Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x19 "Seeing Red"

[Warrens Rache]


 ź Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (11)  

 Synopsis
Gl├╝cklich liegen Tara und Willow aneinandergekuschelt im Bett und wundert sich, wann eigentlich die Sonne aufgegangen ist. Willow ist zufrieden, endlich sind die beiden wieder vereint. Doch sie macht sich auch Sorgen - sie hat nicht geh├Ârt, da├č Buffy letzte Nacht wieder nach Hause gekommen ist. Und als diese nach der Sache in der Magic Box kurz reinschaute, hatte sie sich nur erkundigt, wie weit Willow mit dem Lokalisieren der Villains-Hauptquartiers gekommen sei und verschwand dann gleich wieder. Ihre Sorge gilt allerdings nicht der Tatsache, da├č Buffy auf die drei Nervens├Ągen sto├čen k├Ânnte, sondern... Willow mu├č zugeben, da├č es verr├╝ckt klingt, aber sie hat den Eindruck, da├č zwischen Buffy und Spike etwas l├Ąuft. Buffys Gesichtsausdruck, als sie den Vampir auf dem Bildschirm mit Anya sah...
Tara seufzt und erz├Ąhlt Willow, da├č Buffy mit Spike geschlafen hat, eine ganze Weile lang, was Willow ziemlich ├╝berrascht und auch ein wenig beleidigt, weil Buffy ihr nichts dar├╝ber erz├Ąhlt hat. Doch Tara vermutet, da├č sie einfach Angst vor dem Gesichtsausdruck hatte, den Willow dann aufsetzen w├╝rde - in etwa der, den sie jetzt tr├Ągt.
Die beiden beschlie├čen aufzustehen. Buffy kann sicherlich jemanden zum reden gebrauchen, und so besch├Ąftigt, wie die beiden in der letzten Nacht waren, ist es gut m├Âglich, da├č sie die R├╝ckkehr der J├Ągerin einfach nur ├╝berh├Ârt haben.

Doch als Willow Buffys Zimmer betritt ist von der nichts zu sehen - und ihr Bett unber├╝hrt. Auch Dawn wartet schon sehns├╝chtig auf die R├╝ckkehr und hofft, da├č sie Spike nichts antut. Die Sorge verfliegt aber schnell, als Tara, noch in die Decke geh├╝llt aus Willows Zimmer kommt. Mit einem Grinsen wie ein Honigkuchenpferd h├╝pft Dawn auf und ab, so sehr freut sie sich, da├č die beiden endlich wieder zusammen sind und verspricht, sofort Ferngucken zu gehen - sehr laut und im Keller, so da├č sie nicht, aber auch rein gar nichts h├Âren kann, w├Ąhrend die beiden tun und lassen k├Ânnen, was sie wollen.

Im Keller ist auch Buffy angekommen - im Keller der Villains. Doch der ist verlassen und so wandert Buffy durch den Raum, durchw├╝hlt ein paar Papiere, betrachtet angewidert die Actionfiguren von vollbusigen Amazonen in knappen Kost├╝men bis sie schlie├člich an einer Tafel ankommt, die halb angeklappt ist. Als Buffy sie wieder senkrecht stellt, springen ihr die beiden Worte ins Auge, die darauf geschrieben sind: "Zu Sp├Ąt!"
Kurz darauf schiebt sich das laut kreischende S├Ągeblatt einer gro├čen Kreiss├Ąge durch die Tafel und direkt auf Buffy zu. Auch aus den W├Ąnden sch├Ąlen sich weitere S├Ągebl├Ątter. Nur ihren Instinkten als J├Ągerin ist es zu verdanken, da├č sie es zwischen den umherwirbelnden S├Ągen nach drau├čen schafft - wobei aber ihre schicke Lederjacke dran glauben mu├č, die einen gro├čen Schnitt abbekommen hat. Damit ist das Ma├č voll - da├č wird teuer f├╝r die Villains!

