Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x19 "Seeing Red"

[Warrens Rache]


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 Synopsis
Glücklich liegen Tara und Willow aneinandergekuschelt im Bett und wundert sich, wann eigentlich die Sonne aufgegangen ist. Willow ist zufrieden, endlich sind die beiden wieder vereint. Doch sie macht sich auch Sorgen - sie hat nicht gehört, daß Buffy letzte Nacht wieder nach Hause gekommen ist. Und als diese nach der Sache in der Magic Box kurz reinschaute, hatte sie sich nur erkundigt, wie weit Willow mit dem Lokalisieren der Villains-Hauptquartiers gekommen sei und verschwand dann gleich wieder. Ihre Sorge gilt allerdings nicht der Tatsache, daß Buffy auf die drei Nervensägen stoßen könnte, sondern... Willow muß zugeben, daß es verrückt klingt, aber sie hat den Eindruck, daß zwischen Buffy und Spike etwas läuft. Buffys Gesichtsausdruck, als sie den Vampir auf dem Bildschirm mit Anya sah...
Tara seufzt und erzählt Willow, daß Buffy mit Spike geschlafen hat, eine ganze Weile lang, was Willow ziemlich überrascht und auch ein wenig beleidigt, weil Buffy ihr nichts darüber erzählt hat. Doch Tara vermutet, daß sie einfach Angst vor dem Gesichtsausdruck hatte, den Willow dann aufsetzen würde - in etwa der, den sie jetzt trägt.
Die beiden beschließen aufzustehen. Buffy kann sicherlich jemanden zum reden gebrauchen, und so beschäftigt, wie die beiden in der letzten Nacht waren, ist es gut möglich, daß sie die Rückkehr der Jägerin einfach nur überhört haben.

Doch als Willow Buffys Zimmer betritt ist von der nichts zu sehen - und ihr Bett unberührt. Auch Dawn wartet schon sehnsüchtig auf die Rückkehr und hofft, daß sie Spike nichts antut. Die Sorge verfliegt aber schnell, als Tara, noch in die Decke gehüllt aus Willows Zimmer kommt. Mit einem Grinsen wie ein Honigkuchenpferd hüpft Dawn auf und ab, so sehr freut sie sich, daß die beiden endlich wieder zusammen sind und verspricht, sofort Ferngucken zu gehen - sehr laut und im Keller, so daß sie nicht, aber auch rein gar nichts hören kann, während die beiden tun und lassen können, was sie wollen.

Im Keller ist auch Buffy angekommen - im Keller der Villains. Doch der ist verlassen und so wandert Buffy durch den Raum, durchwühlt ein paar Papiere, betrachtet angewidert die Actionfiguren von vollbusigen Amazonen in knappen Kostümen bis sie schließlich an einer Tafel ankommt, die halb angeklappt ist. Als Buffy sie wieder senkrecht stellt, springen ihr die beiden Worte ins Auge, die darauf geschrieben sind: "Zu Spät!"
Kurz darauf schiebt sich das laut kreischende Sägeblatt einer großen Kreissäge durch die Tafel und direkt auf Buffy zu. Auch aus den Wänden schälen sich weitere Sägeblätter. Nur ihren Instinkten als Jägerin ist es zu verdanken, daß sie es zwischen den umherwirbelnden Sägen nach draußen schafft - wobei aber ihre schicke Lederjacke dran glauben muß, die einen großen Schnitt abbekommen hat. Damit ist das Maß voll - daß wird teuer für die Villains!

Als Tara und Willow Hand in Hand die Treppe zum Wohnzimmer herunterkommen finden sie dort Dawn und Buffy vor, die sich bereits mit den wenigen Papieren beschäftigen, die Buffy erbeuten konnte. Sie klärt die beiden schnell über ihren Abstecher zu den Villains auf. Mehr war leider nicht zu holen, aber wenn sie Glück haben, finden sie trotzdem etwas, daß ihnen verrät, was die Villains eigentlich vorhaben und wo sie hin sind.
Als Tara ein Buch vom Tisch nimmt, zerfällt es prompt in zwei Teile - das wird wohl eine Weile dauern... Da sie aber wenig Zeit haben, schlägt Willow vor, vielleicht Xander anzurufen, doch Buffy glaubt nicht, daß er schon bereit ist, ihnen zu helfen. Auch Dawns Vorschlag, man könne ja vielleicht Spike... schmettert die Jägerin ab. Spike gehört nicht zum Team - zumindest für eine ganze Weile nicht mehr. Und auch Anya dürfte ihnen im Moment keine große Hilfe sein.

