Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x20 "Villains"

[Wut]


 ź Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (14)  

 Synopsis
Mit blitzenden Lichtern und heulenden Sirenen rast ein Krankenwagen durch die Stra├čen. Sein Ziel: 1630 Revello Drive - Buffy Summers Haus.
Schon halb im Laufen greifen die Sanit├Ąter ihre Ausr├╝stung und halten auf den Garten zu, wo sie schon von Xander erwartet werden, sein Hemd blutverschmiert. Er bringt die beiden nach hinten, wo Buffy regungslos am Boden liegt. Xander l├Ąuft nerv├Âs hin und her, w├Ąhrend die Sanit├Ąter mit ihrer Arbeit beginnen.
Einen Stock h├Âher h├Ąlt die verzweifele Willow die Leiche ihrer Freundin im Arm und ruft immer wieder verzweifelt Taras Namen. Dann verdunkelt sich der Raum abrupt und st├╝rmische Wolken ziehen dort entlang, wo gerade noch die Zimmerdecke gewesen ist. Blitze zucken ├╝ber den Himmel in Willows Zimmer. Die Hexe ruft Osiris an und befiehlt ihm, Tara wieder ins Leben zur├╝ck zu bringen, w├Ąhrend die Sanit├Ąter im Garten feststellen m├╝ssen, das Buffys Puls zu hoch und zu schwach ist - und offenbar ist Fl├╝ssigkeit in ihren Lungen.
Von alledem kriegt Willow nichts mit. Sie fleht den D├Ąmon, der als Gesicht aus Wolken zu ihr herabschaut, immer noch an, Tara zur├╝ckzubringen, doch dieser lehnt ab. Er kann sich nicht in die nat├╝rliche Ordnung des Todes einmischen. Einst hatte er Buffy zur├╝ck ins Leben gebracht, doch die J├Ągerin war durch den Einflu├č mystischer Energien gestorben, als sie durch das Portal sprang, um es zu schlie├čen. Tara starb von Menschenhand - ein mehr oder weniger nat├╝rlicher Tod. Es ist, wie es ist - Tara ist tot, es gibt keinen Weg.
W├╝tend schleudert ihm Willow die ganze Wucht ihrer Kraft entgegen und der D├Ąmon schreit schmerzerf├╝llt auf und verschwindet.

Buffy wird gerade in den Rettungswagen verladen, als Willow mit das Haus verl├Ą├čt und sich bei Xander nach dem Schuldigen erkundigt. Der steht wohl auch noch ziemlich unter Schock und so bemerkt er gar nicht, da├č Willows Hemd mit Blutspritzern ├╝bers├Ąht ist. Er sagt ihr nur, da├č es Warren war und sieht der kalt an ihm vorbeistapfenden Willow nur hinterher, bevor er von den Sanit├Ątern in den Krankenwagen gerufen wird, der sofort mit Blaulicht zum Sunnydale Memorial Hospital f├Ąhrt.

Im Knast l├Ąuft Jonathan auf und ab, w├Ąhrend sein Ex-Partner Andrew auf der oberen Pritsche liegt. Jonathan ist selbstverst├Ąndlich gar nicht gl├╝cklich dar├╝ber, im Knast zu sein, doch im Gegensatz zu Andrew hat er die Realit├Ąt erkannt - Warren hat ihn abserviert und hatte genau das selbe mit Andrew vor. Er wird nicht kommen, um sie zu retten, sitzt nicht gerade an einem brillanten Plan f├╝r ihre Flucht, wie Andrew unbeirrbar behauptet.

Damit hat Jonathan durchaus recht, denn statt Pl├Ąne zu schmieden betritt Warren lieber eine D├Ąmonenbar, um zu feiern. Die Vampire, die zun├Ąchst wenig von dem Menschen angetan sind werden schnell hellh├Ârig, als Waren behauptet, die J├Ągerin eigenh├Ąndig get├Âtet zu haben. Nat├╝rlich glauben sie ihm kein Wort, doch Warren versichert - er hat alles versucht, D├Ąmonologie, Zauberei. Nichts hat funktioniert - bis auf eine ganz normale Pistole. Er hat die J├Ągerin mit einer Pistole erschossen, in ihrem eigenen Garten. Die D├Ąmonen brechen in Lachen aus, als sie das h├Âren, und auch Warren stimmt mit ein - bis er mitbekommt, da├č sie ├╝ber ihn lachen. Als er eine diesbez├╝gliche Frage stellt, erf├Ąhrt er auch den Grund. Es kam gerade in den Nachrichten: ein M├Ądchen wurde in ihrem Garten angeschossen - sie hat ├╝berlebt und ist nun im Krankenhaus. Und J├Ągerinnen.. deren Wunden heilen schnell. Sehr schnell. Eigentlich hatte einer der Vampire ja vorgehabt, Warren als kleinen Snack w├Ąhrend der Werbepause zu verspeisen, aber jetzt ├╝berl├Ą├čt er das doch lieber der J├Ągerin. So macht es viel mehr Spa├č.
Langsam d├Ąmmert Warren, da├č er ein Problem hat.