Als Tara und Willow Hand in Hand die Treppe zum Wohnzimmer herunterkommen finden sie dort Dawn und Buffy vor, die sich bereits mit den wenigen Papieren besch├Ąftigen, die Buffy erbeuten konnte. Sie kl├Ąrt die beiden schnell ├╝ber ihren Abstecher zu den Villains auf. Mehr war leider nicht zu holen, aber wenn sie Gl├╝ck haben, finden sie trotzdem etwas, da├č ihnen verr├Ąt, was die Villains eigentlich vorhaben und wo sie hin sind.
Als Tara ein Buch vom Tisch nimmt, zerf├Ąllt es prompt in zwei Teile - das wird wohl eine Weile dauern... Da sie aber wenig Zeit haben, schl├Ągt Willow vor, vielleicht Xander anzurufen, doch Buffy glaubt nicht, da├č er schon bereit ist, ihnen zu helfen. Auch Dawns Vorschlag, man k├Ânne ja vielleicht Spike... schmettert die J├Ągerin ab. Spike geh├Ârt nicht zum Team - zumindest f├╝r eine ganze Weile nicht mehr. Und auch Anya d├╝rfte ihnen im Moment keine gro├če Hilfe sein.

Damit k├Ânnte sie durchaus recht haben, denn Anya sitzt gerade mit einer Kundin in einer Bar, die von ihrem Freund wegen ihrer dicken h├Ą├člichen Schwester verlassen wurde. Doch anstatt die junge Frau einmal wirklich zu Wort kommen zu lassen, beschwert sich Anya mehr ├╝ber die Ungerechtigkeiten, die ihr wiederfahren sind und unterbricht mehrere Ans├Ątze der Frau, einen Wunsch zu ├Ąu├čern.
Auch die Villains sind besch├Ąftigt: in einer H├Âhle schalten sie gerade einen D├Ąmon aus, mit dem sie noch einiges vorhaben...

Spike will sich gerade einen Drink hinter die Binde kippen, als Dawn vorbeischaut. Sie ├╝bernachtet heute bei ihrer Freundin Janice, damit Willow und Tara mehr Zeit f├╝r sich haben, aber sie wollte vorher noch mal bei Spike vorbeigucken. Irgendwie ist jeder richtig b├Âse auf ihn. War es das wert? Mit Anya?
Spike ist ├╝berrascht, da├č Buffy ihrer kleinen Schwester davon erz├Ąhlt hat, doch die berichtet Spike von der Kamera und m├Âchte nur eines wissen - ob er Buffy liebt. Als Spike nicht antwortet, nimmt sie das als Jahr und erkundigt sich, wie er ihr dann so was nur antun konnte. Wenn er vorhatte, Buffy zu verletzten, dann herzlichen Gl├╝ckwunsch, es ist ihm gelungen! Sie dreht sich um und l├Ą├čt Spike alleine in seiner dunklen Gruft.

