Sendern oder Implantaten absucht, mit denen Warren versuchen könnte, Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Das ganze könnte ein Test sein, meint er - um sich als würdig zu erweisen, müßten sie herausfinden, wie Warren mit ihnen kommunizieren will. Eine Idee, die Jonathan für mehr als schwachsinnig hält. Aber deswegen hatte er ja auch kein Jetpack, im Gegensatz zu den beiden anderen. Er hat keinen Respekt vor der Kommandokette, meint Andrew. Jonathan ist natürlich nicht begeistert, das man ihn abservieren wollte und gleich entbrennt eine kleine Rauferei zwischen den beiden, welche von Anya unterbrochen wird, die plötzlich in der Zelle materialisiert, die beiden kurz informiert und nach der Wache ruft. Diese ist natürlich reichlich verwirrt über die Anwesendheit von Anya in der Zelle, findet aber, daß es keinen sichereren Ort für die Jonathan und Andrew gibt als das Gefängnis. Er bleibt auch bei dieser Meinung, als Anya sich neben ihn teleportiert und ihn zu überzeugen versucht, daß etwas auf sie zukommt, mit dem er unmöglich fertig werden kann.

Der Polizist soll allerdings bald eines besseren belehrt werden, denn vor der Polizeiwache fängt die Erde leicht an zu beben, Blitze zucken über den Himmel und Willow erscheint auf der Straße. Der Polizist, der in seinem Streifenwagen vor der Wache stand, springt sofort aus dem Auto, als er Willow bemerkt, fällt jedoch zu Boden, als diese ihm rät, ein kleines Schläfchen zu halten. Dann wendet sie sich den zugemauerten Fenstern im ersten Stock zu, hinter denen im altehrwürdigen Gebäude der Polizeiwachen die Gefängniszellen liegen.
Auf der anderen Seite der Mauer ist Anya noch verzweifelt dabei, dem Wärter davon zu überzeugen, die beiden raus zu lassen. Der start die Rachedämonin jedoch nur wie das siebte Weltwunder an. Erst als es Willow gelingt, den ersten Stein aus der Mauer zu reißen kommt Bewegung in ihn. Er rät den dreien, zu bleiben wo sie sind und stürmt zum Treppenhaus.
Auf dem Parkplatz nimmt Willows Zerstörungswerk immer größere Ausmaße an. Ganze Mauerteile stürzen auf die geparkten Streifenwagen, während sich immer mehr Polizisten verzweifelt abmühen, auch nur in die Nähe von Willow zu gelangen. Von allen unbemerkt erreicht Buffy die Polizeiwache und tritt kurzerhand den Hintereingang ein, wo sie durch die leergefegten Räume in den ersten Stock hoch läuft.
Umgebenen von mindestens einem Dutzend Polizisten mit gezogenen Waffen steht Willow ganz cool auf dem Parkplatz, ehe sie sich erhebt und zum Loch hinausschwebt. Doch als sie dort ankommt, findet sie nur noch eine leere Zelle vor - mit stark verbogenen Gitterstäben. Buffy war vor ihr hier.
Ganz alleine ist Willow dann aber doch nicht - Anya steht vor der Zelle, möchte mit Willow reden. Doch zwischen dem, was man will und was man kriegt ist häufig ein Unterschied - so auch hier: Willow schleudert Anya eine Energieentladung entgegen, die diese gegen die Wand wirft und bewußtlos zu Boden sinken läßt. Dann dreht sich Willow um und stößt einen langanhaltenden, ohrenbetäubenden, schmerzenden Schrei aus.
Unten auf der Straße halten sich Andrew und Jonathan mit schmerzerfülltem Gesicht die Ohren zu, genau wie die Polizisten. Einzig Buffy scheint der Lärm nichts auszumachen. Sie sieht nur eine Chance, zu entkommen - laufen.
Dann quietschen plötzlich Bremsen neben ihnen und Xander schiebt seinen Kopf aus dem Fenster eines Streifenwagens, den er in all dem Chaos offenbar requiriert hat. Buffy drängt die beiden Villains auf die Rückbank und rennt hinüber zur Beifahrerseite. Noch bevor Sie ganz im Wagen ist, ruft sie Xander schon zu, er sollte losfahren. Verfolgt von zwei Polizisten, die sie trotz der Panik auf dem Parkplatz bemerkt haben, springt Buffy ins Auto und sie rasen davon.

