Buffy & Angel


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:: 6x15 As You Were
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:: 6x19 Seeing Red
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:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x14 "Older and Far Away"

[Ein verfluchter Geburtstag]


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 Synopsis
Buffy fühlt sich schuldig. Einmal mehr schafft sie es nicht, normal mit Dawn zu Abend zu essen, denn in Sunnydale treibt sich - welch Überraschung - wieder mal ein neues Monster herum. Dawn gibt zwar vor, alles zu verstehen, in Wirklichkeit ist sie jedoch gar nicht davon begeistert, daß Buffy sie schon wieder alleine läßt.
Die hat jedoch gar keine andere Wahl, denn Schicksal ist nun mal Schicksal und so stapft sie mit einer großen Axt bewaffnet über den Friedhof. Die braucht sie auch, um den Schwerthieb des Dämons abzublocken, der sie von hinten angreift. Zu mehr ist sie dann leider nicht zu gebrauchen, da sie durch den Treffer völlig verbogen wird, ihr aus der Hand fliegt und im Gras liegenbleibt.
Aber Buffy braucht nicht unbedingt Waffen, um mit einem Dämon fertig zu werden, und so lernt das Monster gleich die Fäuste der Jägerin kennen. Da Dämonen sowieso nie fair kämpfen, verschwindet das Monster plötzlich in der Luft - buchstäblich.
Als Buffy sich verwirrt umsieht, erscheint der Dämon wieder direkt hinter ihr - doch er hat keine Chance und muß einen Schlag nach dem anderen einstecken. Als er ins straucheln gerät und sein Schwert im hohen Bogen durch die Luft fliegt, fängt es Buffy auf und sticht damit zu.
Eine blaue Energiewelle schießt von der Einstichstelle los, wirft Buffy benommen zu Boden. Das Schwert verliert sie dabei, es steckt im Friedhofsboden. Der Dämon sinkt stöhnen auf die Knie, ehe er sich ein eine silbrige Flüssigkeit verwandelt und in sein Schwert fließt. Auf der Klinge der Waffe glänzt kurz das Gesicht des Dämons.
Als Buffy wieder aufsteht ist sie enttäuscht - offenbar kämpft der Dämon nicht gerne gegen wirkliche Krieger. Dann entdeckt sie das funkelnde Schwert und nimmt es erfreut mit.

In der Magic Box staubt Anya die Regale ab, während Xander und Willow am Tisch sitzen und sich über Buffys Geburtstag unterhalten - oder genauer, über Taras Anwesenheit, denn Buffy war es wichtig, daß auch sie eingeladen wird - was Willow auch durchaus verstehen kann.
Dann kommt Dawn in den Laden, weil sie wohl keine Lust hatte, alleine zu Hause zu sitzen, während Buffy patrouilliert. Xander ist ein wenig enttäuscht, als er erfährt, daß es sich nur um ein gewöhnliches Monster handelt und nicht etwa um eine weitere Attacke der Villains, die er vermutlich nur zu gerne in Buffys Fingern sehen würde.
Allerdings ist Dawn nicht gekommen, um die anderen über Buffys Jagd aufzuklären, sondern um zu fragen, ob sie jemand ins Einkaufszentrum begleiten würde. Dummerweise hat niemand Zeit - Anya sowieso nicht, Xander muß noch den Schichtplan für seine Handwerker ausarbeiten und Willow hat ein Treffen mit den Anynomen Magiern. Also geht Dawn alleine - wenn auch widerwillig.
Ihren Alleingang nutzt sie dann aber auch weidlich aus. Als sie nach Hause zurück kommt, vergewissert sie sich zuerst, daß noch niemand zu hause ist, ehe sie aus ihrer Tasche die gestohlenen Schmuckstücke zieht, an denen noch das Preisschild baumelt. Unter ihrem Mantel trägt sie eine nagelneue Lederjacke, an der sogar noch der Sicherheitsstecker gegen Diebstahl befestigt ist.