Die Villains fahren unterdessen mit ihren dunklen Pl├Ąnen fort. Sie haben eine mystische Energiebarriere erreicht, die nur Nezzla-D├Ąmonen passieren k├Ânnen - solch einen D├Ąmon haben sie gerade get├Âtet. Nicht anderes kann hindurch - zur Demonstration wirft Warren einen Stein gegen das Energiefeld, der sich sofort in Rauch aufl├Âst. Von hinten stapft Jonathan heran - er tr├Ągt die Haut des Nezzla-D├Ąmons wie ein Kost├╝m und sieht reichlich ungl├╝cklich aus. Warren st├╝lpt ihm die Kopfhaut des D├Ąmons ├╝ber und schleudert ihn dann durch die Barriere, die Jonathan auch problemlos passieren kann. W├Ąhrend er hinter einer Ecke verschwindet, fl├╝stern Andrew und Warren leise vor sich hin. Andrew traut Jonathan nicht, doch Warren erkl├Ąrt ihm, da├č sie ihn noch brauchen. Irgendwer mu├čte ja schlie├člich durch die Barriere. Wenn alles wie geplant l├Ąuft, brauchen sie sich ab morgen keine Sorgen mehr um Jonathan zu machen.
Dann kommt Jonathan auch schon zur├╝ckgewatschelt und reicht Warren eine kleine Box, die dieser mit einem kleinen Ger├Ąt erwartungsvoll ├Âffnet. Im inneren sind zwei kleine bunte Kugel - die Kugeln von Nezzla'khan. Sie verleihen St├Ąrke und Unverwundbarkeit.
Nur Jonathan ist ein wenig skeptisch. Die Dinger haben hier ewig gelegen - wer sagt, da├č sie ├╝berhaupt noch funktionieren? Wie als Antwort gl├╝hen die Kugeln auf und Warren wird von einem violetten Energiefeld durchzogen. Sie funktionieren noch...
Doch der abschlie├čende Test steht noch aus - und der kommt gerade in Form eines Nezzla-D├Ąmon um die Ecke. Warren st├╝rzt sich auf das gigantische Monster, f├╝r das sie zuvor zwei Elektroschockst├Ąbe und eine Menge Zeit ben├Âtigten und t├Âtet es mit wenigen Handschl├Ągen. Die anderen beiden sind begeistert. Sie wollen auch mal, doch Warren sch├╝ttelt den Kopf. Sie kriegen sie - sobald er genug damit gespielt hat!

Xander macht keinen ├╝bergl├╝cklichen Eindruck, als Buffy vor seiner T├╝r steht. Doch er winkt sie trotzdem herein und bietet ihr - nicht wissend, was er sagen soll - erst mal ein Bier an, das Buffy dankend ablehnt. Sie wollte mit ihm ├╝ber Anya reden, denn Anya liebt ihn immer noch. Sie war nur verletzt und... hat diese unglaublich dumme Sache gemacht. Doch Xander versteht das schon. Was er nicht versteht - doch er versteht Buffy nicht. All die Male hat er Spike erz├Ąhlt hat, da├č er verschwinden soll, da├č er keine Chance bei einem M├Ądchen wie ihr habe.
Xander hat keine Ahnung, wie hart es ist, einfach nur hier zu sein, meint Buffy. Nachdem sie zur├╝ckgebracht wurde... mit ihm konnte sie dar├╝ber nicht reden, denn er wollte es gar nicht h├Âren. Und au├čerdem, was sie mit ihrem Leben macht, geht Xander ja wohl nichts an. Entt├Ąuscht erwidert Xander: "Das tat es aber einmal."
Es ist nun einmal passiert, mein Buffy. Xander hat doch Seite an Seite mit ihm gek├Ąmpft, als sie tot war. Er hat ihn auf Dawn aufpassen lassen.
Doch Xander hat in all dieser Zeit niemals vergessen, was Spike wirklich ist, meint er. Was hat Buffy sich nur dabei gedacht?
Das bringt Buffy auf die Palme. Was sie sich dabei gedacht hat? Ja, Xanders Entscheidungen der letzten Zeit waren ja auch alle absolut brillant, schie├čt sie lauter zur├╝ck, was Xander auch zugibt. Er hat Fehler gemacht, doch soweit er sich erinnert, geh├Ârt das Abschlachten von halb Europa nicht dazu. Spike hat keine Seele, nur einen verfluchten Chip, der ihm eingepflanzt wurde. Was w├Ąre, wenn der je aufh├Ârt zu arbeiten? W├╝rde sie ihm dann immer noch Dawn anvertrauen?
Buffy erkl├Ąrt, da├č das keine Rolle mehr spielt. Die Sache mit Spike ist vorbei. Doch so was hat Xander schon viel ├Âfter geh├Ârt. W├╝tend verl├Ą├čt er die Wohnung und rammt die T├╝r hinter sich zu.

