Buffy & Angel


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Buffy Episodenguide


6x16 "Hell's Bells"

[Höllische Hochzeit]


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 Synopsis
Entsetzt starren Buffy und Willow in den Spiegel, wo sie sich selbst in den von Anya ausgewĂ€hlten Kleidern sehen - grĂŒne UngetĂŒme mit seltsamen Schnitt, in denen sie sich kaum in die Öffentlichkeit wagen.
Doch es hilft nichts, die beiden haben keine andere Wahl - Buffy ist nun mal Brautjungfer, und damit alles fair bleibt, muß auch Willow als Trauzeuge in dieses Kleid schlĂŒpfen.
Überhaupt wird die Hochzeit sicherlich hochinteressant werden, jedenfalls nach dem Probe-Dinner gestern abend zu schließen, auf dem sowohl Xanders Familie als auch Anyas DĂ€monenfreunde (die gegenĂŒber Familie Harris als Zirkusleute ausgegeben wurden). Offenbar verlief diese Probe recht chaotisch. Buffy und Willow können sich jedoch nicht weiter ĂŒber dieses Thema unterhalten, denn in diesem Moment kommt Anya herein, sieht die beiden in den Kleidern und schlĂ€gt die Hand vor den Mund - denn sie findet die beiden darin wunderschön!

Auch Xander hat derweilen so seine Probleme - denn wĂ€hrend er seine Manschettenknöpfe sucht und die Zeit immer mehr verstreicht muß er sich auch noch mit seiner nervenden Familie herumschlagen, denn wĂ€hrend sein Vater schon wieder anfĂ€ngt, Anyas DĂ€monenfreunde zu beleidigen, erkundigt sich seine Cousine Carol danach, ob DĂ€mon Krelvin noch frei sei - als Frau in ihrem Alter könne sie immerhin nicht so wĂ€hlerisch sein...
Als Xander dann endlich seine Manschettenknöpfe findet (Carol hatte sie aus versehen fĂŒr Ohrringe gehalten), ist er bereit - jetzt kann nichts mehr die Hochzeit aufhalten.

Wenn er sich da nicht mal tĂ€uscht: mitten im strömenden Regen auf der Straße taucht plötzlich ein alter Mann mit weißen Haaren aus dem Nichts auf. Er sieht sich kurz um, ehe er seinen mitgebrachten Regenschirm öffnet und loslĂ€uft, als sei nichts geschehen...

Wenig spĂ€ter hilft Buffy Xander dabei, seinen Anzug anzuziehen, was gar nicht so einfach ist, da er zwar bei der Anprobe gepaßt hat, jetzt aber offensichtlich nicht mehr. Dank JĂ€gerinnen-StĂ€rke schafft es Buffy dann aber doch noch, alles zuzukriegen. Eigentlich wĂ€re es ja eigentlich Willows Aufgabe als Trauzeuge, Xander beim Einkleiden zu helfen - doch die ist anderweitig beschĂ€ftigt: Sie hilft Tara dabei, Anya das Hochzeitskleid anzuziehen - und die beiden mĂŒssen sich dabei die Probe von Anyas Hochzeitsschwur anhören.

Langsam fĂŒllt sich der Saal, Xanders Onkel Rory hat auch schon ein Date fĂŒr den Abend gefunden (eine der Kellnerinnen, die eigentlich viel lieber arbeiten wĂŒrde) und auch Anyas ehemaliger Chef D'Hoffryn ist in Begleitung von Halfrek eingetroffen. WĂ€hrend Dawn D'Hoffryns Geschenk (irgend etwas lebendes mit einem Tentakel, der sich aus der Box schiebt) zum Geschenketisch herĂŒbertrĂ€gt, versucht Hallie - ebenfalls im grĂŒnen Brautjungfernkleid - schon wieder, einen Wunsch aus Dawn herauszukitzeln.
Auch Spike ist auf der Hochzeit - und er hat ebenfalls ein Date mitgebracht: eine recht schrĂ€g aussehende und ziemlich kurz angebundene junge Dame; ganz offensichtlich ein Versuch, Buffy eifersĂŒchtig zu machen, nachdem sie vor kurzem endgĂŒltig mit ihm Schluß gemacht hatte.
Xanders Familie diskutiert schon wieder mit Anyas DĂ€monen ĂŒber ihre "Zirkus-Herkunft", wĂ€hrend Xanders Vater schon reichlich betrunken an der Bar sitzt und einen Drink nach dem anderen kippt - ziemlich unzufrieden ĂŒber die Heirat seines Sohnes. Niemand bemerkt den alten Mann von der Straße, der unauffĂ€llig durch die Hochzeitsgesellschaft schleicht und sich nervös umsieht.