Doch zuerst kommt Willow in die Magic Box - mit einem sehr dramatischen Auftritt. Von magischer Kraft getrieben fliegt die Eingangst├╝r krachend auf und s├Ąmtliche Gl├╝hbirnen links und rechts von Willow zerspringen in einem Funkenregen, w├Ąhrend sie langsam durch den Laden schreitet. Anya kommt hinter der Theke hervor, versucht sie zu beruhigen, doch Willow m├Âchte nur eines - die B├╝cher ├╝ber Schwarze Magie. Sie braucht Kraft. Anya, die ihr bei ihrem Wunsch im Wege ist, l├Ą├čt Willow kurzerhand erstarren.
Dann kommt Bewegung ins Buchregal auf der Empore - Dutzende und Aberdutzende m├Ąchtige alte B├╝cher beginnen zu wackeln, fliegen aus dem Regal und stapeln sich auf dem gro├čen Tisch im Laden. Willow tritt langsam n├Ąher und schiebt ihre H├Ąnde in die B├╝cher. Schriftzeichen wandern ├╝ber ihre Arme, ihre Haut, ihr Gesicht, werden buchst├Ąblich aus den B├╝chern gesaugt. Die m├Ąchtige magische Energie beginnt sie zu ver├Ąndern, ihre Stimme wird tiefer, ihre Augen komplett schwarz. Dann beginnt sich ihr rotes Haar vom Scheitel an zu verf├Ąrben, bis es v├Âllig schwarz ist.

Als Dawn nach Hause kommt ist sie verwirrt - die Haust├╝r steht offen, aber niemand scheint zuhause zu sein. Verwundert l├Ąuft sie in den ersten Stock hoch, ruft immer wieder Buffys Namen, ehe sie sich dem Zimmer von Willow und Tara zuwendet. Vorsichtig geht sie hinein und bleibt dann geschockt stehen, als sie Tara in einer Blutlache auf dem Boden liegen sieht.

Warren hat derweilen Rack, den Warlock, aufgesucht, von dem er sich Hilfe erhofft. Den Weg zu ihm hat er von einem von Racks Stammkunden erfahren, f├╝r 20 M├Ąuse. Wesentlich mehr bietet er Rack f├╝r seine Hilfe. Denn er braucht Schutz, weil die J├Ągerin hinter ihm her ist. Rack korrigiert ihn. Die J├Ągerin d├╝rfte sein kleinstes Problem sein. Er sollte sich viel eher Sorgen um Willow machen. Die Hexe ist jetzt die neue Macht in der Stadt, da├č kann jeder f├╝hlen, der sich nur ein bi├čchen mit Magie auskennt.
Warren ist verwirrt - gut, er hat ihre Freundin angeschossen, aber wieso... Auch Rack kann ihm nicht viel mehr sagen. Er wei├č nur, da├č jemand tot ist, und das die Hexe deswegen hinter Warren her ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie ihn findet.
Panisch reicht Warren dem Magier sein Geld. Er hat noch mehr davon, kein Problem, nur er braucht Hilfe - das komplette Paket. Feuerkraft und eine M├Âglichkeit, sich vor Willow zu verstecken!