W├Ąhrend Xander abends verdrossen zur Magic Box stapft und Anya traurig durch das Fenster beobachtet, wie sie die Regale abstaubt, liegt Willow am Fu├čende auf dem Bett und arbeitet an ihrem Laptop. Tara liegt bereits unter der Decke und lie├čt ein paar der Papiere aus dem Versteck. Willow hat da etwas entdeckt - auf einer der CDs finden sich Dutzende von Blaupausen, von denen leider jeder Hinweis entfernt wurde, was sie darstellen sollen. Tara schl├Ągt vor, sie mit Baupl├Ąnen bei den zust├Ąndigen Stellen zu vergleichen, doch da das bedeuten w├╝rde, da├č sie das Bett verlassen m├╝├čte, verschiebt Willow das kurzerhand auf sp├Ąter.

Xander hat es inzwischen ins Bronze an die Bar verschlagen, wo er doch glatt von einer gutaussehenden Frau angebaggert wird - die er eiskalt und mit einer verwirrenden Story von jappsenden Fischen abblitzen l├Ą├čt. Von ihm unbemerkt betreten die Villains das Bronze...

Auf dem Friedhof hat Buffy gerade einen Vampir am Hals, mit dem sie aber eigentlich problemlos fertig wird - fast jedenfalls. Denn gerade als sie ihn pf├Ąhlt und sich der Vampir in Staub verwandelt, setzt er noch zu einem Kick an und schleudert Buffy r├╝ckw├Ąrts durch die Luft, l├Ą├čt sie mit dem R├╝cken schwer gegen einen Grabstein krachen, der unter dem Einschlag zerbricht.

Zur├╝ck in ihrem Haus l├Ą├čt die angeschlagene und im Morgenmantel bekleidete Buffy sich gerade ein Bad ein, um ihren schmerzenden R├╝cken zu beruhigen, als Spike in der T├╝r des Badezimmers steht. Er m├Âchte mir ihr reden, ├╝ber das, was er f├╝hlt - und von dem er sicher ist, das sie es auch f├╝hlt und sich einfach nur nicht traut, es zuzugeben. Und er ist auch nicht zu Anya gegangen, um mit ihr zu schlafen - es ging um einen Zauber. Er wollte einen Spruch, damit er aufh├Ârt, sie zu lieben. Sie h├Ątte einfach zulassen sollen, da├č Xander ihn t├Âtet. Doch das konnte Buffy nicht. Ja, die empfindet etwas f├╝r ihn, gibt sie zu, doch es ist keine Liebe. Sie k├Ânnte ihm niemals gen├╝gend vertrauen, um ihn zu lieben.
Doch Spike sieht das anders. Energisch tritt er n├Ąher, zieht Buffy zu sich heran. Er wei├č, da├č sie ihn liebt, sie mu├č es nur zugeben. Buffy versucht ihn wegzusto├čen, ihn von sich zu dr├Ąngen. Immer n├Ąher schiebt sich Spike an sie heran, dr├Ąngt Buffy zur├╝ck, schiebt seine Hand unter ihren Morgenmantel. Verzweifelt versucht Buffy nach etwas zu greifen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und nach hinten zu st├╝rzen. Das erste, was sie erwischt, ist der Duschvorhang der Badewanne, der aber rei├čt - Buffy st├╝rzt zu Boden, knallt mit dem R├╝cken auf den Rand der Badewanne. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sitzt sie jetzt vor der auf dem Boden, w├Ąhrend Spike auf sie einredet, da├č endlich zulassen soll, da├č sie ihn liebt. Er versucht sie zu k├╝ssen. Als sie sich wehrt, rei├čt er sie komplett zu Boden, dreht sie mit Gewalt auf den R├╝cken und hockt sie auf sie. Er wei├č, da├č sie ihn geliebt hat, als er mit ihr zusammen war - und sie wird es wieder f├╝hlen, daf├╝r sorgt er schon. Mit Vampirkr├Ąften dr├╝ckt er die Arme der schreienden und schluchzenden J├Ągerin auf den Boden und versucht ihr, den Morgenmantel von K├Ârper zu rei├čen. Erst in letzter Sekunde gelingt es Buffy, ihr Knie in die richtige Position zu bringen und Spike von sich zu schleudern. Krachend schmettert er gegen die n├Ąchste Wand, rei├čt dabei ein Regal zu Boden.
Mit Tr├Ąnen in den Augen, aber w├╝tend, steht Buffy auf - es soll doch noch mal fragen, warum sie ihn nie lieben k├Ânnte! Erst jetzt begreift Spike, was er fast getan hat und ist entsetzt... Er hat nie...
Buffy f├Ąllt ihm ins Wort. Ja, er hat nicht - weil sie ihn vorher aufgehalten hat. Das h├Ątte sie schon vor langer Zeit tun sollen!