Damit könnte sie durchaus recht haben, denn Anya sitzt gerade mit einer Kundin in einer Bar, die von ihrem Freund wegen ihrer dicken häßlichen Schwester verlassen wurde. Doch anstatt die junge Frau einmal wirklich zu Wort kommen zu lassen, beschwert sich Anya mehr über die Ungerechtigkeiten, die ihr wiederfahren sind und unterbricht mehrere Ansätze der Frau, einen Wunsch zu äußern.
Auch die Villains sind beschäftigt: in einer Höhle schalten sie gerade einen Dämon aus, mit dem sie noch einiges vorhaben...

Spike will sich gerade einen Drink hinter die Binde kippen, als Dawn vorbeischaut. Sie übernachtet heute bei ihrer Freundin Janice, damit Willow und Tara mehr Zeit für sich haben, aber sie wollte vorher noch mal bei Spike vorbeigucken. Irgendwie ist jeder richtig böse auf ihn. War es das wert? Mit Anya?
Spike ist überrascht, daß Buffy ihrer kleinen Schwester davon erzählt hat, doch die berichtet Spike von der Kamera und möchte nur eines wissen - ob er Buffy liebt. Als Spike nicht antwortet, nimmt sie das als Jahr und erkundigt sich, wie er ihr dann so was nur antun konnte. Wenn er vorhatte, Buffy zu verletzten, dann herzlichen Glückwunsch, es ist ihm gelungen! Sie dreht sich um und läßt Spike alleine in seiner dunklen Gruft.

Die Villains fahren unterdessen mit ihren dunklen Plänen fort. Sie haben eine mystische Energiebarriere erreicht, die nur Nezzla-Dämonen passieren können - solch einen Dämon haben sie gerade getötet. Nicht anderes kann hindurch - zur Demonstration wirft Warren einen Stein gegen das Energiefeld, der sich sofort in Rauch auflöst. Von hinten stapft Jonathan heran - er trägt die Haut des Nezzla-Dämons wie ein Kostüm und sieht reichlich unglücklich aus. Warren stülpt ihm die Kopfhaut des Dämons über und schleudert ihn dann durch die Barriere, die Jonathan auch problemlos passieren kann. Während er hinter einer Ecke verschwindet, flüstern Andrew und Warren leise vor sich hin. Andrew traut Jonathan nicht, doch Warren erklärt ihm, daß sie ihn noch brauchen. Irgendwer mußte ja schließlich durch die Barriere. Wenn alles wie geplant läuft, brauchen sie sich ab morgen keine Sorgen mehr um Jonathan zu machen.
Dann kommt Jonathan auch schon zurückgewatschelt und reicht Warren eine kleine Box, die dieser mit einem kleinen Gerät erwartungsvoll öffnet. Im inneren sind zwei kleine bunte Kugel - die Kugeln von Nezzla'khan. Sie verleihen Stärke und Unverwundbarkeit.
Nur Jonathan ist ein wenig skeptisch. Die Dinger haben hier ewig gelegen - wer sagt, daß sie überhaupt noch funktionieren? Wie als Antwort glühen die Kugeln auf und Warren wird von einem violetten Energiefeld durchzogen. Sie funktionieren noch...
Doch der abschließende Test steht noch aus - und der kommt gerade in Form eines Nezzla-Dämon um die Ecke. Warren stürzt sich auf das gigantische Monster, für das sie zuvor zwei Elektroschockstäbe und eine Menge Zeit benötigten und tötet es mit wenigen Handschlägen. Die anderen beiden sind begeistert. Sie wollen auch mal, doch Warren schüttelt den Kopf. Sie kriegen sie - sobald er genug damit gespielt hat!