Im Krankenhaus k├Ąmpfen die ├ärzte um das ├ťberleben von Buffy, w├Ąhrend Xander von drau├čen nerv├Âs zusieht. Buffys Wunde blutet stark, und die Blutung ist nicht zu stoppen. Dann flackert pl├Âtzlich das Licht im OP, und alle elektronischen Ger├Ąte fangen an, verr├╝ckt zu spielen. Verwirrt sieht sich das medizinische Personal um. In der T├╝r steht Willow, komplett in Schwarz gekleidet und befiehlt den ├ärzten, den Raum sofort zu verlassen.
Der Herzmonitor f├Ąngt wild an zu piepsen und geht dann in eine Flatline ├╝ber, w├Ąhrend das geschickte Klinikpersonal den Raum verl├Ą├čt. Nur Xander steht fassungslos neben seiner besten Freundin und fragt sich, was diese da eigentlich tut. Langsam tritt Willow auf Buffy zu und konzentriert sich auf deren Wunde, aus der pl├Âtzlich die Patronenh├╝lse herausschwebt, w├Ąhrend sich die Verletzung schlie├čt. Willow starrt das kleine schwebende Metallst├╝ck an.. so klein ist es. Dann greift sie danach, nimmt es in die geschlossene Hand. Als sie die Faust wieder ├Âffnet, ist die Patrone weg.
Buffy schl├Ągt verwirrt die Augen auf und fragt sich, was passiert ist und wie sie hier her gekommen ist. Xander ist ├╝bergl├╝cklich und schlie├čt die verwirrte J├Ągerin in den Arm. Dann bemerkt Buffy Willows Aussehen und ihre Verwirrung nimmt zu. Was ist passiert? Willow dreht sich um. Sie wird es erkl├Ąren - aber zuerst m├╝ssen sie los. Es ist Zeit, Warren zu finden.
Der ist im Sunnydale Busbahnhof und hat gerade ein Ticket zur Landesgrenze gekauft.

In Xanders Wagen rasen die drei Scoobies die Landstra├če entlang, verfolgen Warrens Spur, die Willow aufnimmt. Sie fahren schon so schnell wie Xander kann, was Willow aber nicht schnell genug ist - sie dr├╝ckt das Gaspedal magisch durch und der Wagen macht einen Satz nach vorne.
Buffy ist gar nicht begeistert. Sie will ihn nat├╝rlich auch kriegen und ihn im Gef├Ąngnis sehen, sie findet die ganze Situation mit dem angeschossen werden ziemlich motivierend, aber was ihr gar nicht gef├Ąllt ist, da├č Willow wieder Magie benutzt. Sie hat damit aus einem ganz bestimmten Grund aufgeh├Ârt, und es ist nicht gut, da├č sie wieder damit angefangen hat, auch wenn es Buffy - wie diese selbst zugeben mu├č - das Leben gerettet hat.
Dann hat Willow eine neue Spur und verlangt, das Xander sofort nach rechts auf in die W├╝├čte abbiegt. Als er der Aufforderung nicht nachkommt, dreht sich das Lenkrad wie von Geisterhand.
Xander hat die Nase voll. Wenn Willow fahren will - bitte sch├Ân. Gelassen nimmt er die H├Ąnde vom Steuer. Der Wagen kommt mir quietschenden Reifen an einer anderen Stra├če zum Stehen und Willow st├╝rzt hinaus, nagelt Buffy und Xander, die hinter ihr her wollen, magisch in der N├Ąhe des Auto fest und rennt die Stra├če entlang. Weiter vorn taucht Warrens Bus ├╝ber einer H├╝gelkuppe auf, h├Ąlt direkt auf Willow zu, w├Ąhrend der Fahrer verzweifelt versucht zu bremsen. Doch es gelingt ihm nicht - Gaspedal und Lenkrad bewegen sich fast magisch, der Bus beschleunigt und h├Ąlt direkt auf Willow zu. Kurz vor ihr legt er urpl├Âtzlich eine Vollbremsung hin und bleibt einen knappen halben Meter vor Willow stehen. Emotionslos l├Ąuft sie zur T├╝r, die sich von selbst ├Âffnet und ruft Warren heraus. Kaum ist dieser drau├čen, packt Willow ihn an der Kehle und dr├╝ckt zu. Eines von Warrens Augen springt heraus - und hinterl├Ą├čt eine metallische Augenh├Âhle. Willow steht einem Roboter gegen├╝ber.
Jetzt ist auch der Bann gebrochen, der Xander und Buffy an ihrem Platz gehalten hatte und die beiden rennen zum Bus r├╝ber. Willow ist verwirrt - sie hat Warren doch genau gef├╝hlt. Er hat sie reingelegt! Sie m├╝ssen ihn auf eine andere Art finden!
Als sie gehen will, h├Ąlt Buffy sie auf - was ist, wenn sie ihn gefunden haben. Die eiskalte Antwort, dann werden sie ihn t├Âten, stellt sie nicht zufrieden. Willow mu├č sich beruhigen. Ja, es gibt keine Entschuldigung f├╝r das, was Warren getan hat, aber...
Erst jetzt erfahren Buffy und Xander, da├č Tara tot ist. Als Warren auf Buffy geschossen hat, hat er auch Tara getroffen. Sie ist tot. Und er ist auch schon so gut wie tot. Wieder will sie sich umdrehen und wieder h├Ąlt Buffy sie fest. Willow mu├č aufh├Âren. Sie t├Âten keine Menschen! Das ist nicht ihre Art.
Doch Willow ist alles egal. Sie m├Âchte es nicht auf Buffys Art machen - sie wird es auf ihre eigene tun.
Ein Energiesto├č schleudert Buffy und Xander zu Boden. Als sie wieder hochkommen, ist Willow verschwunden.

