Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x15 "As You Were"

[√úberraschender Besuch]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (6) Ľ 

 Synopsis
Spätschicht im Doublemeat Palace: Buffy muß nach Geschäftsschluß den Grill schrubben und den Kaugummi unter den Tischen entfernen, während ihr Kollege sie zutextet, bis dieser endlich verschwindet - zur Abendschule, schließlich will er nicht den Rest seines Lebens in diesem Burgerladen arbeiten.
Doch das ist noch nicht einmal schlimmste an diesem Abend - denn auf dem Heimweg wird Buffy von einem Vampir angegriffen. Der anschlie√üende Kampf verl√§uft allerdings nicht so wie geplant - denn pl√∂tzlich r√ľmpft der Blutsauger die Nase und dreht sich angewidert weg: Buffy stinkt ihm einfach zu sehr, und wenn sie diese Burger wirklich futtert ist er sich sowieso gar nicht mehr so sicher, ob er sie √ľberhaupt bei√üen m√∂chte. Buffy ist beleidigt und pf√§hlt den Vampir mit einen Pflockwurf.
Vor ihrer Haust√ľr wartet Spike auf sie, halb hinter einem Baum versteckt. Er hat wieder Lust auf Buffy, die jedoch nicht m√∂chte - Dawn ist im Haus und wartet au√üerdem auf ihr Essen, welches Buffy in Form eines Burgers mit sich herumschleppt. Doch so leicht l√§√üt sich Spike nat√ľrlich nicht absch√ľtteln. Er will sie und sie will ihn, da√ü wei√ü er - und so gelingt es ihm, Buffy hinter den Baum zu ziehen, wo sie sich bereitwillig von ihm k√ľssen l√§√üt.

Als sie dann sp√§ter in die K√ľche kommt, ist Dawn von Essen wenig begeistert. Ganz abgesehen davon, da√ü der Burger irgendwie leicht zerquetscht aussieht kann sie das Fast Food jede Nacht langsam nicht mehr sehen.
Auch Willow ist zuhause und entdeckt sogleich die Grasflecken auf Buffys Jacke - die von der J√§gerin auf einen angeblichen Kampf mit einem Vampir geschoben werden - , als sie in die K√ľche kommt. Buffy ist √§rgerlich - jetzt darf sie die Jacke waschen. Willow schl√§gt ihr vor, das auf sp√§ter zu verschieben. Sie wollte mit Dawn ins Bronze und l√§dt Buffy ein, doch mitzukommen, den Doublemeat Lebensstil mal f√ľr eine Weile hinter sich zu lassen und ihre Freunde zu treffen - die sich nebenbei bemerkt auch sehr freuen w√ľrden, sie einmal wieder zu sehen.
Doch Buffy sch√ľttelt den Kopf. F√ľr heute hatte sie gen√ľgend Action gehabt. Willow und Dawn sollten ruhig gehen - aber ihre Schwester soll um Punkt elf wieder zuhause sein!

Im Bronze sitzen bereits Anya und Xander und stopfen Unmengen von Chips in sich hinein, w√§hrend sie immer noch an der Sitzverteilung ihrer Hochzeitsfeier arbeiten, die Anya immer noch nicht richtig gef√§llt. Xander hingegen findet sie ganz okay und w√ľrde sich lieber um die Tischdekoration k√ľmmern. Ihre Hochzeit ist nun nur noch eine Woche hin, ihre Familie, Freunde und D√§monen kommen zu Besuch und ihre Liste von unerledigten Sachen wird nicht wirklich k√ľrzer. Kurzum: beide sind im Stre√ü, auch wenn sie dies gegen√ľber anederen Leuten im allgemeinen und Dawn im besonderen nie zugeben w√ľrden, sondern strickt verneinen.
W√§hrend die beiden immer nerv√∂ser werden, ist Willow zufrieden. Jetzt, wo sie wei√ü, da√ü Tara wieder mit ihr redet geht es ihr schon viel besser. Noch ist sie zwar noch nicht soweit, ihre Ex-Freundin anzurufen und einzuladen, doch immerhin w√ľrde diese nicht sofort auflegen, wenn sie es t√§te. Ein gewaltiger Fortschritt.