Im Bronze sind die Nerds noch immer mit ihrem Experiment besch├Ąftigt, auch wenn Jonathan sich sorgen macht, da├č sie jemand sehen k├Ânnte. Und das alles nur, damit Warren mit irgendwelchen Frauen flirten kann?
Tats├Ąchlich unterh├Ąlt der sich auch gerade angeregt mit einer jungen Dame, als deren Freund auftaucht und das ganze gar nicht lustig findet. Und dieser Freund ist auch kein Unbekannter - es ist Frank, ein alter Klassenkamerad von Warren, der diesen damals mit seinen Jungs immer furchtbar aufs Korn genommen hatte. Aber Hey, meint Warren, er ist ja nicht nachtragend. Und er wei├č auch, da├č Franke nur seinen Spa├č haben wollte - so wie er, Warren, mit Frankies Freundin in etwa f├╝nf Minuten. Frank sollte also besser verschwinden.
Das tut Frank nat├╝rlich nicht, im Gegenteil - er versucht Warren zu packen und wegzusto├čen, was ihm aber nicht gelingt. Warren bleibt wie angewurzelt stehen, bevor er Frank quer durch das Bronze st├Â├čt, wo dieser gegen eine Wand kracht und bewu├čtlos liegen bleibt. Auch ein Freund von Frank, der diesem zu Hilfe eilen m├Âchte, wird verm├Âbelt, genau wie der Typ, der Warren einen ganzen Stuhl auf dem R├╝cken zerschl├Ągt - ├╝brigens ohne, das Warren auch nur mit der Wimper zuckt. Statt dessen dreht er sich um und schleudert den Angreifer ├╝ber die Bar, wobei der an Andrew vorbeifliegt, der seelenruhig an seinem Cocktail schl├╝rft. Warren ist ein seinem Element, als er die Kasse knackt und mit einem B├╝ndel Geldscheine in der Hand versucht, ein paar der Frauen an der Bar anzugraben, was diese nicht sonderlich toll finden.
Nun schaltet sich auch Xander ein, der den Nerds unmi├čverst├Ąndlich klar macht, das sie lieber das weite suchen sollten. Daran denkt Warren nat├╝rlich nicht im geringsten und macht lieber eine Abf├Ąllige Bemerkung ├╝ber Anya. Das bringt Xander auf die Palme und er st├╝rzt sich auf Warren, was ihm au├čer einen Freiflug ├╝ber den Billardtisch nur eine heftig blutende Nase einbringt.
Zu seinem Gl├╝ck haben die Villains noch etwas wichtiges vor, weswegen Warren leider keine Zeit mehr hat, um sich weiter mit Xander zu besch├Ąftigen.

Wie von den Villains vermutet berichtet Xander nat├╝rlich sofort Buffy von seinem Treffen, und so kommt er ins Summers Haus herein und ruft nach Buffy, als er pl├Âtzlich inne h├Ąlt - ├╝ber dem Treppengel├Ąnder h├Ąngt Spikes Lederjacke. W├╝tend st├╝rzt er ins Bad - ob das etwas f├╝r sie hei├če, das sie Spike nicht mehr sehe, meint er, doch dann bemerkt er ihre Verletzungen und versteht. Auf dem Absatz dreht er sich um, bereit den Vampir ein f├╝r alle Mal in Staub zu verwandeln - doch Buffy h├Ąlt ihn auf. Dann st├╝rzt Willow mit Neuigkeiten herein. Als sie Buffys Zustand bemerkt, winkt diese ab. Alles Ok.