Auf der Landstraße sehen sich die vier Passagiere des gestohlenen Polizeiwagens immer wieder um - doch noch kein Zeichen von Willow.
Die hat aber inzwischen mitbekommen, daß ihre Opfer weg sind und verläßt wütend das Polizeigebäude.
Im Auto versucht Andrew noch immer, die ganze Sache zu begreifen. Willow ist eine Hexe - wieso zaubert sie sich nicht einfach ihren Tod herbei? Doch die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach - es geht Willow nicht um den Tod der beiden Villains. Sie möchte sie umbringen, und sie will es selbst tun, was Andrew wiederum nicht versteht - sie haben doch gar nichts getan, meint er, womit er sich einen Schlag von Buffy einhandelt.
Doch auch Xander wundert sich, wo Willow ist, wieso sie noch nicht hier ist. Mit der Hoffnung, das sie vielleicht erst wieder zu Kräften kommen müsse, ist es dann leider nicht allzuweit her - von hinten wird der Wagen plötzlich heftig gerammt; alle Insassen werden nach vorne geschleudert.
Hinter ihnen hat sich ein riesiger Sattelschlepper an sie herangeschoben, hinter dem Steuer der Fahrer, der verzweifelt versucht, die Kontrolle über sein Fahrzeug wiederzuerlangen. Die hat im Moment nämlich Willow, die mit wehenden Haaren und pechschwarzen Augen auf dem Dach der Zugmaschine steht, die Hände nach unten ausgestreckt, die Finger gespreizt und mit dem Sattelschlepper immer wieder den Streifenwagen rammt.
Xander drückt das Gaspedal nieder, doch der Truck holt wieder auf. Diesmal muß ihre Stoßstange dran glauben, doch selbst als Xander das Gaspedal fast durchs Bodenblech rammt, der Truck bleibt ihnen dicht auf den Fersen. Dann sieht Jonathan als er sich umdreht, wie es Willow immer schwerer fällt, stehen zu bleiben. Schließlich sackt sie zusammen, bleibt auf dem Dach des Trucks liegen. Der Fahrer des Trucks erlangt die Kontrolle wieder, während Willow erschöpft versucht, noch einmal aufzustehen, und mit quietschenden Reifen kommt der Truck zum stehen, als der Fahrer das Lenkrad herumreißt und voll auf die Bremse tritt. Buffy, Xander und die beiden Villains ziehen im Polizeiauto davon.

In Spikes Gruft langweilt sich Dawn fast zu Tode, während Clem einen Geschmackstest mit Chips durchführt und Rangpunkte vergibt. Doch schließlich merkt auch er, daß Dawn dies nicht interessiert. Er ist ratlos, weiß nicht, was er noch machen soll, um die Langeweile zu beenden. Er findet es auch nicht fair, daß Dawn in der Gruft bleiben mußte. Ein Mädchen in ihrem Alter...
Dawn versteht ebenfalls nicht, warum sie hier quasi eingesperrt ist. Ist sie vielleicht schwach oder unfähig? Das findet Clem jedenfalls nicht, und er versichert ihr, daß er alles tun würde, um zu helfen.
Dawn horcht auf - alles?
Damit hat sich Clem selbst in eine Ecke manövriert. Er fleht Dawn an, sich jetzt nicht in Schwierigkeiten zu bringen, und schon gar nicht ihn - denn Dawns Schwester ist die Jägerin, er ein Dämon. Keine gute Ausgangsbasis...
Dawn bleibt hart - sie braucht einen Dämon, der ihr hilft. Spike hätte es getan, meint sie. Doch Spike ist nicht da...

Er ist nämlich noch immer in Afrika, in der Höhle des Asphyx-Dämon. Er trägt kein Hemd mehr, läuft mit freiem Oberkörper durch die Gegend. Er steht kurz vor seinem Test. Nur wenn er den Test besteht, kann er bekommen, was er sich wünscht, erklärt ihm der Dämon.
Aus dem Dunkel der Höhle tritt ein muskelbepackter Mann, ebenfalls mit freiem Oberkörper und baut sich vor Spike auf. Ein Kampf steht bevor, auf den Spike sich freut. Es geht um töten oder getötet werden, wunderbar. Dann reißt er erschrocken die Augen auf, als sein Gegner die geballten Fäuste aufeinander schlägt und diese sich entzünden.