Xander macht keinen überglücklichen Eindruck, als Buffy vor seiner Tür steht. Doch er winkt sie trotzdem herein und bietet ihr - nicht wissend, was er sagen soll - erst mal ein Bier an, das Buffy dankend ablehnt. Sie wollte mit ihm über Anya reden, denn Anya liebt ihn immer noch. Sie war nur verletzt und... hat diese unglaublich dumme Sache gemacht. Doch Xander versteht das schon. Was er nicht versteht - doch er versteht Buffy nicht. All die Male hat er Spike erzählt hat, daß er verschwinden soll, daß er keine Chance bei einem Mädchen wie ihr habe.
Xander hat keine Ahnung, wie hart es ist, einfach nur hier zu sein, meint Buffy. Nachdem sie zurückgebracht wurde... mit ihm konnte sie darüber nicht reden, denn er wollte es gar nicht hören. Und außerdem, was sie mit ihrem Leben macht, geht Xander ja wohl nichts an. Enttäuscht erwidert Xander: "Das tat es aber einmal."
Es ist nun einmal passiert, mein Buffy. Xander hat doch Seite an Seite mit ihm gekämpft, als sie tot war. Er hat ihn auf Dawn aufpassen lassen.
Doch Xander hat in all dieser Zeit niemals vergessen, was Spike wirklich ist, meint er. Was hat Buffy sich nur dabei gedacht?
Das bringt Buffy auf die Palme. Was sie sich dabei gedacht hat? Ja, Xanders Entscheidungen der letzten Zeit waren ja auch alle absolut brillant, schießt sie lauter zurück, was Xander auch zugibt. Er hat Fehler gemacht, doch soweit er sich erinnert, gehört das Abschlachten von halb Europa nicht dazu. Spike hat keine Seele, nur einen verfluchten Chip, der ihm eingepflanzt wurde. Was wäre, wenn der je aufhört zu arbeiten? Würde sie ihm dann immer noch Dawn anvertrauen?
Buffy erklärt, daß das keine Rolle mehr spielt. Die Sache mit Spike ist vorbei. Doch so was hat Xander schon viel öfter gehört. Wütend verläßt er die Wohnung und rammt die Tür hinter sich zu.

Während Xander abends verdrossen zur Magic Box stapft und Anya traurig durch das Fenster beobachtet, wie sie die Regale abstaubt, liegt Willow am Fußende auf dem Bett und arbeitet an ihrem Laptop. Tara liegt bereits unter der Decke und ließt ein paar der Papiere aus dem Versteck. Willow hat da etwas entdeckt - auf einer der CDs finden sich Dutzende von Blaupausen, von denen leider jeder Hinweis entfernt wurde, was sie darstellen sollen. Tara schlägt vor, sie mit Bauplänen bei den zuständigen Stellen zu vergleichen, doch da das bedeuten würde, daß sie das Bett verlassen müßte, verschiebt Willow das kurzerhand auf später.

Xander hat es inzwischen ins Bronze an die Bar verschlagen, wo er doch glatt von einer gutaussehenden Frau angebaggert wird - die er eiskalt und mit einer verwirrenden Story von jappsenden Fischen abblitzen läßt. Von ihm unbemerkt betreten die Villains das Bronze...

Auf dem Friedhof hat Buffy gerade einen Vampir am Hals, mit dem sie aber eigentlich problemlos fertig wird - fast jedenfalls. Denn gerade als sie ihn pfählt und sich der Vampir in Staub verwandelt, setzt er noch zu einem Kick an und schleudert Buffy rückwärts durch die Luft, läßt sie mit dem Rücken schwer gegen einen Grabstein krachen, der unter dem Einschlag zerbricht.