Als die beiden zuhause ankommen ist es schon dunkel. Die Haust├╝r steht offen, kein Licht brennt innen. Auch Dawn scheint nicht da zu sein, wor├╝ber sich Buffy schon ein paar Sorgen macht. W├Ąhrend Xander den Rest des Hauses ├╝berpr├╝ft wirft Buffy einen Blick in Willows Schlafzimmer, auf die Leiche von Tara und ist entsetzt.
Aus dem dunklen Zimmer meldet sich Dawn. Sie wollte Tara nicht alleine lassen und hat die ganze Zeit ├╝ber an der Wand in der N├Ąhe der Leiche gehockt. Sie versteht es einfach nicht... doch da ist sie nicht alleine. Auch Buffy begreift schon lange nichts mehr.
Geschockt sitzen die beiden Schwestern sp├Ąter auf der Couch, w├Ąhrend der Leichenbestatter Taras ├ťberreste abholt Die Polizei ist auch schon weg, wird aber morgen noch mal f├╝r weitere Untersuchungen wiederkommen.
Jetzt m├╝ssen sie erst mal Willow finden, denn wenn Warren ihr in die Finger ger├Ąt, ist er tot. ├ťberraschenderweise scheint Buffy die einzige zu sein, die sich darum sorgt - denn sowohl Xander als auch Dawn finden das gar nicht mal so schlecht. Warren ist viel schlimmer als jeder Vampir, den Buffy vernichtet hat. Er verdient seine Strafe.
Dem stimmt Buffy auch zu - aber nicht auf diese Art. Es gibt Grenzen in dem, was sie tun k├Ânnen und d├╝rfen. Warren wird seine verdiente Strafe bekommen - aber Buffy will nicht zulassen, da├č Willow sich dabei selbst vernichtet.
Das ├╝berzeugt Xander und sie beginnen mit der Suche. Da Dawn jetzt unm├Âglich alleine zuhause bleiben kann, wird sie zu Spike verfrachtet.

In Taras Zimmer auf dem Campus der Uni sitzt Willow auf Taras Bett und h├Ąlt die Bluse in der Hand, die sie selbst vorhin getragen hat und die mit Taras Blut bespritzt. Sie breitet die Bluse auf dem Boden aus und kniet sich davor. Dann ruft sie die M├Ąchte an, sie m├Âgen sie zu Taras M├Ârder f├╝hren. Aus dem Blut formt sich eine Landkarte von Sunnydale, und er Wald am Stadtrand ist hervorgehoben...

In Spikes Gruft l├Ąuft der Fernseher, als Buffy mit ihrer Schwester im Schlepptau durch die T├╝r hereinkommt. Doch der Vampir ist gar nicht da, im Sessel sitzt Clem, der sich furchtbar erschreckt, als die J├Ągerin pl├Âtzlich hinter ihm steht. Er kl├Ąrt die beiden auch dar├╝ber auf, da├č Spike die Stadt erst mal verlassen hat. Clem pa├čt nun auf Spikes Bude auf, denn wenn so eine Gruft erst mal ein paar Tage leer st├╝nde, w├╝rde sie ziemlich schnell wieder besetzt werden. Da Spike nicht da ist, bietet Clem sich an, auf Dawn aufzupassen - er kann Gesellschaft gebrauchen. Vielleicht leihen sie sich ein Video oder so...
Als Buffy geht, dreht sie sich noch einmal um und erkundigt sich, ob Spike gesagt habe, wann er zur├╝ck sein. Clem sch├╝ttelt den Kopf. Er hat nur gesagt, da├č es eine Weile dauern k├Ânnte...