Auf der Suche nach Racks Versteck schleppt Dawn Clem, dem die ganze Sache immer weniger gefällt und der am liebsten wieder zurück in Spikes Gruft will, durch das Industrieviertel von Sunnydale. Irgendwo hier war sie mit Willow gewesen, als sie das letzte mal bei Rack waren. Rack wird wissen, wo Willow gerade ist, und sie müssen Willow finden!

In der Magic Box haben Buffy, Xander, Jonathan und Andrew erst einmal Unterschlupf gesucht. Auch Anya ist da. Leider kann sie nicht mehr fühlen wo Willow ist, was bedeutet, daß diese inzwischen weit über einfache Rache hinaus ist. Noch ein Grund mehr, sich zu beeilen, überhaupt will Buffy sich hier nicht lange aufhalten, dies ist schließlich einer der ersten Plätze, an denen Willow nach ihnen suchen wird. Sie sollten nur schnell holen, was sie brauchen, und dann wieder weiter. Sie brauchen irgend etwas, um Willow aufzuhalten, irgendeinen Zauber oder Spruch. Die Suche danach könnte sich allerdings als schwierig erweisen, da Willow die Energie sämtlicher Bücher in sich aufgenommen hat. Der Laden ist praktisch leergesaugt.
Eine Ausnahme gibt es allerdings, wie Anya weiß - ein altes Buch mit Schutzzaubern, das unter der Ladentheke versteckt war. Ein Buch mit Anti-Magie - ihre letzte Hoffnung.
Als Anya das Buch öffnet, hat sie eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: der Text ist noch vorhanden. Die Schlechte: es ist in antikem Summerisch verfaßt - Anya kann kein Wort lesen.
Jonathan mischt sich ein: vielleicht kann er ja helfen, denn wo Buffy ihn doch jetzt beschützt möchte er sich irgendwie nützlich machen, was Buffy aber nicht zuläßt. Sie stellt auch klar, daß sie die beiden keineswegs beschützt. Niemand tut das. Sie alle machen das für Willow. Die beiden haben einfach Glück, denn wenn Willow sie tötet, überschreitet sie eine weitere Grenze und Buffy verliert eine Freundin. Und sie haßt es zu verlieren!
Jonathan wollte eigentlich auch nur einwerfen, daß Willow sich erst wieder erholen muß - das kann er als Magie-erfahrener Mensch spüren. Außerdem, so wie sie sich verausgabt hat, ist es ja eigentlich auch nur ganz logisch... dann erinnert ihn Buffy daran, daß er ruhig sein soll.
Allerdings könnte Jonathan recht haben, findet Buffy. Wenn Willow wirklich die Energie ausgegangen ist, könnte sie schon dabei sein, sich neue zu suchen....

Als Willow das Zimmer von Rack betritt, hat dieser schon auf sie gewartet - bei ihrer Kraft konnte er sie schon spüren, als sie noch Kilometer entfernt war. Und ihm hat es gefallen. Er erinnert sich noch genau, als sie das erste mal zu ihm kam, so ein kleines schwaches Mädchen. Und jetzt? Sie ist erwachsen geworden. So voller dunkler Energie - und sie schmeckt trotzdem noch nach Erdbeere. Nur daß sie jetzt reif ist.
Doch sie ist sicherlich nicht ohne Grund zu ihm gekommen - was kann er für sie tun, fragt er. Willow sieht ihn an - sie möchte nur eine kleine Tour unternehmen.
Ein Energiestrahl schießt aus ihrer Hand, bohrt sich in Racks Brust. Sein Gesicht verzieht sich vor Schmerz, während Willow ihn vom Boden hebt und von seine magische Energie in sich aufnimmt.

