Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x17 "Normal Again"

[Zwei Welten]


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 Synopsis
Nachts wandert Buffy durch Sunnydale, in der Hand eine Liste mit neu vermieteten HĂ€usern. Was sie nicht weiß, ist, daß sie bereits auf den Überwachungsmonitoren der Leute aufgetaucht ist, die sie eigentlich sucht - die Villains.
Zu ihrem GlĂŒck ist Jonathan mit der Überwachung dran, und der schlummert friedlich, bis Warren ihm mit einer Wasserpistole eine GesichtswĂ€sche verpaßt. Er findet das komisch, Jonathan hingegen gar nicht. Außerdem nervt es diesen, daß sie nun schon seit Wochen in diesem Keller leben. Sie haben immerhin ein ganzes Haus gemietet - warum können sie nicht wenigstens oben wohnen? Bevor sich die Diskussion, ob man auf der Flucht nicht im Untergrund leben mĂŒsse, ausweiten kann, wird Buffy dann doch auf den Monitoren entdeckt - sie ist gerade dabei, durch die Fenster in das dunkle Haus zu spĂ€hen.
Um sie abzuwehren, nimmt Andrew ein seltsames, riesiges Blashorn und spielt einen Ton darauf.
Vom Haus, das Buffy inzwischen genauer unter die Lupe nimmt, springt plötzlich ein riesiger DĂ€mon vom Dach und greift sie an - einen Angriff, den Buffy jedoch abwehren kann, auch wenn es ein harter Kampf ist. Die JĂ€gerin behĂ€lt die Oberhand, schleudert den DĂ€mon mit dem Kopf durch das Fenster eines parkenden Autos. Doch dann geschieht etwas, mit dem sie nicht gerechnet hat - der DĂ€mon fĂ€hrt einen großen Stachel aus der Hand aus und rammt ihn ihr in den rechten Oberarm.

Plötzlich ist Buffy nicht mehr auf der Straße, sie ist - in ein Krankenhaushemd gekleidet - in eine Ecke gedrĂ€ngt, wild um sich schlagend und schreiend, wĂ€hrend zwei Pfleger sie festhalten, um ihr eine Spritze in den rechen Oberarm zu geben. Doch Buffy wehrt sich zu stark, die Nadel der Spritze droht zu zerbrechen. Die Pfleger werden sie wohl vorher festbinden mĂŒssen.
Vor der TĂŒr von Buffys Zelle wandern Patienten und Ärzte der Nervenheilanstalt ĂŒber den Flur.

Völlig fertig wacht Buffy halb auf Auto liegend auf, blickt sich verwirrt um. Der DÀmon ist nirgends zu sehen, nur das kaputte Auto und ihr schmerzender Oberarm erinnern noch an den Kampf.

WĂ€hrenddessen steht Willow in der UC Sunnydale im Flur und probt nervös, was sie Tara sagen möchte, wenn sie ihr ĂŒber den Weg lĂ€uft. Doch so richtig zufrieden ist sie mit ihrem Text noch nicht, als sie plötzlich Tara sieht. Erfreut und ein nervös lĂ€uft sie schnell zu ihr hin, ein LĂ€cheln auf dem Gesicht und hat Tara auch fast erreicht, als sie plötzlich ein weiteres MĂ€dchen auf Tara zulaufen sieht, das diese umarmt und auf die Wange kĂŒĂŸt. Willows LĂ€cheln gefriert und schnell dreht sie sich um und verschwindet aus der Uni.

Buffy hat derweilen Schicht im Doublemeat Palace und ist gerade fertig damit, neue Pommes aus dem Öl zu ziehen, als sie von ihrer Chefin gerufen wird, diese jedoch nicht zu hören scheint.
Dann ist sie plötzlich wieder in der Nervenheilanstalt und wird von einer Schwester gerufen - es ist Zeit fĂŒr ihre Medikamente.
Buffy blinzelt - sie ist wieder im Doublemeat Palace. Ihre Chefin wiederholt noch mal, was sie gerade gesagt hatte: wenn sie es nicht besser wĂŒĂŸte, wĂŒrde sie denken, Buffy wĂ€re auf Drogen.