Inzwischen ist Xander fertig angezogen und bereit fĂŒr die Hochzeit. Auf dem Weg in den Saal geht er noch mal die Checkliste durch - Punkt 1: Vater von der Bar fernhalten, Punkt 2: Mutter von der Bar fernhalten.
Möglicherweise hat diese Checkliste noch mehr Punkte, man wird es nie erfahren, denn in dieser Sekunde taucht Dawn auf, um Buffy ĂŒber Spikes Date zu informieren, die davon ein wenig ĂŒberrascht und auch ein wenig verunsichert ist. Sie bleibt mit Dawn im Gang zurĂŒck, wĂ€hrend Xander sich in die Menschenmenge der Hochzeitsversammlung stĂŒrzt.
Sofort ist er von Leuten umgeben, die ihm gratulieren. Seine Mutter beschwert sich, daß sie in der dritten Reihe plaziert wurden, sein Onkel Rory sucht den Fotografen, Dawn erzĂ€hlt ihm, das eines von Anyas Geschenken (das Lebende mit den Tentakeln) verschwunden ist und gleichzeitig taucht auch noch der alte Mann auf, der etwas furchtbar wichtiges mit Xander bereden muß - denn seine Hochzeit darf auf keinen Fall stattfinden und wĂ€re ein großer Fehler. Xander weiß zunĂ€chst gar nicht, wer der Mann ist - bis dieser sich vorstellt: sein Name ist Xander Harris!
Er ist aus der Zukunft zurĂŒckgekehrt, um sich selbst vor diesem schrecklichen Fehler zu warnen. Xander glaubt ihm natĂŒrlich nicht - doch der alte Xander behauptet, es beweisen zu können. Er greift in seine Tasche und lila glĂŒhende Kristallkugel hervor. Dann nimmt er Xander am Arm und fĂŒhrt in aus dem Raum, wĂ€hrend Xanders betrunkener Vater einen Trinkspruch ausbringt, mit dem er es schafft, nicht nur seine Frau zu beleidigen, sondern auch Anyas DĂ€monenfreunde. Diese sind natĂŒrlich nicht gerade begeistert, doch bevor sich Handgreiflichkeiten entwickeln könnten taucht Buffy auf, hakt sich bei Xanders Vater ein und zieht ihn schnell von der Bar weg.

In einem ruhigen Raum zeigt der alte Xander dem jungen Xander nochmals die leuchtende Kugel. Sie ist magisch, wenn er sie ansieht, wird er sehen, was der alte Xander gesehen hat und fĂŒhlen, was der alte Xander gefĂŒhlt hat. Als Xander genauer hinsieht, wird ein heller Lichtstrahl auf Xanders Stirn projiziert.
Plötzlich ist Xander in einer fremden Wohnung, sitzt mit einem Bier vor dem Fernseher und guckt Football. Er trĂ€gt immer noch seinen Anzug. Seine zwei kleinen Kinder - das MĂ€dchen davon eindeutig HalbdĂ€mon - rennen an ihm vorbei und kurz darauf kommt Anya gelangweilt ins Wohnzimmer. Sie hat sich fertig gemacht, weil sie arbeiten gehen muß - irgendwer muß schließlich das Geld in der Familie verdienen. Xander ist dazu nicht mehr in der Lage, weil sein RĂŒcken kaputt ist; ein Überbleibsel von seinem Versuch, Buffy im Kampf gegen DĂ€monen beizustehen, was jedoch nichts nĂŒtze - es gelang ihm nicht, Buffy zu retten. DafĂŒr wirft Anya ihm noch immer vor, damit ihr Leben zerstört zu haben. WĂŒtend stĂŒrmt Anya aus dem Haus, wĂ€hrend Xander ihr noch einen Unfall wĂŒnscht.
Bald darauf ist Xander in einem Restaurant. Xander hat sich nicht verĂ€ndert, aber Anya ist inzwischen in ihren 50ern und ihre Kinder sind um die zwanzig. Gemeinsam sitzen sie am Tisch und tauschen Nettigkeiten aus: Wenn Blicke töten könnten, hĂ€tten sich Xander und Anya schon lĂ€ngst gegenseitig umgebracht. Xanders Tochter streitet sich stĂ€ndig mit ihrem Bruder und wirft Xander vor, das er doch gar nicht ihr richtiger Vater sei und sie sich sowieso wĂŒnsche, er wĂŒrde endlich sterben, bevor sie wĂŒtend vom Tisch wegrennt. Xander trinkt gelassen seinen Wein weiter.
Dann ist Xander in seiner KĂŒche und streitet sich mit Anya. Anya gibt zu, daß sie ihn schon lĂ€ngst hĂ€tte verlassen sollen, was auch von Xander begrĂŒĂŸt worden wĂ€re, dann wĂ€ren die letzten 20 Jahre vielleicht besser fĂŒr ihn verlaufen.
Schon seit Jahren lÀuft nichts mehr mit seiner Frau, nicht seit Buffys Tod, was der Grund war, warum diese ihn offenbar mit einem DÀmon betrug.
Als Anya Buffy erwĂ€hnt wird Xander nur noch wĂŒtender und der Streit eskaliert weiter. Anya möchte ihr Leben zurĂŒckhaben; hĂ€tte sie ihn nicht geheiratet, dann hĂ€tte sie ihr Leben nicht die letzten 30 Jahre gehaßt. Da rastet Xander aus. Er greift nach einer schweren Pfanne und geht damit auf Anya los.
Dann steht er plötzlich wieder bei seiner Hochzeit und der Lichtstrahl aus der Kugel bricht zusammen. Er hat jetzt einen Einblick in seine Zukunft gesehen, meint der alte Xander. WĂ€hrend Xander völlig entsetzt ist und wissen will, was am Schluß mit Anya passiert ist, was er ihr angetan hat, redet der alte Mann von nichts anderem als davon, daß er sie nicht heiraten dĂŒrfte. Wenn er sie jetzt nicht heiratet, wird er ihr weniger weh tun als spĂ€ter. Manchmal bringen zwei Menschen sich nichts anderes als Schmerzen. Xander ist schockiert.