Scoobie-Meeting im E├čzimmer. Willow und Tara haben es geschafft, da├č meiste von dem Material zu dechiffrieren, da├č Buffy ihnen mitgebracht hat. Nur ein paar Texte konnten sie nicht entziffern - sie sind in keiner alten Sprache verfa├čt, die Willow oder Tara beherrschen oder wenigstens erkennen.
Allerdings kann Xander weiterhelfen, der die Dokumente als klingonische Liebesgedichte identifiziert.
Doch das ist nicht alles - da ist auch noch diese CD mit Blaupausen und Konstruktionspl├Ąnen von Banken und Tresoren und Routen von Geldtransportern. Sie planen offenbar etwas gro├čes, und Willow und Tara glauben, da├č es heute nacht steigen soll. Buffy macht sich auf den Weg.

In seiner Gruft wird Spike von Erinnerungen daran gequ├Ąlt, was er fast getan h├Ątte, die ihm so sehr zu Herzen gehen, da├č er sein Whiskey-Glas in der Hand zerbricht. Er versteht weder, was er getan hat, noch warum er nicht zu Ende gebraucht hat. Was hat Buffy nur mit ihm gemacht?
Auch Spikes Freund Clem ist da. Er hatte gedacht, sie k├Ânnten sich den Knight Rider Marathon angucken und hat extra Chicken Wings mitgebracht. Doch nun kann er sich Spikes Gemurmel anh├Âren und versucht, ihn irgendwie zu beruhigen, doch Spike beachtet ihn praktisch gar nicht. Der Chip mu├č schuld sein, meint er. Vampire t├Âten J├Ągerinnen. So ist es schon immer gewesen. Das mit Buffy ist nicht richtig, der Chip mu├č daran schuld sein. Wegen ihm ist er kein Monster und kein richtiger Mann mehr. Er ist ein Nichts.
Clem versucht ihn aufzumuntern. Man wei├č doch nie, was morgen passiert. Die Dinge ├Ąndern sich.
Spike wird hellh├Ârig. Ja, das tun sie, meint er. Wenn man sich nur drum bem├╝ht.