Als Buffy nach Hause kommt, sitzt Willow an ihrem Laptop und guckt gerade, ob Xander vielleicht eine E-Mail geschrieben hat. Seit dem Vorfall auf seiner Hochzeit haben sie nichts mehr von ihm gehört, doch auch diesmal Fehlanzeige - keine Mail.
Buffy ist ein wenig verwirrt, weil Willow doch eigentlich Tara sehen wollte, doch diese erzÀhlt ihr von der Begegnung in der Uni. Buffy versucht ihre Freundin zu beruhigen - sicher sind die beiden nur Freunde, nichts weiter. Wer sich einmal in Willow verliebt, kommt nie mehr von ihr los, versichert ihr Buffy.
Da klingelt es plötzlich - und durch die TĂŒr kommt Xander, der sofort von den beiden anwesenden Damen fest in die Arme geschlossen wird. Er sucht Anya. Ihr Koffer ist weg, zusammen mit ein paar Sachen und die Magic Box ist geschlossen. Willow nickt - Anya ist vor ein paar Tagen verschwunden.
Xander ist verzweifelt. Er vermißt sie so sehr. Er hatte nie vorgehabt, sie zu verlassen, hatte nur Angst vor der Ehe. Doch seit er weg ist fĂŒhlt er diese Leere in sich und irgendwie muß er das alles wieder hinbekommen. Irgendwie muß er die Suppe auslöffeln.

Spike wandert mit einer EinkaufstĂŒte im Arm ĂŒber den Friedhof, als er plötzlich Buffy sieht, die patrouilliert. NatĂŒrlich kann er nicht anders, als sie anzusprechen, aber erst als er auf die Hochzeit zu sprechen kommt, dreht sich Buffy um. Denn Spike hat offenbar noch nicht gehört, was passiert ist, und so bringt sie ihn auf den neuesten Stand. Spike ist ein wenig ĂŒberrascht von dem, was er da hört, hĂ€tte dies nicht erwartet - aber manche Leute bemerken eben etwas Gutes nicht, wenn sie es vor sich haben, meint er mit eindeutigem Unterton zu Buffy.
Kurz darauf kommen Xander und Willow hinter einer Gruft hervorgeschlendert und halten auf die beiden zu. Xander stĂŒrzt sich natĂŒrlich sofort verbal auf Spike, was diesem nicht so gefĂ€llt, er beschließt, zu gehen. Dummerweise kann es Xander sich nicht sparen, ihm zuzurufen, daß das auch besser sei, er solle am besten rennen - was Spike dazu veranlaßt, stehenzubleiben und sich umzudrehen. Denn was große AbgĂ€nge angeht, da hat er gehört, solle Xander richtig viel Erfahrung haben, meint er mit Anspielung auf die Hochzeit - was wiederum Xander auf die Palme bringt. Auch Willows Versuch, die beiden zu beruhigen kann nicht mehr helfen. Spike wirft seine TĂŒte weg und will sich auf Xander stĂŒrzen - lĂ€uft dabei aber direkt in Xanders heranfliegende Faust und geht zu Boden.
Was keiner der drei bemerkt - ein StĂŒck hinter ihnen beginnt Buffy zu wanken und setzt sich mit schwindeligem GefĂŒhl auf eine Bank.