Am nächsten Morgen langweilt sich Dawn im Englischunterricht, als sie zur Schülerberatung gerufen wird. Ein wenig besorgt macht sie sich auf den Weg. Die Besorgnis ist jedoch überflüssig, denn dort wartet zwar die neue Vertrauenslehrerin - die irgendwie seltsam bekannt erscheint - auf sie, die jedoch nur einen Routine-Check nach dem Tod von Dawns Mutter machen will und sie so gleich ein wenig näher kennenlernen möchte. Sie hat sich ihre Akte angesehen und bemerkt, daß Dawns Noten im letzten Vierteljahr ein wenig eingebrochen sind. Ihre Lehrer behaupten, daß sie teilweise abgelenkt sei. Natürlich weiß sie, daß Dawn ein Menge durchgemacht hat, und es mag ihr seltsam erscheinen, einfach so mit einer völlig Fremden darüber zu reden, aber es ist nun mal Teil ihres Jobs - ein wichtiger Teil - auf Dawn aufzupassen.
Das baut Dawn ein wenig auf und sie öffnet sich etwas. Die Leute in ihrer Umgebung scheinen die Tendenz zu haben, wegzugehen - und sie vermißt sie anschließend sehr. Und manchmal wünscht sie sich, daß sie sie davon abhalten könnte, zu gehen. Aber das ganze ist eigentlich keine große Sache, fügt sie dann noch hinzu.

In Buffys Küche sind die Vorbereitungen für die Geburtstagsparty in vollem Gange. Riesige Platten mit Häppchen stehen schon bereit. Dabei kommen eigentlich gar nicht zu viele Gäste - nur Xander, Anya, Willow und Tara. Außerdem noch Sophie, eine Arbeitskollegin von Buffy. Und dann ist da noch die Überraschung, die Xander und Anya für sie haben: sie haben einen weiteren Gast eingeladen, einen netten jungen Mann, von dem Anya hofft, daß Buffy viel mit ihm gemeinsam haben wird, und wenn sie möglicherweise eine romantische Beziehung eingehen sollten, die in Babies endet, sowie vielen Doppel-Dates mit Anya und Xander, damit diese endlich auch mal jemand anders zum reden haben, nun - prima!
Buffy ist wenig davon begeistert, im Gegensatz zu Dawn, die diese Idee ziemlich gut findet.

Dann klingelt auch schon der erste Geburtstagsgast an der Tür - Tara, die von Buffy herzlich begrüßt wird und sich gleich nach Buffys Befinden erkundigt - und ob Spike auch zur Party kommt, was Buffy aber verneint. Der Vampir hat es trotz seines Chips immer noch nicht gelernt, richtig mit anderen Menschen umzugehen, meint sie - und besonders mit Menschen, die von Vampiren keine Ahnung haben. Außerdem sei sie noch nicht soweit, ihren Freunden gegenüber alles zuzugeben.
Währendessen steht Willow in ihrem Zimmer vor dem Spiegel und zupft nervös an ihrer Kleidung herum. Viel nervöser wird sie dann noch, als sie Tara persönlich und alleine gegenübersteht - denn Buffy ist bei Willows Erscheinen auf der Treppe sofort in die Küche geeilt, weil sie dort etwas ganz wichtiges zu erledigen hat. So stehen sich die beiden Hexen nun gegenüber und führen ein eher peinliches, oberflächiges Gespräch, nicht wirklich wissend, was sie sagen sollen - bis Tara schnell verschwindet, um sich etwas zu trinken zu holen.

In der Küche ist Buffy gerade dabei, einige Pappbecher mit Getränken, als Tara hereinstürmt und ihr den Pappbecher direkt aus der Hand reißt und einen großen Schluck nimmt.
Da klopft es an der Hintertür und noch ehe Buffy aufstehen kann um sie zu öffnen, läßt sich Spike selbst hinein. Er ist ja schließlich auch Teil des Teams, meint er, und dachte sich, daß er einfach mal vorbeigucken wird. Mitgebracht hat er ein Sechserpack Bier und seinen Dämonenkumpel Clem - kurz für Clement - den er vom Pokern kennt.
Buffy ist ein wenig überrascht und alles andere als erfreut über das Erscheinen des Vampirs, wird jedoch gleich von Xander abgelenkt, der mit seinem Bekannten Richard im Schlepptau in der Küche auftaucht. Richard hat sich nämlich erkundigt, wo er sein Auto am besten abstellen könnte - und Buffy soll ihm das zeigen. Mit sanfter Gewalt postiert Xander seinen Freund direkt vor Buffy und verschwindet dann gleich wieder. Natürlich fällt Richard auf, daß Clem ein wenig seltsam im Gesicht aussieht, doch Buffy schiebt dies auf eine Hautkrankheit, über die Clem allerdings nicht gerne redet. Dann geht sie vor, um Richard die Parkmöglichkeiten zu zeigen.