Die meisten HochzeitsgĂ€ste sitzen schon auf ihren PlĂ€tzen, als Buffy Spike einmal ohne sein Date an der Wand lehnen sieht - eine gute Gelegenheit, mal mit Spike alleine zu reden. Der fragt sie natĂŒrlich sofort, ob sie schon seine neue Freundin getroffen hat, was Buffy verneint, es aber als netten Versuch, sie EifersĂŒchtig zu machen, anerkennt - und sie gibt zu, daß es sogar ein klein wenig funktioniert. Doch das wird nichts Ă€ndern.
Auch fĂŒr Spike ist es nicht einfach, und er beschließt, besser seine Freundin zu suchen und mit ihr zu verschwinden. Buffy soll seine GlĂŒckwĂŒnsche an Xander und Anya dann ĂŒberbringen. Außerdem findet er es schön, Buffy einmal glĂŒcklich zu erleben. Das sieht man nicht oft bei ihr, meint er.

Nervös wandert Xander durch die KĂŒche, unschlĂŒssig was er tun soll, als Willow hereinkommt. Sie kann es noch kaum glauben, das Xander heiraten wird - und bald wird es soweit sein, die Trauung kann losgehen. Xander möchte nur noch kurz in Ruhe seinen Hochzeitsschwur ĂŒben.

WĂ€hrend Anya noch immer an ihrem Schwur feilt, beginnt in der Halle das Streicherensemble zu spielen. Buffy steckt ihren Kopf durch die TĂŒr herein um Anya anbzuholen, wird jedoch von einer nervösen Willow zurĂŒckgerissen - Xander ist verschwunden!
Buffy muß Anya irgendwie ablenken, wĂ€hrend Willow sich auf die Suche macht. In der Hitze des Gefechts fĂ€llt Buffy nichts anderes ein, als das der Priester ĂŒberraschend wegmußte, um einen dringenden Kaiserschnitt durchzufĂŒhren, denn er ist nicht nur Pfarrer, sondern auch Arzt. Aber es wird nur ein paar Minuten dauern, versichert Buffy.
WĂ€hrend Anya nochmals die endgĂŒltige Version ihres Hochzeitsschwurs probiert, wandert Xander ĂŒber die heftig verregneten Straßen von Sunnydale, in sich versunken, grĂŒbelnd.