Dawn und Clem haben Racks Versteck endlich gefunden, auch wenn dem Dämon immer noch nicht wohl dabei ist, daß Dawn an diesem Ort ist. Ihm ist auch nicht gerade wohl dabei, daß er an diesem Ort ist, doch Dawn versichert ihm, daß es nicht lange dauern werde. Er könne ja hier warten, meint sie - ein Angebot, welches er gerne annimmt. So verschwindet Dawn alleine in Racks Zimmer.
Vorsichtig steckt Dawn ihren Kopf zur Tür herein, betritt den Raum dann ganz. Niemand scheint da zu sein. Doch dann sieht sie plötzlich die Leiche von Rack mit dem Kopf nach unten von der Decke baumeln. Erschrocken schreit sie auf, dreht sich um und will weglaufen. Direkt vor der Tür steht Willow, dunkle Krampfadern im Gesicht.
Erschrocken weicht Dawn zurück. Sie weiß nicht, was mit ihrer einstigen Freundin passiert ist, doch eines weiß sie - sie muß hier raus. Schnell rennt sie um Willow herum, auf die Tür zu - um abermals von Willow gestoppt zu werden, die plötzlich wieder vor ihr steht. Warum will sie denn so schnell gehen? Um Buffy alles zu erzählen?
Dawn versucht, mit Willow zu reden, ihr klar zu machen, daß das, was sie tut, falsch ist. Auch sie vermißt Tara unheimlich, aber...
Willow sieht sie an. Sie vermißt Tara? Hat sie geweint? Natürlich hat sie geweint. Das ist nur menschlich. Doch Dawn war nicht immer ein Mensch. Es ist noch gar nicht so lange her, war sie eine uralte Kugel aus mystischer Energie, der Schlüssel. Vielleicht weint sie deswegen dauernd - weil sie nicht hier her gehört. Sie will zurück? Den Schmerz beenden? Sie wäre glücklicher. Willow wäre glücklicher. Eigentlich wären alle glücklicher ohne dieses dauernde Plärren... Buffy, Mom, Tara... Wäähhäää, meint Willow. Es wird Zeit, das Dawn wieder zu einem Energieball wird! Keine Tränen mehr. Dawn weicht immer weiter zurück, bis an die Wand, schließt die Augen, als Willow immer näher kommt.
Dann kracht es und die Tür hinter Willow fliegt aus den Angeln. Buffy ist der Meinung, daß Willow dringend von ihrer Schwester weggehen sollte...

In der Magic Box versuchen Anya und Xander immer noch, den Zauberspruch zu übersetzen. Leider sind sie damit sonderlich erfolgreich. Auch Jonathans Einwurf, daß es sich eher um Babylonisch als um Summerisch handeln dürfte, bringt ob das Tatsache, daß er auch ersteres nicht spricht, auch nicht viel.
Dafür versteht Andrew nicht, warum Jonathan den beiden helfen will. Gut, sie haben ihnen beiden das Leben gerettet, aber was wird jetzt? Selbst wenn sie Willow erledigen sollten werden die sie beide wohl kaum gehen lassen. Jonathan kennt sich mit Magie aus, und er befindet sich in einem Zauberladen. Selbst mit leergesaugten Büchern müßten sich doch noch mehr als genug Sachen finden lassen, um Anya und Xander auszuschalten. Sie könnten anschließend von vorne anfangen, als das Duo. Jonathan könnte auch der Boss sein, wenn er will. Der jedoch findet das gar nicht lustig, springt auf und drückt Andrew mit dem Rücken gegen ein Regal.
Weiter kommen die beiden mit ihrem Streit nicht, denn sie stören Anya und Xander, die ihnen klar machen, daß Willow ohne den Schutzzauber Hackfleisch aus den beiden machen will. Andrew wirft ein, das sie vermutlich nicht bei ihm und Jonathan halt machen wird, was Xander für Schwachsinn hält - schließlich sind sie Willows Freunde, ihre Familie -, Anya hingegen für durchaus möglich.
Xander weiß auch, daß die ganze Sache noch richtig schlimm werden kann, und deshalb muß er eines wissen - ob Anya auf seiner Seite ist, ob sie die Gelegenheit nicht für einen kleinen Rachefeldzug gegen ihn nutzen wird.
Anya gibt zu, daß ihr nichts größere oder länger anhaltende Freude bereiten würde - doch sie kann es nicht. Offiziell darf sie nichts unternehmen, nicht mit ihren Kräften. Also muß sie sich darauf beschränken, Xander zu hassen.
Xander zuckt mit den Schultern - wenn es das ist, was sie tun muß...
Das findet Anya nicht fair - all das wäre nicht passiert, wenn Xander sich anders verhalten hätte, findet sie. Xander nickt. Natürlich weiß er das. Glaubt sie vielleicht, er sehe sich als der Held dieses Stücks? Er hat die Waffe gesehen, bevor Warren sie gehoben hat - er hat sie gesehen und er konnte sich nicht bewegen. Warren hat zwei seiner Freunde erschossen, bevor er auch nur...
Anya will, daß er weiß, wie nutzlos er ist? Das alles sein Fehler ist? Danke, das weiß er schon.
Betroffen blickt Anya zu Boden - sie hatte eigentlich über sie beide gesprochen...