Abrupt sitzt sie in der Ecke ihrer Zelle und vor ihr kniet der Arzt, ein Ă€lterer Mann mit Brille und Glatze. Verwirrt sieht Buffy sich um. Wo ist sie? Ist sie in Sunnydale? Der Arzt schĂŒttelt den Kopf. Nein, denn nicht in Sunnydale ist real. Sie ist in einer Nervenheilanstalt - seit sechs Jahren schon.
In Sunnydale stĂŒrzen Xander und Willow auf Buffy zu, als sie bemerken, daß es der JĂ€gerin nicht gut geht.
In der Klinik greift der Arzt nach ihr, versucht, die wimmernde und um sich schlagende Buffy zu beruhigen - denn sie hat Besuch: ihre Eltern Joyce und Hank Summers.
Buffy schaut die beiden nur verwirrt an. Sind sie es wirklich? Der Arzt empfiehlt ihren Eltern, weiter mit ihr zu reden, sie ist noch ein wenig instabil, vielleicht wird der Klang von vertrauten Stimmen sie in der RealitĂ€t halten. Buffy ist den TrĂ€nen nahe, als ihr Vater ihr sagt, daß sie sie unheimlich vermißt haben.

Dann ist Buffy zurĂŒck in Sunnydale, krĂŒmmt sich auf der Bank und greift sich an den Kopf. Besorgt helfen Willow und Xander ihr hoch, nachdem es ihr etwas besser geht. ZurĂŒck bleibt nur Spike, der eigentlich auch helfen wollte, von Xander jedoch rĂŒde abgewiesen wurde.
Wieder im Haus erzÀhlt Buffy, was ihr wiederfahren ist. Sie hat diese... Halluzinationen oder was auch immer das ist schon seit vorletzter Nacht, als dieser DÀmon sie gestochen hat. Dann hat sie sich in diesem Krankenhaus wiedergefunden, wo man ihr erzÀhlte, das Sunnydale nicht real sei - was Xander gar nicht glauben kann. Denkt Buffy etwa, all das hier wÀre nicht real, nur wegen all den Vampiren und DÀmonen, Ex-RachedÀmonen und einer Schwester, die einst ein Ball mÀchtiger magischer Energie war? So ein Schwachsinn!
Als Buffy dann zu Dawn meint, daß Mom und Dad da waren, springt Willow nervös auf und schlĂ€gt heftige Recherche vor, ehe Dawn endgĂŒltig in ein emotionelles Loch fĂ€llt. Xander soll die ĂŒblichen DĂ€monenbars abklappern, sich nach irgendwelchen neuen Wesen in Sunnydale umhören. Dawn kann Willow bei der Recherche helfen, vielleicht finden sie im Internet etwas..
Unbemerkt von den anderen fĂ€ngt Buffy an, heftiger zu atmen, schließt die Augen, verzerrt das Gesicht.

Sie sitzt nun im BĂŒro des Doktors, der ihren Eltern gerade erklĂ€rt, wie es um Buffy steht. Sie hat Chancen auf eine vollstĂ€ndige Heilung, doch man muß sehr vorsichtig dabei umgehen. Seit sechs Jahren nun leidet sie schon an einer Art Schizophrenie. Sie hĂ€lt sich selbst fĂŒr einen Superhelden - die JĂ€gerin -, doch das ist nur ein Aspekt. Sie ist die zentrale Figur in einer fantastischen Welt jenseits aller Vorstellungskraft. Sie hat sich selbst mit einer Reihe von Freunden umgeben - viele von ihnen ebenfalls mit SuperkrĂ€ften - die fĂŒr sie so real sind wie er oder auch Mrs. Summers. Leider eher noch realer. Zusammen mit diesen Freunden bekĂ€mpft sie Monster, viele ausgedacht oder in wirklich existierenden Mythen verankert. Und jedesmal, wenn sie glauben, zu ihr durchzudringen, erscheinen weitere ausgedachte Feinde wie aus dem Nichts...
Bei dem Wort "Feinde" wird Buffy hellhörig. Feinde - Warren und Jonathan! Die haben ihr das angetan! Verzweifelt versucht sie, aufzustehen, wird aber vom Arzt und ihrer Mutter zurĂŒckgehalten. Es ist alles Ok - hier kann sie niemand verletzten. Sie ist hier mit ihrer Familie.
Buffy ist verzweifelt, als sie daran denkt, daß ihre ganze Existenz vielleicht nur eine Illusion ist. Dawn...
Der Arzt nickt. Ihre imaginĂ€re Schwester. Der magische SchlĂŒssel. Sie hat Dawn in ihre Phantasie eingefĂŒgt, eigentlich all ihre Vorstellungen total umgeschrieben, um ihrem BedĂŒrfnis nach familiĂ€rer Bindung nachzukommen. Doch das hat Inkonsistenzen erzeugt. Ihre Schwester, ihre Freunde, all diese Leute die sie in Sunnydale geschaffen hat - sie sind nicht mehr so angenehm wie frĂŒher. Alles bricht auseinander.
Bisher hat sie sich doch immer gewaltige Gegner geschaffen, fragt der Doktor sie. Und nun? Drei Jungen, die mit ihr auf der Highschool waren. Keine Götter oder mÀchtige Monster - nur drei erbÀrmliche Jungs, die gerne mit Spielzeugen spielen.