Das ist gut vorstellbar, denn Spike ist gerade in Afrika und besucht einen gewaltigen Asphyx-D├Ąmon in einer dunklen H├Âhle, deren W├Ąnde von uralten Zeichnungen ├╝bers├Ąht sind. Und das macht er nicht wegen der tollen Atmosph├Ąre dort. Im Gegenteil - er m├Âchte etwas von dem D├Ąmon. Dieser soll ihm endlich den Chip entfernen, damit Buffy das bekommen kann, was sie verdient! Der D├Ąmon ist recht am├╝siert, da├č Spike, der einst ein gro├čer Krieger war, jetzt bei ihm um Wiederherstellung bettelt. Doch Spike ist fest entschlossen und auch die Ank├╝ndigungen von schweren Pr├╝fungen, die er nie w├╝rde ├╝berstehen k├Ânnen, kann ihn nicht abhalten. Soll der D├Ąmon sein bestes geben - aber wenn er gewinnt, dann will er bekommen, was er verlangt. Dann wird Buffy, da├č Mistst├╝ck, eine ├ťberraschung erleben!

In der Magic Box liegen die leergesaugten B├╝cher noch immer auf dem gro├čen Tisch, w├Ąhrend Anya langsam und von einem besorgten Xander gest├╝tzt durch den Laden schlurft. Der Zauber, mit dem Willow sie paralysiert hat, hat inzwischen einigerma├čen nachgelassen, doch so richtig gut geht es ihr nicht. Xander erz├Ąhlt ihr von Tara, was jedoch nichts neues f├╝r Anya ist, und fragt sie, ob sie ihnen irgendwie helfen k├Ânnte, sie zu finden. Ein Lokalisierungszauber vielleicht?
Anya sch├╝ttelt den Kopf. Sie braucht keinen Zauber, sie kann Willow f├╝hlen, ihren Durst nach Rache. Xander h├Ąlt dies zun├Ąchst f├╝r ein ├ťberbleibsel aus ihrer D├Ąmonenzeit, und erst als sie dies verneint, begreift er. Auch Buffy, die kurz darauf in den Laden st├╝rmt, ist ├╝berrascht, als sie davon erf├Ąhrt. Eigentlich m├╝├čte Anya Willow ja helfen, doch leider will diese ihre Hilfe ├╝berhaupt nicht - sie will es selbst tun, erkl├Ąrt die Rached├Ąmonin. Um dennoch etwas f├╝r Willow zu tun, erkl├Ąrt sie sich auf Bitte Buffys bereit, die beiden in den Wald zu der Hexe zu f├╝hren, die ihrem Opfer Warren schon recht nahe ist.