Buffy steht w√§hrenddessen am B√ľgelbrett und versucht, die Grasflecken aus ihrer Jacke rauszuwaschen. Eine offenbar sehr anstrengende T√§tigkeit, denn am n√§chsten Morgen wacht sie auf der Couch auf, zugedeckt mit ihrer Jacke. Zun√§chst kann sie mit den von der Stra√üe hereindringenden Ger√§uschen nichts anfangen, doch dann wird es ihr schlagartig klar: die M√ľllabfuhr - und sie hat vergessen, den M√ľll rauszubringen.
Als sie niedergeschlagen durch die Hintert√ľr in die K√ľche kommt - der M√ľllwagen ist nat√ľrlich abgefahren, gerade als sie mit den S√§cken auf der Stra√üe erschien - , ist Dawn dabei, sich f√ľr die Schule fertig zu machen. Ihr hat es gestern im Bronze gefallen und sie bedauert es, da√ü ihre Schwester nicht dabei war.
Buffy jedoch h√∂rt gar nicht richtig zu. Sie hat zwischenzeitlich den Brief ge√∂ffnet gehabt, der f√ľr sie gekommen war - Ablehnung ihrer Bewerbung an der UC Sunnydale. Sie hatte die Einschreibungsfrist vom 15. Januar 2002 verpa√üt.

Im Doublemeat Palace darf sich Buffy wieder Vorträge von ihrem oberschlauen Kollegen Todd anhören, bis dieser sie raus an die Theke schickt, die Kunden bedienen, während er hier hinten alles schmeißt.
Mit der Pofessionalit√§t einer langj√§hrigen Burgerbedienung begr√ľ√üt sie den n√§chsten Kunden - und stockt dann mitten im Satz, als sie ihn erkennt: Riley.

Buffy starrt ihren Ex-Freund nur ungl√§ubig an und kann es gar nicht fassen - doch er steht wirklich vor ihr, komplett schwarz gekleidet, eine Panzerweste umgelegt und mit einer gro√üen Narbe im Gesicht, die sich von seiner Stirn aus √ľber die Wange zieht. Er w√§re nicht so hereingeplatzt, meint er, wenn es nicht so wichtig w√§re, aber etwas kommt nach Sunnydale, versucht er zu erkl√§ren. Buffy jedoch begreift noch nicht und stammelt etwas davon, da√ü sie nun an der Theke arbeitet und da√ü auf ihrer M√ľtze eine Kuh abgebildet ist.
Riley seufzt. Seit 48 Stunden ist er nun schon hinter diesem Ding her und nun ist es in Sunnydale. Er braucht die beste - er braucht Buffy!
Das ist das Stichwort f√ľr die J√§gerin. Ihre Doublemeat Palace M√ľtze landet auf dem Boden und ohne ein Wort zu verlieren verlassen die beiden den Laden - trotz der Protestrufe von Todd.

Auf der Stra√üe suchen Riley und das Monster - einen Sulvote-D√§mon. Sehr selten und vor allem t√∂dlich. Sie sind fast ausgerottet - aber leider nur fast. Riley verfolgt die Spur des D√§mons √ľber einen kleinen Scanner, was Buffy einfach nur lustig und s√ľ√ü findet - er tr√§gt noch immer dieses James Bond Spielzeug mit sich herum. Riley findet das gar nicht komisch. Die Situation ist ernst: schon seit einer Weile jagen sie diese Viecher, doch f√ľr jeden, den sie t√∂ten kommt ein Dutzend neuer, so schnell vermehren sie sich. Sollte es je zu einem Krieg zwischen den Menschen und den D√§monen kommen - die Menschen w√ľrden verlieren.
Einen guten Eindruck davon kann sich Buffy dann auch gleich machen, denn an der Ecke entdecken die beiden den Dämon. Der Versuch, ihn irgendwie unschädlich zu machen, scheitert - es schleudert Buffy gegen eine Wand und verschwindet schnell um die nächste Ecke in die Dunkelheit. Die beiden stellen ihm nach, doch auch bei der nächsten Attacke kann es ihnen durch einen gigantischen Sprung auf das Dach eines nahegelegenen Hauses entkommen.
Es ist einfach zu schnell f√ľr sie, findet Buffy - doch dagegen hat Riley ein Mittel...