Von diesen drei erbĂ€rmlichen Jungs kommen gerade zwei - nĂ€mlich Warren und Andrew - mit Paketen in der Hand die Treppe zu ihrem Keller herunter, wo bereits Jonathan auf sie wartet. Sie hatten ein paar Sachen abgeholt und außerdem Buffy mit ihrem Supervan ĂŒberwacht. Andrews DĂ€mon hat ganze Arbeit geleistet, die JĂ€gerin völlig fertig gemacht.
Jonathan interessiert viel eher, was fĂŒr Sachen die anderen beiden denn abgeholt haben, und was in den Paketen ist. Aber das wird er noch frĂŒh genug erfahren, mein Warren - oder glaubt er etwa, sie wĂŒrden hier irgendwelche PlĂ€ne gegen ihn schmieden?
Als Jonathan gehen möchte - Sachen holen, die er braucht - hĂ€lt Warren ihn auf. Es ist viel zu gefĂ€hrlich alleine da draußen - man hat ja gesehen, wie nahe die JĂ€gerin an ihr Haus gekommen war. Und immerhin sind sie doch ein Team - was dem einen passiert, passiert auch allen anderen. Klar ist er ein bischen nervös, aber das sind sie alle. Ihre PlĂ€ne werden bald umgesetzt, da muß man jetzt ein bißchen vorsichtiger sein - zusammenbleiben und so.
Jonathans Gesicht ist eindeutig anzusehen, daß er das nicht abkauft, doch er sagt nichts und bleibt.

Auf der Couch sitzend betrachtet Buffy ein altes Familienfoto, auf dem sie noch ein kleines MĂ€dchen war, als Willow mit einem Blatt Papier hereinkommt und sich neben sie setzt. Sie hat den DĂ€mon gefunden - er paßt auf die Beschreibung und auf die Symptome. Auf dem Ausdruck, den sie Buffy hinhĂ€lt, ist der DĂ€mon zu sehen, gegen den Buffy gekĂ€mpft hat, bezeichnet als "Glarghk Guhl Kashmas'nik." Jetzt wird alles wieder gut - denn der DĂ€mon trĂ€gt das Gegenmittel fĂŒr sein eigenes Gift bei sich.
Doch Buffy reagiert kaum auf diese Nachricht. Sie fĂŒhlt sich so verloren, schon bevor der Sache mit dem DĂ€mon hat sie sich so schlecht gefĂŒhlt. Jeden Tag versucht sie herauszufinden, warum sie nur so ist wie sie ist. Energisch schreitet Willow ein - Buffy ist nicht in einer Heilanstalt. Sie war auch nie in einer.
Buffys Augen fĂŒllen sich mit TrĂ€nen - denn das stimmt nicht. Sie war in einer Klinik gewesen. Kurz nachdem sie ihre ersten Vampire gesehen hatte. Sie war so verĂ€ngstigt, daß sie ihren Eltern davon erzĂ€hlte - die erschreckten und sie ins Krankenhaus schickten. Sie war nur einige Wochen dort - nachdem sie aufhörte, von Vampiren zu reden, wurde sie entlassen. Vermutlich haben es ihre Eltern am Ende einfach vergessen. Doch das schlimmste fĂŒr Buffy ist - was, wen sie noch da ist? Wenn sie die Klinik nie verlassen hat?
Willow ist entsetzt. Davon hat sie nichts gewußt. Doch Buffy darf nicht aufgeben. Es tut ihr leid, daß sie all das durchmachen mußte, aber das ist Vergangenheit. Sie ist nicht mehr in der Klinik und sie wird ihr Gegenmittel bekommen - Xander jagt bereits den DĂ€mon.