Langsam tritt Buffy in Racks Zimmer herein. Willow muß sich beruhigen und nachdenken, meint sie. Jetzt fängt sie schon an, die Menschen anzugreifen, die sie lieben, doch Willow versichert, daß sie das nur bei denjenigen tut, die sich ihr in den Weg stellen. Buffy schüttelt den Kopf. Willow braucht dringend Hilfe. Sie greift nach Dawns Arm, gibt ihr einen Stoß Richtung Tür, weg aus Willows unmittelbarer Reichweite. Doch bevor Dawn die Tür erreichen kann, klickt es einmal und sie ist abgeschlossen. Willow möchte nicht, daß sie geht - sie sind doch alle Freunde, oder?
Buffy versucht es noch einmal. Sie weiß, daß die dunklen Kräfte in Willow stark sind, doch Willow ist stärker. Sie darf nicht vergessen, wer sie ist, muß sich immer wieder daran erinnern, daß sie Willow ist.
Die Hexe lächelt. Sie wird Buffy etwas über Willow erzählen. Willow ist ein Looser. War es immer gewesen. Die Leute haben sie in der Junior High geärgert, in der Highschool, auf dem College. Und dann wurde sie zum Junkie.
Die einzigen guten Momente, die Willow - die sie - je hatte, waren die, in denen Tara sie ansah, und sie wundervoll war. Ihre Gesichtzüge verhärten sich. Doch dies wird nie wieder geschehen.
Buffy versteht, daß dies weh tut, doch wenn Willow sich jetzt der Magie hingibt, wird es niemals vorbei sein. Sie würde alles verlieren - ihre Freunde, ihr Leben, sich selbst. Es gibt so vieles, für das es zu Leben lohnt, meint Buffy - und erntet damit ein Lachen von Willow. Das ist Buffys Rede? Dabei haßt sie es hier doch genauso wie sie selbst! Wen will sie denn hier für dumm verkaufen? Sie hat ihre Freunde angelogen, einen Vampir gevögelt, den sie haßt, nur um überhaupt etwas zu empfinden und empfand das Leben als Insassin in einer Irrenanstalt als angenehme Alternative zu Sunnydale? Sie müßte es besser wissen. Willow weiß genau, daß Buffy glücklicher war, als sie unter der Erde lag. Die einzige Zeit, in der sie wirklich Frieden empfand, war die in der sie tot war - bis Willow sie zurückgebracht hat. Mit Magie.
Dawn und Buffy blinzeln und schwanken, als die drei plötzlich mitten in der Magic Box stehen. Der Trip kann ganz schön hart sein, meint Willow ein wenig sarkastisch, wenn man nicht.. naja, sie ist. Dawn kippt langsam zur Seite, fällt bewußtlos zu Boden. Sofort ist Buffy neben ihrer Schwester, auch wenn sie selbst noch reichlich benebelt und verwirrt ist. Xander hinter der Theke ist wie erstarrt.
Willow hingegen dreht sich langsam zu den beiden Villains um, die am Tisch mit den leergesaugten Büchern sitzen und nun erschrocken aufspringen - und schleudert ihnen mächtige Energieblitze entgegen.
Doch anstatt die beiden zu braten, prallen ihre Entladungen wirkungslos von einem Schutzfeld vor den beiden Möchtegern-Halunken ab. Willow ist verwirrt. Damit hat sie nicht gerechnet. Aber wenn die beiden es langsam wollen - das kann sie auch. Sie können ja Warren fragen. Wieder schleudert sie ihnen Blitze entgegen.
Hinter einem Vorhang versteckt steht Anya, das Buch offen, und murmelt Schutzzauber.
Die beiden Villains sind inzwischen zu dem Schluß gekommen, daß es vielleicht klüger wäre, zu verschwinden und wollen zur Hintertür hinaus, die Willow ihnen magisch vor der Nase zuknallt. Immerhin hat die Party doch gerade erst angefangen. Und sie kommt erst so richtig in Stimmung. Außerdem, wie heißt es so schön? Wenn es beim ersten Mal nicht klappt... Wieder schleudert sie ihnen Blitze entgegen.