Mit quietschenden Reifen schie√üt der Gel√§ndewagen um die Ecke, w√§hrend Riley am Steuer die Bewegungen des D√§mons auf einem GPS-Monitor verfolgt; gl√ľcklicherweise war es ihm bei der letzten Begegnung gelungen, den D√§mon mit einem Peilsender zu versehen.
Die beiden hatten immer noch keine Zeit, sich in Ruhe zu unterhalten, und das obwohl Riley ihr einige wirklich wichtige Dinge zu sagen hat. Zun√§chst jedoch Buffy etwas mit ihrem Aussehen machen - denn dies ist eine verdeckte Operation und mit der Doublemeat Uniform, die sie unter ihrem Mantel tr√§gt, sieht sie eher aus wie ein Verkehrspylon. Vom R√ľcksitz her reicht Riley ihr einen Kampfanzug, wie er ihn tr√§gt.

W√§hrend Riley und Buffy die leere Stra√üen herunterdonnern, sind Anya und Xander auf dem Weg zum Flughafen, um Xanders Onkel Rory abzuholen - oder besser, sie stehen im Stau auf der Stra√üe zum Flughafen. Soweit das Auge reicht nur Autos, und keines davon rollt, auch wenn im Radio gesagt wurde, da√ü die Stra√üe frei sei. Doch selbst wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen sollten macht sich Xander keine Sorgen - sein Onkel h√§tte somit mehr Zeit an der Bar. Es wird ihn freuen. Daf√ľr macht sich Anya Sorgen - die Gnarals werden sich in 20 Minuten nach Sunnydale teleportieren und Anya sollte besser da sein, um sie zu begr√ľ√üen, sonst k√∂nnte die Sache unangenehm enden. H√∂llischer Stre√ü, diese Hochzeitsvorbereitungen. Doch egal was passiert - die Hochzeit wird stattfinden, meint Anya. Es wird ihr perfekter Tag werden und wenn sie daf√ľr jeden einzelnen Gast daf√ľr umbringen mu√ü!

Als Riley und Buffy mit ihrem Wagen das Ende der Straße erreichen, ist der Dämon nirgends zu sehen. Doch Riley hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wo sie ihn finden. Denn sie sind jetzt am Hydroelektrischem Kraftwerk von Sunnydale und laufen auf der Oberseite des Staudamms. Verflucht tief unter ihnen wird der Dämon sein Nest haben!
Um dort hinunter zu kommen, m√ľssen sie sich abseilen. Dummerweise hat Riley nur eine Ausr√ľstung dabei, und die ist eigentlich f√ľr eine Person gebaut. Buffy mu√ü sich deswegen gut an ihm festhalten - was sie dann auch tut, wobei sich beide tief in die Augen sehen. Zwischen ihnen knistert es offensichtlich noch.

Schnell gleiten die beiden in die Tiefe und landen auf der unteren Plattform am Fu√üe des Staudamms, wo sich Riley von seinem Seil losmacht und vorsichtig die Gegend erkundet. Allerdings nicht vorsichtig genug, denn als er eine Wartungst√ľr passiert, springt pl√∂tzlich der D√§mon von hinten auf ihn zu und greift ihn an. Riley wird weggeschleudert und auch Buffy macht wieder Bekanntschaft mit einer Betonwand. Als Riley erneut angreift, mu√ü er einen schweren Treffer in der Magengegend einstecken. Von Angst um ihren Ex erf√ľllt springt Buffy vor, benutzt Riley als Angelpunkt um mit beiden Beinen in die Luft zu steigen und versetzt dem D√§mon einen kr√§ftigen Tritt ins Gesicht, der diesen zu Boden schickt.
Riley nimmt Buffy und dr√ľckt sie an die n√§chste Wand. Beide atmen heftig, ihre Gesichter nur Zentimeter voneinander entfernt. Als sie sich beide tief in die Augen sehen, seilt sich pl√∂tzlich eine weitere Person in schwarzem Kampfanzug von oben herab: eine junge Frau, br√ľnette Haare, durchtrainiert - Rileys Ehefrau.

Buffy ist ein wenig schockiert und kann es noch ganz begreifen, was ihr dort soeben er√∂ffnet wurde. Doch Riley und Sam - so der Name seiner Frau - sind nun bereits seit vier Monaten vereiratet, wie Riley Buffy erkl√§rt, w√§hrend Sam den inzwischen wieder zu sich gekommenen D√§mon kr√§ftig verm√∂belt. Riley hatte es Buffy sagen wollen, wollte nur auf den rechten Moment warten - doch leider hatte Sam die beiden schneller eingeholt als er es f√ľr m√∂glich gehalten h√§tte.
Als Sam einen kr√§ftigen Schlag abbekommt st√ľrzt sich auch Riley mit in den Kampf. Als der D√§mon trotzdem noch beide absch√ľtteln kann mischt sich auch Buffy ein und bricht dem D√§mon das Genick - Riley kann das als ihr Hochzeitgeschenk betrachten.
Allerdings war es eigentlich nicht ganz im Sinne der beiden, den D√§mon zu t√∂ten, doch es sieht Riley wieder mal √§hnlich, da√ü er Buffy √ľber solche Kleinigkeiten nicht informiert hat, meint Sam. Und nachdem sie dem D√§mon den Bauch aufgeschnitten hat, erkennt sie, da√ü sie zu sp√§t gekommen sind. Wie konnte Riley nur die J√§gerin rekrutieren ohne sie √ľber das Missionsziel aufzukl√§ren? Doch nun ist es zu sp√§t und zun√§chst br√§uchten sie nun einen sicheren Unterschlupf - Buffys Haus vielleicht?