Im Wohnzimmer ist Dawn schon ganz aufgeregt und wartet darauf, daß Buffy endlich die Geschenke auspacken kann, doch Xander meint, daß Buffy wohl gerade beschäftigt ist. Anya versucht das ganze so zu erklären, daß Dawn es auch versteht - Buffy ist gerade dabei, eine neue Freundschaft zu schließen, meint sie, eine Erwachsenen-Freundschaft. Dabei ignoriert sie natürlich völlig die Tatsache, daß Dawn zum einen dabei war, als sie Buffy von Richard erzählt haben und zum anderen als Highschool-Schülerin durchaus über solche Dinge bescheid weiß und erkennt, wenn jemand verkuppelt werden soll - was Anya allerdings nicht im mindesten zu begreifen scheint.
Währendessen muß sich Buffy mit Spike rumschlagen, der schon wieder versucht, die anzumachen - was Buffy aber ablehnt, besonders auf ihrer Party. Spike meint, daß sie wohl ihren neuen Freund Richard nicht eifersüchtig machen wolle, ohne dabei zu merken, daß er eigentlich derjenige ist, der eifersüchtig reagiert. Möglicherweise hat ihm ja auch die Bemerkung von Tara vorhin in der Küche, daß sie Richard als recht süß einstufen würde, mehr zu schaffen gemacht als er zugeben würde. Buffy jedenfalls hat sie Nase voll und läßt ihn stehen.

Kurze Zeit später sitzt Buffy auf der Couch und versucht gerade, Willows Geschenk zu identifizieren - ein seltsam aussehendes Gerät. Es handelt sich dabei um einen batteriebetriebenes Rückenmassagegerät, daß Buffy mit auf Patrouille nehmen kann, um sich nach einem schweren Kampf sofort eine Rückenmassage zu gönnen. Buffy lächelt höflich und bedankt sich für das Geschenk und erkundigt sich, was es als nächstes gibt.
Aufgeregt reicht Dawn ihr eine große Schachtel, in der Buffy nach dem öffnen die Lederjacke findet, die Dawn kürzlich aus dem Kaufhaus gestohlen hat - wovon Buffy natürlich nichts weiß. Sie findet die Lederjacke sehr zur Freude von Dawn einfach atemberaubend, wird dann jedoch stutzig, als sie den Sicherheitsstecker an der Jacke entdeckt, der eigentlich an der Kasse entfernt wird. Dawn meint, daß sie das auch nicht ganz versteht - sehr seltsam, daß die Kassiererin vergessen hat, den zu entfernen.
Zum Glück für sie wird Buffy gleich darauf von Xander und Anyas Geschenk abgelenkt, welches Xander in den Raum rollt - eine nagelneue Waffenkiste für Buffy, handgemacht von Xander - mit hilfreichen Vorschlägen von Anya, während diese aus sicherer Entfernung beim Bau zugesehen hatte.
Buffy ist begeistert über die Kiste, die, wie Xander erklärt, genügend Platz für die Standardwaffen bietet - und ebenfalls für ein paar nicht so standardmäßige Waffen. Eine wundervolles Geburtstagsgeschenk, findet Buffy - während Dawn wütend die Lederjacke wieder in die Kiste zurückstopft, sauer darüber, daß nicht ihr Geschenk das Beste von allen ist.
Dann klingelt es auch schon wieder an der Tür. Diesmal ist es Sophie, Buffys Arbeitskollegen, die reichlich nervös zu sein scheint bei sovielen ihr unbekannten Leuten. Während Buffy die allgemeine Begrüßung startet, wird Dawn dazu verdonnert, die Tür zu schließen, wovon sie wenig begeistert ist. Was sie dabei nicht bemerkt, ist, daß ihre neue Vertrauenslehrerin im Schatten der Veranda steht und wartet, bis die Tür sich geschlossen hat. Erst dann tritt sie ins Licht, sieht die Tür erwartungsvoll an, während sich ihr Gesicht zu dem der Rachedämonin Halfrek verwandelt.
"Wunsch erfüllt", meint sie dann.