Im Sunnydale'schen Vergn├╝gungspark sind zwei Sicherheitskr├Ąfte gerade damit besch├Ąftigt, die letzten Gelds├Ącke der Tageseinnahmen in den Panzerwagen zu verfrachten. Doch als sie losfahren wollen, r├╝hrt sich der Wagen nicht von der Stelle - Warren hat den Wagen hinten hochgehoben und kippt ihn krachend auf die Seite, w├Ąhrend Andrew und Jonathan ein St├╝ck weiter hinten dem Treiben zuschauen.
Weit kommen die drei mit ihrem Plan aber nicht, denn Buffy ist schon zu Stelle und taucht pl├Âtzlich oben auf dem umgekippten Geldtransporter auf. Sofort st├╝rzt sie sich auf Warren und verwickelt in ihn einen heftigen Kampf. Dank seiner neuen Superkr├Ąfte ist Warren der J├Ągerin sogar ebenb├╝rtig. So geht der Kampf hin und her, bis Buffy Warren schlie├člich gegen die Steine eines nahegelegenen Eingangstores schleudern kann, was Warren jedoch nicht viel ausmacht. Doch kackt und kracht es um ihn herum, und als Warren zum Torbogen ├╝ber ihm heraufguckt, st├╝rzen Tonnen von Stein und Felsen auf ihn herab und begraben Warren unter sich.
Buffy wendet sich den beiden anderen Villains zu. Ihrer Ansicht nach gibt es zwei Wege, wie das jetzt enden kann - und jeder wird wohl weh tun.
Ein L├Ącheln schleicht sich auf Andrews Gesicht, als er Buffy zustimmt - denn hinter ihr sch├Ąlt sich Warren wieder aus den Steintr├╝mmern hervor.
Der Kampf geht weiter, doch auch wenn Buffy sich durchaus verteidigen kann, scheinen ihre Angriffe Warren nicht viel auszumachen. Selbst als sie ihn mit dem Kopf voran gegen die Panzerwagen schleudert, verbeult er zwar das Metal, richtet sich jedoch sofort wieder auf, als sei nichts gewesen.
Buffy mu├č einen Schlag und Tritt nach dem anderen einstecken, und Warren spielt sich bereits als derjenige auf, der die J├Ągerin besiegt hat, angefeuert von Andrew, der immer wieder "T├Âte Sie" vom Rand des Kampffeldes ruft.
Auch Jonathan bleibt nicht unt├Ątig - er rennt auf Buffy zu, springt sie von hinten an und klammert sich an ihr fest - was Warren beeindruckt.
Was dieser allerdings nicht wei├č - w├Ąhrend sich Jonathan bei Buffy festklammert, fl├╝stert er ihr das Geheimnis von Warrens Superkraft ins Ohr, und wie sie ihn besiegen kann. Dann sch├╝ttelt Buffy den Nerd ab und wendet sich wieder Warren zu - der sie mit einem kr├Ąftigen Schlag in eine Sitzbank krachen l├Ą├čt, die unter dem Einschlag zerbricht. In den Tr├╝mmern liegend blickt sie zu ihm hoch, w├Ąhrend Warren den Moment genie├čt, sich von ihr verabschiedet und gen├╝├člich zum Schlag ausholt. Da entdeckt Buffy die kleine Tasche mit den Kugeln an seinem G├╝rtel, rei├čt sie ihm weg und zerschmettert sie auf dem Boden. Die magische Energie verl├Ą├čt Warrens K├Ârper und geschockt starrt er die J├Ągerin an, die wieder auf die F├╝├če kommt und ihn mit einem Tritt weit durch die Luft schleudert.
Langsam l├Ąuft Buffy auf Warren zu. Der ist in ihren Augen nichts weiter als ein erb├Ąrmlicher Junge. Doch es wird Zeit f├╝r ihn, endlich erwachsen zu werden und die Konsequenzen f├╝r seine Handlungen zu tragen, meint sie. Angsterf├╝llt weicht Warren vor ihr zur├╝ck, w├Ąhrend er seine Jacke auszieht und darunter ein Jetpack enth├╝llt, das auf seinen R├╝cken geschnallt ist. Mit dem Versprechen, sie fertig zu machen, hebt er ab und fliegt gen Himmel, mit den Augen verfolgt von Buffy, die langsam genug von den nervigen Spielzeugen der Villains hat.
Auch Andrew schleudert seine Jacke von sich, zeigt sein Jetpack und gratuliert der J├Ągerin zur gewonnenen Runde, w├Ąhrend Jonathan sich verwirrt fragt, wieso ihm niemand so ein Jetpack gegeben hat. Dann z├╝ndet Andrew sein Jetpack, steigt auf - und kracht scheppernd in der Vordach, unter dem er gestanden hatte. Bewu├čtlos st├╝rzt er zu Boden.
Das war es dann f├╝r die beiden Villains - von Polizisten werden sie in das Pr├Ąsidium gef├╝hrt. Jonathan beschwert sich leise, da├č die beiden anderen ihn austricksen wollte, w├Ąhrend Andrew schwer entt├Ąuscht und verzweifelt ist. Warren ist ohne ihn weg. Er ist weg und hat ihn alleine gelassen - er hat ihn nie geliebt.. ├Ąh, es nie geliebt, mit ihnen rumzuh├Ąngen, meint er. Aber vielleicht kommt er ja wieder, um sie zu holen?

Am Stadtrand rauscht Spike auf einem Motorrad heran. Er h├Ąlt kurz an, blickt noch mal zur├╝ck nach Sunnydale und murmelt zu sich selbst, das Buffy es sich sch├Ân gem├╝tlich machen soll. Er wird wiederkommen. Und dann werden sich einige Dinge ver├Ąndern!
Dann wirft er seine Kippe auf den Boden, dreht den Gaszug auf und rauscht in die Nacht davon...