Als Buffy mit Riley und Sam im Schlepptau zu Hause ankommen werden sie schon von Dawn, Xander und Willow erwartet, die per Telefon informiert worden sind. Xander und Willow sind erfreut, Riley wiederzusehen, w√§hrend Dawn offenbar immer noch w√ľtend auf Riley ist, der vor einem Jahr ohne gro√üe Worte einfach verschwand.
Im Wohnzimmer kl√§ren Riley und Sam die anderen erst mal auf. Sie haben diesen D√§mon durch halb Mittelamerika verfolgt, was nicht weiter schwer war - sie mu√üten nur der Spur der verw√ľsteten D√∂rfer folgen. Diese Biester fangen an zu t√∂ten, sobald die Geschl√ľpft sind und dieses ist ein fast ausgewachsenes Exemplar, also etwa drei Monate alt und auf dem Weg zum H√∂llenschlund um dort zu nisten. Allerdings scheint es seine Eier bereits irgendwo abgelegt zu haben und der Plan war eigentlich, den D√§mon zu verfolgen, so da√ü er sie zu seinem Nest f√ľhrt. Nun m√ľssen sie es selbst finden - und zwar bald.
Denn einige ausl√§ndische Milit√§rs haben gro√ües Interesse an ihrem eigenen Suvolte. Sie k√∂nnten ihn zwar niemals kontrollieren, aber einfach √ľber einer bewohnten Gegend abwerfen, die dann von ihm "ges√§ubert" w√ľrde. Hier in der Stadt gibt es einen Dealer, der sich selbst "Der Doktor" nennt, erkl√§rt Sam, und sie w√ľrde gerne Willows Hilfe bei einem Lokalisationsspruch haben, was diese jedoch wegen ihrer Magiesucht ablehnen mu√ü und schnell den Raum verl√§√üt.
Riley verteilt dann die Aufgaben - er selbst wird den Doktor suchen, w√§hrend Buffy und Sam das Nest suchen sollen - so haben sie ein wenig R√ľckendeckung, falls sie direkt hineinlaufen sollten. Xander wird auf Buffys Anweisung bei Dawn bleiben und auf sie aufpassen.

In der K√ľche sitzt Willow am Tisch und starrt tr√ľbe vor sich hin als Sam hereinkommt und sich entschuldigt. Im Dschungel hatten sie zwei m√§chtige Schamanen bei sich, erkl√§rt Sam. Die beiden benutzen auch schwarze Magie und wurden abh√§ngig. Jetzt seien sie verschwunden - und zwar in dem Sinne, da√ü nichts von ihnen √ľbrig blieb. Sam hat noch nie jemanden getroffen, der die Kraft hatte, vorher damit aufzuh√∂ren. Das wollte sie nur gesagt haben...
Willow sieht ihr hinterher, während sich die Andeutung eines Lächelns auf ihrem Gesicht breitmacht.