Im Saal kommt Buffy den Gang zwischen den GĂ€sten entlanggelaufen, um den Pfarrer ĂŒber die Verzögerung zu informieren - was das Streicherensemble falsch interpretiert und mit dem Hochzeitsmarsch beginnt.
Auch Anya wird langsam nervös. Was denkt sich dieser Pfarrer nur, ein Baby zur Welt zu bringen an ihrem Hochzeitstag - wie unhöflich von ihm und der Mutter, meint sie. HĂ€tte er ihr nicht einfach sagen können, sie soll es noch eine Weile zurĂŒckhalten?
Auch Xanders Vater ist nicht gerade erfreut ĂŒber die Verzögerung und begibt sich erneut an die Bar. In seinen Augen ist nur Anya an der ganzen Misere schuld. Langsam droht die Situation außer Kontrolle zu geraten - Buffy muß eingreifen. Entschlossen schnappt sie sich das Mikrofon.
Draussen vor der TĂŒr steht Dawn mit einem der jĂŒngeren DĂ€monen aus Anyas Bekanntenkreis und diskutieren darĂŒber, wessen Familie verrĂŒckter ist.
Im Inneren spielt Buffy mit den anwesenden GĂ€sten inzwischen Scharade; die GĂ€ste mĂŒssen raten, was sie durch Gesten vormacht. Anya hingegen ist schnellen Schrittes Richtung Saal unterwegs. Sie hat keine Lust mehr zu warten, notfalls wird die Hochzeit eben ohne Priester stattfinden. Sie erreicht den Hauptsaal gerade, als Dawn mit dem DĂ€mon wieder hereinkommt und ihm gerade erzĂ€hlt, das die Verzögerung durch Xanders verschwinden entstanden ist.
Als Anya das hört, ist sie fassungslos - was soll das heißen, Xander ist verschwunden? ruft sie Dawn zu - so laut, das der gesamte Saal sie hört.
Onkel Rory hĂ€lt das ganze fĂŒr einen Scherz - und außerdem fĂŒr eine wundervolle Gelegenheit, eine seiner witzigen Geschichten zu erzĂ€hlen, die Anyas Freunden langsam auf die nerven gehen - was wiederum Xanders Vater - inzwischen wieder auf seinem Platz - auf die Palm bringen. Er springt auf, und binnen Sekunden prĂŒgelt sich der gesamte Saal. Mitten im GetĂŒmmel: Tara, die verzweifelt versucht, sich aus der Mitte des wĂŒtenden Mobs zu befreien, dabei jedoch keinen großen Erfolg hat, bis Willow ihr zu Hilfe kommt und sie aus der Menge herauszieht.
Anya rennt derweilen zwischen den um sich schlagenden Leuten umher und fragt jeden, ob jemand Xander gesehen habe. TatsĂ€chlich kriegt sie auch eine Antwort - Xanders Cousine Carol hat gesehen, wie er vorhin mit diesem alten Mann dort drĂŒben in einen Raum gegangen ist.
Als Anya den Mann zur Rede stellt, ist dieser zufrieden. Es ist doch völlig egal, was er gesagt habe, denn Xander ist weg. Und sie, Anya, habe sich nicht ein bißchen verĂ€ndert in all der Zeit. Anya ist verwirrt - kennen sie sich denn?
Der alte Mann nickt. Zugeben, er hat sich verÀndert - er ist nicht mehr der Mann, der er einst war. Und ihr Xander ist jetzt weg - er ist wegen ihr weg.
Anya versteht nicht - wegen ihr? Sie hat doch gar nichts getan!
Doch der alte Mann ist anderer Meinung - was ist zum Beispiel damit: Er beginnt plötzlich zu wachsen und verwandelt sich in einen hĂ€ĂŸlichen DĂ€mon mit Stacheln auf dem Kopf. Sie hat das getan, meint er, und er hat lange darauf gewartet, Rache an ihr zu nehmen zu können. Offenbar erinnert sie sich nicht mehr: Chicago 1914? Sein Name war Stewart Burns. Er hatte ein paar Probleme mit einem MĂ€dchen gehabt, und das nĂ€chste woran er sich erinnern kann, war, das er so aussah und in irgendeiner Höllendimension gefoltert wurde. Dann holt er aus und schlĂ€gt Anya mitten ins Gesicht. Er hat ihren Liebsten mit ein paar Alptraum-Visionen seiner Zukunft mit ihr verscheut. Und nun weit sie, die große Anyanka - und es gefĂ€llt ihm.
Erneut holt er aus und schlĂ€gt sie - setzt gleich nach um ein weiteres mal zuzuschlagen, als ihn ein Klappstuhl im Gesicht trifft - Buffy, die den ersten Schlag von vorne gesehen hatte, ist zur Stelle. Schnell reißt sie sich das enge Kleid bis zur HĂŒfte auf, um sich Beinfreiheit zu verschaffen, dann will sie sich auf den DĂ€mon stĂŒrzen. Doch der hĂ€lt Anya inzwischen als Schutzschild vor sich und droht sie zu töten, wenn Buffy auch nur einen Schritt nĂ€her kommt.
In dieser Sekunde stĂŒrzt Xander zur TĂŒr herein, ruft Anyas Namen - was den DĂ€mon lange genug ablenkt, damit Buffy zutreten und Anya befreien kann. WĂ€hrend die JĂ€gerin auf das Monster einschlĂ€gt, stĂŒrzt Anya in Xanders Arme. Sie ist so froh, daß er wieder hier ist, meint sie. Alles, was ihm der alte Mann gezeigt hat, waren nur LĂŒgen.
Buffy hat den DĂ€mon derweilen niedergeschlagen und sucht nach etwas, mit dem sie den DĂ€mon töten kann. Das erste, was ihr in die Finger gerĂ€t, ist ein StĂŒck Schleier, den jemand ĂŒber den BĂŒffelkopf an der Wand gehĂ€ngt hat. Damit bewaffnet versucht sie, dem DĂ€mon die Luft abzuquetschen.
Xander kommt ihr mit dem sÀulenartigen StÀnder einer Statue zur Hilfe, die er dem DÀmon mitten ins Gesicht drischt.
Bewußtlos geht er zu Boden, wo Xander ihm die SĂ€ule zur Sicherheit noch einmal direkt von oben aufs Gesicht donnert - jetzt ist der DĂ€mon endgĂŒltig tot.
Der Saal, in dem die PrĂŒgelei inzwischen beendet ist, bricht in Applaus aus. Alles will sich wieder auf seine PlĂ€tze setzen, doch Xanders Vater kann seinen Mund nicht halten - denn fĂŒr dieses Chaos wird nicht bezahlen, meint er zu den "Freaks" - wie er Anyas Freunde bezeichnet, was diese natĂŒrlich ĂŒberhaupt nicht gerne hören. Die nĂ€chste SchlĂ€gerei steht an - bis Anya laut in die Menge ruft. Alles erstarrt mitten in der Bewegung. Diese Hochzeit wird stattfinden, meint Anya, also alle zurĂŒck auf ihre PlĂ€tze.
Wenn sie sich da nicht tĂ€uscht - denn Xander weiß zwar, daß das, was er gesehen hat, nicht echt war - doch es könnte. Er hatte diese Ängste bereits vorher gehabt. Vielleicht waren sie einfach zu schnell.
Anya versucht, ihn zu beruhigen. Jeder macht sich Gedanken, aber das heißt doch nicht, daß es falsch ist, zu heiraten. Doch Xander sieht im Saal nur seine Eltern, die schon wieder streiten. Wenn es ein Fehler ist, meint er zu Anya, dann ist es einer fĂŒr die Ewigkeit, und er möchte sie nicht verletzten - nicht auf diese Weise. Er lĂ€ĂŸt ihre Hand, die er die ganze Zeit gehalten hat, los. Es tut ihm so leid.
Wie betÀubt und mit vielen TrÀnen in den Augen dreht sich Anya weg und lÀuft schleppend durch den Gang, zwischen den GÀsten hindurch. Xander sieht ihr noch kurz hinterher, ehe auch er sich umdreht und geht.
Im Saal erklingt der Hochzeitsmarsch, wÀhrend Anya alleine nach vorne lÀuft.