Mit der blutbespritzten Bluse in der Hand streift Willow langsam und selbstsicher durch den Wald. Die B├Ąume vor ihr biegen sich zur Seite, machen ihr einen Weg frei, durch den sie m├╝helos zu ihrem Ziel aufholen kann, von dem sie wei├č, das es nicht mehr weit ist - der vor ihr rennenden Warren.
Doch dann kommt sie an eine Lichtung, und weit und breit keine Spur des ├╝briggebliebenen Villain, was sie jedoch nicht allzusehr beunruhigt. Warren kann die ganze Nacht rennen - sie wird ihn trotzdem finden!
Weit weg ist er auch gar nicht, wie sie gleich darauf merkt - axtschwingend taucht er hinter ihr auf und st├Â├čt die Axt tief in ihren R├╝cken. Wie ein gef├Ąllter Baum st├╝rzt Willow zu Boden, Gesicht nach unten. Warren starrt von oben auf sie herab. Dann weiten sich seine Augen als Willow wieder nach oben kommt, sich die Axt aus dem R├╝cken zieht und ihn kalt anstarrt. Dann rennt er wieder los, dicht gefolgt von Willow. Als er aus ihrem direkten Sichtfeld hinaus ist, bleibt er kurz stehen und zieht eine kleinen Box aus seinem Rucksack. Als er an einem kleinen Hebel oben auf der Box zieht, f├Ąhrt diese ein paar metallischer Fl├╝gel aus, schwebt nach oben und saust durch die Baumwipfel auf Willow zu. Als er kurz vor ihr ist, explodiert er in einem Flammenball, doch Willow - die den Flugk├Ârper hatte kommen sehen - verwandelt die Feuerwalze mit einem Zauberspruch in einen Klumpen aus Eis, der einfach zersplittert, als die gefa├čt hindurchl├Ąuft.
Warren ist inzwischen schon l├Ąngst weitergelaufen, schwer atmend, guckt sich immer wieder panisch nach einem Anzeichen von Willow hinter sich um. Dann rei├čt er erschreckt den Mund auf, als Willow pl├Âtzlich direkt vor ihm steht. Etwas von einem Unfall stammelnd beginnt er, langsam vor ihr zur├╝ckzuweichen. Willow nickt, w├Ąhrend sie f├╝r jeden Schritt, den er nach hinten macht, einen nach vorne tut, er meint also, anstatt ihre beste Freundin zu t├Âten hat er aus Versehen ihre Liebhaberin get├Âtet? W├Ąhrend er panisch seine Hosentasche durchw├╝hlt, erkl├Ąrt er, da├č es nichts pers├Ânliches war. Doch das ist Willow egal - f├╝r sie ist es pers├Ânlich! Als Warren sich umdreht und wegrennt, holt sie ihn mit einem magischen Energiesto├č von den F├╝ssen, worauf hin er eine kleine Kugel aus der Tasche zieht und auf Willow wirft. Die Kugel klatscht auf den K├Ârper der Hexe und beginnt sofort, diese komplett mit einer z├Ąhen Fl├╝ssigkeit zu ├╝berziehen. Warren springt auf die F├╝├če und verschwindet im Wald, w├Ąhrend Willow unf├Ąhig ist, sich zu bewegen.
Doch dann fangen ihre Augen an zu gl├╝hen, und die magische Substanz um sie herum beginnt zu schmelzen. Sekunden sp├Ąter ist Willow wieder frei und schleudert ihre magische Energie hinter dem fliehenden Warren hinterher, der daraufhin von herabh├Ąngenden ├ästen und Pflanzen gepackt und zwischen zwei B├Ąumen aufgespannt wird. Warren sieht sich zun├Ąchst ein wenig panisch um, legt dann jedoch schnell eine Maske aus Selbstsicherheit auf, als Willow hinter einer Baumgruppe hervorkommt und auf ihn zul├Ąuft. Gro├čspurig behauptet er, da├č er hier schon rauskommen wird, und dann wird Willow darum betteln, sich ihrer geliebten Freundin anschlie├čen zu d├╝rfen.
Als Willow Warren so ansieht, wird ihr einiges klar. Tara war nicht sein erstes Opfer, oder? Warren streitet nat├╝rlich ab, ├╝berhaupt zu wissen, wovon Willow da spricht, verstummt jedoch ganz schnell, als seine Ex-Freundin Katrina hinter einem Baum hervortritt und sagt, da├č sie ihn h├Ątte im Schlaf erw├╝rgen sollen, damals, als sie noch das Bett geteilt haben, um der Welt einen Gefallen zu tun. Warren lacht irritiert. Das ist nur ein Trick.. aber Willow soll damit aufh├Âren!
Daran denkt Willow nat├╝rlich nicht. Er hat doch gesagt, da├č er sie liebe, meint Katrina zu ihm - wie konnte er ihr das nur antun? Er h├Ątte sie doch einfach gehen lassen k├Ânnen. Es h├Ątte nie soweit kommen m├╝ssen. Warum nur?
Da platzt Warren der Kragen - weil sie es nicht anders verdient hat, wirf er Katrina an den Kopf. Doch diese ist verschwunden. Nur Willow ist noch da und sch├╝ttelt den Kopf. Er hat es getan, weil es ihm gefallen hat. Er hatte nie wirklich die Kontrolle ├╝ber sie, bis er sie get├Âtet hat. Und es hat ihm gefallen, nicht wahr?
Warren geht nicht darauf ein, m├Âchte nur wissen, ob sie nun fertig ist, oder ob sie noch ein wenig mehr ├╝ber ihre Gef├╝hle plaudern wollen.

Ein St├╝ck entfern stapfen Buffy und Xander durch den Wald, gef├╝hrt von Anya. Sie haben Willow bald erreicht, Anya sp├╝rt sie jetzt st├Ąrker. Noch lebt Warren - Willow ist noch nicht mit ihm fertig.