Zurück in ihrem Haus läßt die angeschlagene und im Morgenmantel bekleidete Buffy sich gerade ein Bad ein, um ihren schmerzenden Rücken zu beruhigen, als Spike in der Tür des Badezimmers steht. Er möchte mir ihr reden, über das, was er fühlt - und von dem er sicher ist, das sie es auch fühlt und sich einfach nur nicht traut, es zuzugeben. Und er ist auch nicht zu Anya gegangen, um mit ihr zu schlafen - es ging um einen Zauber. Er wollte einen Spruch, damit er aufhört, sie zu lieben. Sie hätte einfach zulassen sollen, daß Xander ihn tötet. Doch das konnte Buffy nicht. Ja, die empfindet etwas für ihn, gibt sie zu, doch es ist keine Liebe. Sie könnte ihm niemals genügend vertrauen, um ihn zu lieben.
Doch Spike sieht das anders. Energisch tritt er näher, zieht Buffy zu sich heran. Er weiß, daß sie ihn liebt, sie muß es nur zugeben. Buffy versucht ihn wegzustoßen, ihn von sich zu drängen. Immer näher schiebt sich Spike an sie heran, drängt Buffy zurück, schiebt seine Hand unter ihren Morgenmantel. Verzweifelt versucht Buffy nach etwas zu greifen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und nach hinten zu stürzen. Das erste, was sie erwischt, ist der Duschvorhang der Badewanne, der aber reißt - Buffy stürzt zu Boden, knallt mit dem Rücken auf den Rand der Badewanne. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sitzt sie jetzt vor der auf dem Boden, während Spike auf sie einredet, daß endlich zulassen soll, daß sie ihn liebt. Er versucht sie zu küssen. Als sie sich wehrt, reißt er sie komplett zu Boden, dreht sie mit Gewalt auf den Rücken und hockt sie auf sie. Er weiß, daß sie ihn geliebt hat, als er mit ihr zusammen war - und sie wird es wieder fühlen, dafür sorgt er schon. Mit Vampirkräften drückt er die Arme der schreienden und schluchzenden Jägerin auf den Boden und versucht ihr, den Morgenmantel von Körper zu reißen. Erst in letzter Sekunde gelingt es Buffy, ihr Knie in die richtige Position zu bringen und Spike von sich zu schleudern. Krachend schmettert er gegen die nächste Wand, reißt dabei ein Regal zu Boden.
Mit Tränen in den Augen, aber wütend, steht Buffy auf - es soll doch noch mal fragen, warum sie ihn nie lieben könnte! Erst jetzt begreift Spike, was er fast getan hat und ist entsetzt... Er hat nie...
Buffy fällt ihm ins Wort. Ja, er hat nicht - weil sie ihn vorher aufgehalten hat. Das hätte sie schon vor langer Zeit tun sollen!

Im Bronze sind die Nerds noch immer mit ihrem Experiment beschäftigt, auch wenn Jonathan sich sorgen macht, daß sie jemand sehen könnte. Und das alles nur, damit Warren mit irgendwelchen Frauen flirten kann?
Tatsächlich unterhält der sich auch gerade angeregt mit einer jungen Dame, als deren Freund auftaucht und das ganze gar nicht lustig findet. Und dieser Freund ist auch kein Unbekannter - es ist Frank, ein alter Klassenkamerad von Warren, der diesen damals mit seinen Jungs immer furchtbar aufs Korn genommen hatte. Aber Hey, meint Warren, er ist ja nicht nachtragend. Und er weiß auch, daß Franke nur seinen Spaß haben wollte - so wie er, Warren, mit Frankies Freundin in etwa fünf Minuten. Frank sollte also besser verschwinden.
Das tut Frank natürlich nicht, im Gegenteil - er versucht Warren zu packen und wegzustoßen, was ihm aber nicht gelingt. Warren bleibt wie angewurzelt stehen, bevor er Frank quer durch das Bronze stößt, wo dieser gegen eine Wand kracht und bewußtlos liegen bleibt. Auch ein Freund von Frank, der diesem zu Hilfe eilen möchte, wird vermöbelt, genau wie der Typ, der Warren einen ganzen Stuhl auf dem Rücken zerschlägt - übrigens ohne, das Warren auch nur mit der Wimper zuckt. Statt dessen dreht er sich um und schleudert den Angreifer über die Bar, wobei der an Andrew vorbeifliegt, der seelenruhig an seinem Cocktail schlürft. Warren ist ein seinem Element, als er die Kasse knackt und mit einem Bündel Geldscheine in der Hand versucht, ein paar der Frauen an der Bar anzugraben, was diese nicht sonderlich toll finden.
Nun schaltet sich auch Xander ein, der den Nerds unmißverständlich klar macht, das sie lieber das weite suchen sollten. Daran denkt Warren natürlich nicht im geringsten und macht lieber eine Abfällige Bemerkung über Anya. Das bringt Xander auf die Palme und er stürzt sich auf Warren, was ihm außer einen Freiflug über den Billardtisch nur eine heftig blutende Nase einbringt.
Zu seinem Glück haben die Villains noch etwas wichtiges vor, weswegen Warren leider keine Zeit mehr hat, um sich weiter mit Xander zu beschäftigen.