Im Haus ist die Party in vollem Gange - Sophie tanzt mit Clem zu lauter Musik, Willow redet vergnügt mit Xander und Anya sitzt im Takt wippend auf der Couch. Die einzige, die nicht gut drauf ist, ist Dawn, auch wenn sie versucht, sich dies nicht anmerken zu lassen.
Buffy ist gerade auf dem Weg in die Küche, als sie im Flur in Richard läuft, der ihr erzählt, wie toll er die Party finde. Jeder habe Spaß, meint er - das merkt man auch daran, daß es schon so spät sei und noch niemand daran gedacht habe, zu gehen. Auch er möchte noch bleiben, würde Buffy aber gerne etwas zu trinken holen - was Buffy aber ablehnt, besonders in Hinblick auf die Tatsache, daß Spike plötzlich in der Tür hinter Richard steht. Kaum ist dieser Weg, zieht er auch schon verbal über ihn her und begrapscht Buffy, der er den Weg in die Küche abgeschnitten hat.
Doch ehe Buffy sich wieder einmal von dem Vampir verführen lassen kann, kommt Tara zufällig vorbei, eine Gelegenheit, die Buffy nutzt um in die Küche zu entkommen. Als Erklärung für die gerade beobachtete Szene schiebt Spike - der ja nicht weiß, das Tara von Buffy eingeweiht wurde - einen Muskelkrampf vor, was Tara nur trocken kommentiert - Muskelkrampf in der Hose, was?

Die Party läuft weiter vor sich hin - Anya und Xander streiten darüber, wer von ihnen beiden denn nur Bierholen gehen soll, bis Willow - genervt von den beiden - entscheidet, daß sie gehen wird - und dann doch am Tisch sitzen bleibt.
Später ist dann große Spielrunde angesagt: Buffy spielt mit Anya, Dawn und Richard Monopoly, wobei Anya offenbar wieder am Gewinnen ist und sich schon darauf freut, jemand in den Bankrott treiben zu können, während Xander, Tara, Spike und Clem Poker spielen - auch wenn letzterer das Spiel ohne Kätzchen als Einsatz irgendwie seltsam findet.
Buffy wird langsam müde und möchte das Spiel beenden, doch die anderen reden ihr das ganz schnell es, denn es macht gerade soviel Spaß. Dawn schlägt vor, die Party doch bis zum nächsten morgen zu verlängern, was Spike wieder mal zu einen Kommentar hinreißt, den nur Buffy ganz genau verstehen kann - und natürlich Tara, die sich daraufhin noch mal nach Spikes "Muskelkrampf" erkundigt und ihm unschuldig empfiehlt, doch ein wenig Eis draufzupacken. Spike wird ihr nur einen Blick zu, ehe er sich wieder seinen Karten zuwendet.
Dawn grinst zufrieden. Endlich bleiben die Leute einmal bei ihr.

Der nächste Morgen kommt schnell und die Party ist noch immer nicht vorbei, auch wenn sie etwas ruhiger geworden ist. Einige gucken Cartoons. Doch dann wird es langsam Zeit für Xander und Richard zur Arbeit zu gehen, wenn sie nicht zu spät kommen wollen. Auch Spike wollte schon längst weg sein, hat langsam Hunger. Früher, da hätte er inzwischen wohl schon längst gegessen gehabt, meint er - ein Scherz, den Buffy gar nicht so komisch findet und ihn dafür im Flur zur Rede stellt.
Auch Tara hatte eigentlich gar nicht geplant, über Nacht zu bleiben, genau wie Willow eigentlich gar nicht so lange hatte aufbleiben wollen, denn eigentlich muß sie heute zum College, doch irgendwie...
Tara weiß, was sie meint. Es ist irgendwie so, als wenn man gehen möchte und aber gleichzeitig irgendwie doch nicht.
Im Flur ist die Diskussion zwischen Buffy und Spike auf ihrem Höhepunkt angelangt und Buffy findet, daß es jetzt mehr als nur Zeit für Spike wird, endlich zu gehen - kann dieser aber nicht, denn draußen scheint die Sonne. Also entscheidet Buffy, daß sie in diesem Falle geht - was sich allerdings als Schwierig herausstellt, denn Buffy bewegt sich einfach nicht zur Tür hin, obwohl sie dies möchte. Auch Spike macht einen Versuch, das Haus zu verlassen, der ebenso fehlschlägt. Irgendwas stimmt hier nicht.
Also gibt es Kriegsrat im Wohnzimmer. Auch die anderen haben inzwischen versucht, daß Haus zu verlassen und sind gescheitert - genauso wie Willows Idee, sich als Gruppe gemeinsam gegen die Tür zu werfen. Xander hatte bis drei gezählt - und niemand hatte sich bewegt. Die Freunde - und auch die anderen drei Gäste - haben ein wirkliches Problem, welches sie schnell lösen sollten, denn alle haben eigentlich andere Verpflichtungen zu erfüllen.
Als Buffy das erwähnt, ist Dawn beleidigt. Schon wieder wollen sie alle verlassen, niemand möchte bleiben - denn hier mit ihr in diesem Haus gefangen zu sein ist ja die Hölle auf Erden! Wütend rennt sie auf ihr Zimmer.