In Buffys Haus sitzen Buffy, Dawn und Willow traurig zusammen und trinken Kaffee. Am liebsten wĂŒrden sie Anya irgendwie helfen, doch die möchte lieber alleine sein. Auch sie selbst sind schwer getroffen von der geplatzten Hochzeit. FĂŒr Buffy waren Anya und Xander mehr oder weniger das Licht am Ende des Tunnels - das sich dann als Zug entpuppte. Willow meint, daß sie das GefĂŒhl hat, Xander eigentlich hassen zu mĂŒssen - doch sie kann es nicht. Sie hofft nur, daß er ok ist. Und Dawn wĂŒrde gerne wissen, wo er ĂŒberhaupt ist.
Wo er ist, weiß keiner der drei - er betritt gerade das Zimmer eines billigen Motels, noch immer in seinem Anzug, den er zur Hochzeit tragen wollte.

Anya hingegen hockt trĂ€nenĂŒberströmt in absolutem schwarzem Nichts. Bei ihr ist D'Hoffryn, der ihr ein Taschentuch reicht. Es tut ihm so leid fĂŒr Anya, meint er, aber sie hat sich von ihm abrichten lassen. Als RachedĂ€mon war sie mĂ€chtig, hatte MĂ€nner wie ihn zerquetscht. Es ist vielleicht an der Zeit, daß sie wieder das tut, was sie am besten konnte - oder nicht?
Ein wenig ĂŒberrascht sieht Anya zu D'Hoffryn, ehe sich ihre GesichtszĂŒge verhĂ€rten...