Wie von den Villains vermutet berichtet Xander natürlich sofort Buffy von seinem Treffen, und so kommt er ins Summers Haus herein und ruft nach Buffy, als er plötzlich inne hält - über dem Treppengeländer hängt Spikes Lederjacke. Wütend stürzt er ins Bad - ob das etwas für sie heiße, das sie Spike nicht mehr sehe, meint er, doch dann bemerkt er ihre Verletzungen und versteht. Auf dem Absatz dreht er sich um, bereit den Vampir ein für alle Mal in Staub zu verwandeln - doch Buffy hält ihn auf. Dann stürzt Willow mit Neuigkeiten herein. Als sie Buffys Zustand bemerkt, winkt diese ab. Alles Ok.

Scoobie-Meeting im Eßzimmer. Willow und Tara haben es geschafft, daß meiste von dem Material zu dechiffrieren, daß Buffy ihnen mitgebracht hat. Nur ein paar Texte konnten sie nicht entziffern - sie sind in keiner alten Sprache verfaßt, die Willow oder Tara beherrschen oder wenigstens erkennen.
Allerdings kann Xander weiterhelfen, der die Dokumente als klingonische Liebesgedichte identifiziert.
Doch das ist nicht alles - da ist auch noch diese CD mit Blaupausen und Konstruktionsplänen von Banken und Tresoren und Routen von Geldtransportern. Sie planen offenbar etwas großes, und Willow und Tara glauben, daß es heute nacht steigen soll. Buffy macht sich auf den Weg.

In seiner Gruft wird Spike von Erinnerungen daran gequält, was er fast getan hätte, die ihm so sehr zu Herzen gehen, daß er sein Whiskey-Glas in der Hand zerbricht. Er versteht weder, was er getan hat, noch warum er nicht zu Ende gebraucht hat. Was hat Buffy nur mit ihm gemacht?
Auch Spikes Freund Clem ist da. Er hatte gedacht, sie könnten sich den Knight Rider Marathon angucken und hat extra Chicken Wings mitgebracht. Doch nun kann er sich Spikes Gemurmel anhören und versucht, ihn irgendwie zu beruhigen, doch Spike beachtet ihn praktisch gar nicht. Der Chip muß schuld sein, meint er. Vampire töten Jägerinnen. So ist es schon immer gewesen. Das mit Buffy ist nicht richtig, der Chip muß daran schuld sein. Wegen ihm ist er kein Monster und kein richtiger Mann mehr. Er ist ein Nichts.
Clem versucht ihn aufzumuntern. Man weiß doch nie, was morgen passiert. Die Dinge ändern sich.
Spike wird hellhörig. Ja, das tun sie, meint er. Wenn man sich nur drum bemüht.