So langsam kriegt Warren einen Anflug von Panik und f├Ąngt an, um Hilfe zu schreien - was Willow nicht verstehen kann. Er wollte doch reden, oder nicht? Kleinlaut gibt er zu, da├č das nicht stimmt.
Damit kann Willow leben. Dann redet sie eben. Sie hebt ihre Hand und pl├Âtzlich erscheint darin die Patrone, die sie aus Buffys Oberk├Ârper geholt hat. Mit einer Handbewegung von ihr rei├čt Warrens Hemd auf, entbl├Â├čt seine Brust. Jetzt bekommt es Warren richtig mit der Angst zu tun, fragt, was das werden soll und beteuert immer wieder, da├č es ihm leid tut. Doch Willow h├Ârt ├╝berhaupt nicht zu. M├Âchte er nicht wissen, wie es sich anf├╝hlt, wenn man erschossen wird? Es ist nicht wie in den Comics... Dann setzt sie die Patrone vor Warrens Brust in die Luft, wo sie - sich langsam um die eigene Achse drehend - schweben bleibt.
Panisch sch├╝ttelt Warren den Kopf, doch Willow meint, da├č er es f├╝hlen m├╝sse! Langsam gleitet die Patrone vorw├Ąrts und gr├Ąbt sich in Warrens K├Ârper. Warren schreit vor Schmerzen auf.
Es wird nicht einfach ein kleines h├╝bsches Loch werden, meint Willow. Die Patrone wird sich durch seine inneren Organe w├╝hlen, seine Lungen werden zusammenbrechen. Wenn sie dann schlie├člich seine Wirbels├Ąule erreicht, wird sie sein zentrales Nervensystem zerfetzten, erkl├Ąrt sie.
Da sie sich von Warrens Fehlen, aufzuh├Âren, in ihrem Vortrag gest├Ârt f├╝hlt, n├Ąht sie ihm mit einer Handbewegung magisch den Mund zu. Warrens Schreien und Flehen verstummt.
Der Schmerz wird unertr├Ąglich sein, meint Willow, doch er wird sich nicht bewegen k├Ânnen. Normalerweise bewegen sich Geschosse nat├╝rlich schneller, aber das sterben - das ist f├╝r die Ewigkeit. So ein kleines St├╝ck Metall kann alles zerst├Âren. Es hat ihr inneres zerfetzt, Taras Licht zerst├Ârt - f├╝r sie und f├╝r die Welt. Jetzt ist die einzige Person auf der Welt, die jetzt hier sein sollte weg, und eine Verschwendung wie Warren darf leben..
So ein kleines St├╝ck Metall - kann er es schon f├╝hlen?
Als Warren nicht antwortet, ├Âffnet sie seinen Mund wieder und sofort beginnt Warren zu schreien. Er hat einen Fehler gemacht, da├č sieht er nun ein, fleht er. Er geh├Ârt ins Gef├Ąngnis, ja! Aber Willow... Willow m├Âchte das doch gar nicht tun. Sie ist keine schlechte Person. Nicht wie er!
Nicht weit entfernt ist jetzt Buffy zu h├Âren, die nach Willow ruft. Als Warren die Stimmen von Willows Freunden h├Ârt, versucht er es ├╝ber diesen Ansatz. Willow w├╝rde geschnappt werden, meint er, und sie w├╝rde ihre Freunde verlieren! Das m├Âchte sie doch nicht, oder? Er wei├č, da├č sie es ihr furchtbar weh tut, aber...
Weiter kommt er nicht, denn in der Sekunde, in der Buffy, Xander und Anya ihre Freundin erreichen, macht Willow begleitet von einem "Langweilig!" eine Handbewegung - und Warrens Haut wird vom K├Ârper gerissen, verschwindet meterweit im Wald. Zur├╝ck bleibt ein toter, geh├Ąuteter K├Ârper zwischen den B├Ąumen.
Entsetzt bleiben Willows Freunde stehen - was hat Willow nur getan? Was hat sie nur getan? stammelt Buffy.
Willow sieht Warrens Leiche nur kaltbl├╝tig an, ehe diese in Flammen aufgeht und spurlos verschwindet. "Einer erledigt...", meint sie, ehe ihre Augen anfangen zu gl├╝hen und sie unter Blitzen und schwarzem Rauch verschwindet. Die drei anderen Scoobies bleiben alleine im Wald auf der Lichtung zur├╝ck.