Das tut er auch - zusammen mit Spike. Zusammen schleichen sie durch die Dunkelheit - und Spike lĂ€ĂŸt seine Kommentare dazu hören, was er von Buffys Idee, sie alle seien nicht real, hĂ€lt. Außerdem lĂ€ĂŸt er es sich nicht nehmen, immer wieder Spitzen auf Xanders Flucht vor der Hochzeit fallen zu lassen.
Gerade als Xander die Nase voll davon hat, taucht der DĂ€mon vor ihnen auf. Xander schreit auf und macht gleich einen Schritt rĂŒckwĂ€rts, ehe der DĂ€mon auf sie zuspringt, ihn beiseite schleudert und sich auf Spike stĂŒrzt. Xander, der sich inzwischen wieder aufgesetzt hat, zielt mit seinem Gewehr und feuert - doch der DĂ€mon wird trotz des Treffers nicht einmal langsamer. Statt dessen schlĂ€gt er Spike nieder und springt nun auch Xander zu, der sein Gewehr zur Verteidigung wie eine Axt schwingt und den DĂ€mon auch mehrmals am Kopf trifft.
Dann ist Spike wieder auf den beiden, lĂ€ĂŸt eine Serie von SchlĂ€gen auf das Monster niederprasseln, wĂ€hrend Xander ihm einen zweiten BetĂ€ubungsschuß verpaßt. Erst jetzt wird der DĂ€mon endlich mĂŒde und bricht bewußtlos zusammen.

In ihrem Zimmer sitzt Buffy nachdenklich auf dem Bett, wĂ€hrend Dawn ihr eine Tasse Tee bringt. Sie behauptet ok zu sein, doch Dawn fĂŒhlt eindeutig das Fieber, an dem Buffy leidet. Außerdem redet sie recht zusammenhangslos. Sie mĂŒĂŸte grĂ¶ĂŸer als ihre Schwester sein, murmelt sie. Alles fĂ€llt auseinander. Sie mĂŒssen es hĂ€rter versuchen - Dawns Noten, das stehlen. Willow hat ihr bei der Hausarbeit geholfen...
Dawn ist verwirrt, weiß nicht genau wovon Buffy redet, schiebt es auf das Fieber. Sie versucht aufzustehen, doch Buffy hĂ€lt sie hart zurĂŒck - sie mĂŒssen sich mit diesen Dingen beschĂ€ftigen!
"Du hast keine Schwester, Buffy" meint ihre Mutter zu ihr in ihrem Krankenhauszimmer. Buffy liegt in ihrem Bett, ihre Mutter sitzt neben ihr, auch ihr Vater sitzt in einem Stuhl im Zimmer. Buffy solle es sagen, drÀngt ihre Mutter, soll zugeben, das sie keine Schwester hat. Es wird ihr helfen, es zu glauben. Sie hat keine Schwester, meint Buffy. Doch diese Mönche, sie haben sie geschaffen.
Ihr Vater schĂŒttelt den Kopf. Ihr Geist spielt ihr nur etwas vor. Sie ist ihre einzige Tochter - und sie wĂŒrden sie so gerne wieder mit nach Hause nehmen.
Buffy starrt ihre Mutter an, streckt dann die Hand aus, um sie zu berĂŒhren...
... und sitzt wieder in ihrem Zimmer auf ihrem Bett, Dawn bei ihr, deren Wange sie berĂŒhrt. Plötzlich zuckt sie mit ihrer Hand zurĂŒck.
Dawn lĂ€uft eine TrĂ€ne ĂŒber die Wange, als ihr eines klar wird - sie gibt es dort nicht. Buffy hat es doch selbst gesagt - sie hat keine Schwester. Es ist ihre ideale RealitĂ€t - und sie ist noch nicht mal ein Teil davon.
Traurig, enttĂ€uscht und wĂŒtend verlĂ€ĂŸt sie das Zimmer - sie muß noch ihre Hausarbeit fertig machen!