Im Sunnydale'schen Vergnügungspark sind zwei Sicherheitskräfte gerade damit beschäftigt, die letzten Geldsäcke der Tageseinnahmen in den Panzerwagen zu verfrachten. Doch als sie losfahren wollen, rührt sich der Wagen nicht von der Stelle - Warren hat den Wagen hinten hochgehoben und kippt ihn krachend auf die Seite, während Andrew und Jonathan ein Stück weiter hinten dem Treiben zuschauen.
Weit kommen die drei mit ihrem Plan aber nicht, denn Buffy ist schon zu Stelle und taucht plötzlich oben auf dem umgekippten Geldtransporter auf. Sofort stürzt sie sich auf Warren und verwickelt in ihn einen heftigen Kampf. Dank seiner neuen Superkräfte ist Warren der Jägerin sogar ebenbürtig. So geht der Kampf hin und her, bis Buffy Warren schließlich gegen die Steine eines nahegelegenen Eingangstores schleudern kann, was Warren jedoch nicht viel ausmacht. Doch kackt und kracht es um ihn herum, und als Warren zum Torbogen über ihm heraufguckt, stürzen Tonnen von Stein und Felsen auf ihn herab und begraben Warren unter sich.
Buffy wendet sich den beiden anderen Villains zu. Ihrer Ansicht nach gibt es zwei Wege, wie das jetzt enden kann - und jeder wird wohl weh tun.
Ein Lächeln schleicht sich auf Andrews Gesicht, als er Buffy zustimmt - denn hinter ihr schält sich Warren wieder aus den Steintrümmern hervor.
Der Kampf geht weiter, doch auch wenn Buffy sich durchaus verteidigen kann, scheinen ihre Angriffe Warren nicht viel auszumachen. Selbst als sie ihn mit dem Kopf voran gegen die Panzerwagen schleudert, verbeult er zwar das Metal, richtet sich jedoch sofort wieder auf, als sei nichts gewesen.
Buffy muß einen Schlag und Tritt nach dem anderen einstecken, und Warren spielt sich bereits als derjenige auf, der die Jägerin besiegt hat, angefeuert von Andrew, der immer wieder "Töte Sie" vom Rand des Kampffeldes ruft.
Auch Jonathan bleibt nicht untätig - er rennt auf Buffy zu, springt sie von hinten an und klammert sich an ihr fest - was Warren beeindruckt.
Was dieser allerdings nicht weiß - während sich Jonathan bei Buffy festklammert, flüstert er ihr das Geheimnis von Warrens Superkraft ins Ohr, und wie sie ihn besiegen kann. Dann schüttelt Buffy den Nerd ab und wendet sich wieder Warren zu - der sie mit einem kräftigen Schlag in eine Sitzbank krachen läßt, die unter dem Einschlag zerbricht. In den Trümmern liegend blickt sie zu ihm hoch, während Warren den Moment genießt, sich von ihr verabschiedet und genüßlich zum Schlag ausholt. Da entdeckt Buffy die kleine Tasche mit den Kugeln an seinem Gürtel, reißt sie ihm weg und zerschmettert sie auf dem Boden. Die magische Energie verläßt Warrens Körper und geschockt starrt er die Jägerin an, die wieder auf die Füße kommt und ihn mit einem Tritt weit durch die Luft schleudert.
Langsam läuft Buffy auf Warren zu. Der ist in ihren Augen nichts weiter als ein erbärmlicher Junge. Doch es wird Zeit für ihn, endlich erwachsen zu werden und die Konsequenzen für seine Handlungen zu tragen, meint sie. Angsterfüllt weicht Warren vor ihr zurück, während er seine Jacke auszieht und darunter ein Jetpack enthüllt, das auf seinen Rücken geschnallt ist. Mit dem Versprechen, sie fertig zu machen, hebt er ab und fliegt gen Himmel, mit den Augen verfolgt von Buffy, die langsam genug von den nervigen Spielzeugen der Villains hat.
Auch Andrew schleudert seine Jacke von sich, zeigt sein Jetpack und gratuliert der Jägerin zur gewonnenen Runde, während Jonathan sich verwirrt fragt, wieso ihm niemand so ein Jetpack gegeben hat. Dann zündet Andrew sein Jetpack, steigt auf - und kracht scheppernd in der Vordach, unter dem er gestanden hatte. Bewußtlos stürzt er zu Boden.
Das war es dann für die beiden Villains - von Polizisten werden sie in das Präsidium geführt. Jonathan beschwert sich leise, daß die beiden anderen ihn austricksen wollte, während Andrew schwer enttäuscht und verzweifelt ist. Warren ist ohne ihn weg. Er ist weg und hat ihn alleine gelassen - er hat ihn nie geliebt.. äh, es nie geliebt, mit ihnen rumzuhängen, meint er. Aber vielleicht kommt er ja wieder, um sie zu holen?