Als Buffy und Sam dann auf Patrouille sind, ist diese begeistert - sie unterwegs mit der legend√§ren J√§gerin. Und nicht nur da√ü - auch Buffy selbst mu√ü etwas besonderes sein, nach dem, was Riley ihr erz√§hlt hat. So haben sie sich auch mehr oder weniger kennengelernt. Nachdem das Armeekrankenhaus der Friedenstruppen in Mittelamerika von irgendwelchen D√§monen verw√ľstet wurde, hatte sie sich der Spezialeinheit angeschlossen. In ihrem ersten Gefecht lernte sie Riley kennen und sie kamen ins Gespr√§ch. Zun√§chst nur √ľber Taktik, die Mission - und dann √ľber Buffy. Er hat fast ein Jahr gebraucht, um √ľber sie hinweg zu kommen.
Dann fragt sie bei Buffy an, ob sie denn inzwischen jemand... besonderen habe - ein Thema, dem Buffy lieber ausweicht. Statt dessen schl√§gt sie vor, sich zu trennen, denn sie hat da diesen Informanten, der ist ein wenig scheu. Wenn sie nicht alleine kommt, w√ľrden sie gar nichts aus ihm rausbekommen, erkl√§rt sie.
Sam nickt. Sicherlich d√ľrfte Riley inzwischen in der n√§chstbesten Schl√§gerei mit D√§monen stecken und k√∂nnte ein wenig R√ľckendeckung vertragen - Buffy wei√ü ja, wie er ist, meint sie, ehe sie in der Nacht verschwindet.

Wer dieser Informant ist, ist nat√ľrlich nicht weiter schwer zu erraten: Spike ist allerdings schon ein wenig √ľberrascht, als die J√§gerin pl√∂tzlich in seiner T√ľr steht. Diese kommt auch gleich zur Sache - sie braucht Informationen √ľber diesen Dealer, der sich selbst Doktor nennt. Es eilt, denn was immer dieser vorhat wird bald passieren.
Spike wittert seine Chance - bald heißt ja nicht jetzt. Und bald darauf liegt er mit der Jägerin wieder in seinem Bett...
Dort liegen sie beide auch noch, nur von einer Decke bedeckt, als Spikes Gruftt√ľr auffliegt und Riley hereinmarschiert. Buffy ist entsetzt, da√ü ihr Ex sie so sieht - im Gegensatz zu Spike, der es einfach k√∂stlich findet. Rileys gro√üe Liebe im Bett mit ihm - das mu√ü ihn ja f√∂rmlich von innen heraus t√∂ten, am√ľsiert er sich. Aber was soll man sagen? Die Frauen brauchen eben ein kleines Monster in ihrem Mann.
Doch deswegen ist Riley nicht gekommen - denn er hat herausgefunden, wer sich hinter dem Decknamen Doktor verbirgt: Spike.
Buffy ist entsetzt als sie das h√∂rt und springt sofort aus dem Bett, zieht sich an. Spike streitet nat√ľrlich alles ab, unterst√ľtzt von Buffy, die zwar zugibt, da√ü er nicht gerade gut ist, so etwas jedoch nicht tun w√ľrde. Allerdings nur so lange, bis Riley ins Untergescho√ü der Krypta klettert und dort ein gutes Dutzend basketballgro√üer Eier entdeckt - die Spike allerdings nur f√ľr einen Freund aufbewahrt hat, wie er behauptet. Doch nun reicht es auch Buffy und sie schl√§gt Spike nieder - keine Spiele mehr!
Das wiederum findet Spike witzig - dies ausgerechnet von ihr? Sie ist doch die jenige, die die ganze Zeit mit ihm gespielt hat, sich Regeln aufgestellt und dann wieder gebrochen hat. Sie hat gewu√üt, was er ist, hat es die ganze Zeit gewu√üt - und ist trotzdem zu ihm gekommen. Kopfsch√ľtteln verl√§√üt Spike seine H√∂hle.
Das ist allerdings nicht ihr einziges Problem: Spike hat vergessen, die Eier gefroren zu halten, und nun fangen sie an auszuschl√ľpfen und heraus kommen kleine, krabbenartige Wesen, die verflucht schnell sind. Riley wirft Buffy sein Gewehr zu, die zwar damit nicht gerade gut umgehen kann, es aber besser schnell lernt, wenn sie √ľberleben will, und zieht seinen Schockstab, w√§hrend sie langsam zur√ľckweichen. Buffy versucht sich am Gewehr, feuert eine Salve und trifft dabei auch Spikes Plattensammlung, ein Kissen sowie eine Tischlampe - aber keinen der D√§monen. Verzweifelt wehrt sie einen heranspringenden D√§mon mit dem Lauf der Gewehres ab, ehe sie es wegwirft - die Dinger sind nie n√ľtzlich.
Schnell versuchen die beiden den R√ľckzug anzutreten, doch sie sind nicht schnell genug - eines des Wesen springt auf Rileys Schulter und rei√üt dort eine gro√üe Wunde, als Riley es von sich wegrei√üt. Immer mehr D√§monen kommen auf sie zu, sind √ľberall, krabbeln sogar an der Decke entlang. Mit letzter Kraft gelingt es den beiden, die Leiter hoch ins Erdgescho√ü zu klettern, wo Buffy Riley seinen G√ľrtel mit den Handgranaten runterrei√üt, den Stift an einer zieht und gleich den ganzen G√ľrtel nach unten wirft. Die resultierende Explosion t√∂tet alle D√§monen und vernichtet auch die restlichen Eier.