Im Keller bugsieren Xander und Spike den inzwischen wiedererwachten DĂ€mon durch den Raum, wĂ€hrend Willow sich bereit macht. Nur mit MĂŒhe gelinkt es Spike, den DĂ€mon an einen Pfeiler zu ketten, wĂ€hrend Willow ihm eine Fleischgabel in den Arm rammt und so dafĂŒr sorgt, das der Stachel des DĂ€mons reflexartig ausfĂ€hrt. Sie bricht ihn ab und wirft ihn in ein Glas. Das hĂ€tten sie - Xander soll zur Magic Box gehen und ein paar Zutaten holen. Die brauchen sie nur fĂŒr medizinische Zwecke, keine Magie. Wenn er sie hat, soll er Willow im Labor auf dem Campus treffen. Sie wird dort versuchen, das Gegenmittel auf die altmodische Weise herzustellen.

Am nĂ€chsten morgen kommt ist es soweit - das Gegenmittel ist fertig, und Willow reicht es Buffy, die noch immer auf ihrem Bett hockt. Es hat ein wenig lĂ€nger gedauert, gibt Willow zu. Zweimal ist es sogar in die Luft gegangen, aber schließlich hatten sie es doch. Wenn es kalt ist, soll Buffy es einfach trinken, dann mĂŒĂŸte alles wieder normal werden.
Hinter Willow tritt Spike besorgt in den Raum ein und erkundigt sich nach Buffys Zustand. Als Willow geht, meint sie zu Spike noch, daß er dafĂŒr sorgen solle, das sie das Gegenmittel auch trinkt. Sie wird Dawn bescheid sagen, das bald alles wieder in Ordnung sein wird.
Doch Buffy will Spike eigentlich nicht. Er soll sie in Ruhe lassen, ist nicht teil ihres Lebens. Spike nickt. Wenn sie meint. Doch dann besinnt er sich noch einmal: sie soll nur nicht glauben, das dieses Gegenmittel sie von allem erlösen wĂŒrde. Inzwischen ist er dahintergestiegen. Sie wird nicht von der dunklen Seite angezogen, wie er gedacht hatte - sie braucht das Elend. Darum sagt sie ihren Freunden auch nichts von der Sache zwischen ihnen - denn ihre Freunde wĂŒrden sie entweder unterstĂŒtzen - Gott bewahre - oder aber nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen, wodurch sie frei wĂ€re und mit ihm zusammen sein könnte. In jedem Fall wĂ€re sie besser dran. Doch das kann sie ja nicht. Und wenn sie es ihren Freunden nicht sagt - dann wird er es...
Er dreht sich um und geht endgĂŒltig. Buffy schaut ihm hinter, schließt kurz ihre Augen, um mit dem Schmerz fertig zu werden und hebt dann die Tasse an ihre Lippen - um kurz danach innezuhalten. Dann kippt sie das Gegenmittels in den MĂŒlleimer.