Am Stadtrand rauscht Spike auf einem Motorrad heran. Er hält kurz an, blickt noch mal zurück nach Sunnydale und murmelt zu sich selbst, das Buffy es sich schön gemütlich machen soll. Er wird wiederkommen. Und dann werden sich einige Dinge verändern!
Dann wirft er seine Kippe auf den Boden, dreht den Gaszug auf und rauscht in die Nacht davon...

Am nächsten Morgen haben es Willow und Tara endlich geschafft, sich anzuziehen und umarmen sich gerade, als Tara durch das Fenster Xander entdeckt, der sich zu Buffy in den Garten begeben hat. Vielleicht will er sich mit Buffy aussprechen?
Im Garten ist Buffy gerade dabei, alles nach weiteren Kameras der Villains - oder was von ihnen noch übrig ist - abzusuchen, man weiß ja nie. Andrew und Warren sind ja hinter Schloß und Riegel, doch Warren ist immer noch auf freiem Fuß, auch wenn Xander überzeugt ist, daß Buffy ihn bald kriegen wird. Ohne seine Freunde ist er nichts.
Das findet auch Buffy und zusammen mit Xander setzt sie sich auf die Bank im Garten. Wie sind sie nur an diesen Punkt gekommen? Wie konnte das alles passieren? Xander fühlte sich verletzt, daß Buffy ihm nicht genügend getraut hat, um ihm von Spike zu erzählen. Das tat weh. Aber vielleicht hätte Buffy es ja auch getan, wenn er ihr nicht immer wieder genügend Gründe geliefert hätte, daß sie glauben mußte, er würde es nicht verstehen.
Buffy nickt. In letzter Zeit haben sie wohl alle Dinge getan, auf die sie nicht unbedingt stolz sind, wobei Xander der Meinung ist, das er dabei gewinnen würde. Doch darauf möchte er es nicht ankommen lassen, die Freundschaft mit Willow und Buffy ist ihm zu wichtig. Was würde er nur ohne die beiden machen? Buffy möchte das ebenfalls nicht herausfinden, und so versöhnt man sich wieder und nimmt sich in den Arm. Buffy hat Xander lieb und Xander hat Buffy lieb. Beide sind glücklich
Doch dann versteift sich Xander plötzlich und reißt die Augen auf: in der Gartentür steht Warren!
Mit einem irren Lächeln auf den Lippen tritt dieser näher und fragt die inzwischen aufgesprungene Buffy, ob sie wirklich gedacht habe, daß sie ihm das antun könne, und damit durchkommen würde? Falsch gedacht!!
Plötzlich hält er eine Pistole in der Hand, zielt in Richtung Buffy und drückt mehrmals ab, während er sich umdreht und wegrennt.
In Willow und Taras Zimmer splittert Glas und Willows weiße Bluse verfärbt sich rot. Tara steht - mit einem Einschußloch in der Herzgegend - vor dem Fenster und sieht Willow verwirrt an, bevor sie wie ein Brett vornüber stürzt und auf dem Boden aufschlägt.
Im Garten hat sich Xander wieder aufgerappelt und klopft sich den Dreck von der Kleidung wischt. Als er sich umdreht, sieht er Buffy, die flach atmend und kaum noch bei Bewußtsein am Boden liegt.
Willow hat ihre Freundin derweil in den Arm genommen, ruft unter tränen immer wieder ihren Namen.
Doch Tara reagiert nicht.
Auch Buffy ist nicht mehr ansprechbar, zeigt aber noch ein wenig Reaktion, während Blut aus ihrer Wunde läuft. Tara liegt regungslos im Arm der immer heftig weinenderen Willow, bis deren Schluchzen schließlich verklinkt. Wütend reißt sie den Kopf hoch, blickt zur Decke, ihre Augen komplett schwarz verfärbt. Dann mischt sich langsam ein roter Ton in ihre Pupille, der immer stärker wird, bis sie rot zu leuchten anfangen.