Anya und Xander hocken in ihrem Badezimmer und Xander darf sich Vortr√§ge anh√∂ren, da√ü er sich viel zu viel f√ľr die Hochzeit von Sam und Riley interessiert hat und nicht genug f√ľr seine eigene. Am Ende gelingt es Xander dann aber doch, Anya davon zu √ľberzeugen, da√ü ihre Hochzeit die eine und ihre Ehe eine andere Sache ist. Die Hochzeit wird bald vorbei sein, aber ihre Ehe wird f√ľr immer halten.
Von draußen dringt dabei während des Gesprächs des öfteren ein lautes Scheppern oder Krachen herein - wohl deutliche Hinweise auf den anwesenden Besuch der Verwandtschaft und der Dämonenfreunde.

Vor der Magic Box unterhalten sich Buffy und Riley zum ersten Mal seit ihrem Wiedersehen in aller Ruhe alleine, auch wenn Riley gleich wieder los muß - Nepal diesmal. Doch vorher muß er ihr noch eine Frage stellen. Seine Mission ist beendet, aber er hat die Erlaubnis, den Doktor - also Spike - wenn nötig mitzunehmen und muß wissen, ob Buffy möchte, daß er dies tut.
Die kann mit der Frage nicht wirklich soviel anfangen, gibt aber zum ersten Mal zu, da√ü sie mit ihm schl√§ft - was Riley nat√ľrlich schon bemerkt hat. Selbstverst√§ndlich war es nicht sch√∂n, sie mit diesem Kerl im Bett zu sehen, und das DoubleMeat Orange ist auch nicht gerade die Farbe, die ihr am besten steht, genausowenig wie der Burgergeruch - doch das alles z√§hlt nicht. Sie ist immer noch die selbe Person die sie immer war. Es wird immer wieder auf und ab gehen - der Lauf des Lebens, doch das √§ndert nichts daran, was sie ist.
Da geht die T√ľr der Magic Box auf und Sam, Willow, Dawn und Xander kommen heraus, der sich immer noch f√ľr die Details der Hochzeit interessiert - die Sam ihm auch bereitwillig erz√§hlt: ihre Trauung fand in einem Milit√§rhubschrauber kurz vor dem haarigen Absprung √ľber Feindgebiet statt. Xander ist beeindruckt. Auch mit Willow m√∂chte Sam per E-Mail in Kontakt bleiben. Zum Abschied umarmt sie alle noch einmal, genau wie Riley Dawn diesmal einen richten Abschied gibt - was aber auch nichts daran √§ndert da√ü es der kleinen Schwester genauso weh tut wie beim ersten Mal.
Dann ist auch schon der Hubschrauber heran und im Licht des Suchscheinwerfers greift Riley nach dem herabgelassenen Windenseil, klingt es in seinen G√ľrtel, nimmt seine Frau in den Arm und gibt durch kr√§ftiges Ziehen am Seil sein Signal. Rasch gewinnt der Hubschrauber an H√∂he, zieht die beiden nach oben. Von unten winken ihnen den Scoobies nach bis der Hubschrauber verschwunden ist, ehe sie langsam zur√ľck in den Laden wandern. Nur Buffy bleibt alleine und nachdenklich auf der Stra√üe stehen.

Spike steht in seiner v√∂llig zerst√∂rten Gruft, als Buffy bei ihm auftaucht - diesmal aber nicht f√ľr Sex - und auch nicht, um ihn f√ľr seine d√§mliche Idee mit den Eiern zu verpr√ľgeln, denn so ist er eben. Sie h√§tte sich erinnern m√ľssen.
Nein, sie ist gekommen, um ihm zu sagen, da√ü es vorbei ist - endg√ľltig vorbei. Ja, sie m√∂chte ihn, denn mit ihm zusammen sein macht ihr Leben einfacher - f√ľr kurze Zeit. Doch sie liebt ihn nicht, benutzt ihn nur - und das macht sie fertig. "Es tut mir leid, William" meint sie nur, bevor sie umdreht und geht. Dieses mal meint sie es ernst. Spike starrt ihr fassungslos hinterher.