Am n├Ąchsten Morgen haben es Willow und Tara endlich geschafft, sich anzuziehen und umarmen sich gerade, als Tara durch das Fenster Xander entdeckt, der sich zu Buffy in den Garten begeben hat. Vielleicht will er sich mit Buffy aussprechen?
Im Garten ist Buffy gerade dabei, alles nach weiteren Kameras der Villains - oder was von ihnen noch ├╝brig ist - abzusuchen, man wei├č ja nie. Andrew und Warren sind ja hinter Schlo├č und Riegel, doch Warren ist immer noch auf freiem Fu├č, auch wenn Xander ├╝berzeugt ist, da├č Buffy ihn bald kriegen wird. Ohne seine Freunde ist er nichts.
Das findet auch Buffy und zusammen mit Xander setzt sie sich auf die Bank im Garten. Wie sind sie nur an diesen Punkt gekommen? Wie konnte das alles passieren? Xander f├╝hlte sich verletzt, da├č Buffy ihm nicht gen├╝gend getraut hat, um ihm von Spike zu erz├Ąhlen. Das tat weh. Aber vielleicht h├Ątte Buffy es ja auch getan, wenn er ihr nicht immer wieder gen├╝gend Gr├╝nde geliefert h├Ątte, da├č sie glauben mu├čte, er w├╝rde es nicht verstehen.
Buffy nickt. In letzter Zeit haben sie wohl alle Dinge getan, auf die sie nicht unbedingt stolz sind, wobei Xander der Meinung ist, das er dabei gewinnen w├╝rde. Doch darauf m├Âchte er es nicht ankommen lassen, die Freundschaft mit Willow und Buffy ist ihm zu wichtig. Was w├╝rde er nur ohne die beiden machen? Buffy m├Âchte das ebenfalls nicht herausfinden, und so vers├Âhnt man sich wieder und nimmt sich in den Arm. Buffy hat Xander lieb und Xander hat Buffy lieb. Beide sind gl├╝cklich
Doch dann versteift sich Xander pl├Âtzlich und rei├čt die Augen auf: in der Gartent├╝r steht Warren!
Mit einem irren L├Ącheln auf den Lippen tritt dieser n├Ąher und fragt die inzwischen aufgesprungene Buffy, ob sie wirklich gedacht habe, da├č sie ihm das antun k├Ânne, und damit durchkommen w├╝rde? Falsch gedacht!!
Pl├Âtzlich h├Ąlt er eine Pistole in der Hand, zielt in Richtung Buffy und dr├╝ckt mehrmals ab, w├Ąhrend er sich umdreht und wegrennt.
In Willow und Taras Zimmer splittert Glas und Willows wei├če Bluse verf├Ąrbt sich rot. Tara steht - mit einem Einschu├čloch in der Herzgegend - vor dem Fenster und sieht Willow verwirrt an, bevor sie wie ein Brett vorn├╝ber st├╝rzt und auf dem Boden aufschl├Ągt.
Im Garten hat sich Xander wieder aufgerappelt und klopft sich den Dreck von der Kleidung wischt. Als er sich umdreht, sieht er Buffy, die flach atmend und kaum noch bei Bewu├čtsein am Boden liegt.
Willow hat ihre Freundin derweil in den Arm genommen, ruft unter tr├Ąnen immer wieder ihren Namen.
Doch Tara reagiert nicht.
Auch Buffy ist nicht mehr ansprechbar, zeigt aber noch ein wenig Reaktion, w├Ąhrend Blut aus ihrer Wunde l├Ąuft. Tara liegt regungslos im Arm der immer heftig weinenderen Willow, bis deren Schluchzen schlie├člich verklinkt. W├╝tend rei├čt sie den Kopf hoch, blickt zur Decke, ihre Augen komplett schwarz verf├Ąrbt. Dann mischt sich langsam ein roter Ton in ihre Pupille, der immer st├Ąrker wird, bis sie rot zu leuchten anfangen.