In der Klinik hockt Buffy verĂ€ngstigt auf ihrem Bett, die Knie an die Brust gezogen und schaut sich um. Sie möchte nicht mehr dorthin zurĂŒck - sie will wieder gesund sein, meint sie. Dann sieht sie den Doktor an: "Was muß ich dafĂŒr tun?"
Sie möchte zurĂŒck zu ihren Eltern, doch vorher muß sie gesund werden, und das geht nur Schritt fĂŒr Schritt. Sie muß sich von dem lösen, was sie in ihrer Fantasie hĂ€lt, was sie dort am meisten mag: sie muß sich von ihren Freunden trennen. Diese waren es auch, die sie im letzten Sommer, wo sie eine recht lichte Phase gehabt hatte, wieder zurĂŒck in ihre Halluzinationen gezogen haben.
Denn diese sind nicht echt, und sie muß tun, was auch immer nötig ist, um sich davon zu ĂŒberzeugen, meint der Arzt...
In Sunnydale ist Buffy aufgestanden und lĂ€uft im Eßzimmer der ĂŒberraschten Willow ĂŒber den Weg - diese war nĂ€mlich gerade auf dem Weg nach oben, um zu sehen, ob das Gegenmittel wirkt. Buffy behauptet, daß sie sich noch etwas benommen fĂŒhlt, aber besser als vorher, worĂŒber Willow recht froh ist - ohne dabei den merkwĂŒrdigen Blick zu bemerken oder zu beachten, mit dem Buffy ihre Freundin ansieht. Sie fĂŒhrt die JĂ€gerin erst mal in die KĂŒche, um ihr etwas anstĂ€ndiges zu Essen zu machen.

Als Xander spĂ€ter an die TĂŒr klopft, macht ihm niemand auf. Also lĂ€ĂŸt er sich selbst hinein. Doch niemand ist aufzufinden, das Haus scheint verlassen. Doch dann findet er Buffy in der KĂŒche, die ihm auf Nachfrage hin bestĂ€tigt, daß es ihr besser gehe. Xander ist erleichtert - sie sind alle real. Dann sollten sie jetzt den DĂ€mon aus dem Keller schleppen, eine Aufgabe, fĂŒr die sich Buffy hoffentlich schon bereit fĂŒhlt, denn Xander hat keine Lust, heute noch mehr Zeit mit Spike zu verbringen.
Das muß er auch nicht, denn kurz darauf donnert ihm Buffy eine Pfanne ĂŒber den SchĂ€del. Dann greift sie sich den benebelten Xander und schlĂ€gt ihn k.o.
Erst im Keller, in den er unsanft ĂŒber die Treppe geschleift wurde, kommt er gefesselt zu sich - und sieht Willow, die geknebelt neben ihm liegt.
Buffy steht nur neben ihren Freunden, sieht sie ausdruckslos an, wirft einen Blick zu dem DĂ€mon, der noch immer an den Pfeiler gekettet ist. Dann geht sie nach oben, um Dawn zu holen. Die will gerade zu ihrer Freundin Janice, denn hier im Haus ist sie ja von ihrer Schwester offenbar nicht erwĂŒnscht.
Doch das stimmt nicht. Buffy will Dawn unten bei den anderen - denn das ist die einzige Chance, daß sie gesund wird. Dawn begreift nicht ganz, von was ihre Schwester redet und kann sich ihrem Griff gerade noch entwenden und Bad flĂŒchten, wo sie sich einschließt. Sie versucht Buffy davon zu ĂŒberzeugen, daß Sunnydale echt ist und nicht die Klinik, doch Buffy glaubt ihr kein Wort. Sie tritt die TĂŒr zum Bad ein, doch Dawn ist weg - sie steht jetzt in Willows Zimmer und versucht es noch mal. Sie ist echt, tief in ihrem inneren muß Buffy das doch wissen!
Doch die JĂ€gerin schĂŒttelt den Kopf. Was ist wohl glaubwĂŒrdiger? fragt sie, wĂ€hrend sie langsam auf Dawn zulĂ€uft. Ein halluzinierendes MĂ€dchen im Krankenhaus oder eine Art Supergirl die Vampire bekĂ€mpft und die Welt rettet? Ein MĂ€dchen, daß mit einem Vampir schlĂ€ft, den sie haßt? Oh ja, das macht sehr viel Sinn.
Dawn versucht, sich in Willows Zimmer einzuschließen, doch sie hat keine Chance. Buffy greift sie, fesselt sie und plaziert sie neben Willow und Xander.
In der Klinik redet der Arzt beruhigend auf sie ein. Sie soll es sich so einfach wie möglich machen, sich soviel Zeit wie nötig lassen.
In Sunnydale versucht Xander entsetzt aufzustehen, als Buffy die Ketten des DÀmon löst... Von den bedrohten Freunden im Keller unbemerkt betritt Tara das Haus und ruft - niemand scheint da zu sein.