Ein ganzes Stück weiter weg - in Afrika - hat Spike immer noch mit seinem netten Gegner mit den Flammenhänden zu tun, der ihn ganz schön fertig macht, da Spike immer wieder versucht, dem Feuer auszuweichen. Doch nun reicht es ihm. Als der Flammenmann das nächste mal zuschlägt, fängt Spike seinen Schlag mit der Faust ab, hält die Hand des Gegners trotz der Schmerzen lange genug fest, um ihm einen linken Haken zu verpassen. Das reicht offenbar um seinen Feind langsamer zu machen, denn als der Dämon das nächste mal angreift, taucht Spike unter ihm weg, schleudert ihn über die Schulter und tritt ihm in die Rippen. Dann stürzt er sich auf den Rücken seines Gegners, greift nach dem Hals und bricht ihm das Genick.
Spike hat gewonnen. Der Dämon tritt aus dem Schatten und stimmt zu. Er hat den ersten Teil des Tests überstanden. Es dauert ein paar Sekunden, bis Spike begreift, was das heißt.

Immer noch schützt das Energiefeld Jonathan und Andrew, die sich inzwischen beide mit einem Schwert bewaffnet haben und zitternd mitten in der Magic Box stehen. Ein effektiver Gegenzauber, meint Willow. Sie ist fasziniert. Die beiden haben sich selbst mit einem Spruch belegt, um sich vor Magie zu schützen? Wie süß. Buffy fleht Willow erneut an, aufzuhören, ehe jemand verletzt wird, doch Willow findet das gar nicht gut. Sie schlägt vor, kurz danach aufzuhören. Dann wendet sie sich wieder den Villains zu. Nur weil sie diesen mit Magie nichts anhaben kann, heißt das nicht, daß sie diese nicht auf sich selbst anwenden kann. Plasmaentladungen zucken über Willows Körper. Nun ist sie stark genug, um die beiden auch zu Tode prügeln zu können. Mit einer Hand kippt sie den schweren Tisch der Magic Box samt der daraufliegenden, leeren Bücher zur Seite und macht einen Schritt vorwärts.
Buffy stellt sich ihr in den Weg. Sie will ihr nicht weh tun...
Willow hält das nicht für ein Problem. Sie holt aus und versetzt Buffy einen Schwinger, der sie durch den halben Laden fliegen und einen Bücherständer krachen läßt. Erschrocken kommt Xander hinter der Theke hervor, stellt sich schützend vor Dawn. Buffy kommt wieder auf die Füße und baut sich wieder vor Willow auf. Sie hatte gesagt, sie wolle ihr nicht wehtun, meint sie, während ein Schlag von ihr die Hexe durch einen der Glasschränke schleudert, wo diese umgeben von Splittern benommen liegenbleibt. Sie hatte nicht gesagt, daß sie es nicht tun würde...
Xander stürmt los, schnappt sich Dawn und die beiden Villains. Sie müssen hier raus, Buffy wird schon mit Willow fertig - doch zur Sicherheit sollten sie hier weg sein, wenn sie das tut.
Anya bleibt ebenfalls zurück im Zauberladen - sie kann nicht weg, sonst würde der Anti-Zauber auf Willow nicht mehr wirken. Doch sie wünscht Xander viel Glück. Er tut das richtige... Ein paar Sekunden später fällt die Ladentür hinter den vieren ins Schloß - genau rechtzeitig, denn Willow kommt wieder zu sich. Wütend versucht sie aufzustehen, wird aber von Buffy gepackt und quer durch den Laden geschleudert. Langsam steht sie auf. Die beiden Frauen stehen sich gegenüber, abwarten, starren sich in die Augen. Darauf hat sich Willow schon lange gefreut. Sechs Jahre als Nebenfigur - und nun ist sie die Jägerin. Doch Buffy wiederspricht - Jägerin und Mörder sind zwei verschiedene Dinge. Die Jägerin zu sein, das bedeutet etwas, daß Willow überhaupt nicht begreifen kann. Die hingegen lächelt nur. Eines ist klar - Buffy schreit danach, daß man ihr in jeden Quadratzentimeter ihres Hinterns tritt.
Buffy nickt. Dann soll Willow mal kommen - und sie wird ihr zeigen, was es heißt, eine richtige Jägerin zu sein.
Die beiden Frauen stürzen aufeinander zu, der Kampf beginnt. Die Kräfte scheinen recht gleichmäßig verteilt zu sein, Willow kann gut mit Buffy mithalten. Dann gelingt es ihr, Buffy auszutricksen und sie an die gegenüberliegenden Bücherregale zu schleudern.

Auf der Straße läuft die kleine Gruppe von Flüchtigen. Xander will sie dorthin bringen, wo es sicher ist - leider weiß er noch nicht genau, wo das eigentlich sein soll.

Buffy kommt gerade wieder auf die Füße, als Willow ihr magisch die schwere Eisenleiter zur Empore entgegen schleudert, die Buffy wieder ins Bücherregal treibt. Willow dreht sich zur Tür um, will den Villains hinterher. Doch Buffy kann sich befreien, springt Willow von hinten an. Die schleudert sie von sich herunter, direkt in die Verkaufsvitrine des Ladens. Sofort ist sie wieder auf den Beinen, setzt einige heftige Schläge und Tritte bei Willow an. Dann kontert Willow mit einer ebenso heftigen Attacke.

In einer kleinen Gasse kommen Villains sowie Xander und Dawn zum halten. Alle sind erschöpft, und Jonathan ist sogar total fertig, denn das letzte Stück sind sie gerannt. Andrew schlägt vor, daß Land zu verlassen - Mexiko vielleicht - doch Xander wiederspricht energisch. Sie müssen sie nur irgendwo gut verstecken bis sie das OK von Buffy kriegen.
Aber was, wenn die Jägerin bereits tot ist? meint Andrew. Sollen sie dann einfach warten, bis Willow auftaucht und sie auseinandernimmt?
Jetzt reicht es Xander - Andrew macht, was er ihm sagt, sonst... dann stoppt er, als er plötzlich Andrews Schwertspitze an seinem Hals fühlt.

Im Laden geht der Kampf heftig weiter. Ein Treffer nach dem andere kann Buffy landen und die Hexe schlußendlich packen und quer durch das Geschäft schleudern. Nur langsam kommt Willow wieder hoch. Dafür sieht sie etwas interessantes - Anya hinter dem Vorhang, die immer noch den Schutzzauber vor sich hin murmelt. Als Buffy das mitbekommt, versucht sie, zwischen Anya und Willow zu gelangen, doch die Hexe schleudert sie einfach weg. Offenbar hat sie die ganze Zeit die falsche verprügelt.

In der Gasse schwitz Xander immer noch Blut und Wasser, während er Andrew davon zu überzeugen versucht, das Schwert zu senken. Schützenhilfe bekommt er dabei von Dawn, die sich wütend neben Xander stellt und das gleiche fordert.
Richtig überzeugend ist dann aber Jonathan, oder besser, dessen Schwert an Andrews Halsschlagader. Er wird Xander gehen lassen. Und sie werden in Sunnydale bleiben, erklärt Jonathan. Wenn das hier vorbei ist, werden sie wieder zurück in den Knast gehen, um ihre Strafe abzusitzen!

Anya hat inzwischen mit dem Murmeln aufgehört, da Willow sie an der Kehle gepackt und hochgehoben hat. Anya schreit immer wieder um Hilfe, blickt zu Buffy hinüber - doch die liegt auf dem Boden, rührt sich nicht.
Anya kann ihre Sprüche nicht blockieren, wenn sie den Schutzzauber nicht murmeln kann, meint Willow. Und sie kann sie nicht murmeln, wenn sie schläft! Mit diesen Worten fliegt Anya durch den Raum, kracht in ein Regal und geht bewußtlos zu Boden.
Jetzt kommt Buffy wieder zu sich. Willow wartet lässig ab, bis Buffy wieder auf den Füßen steht. Sie begreift jetzt, meint sie. Diese ganze Jägerinnen-Sache.. es geht dabei nicht um die Gewalt oder so.. es geht einzig und allein um die Macht! Von einer Blitzentladung getroffen wird Buffy durch den Raum geschleudert.
Langsam läuft die Hexe auf Buffy zu. Und es hat niemand auf der Welt die Macht, sie aufzuhalten.
Eine grüne Energieentladung trifft Willow, schleudert sie mit einem Schmerzenschrei durch den Laden, wo sie mit Nasenbluten liegen bleibt und zur Eingangstür hinüberstarrt. Dort steht Giles - und er würde Willows Theorie gerne testen!