Im Keller bekommt Xander seinen Wunsch, losgebunden zu werden, erfĂŒllt - der DĂ€mon reißt ihn vom Pfeiler, an den er gebunden ist, weg und schleudert ihn gegen einen KĂŒhlschrank in der Ecke. Buffy beobachtet den Kampf verĂ€ngstigt, aber passiv.
In der Klinik versucht ihre Mutter beruhigend auf sie einzureden, doch Buffy springt verĂ€ngstigt vom Bett auf und drĂŒckt sich in die Zimmerecke.
Xander hat inzwischen immer mehr Probleme und ruft Buffy um Hilfe, die sich aber vor Angst kaum rĂŒhren kann. Da kommt Tara die Treppe runter und starrt geschockt auf die Szene, die sich ihr bietet. Mit einem Zauberspruch löst sie die Fesseln der Freunde. Dann lĂ€ĂŸt sie noch ein Regal gegen den DĂ€mon krachen, bevor Buffy zwischen den Treppenstufen durchgreifen und sie die Treppe runterstoßen kann. In der Klinik versichert ihr ihre Mutter, daß sie das durchstehen wird.
Der DĂ€mon will sich auf Dawn stĂŒrzen, wovon Xander ihn erfolglos abhalten will - so fliegt sowohl er als auch Buffy Schwester durch den Keller. Auch Willows Angriff mit einem BaseballschlĂ€ger als Aluminium ist erfolglos - der DĂ€mon schleudert sie zu Boden.
In der Klinik wird Buffy immer nervöser, ruft Willows Namen, schlÀgt mit ihren Kopf immer wieder gegen die Wand
Joyce versucht ihr zu helfen. Buffy muß dagegen ankĂ€mpfen, sie muß stark sein. Ja, sie weiß, daß Buffy Angst hat und das die Welt manchmal sehr hart ist. Aber sie hat Leute, die sie lieben. Sie hat unglaubliche Kraft in ihrem Herzen, die sie nur wiederfinden muß. Sie muß nur an sich glauben.
Das beruhigt Buffy und sie schaut ihre Mutter an. Ihre Mutter hat recht, und Buffy ist ihr dankbar dafĂŒr, daß sie sie daran erinnert hat. Dann verabschiedet sie sich von ihrer Mutter.
In Sunnydale kommt Buffy aus ihrem Versteck unter der Treppe hervor und starrt den DĂ€mon entschlossen an. Dann stĂŒrzt sie sich auf ihn, kĂ€mpft mit ihm und tötet ihn schließlich.
Niedergeschlagen steht Buffy im Keller, wÀhrend ihre Freunde langsam nÀher kommen. Ihr tut alles so leid, meint sie, leicht wankend. Willow rÀt ihr, sich zu setzen, doch Buffy widerspricht - nicht bevor sie das Gegenmittel hat!

In der Klinik kniet der Arzt vor der in sich gekehrten Buffy und leuchtet ihr mit einer kleinen Taschenlampe in die Augen - doch bei Buffy gibt es keine Reaktion. Es tut ihm leid, meint er leise, wĂ€hrend Buffys Vater die weinende Joyce in den Arm nimmt, doch er fĂŒrchtet, sie haben sie verloren...