Als die anderen ihr Zimmer erreichen liegt sie grummeln auf ihrem Bett und ist nicht gerade erfreut, als die Scoobies - allen voran ihre Schwester - auszuloten versuchen, ob sie etwas weiß oder gar etwas getan hat, was Dawn aber verneint - auch wenn sie froh ist, daß alle im Haus gefangen sind. Offenbar ist es ja nur so möglich, sie dazu zu kriegen, mal etwas Zeit mit ihr zu verbringen. Dann schmeißt sie alle aus ihrem Zimmer raus.

Weiterbringen tut das die Scoobies nicht wirklich, sie hängen immer noch fest. Die Telefone sind auch tot. Sie sind von der Außenwelt abgeschnitten. Vermutlich sei es das beste, es mit Magie zu versuchen. Natürlich wird Tara das übernehmen - allerdings hat sie natürlich nicht daran gedacht, irgendwelche Zutaten mitzubringen und hier im Haus ist alles entfernt worden, meint Buffy.
Zum Glück für die Scoobies war Willow allerdings nicht ganz ehrlich - sie hat noch das eine oder andere zurückbehalten - nur für den Fall der Fälle. Dieser ist jetzt eingetreten.
Anya, Spike und Willow bringen sich in Position vor der Haustür, während Xander und Buffy Tara dabei helfen, den Zauber vorzubereiten. Als die Wirkung einsetzt, versuchen die Scoobies energisch zur Tür zu kommen - doch es gelingt ihnen nicht. Sie können sich immer noch nicht auf die Tür zu bewegen. Der Spruch zur Freigabe der Tür hat nicht gewirkt.
Dafür wird etwas anderes freigegeben: der Dämon, gegen den Buffy kürzlich gekämpft hatte und der während des Kampfes in seinem eigenen Schwert gefangen worden war. Er erscheint nun von den anderen unbemerkt wieder und greift nach seiner Waffe.

Die Freunde sind immer noch ganz auf die Tür konzentriert, als der Dämon knurrend und seine Klinge schwingend angreift. Durch jahrelange Erfahrung trainiert gelingt es den Scoobies, rechtzeitig von der Tür wegzukommen. Nur Richard, der vorher schon nicht ganz verstanden hat, was hier eigentlich vor sich geht dreht sich verwirrt um - was er mit einer schmerzhaften Schwertwunde bezahlen muß, ehe Buffy herbeieilt und den Dämon zu Boden reißt, wo er sich auflöst und im Boden versinkt.
Während sich die anderen um den verletzten Richard kümmern, taucht der Dämon wieder hinter Buffy auf, die seinen Schwertstoß jedoch abwehren kann. Gleich darauf verschwindet das Monster wieder.
Doch Richard hat es schwer erwischt - er muß zu einem Arzt, und zwar möglichst bald.

So schnell geht es dann aber doch nicht, denn als es schon dunkel ist, sind die Scoobies immer noch im Haus gefangen und der Lösung ihres Problems noch keinen Schritt weiter. Auch den Dämon sind sie noch nicht los - den Geräuschen nach zu Urteilen steckt er jetzt irgendwo in den Wänden. Es herrscht eine unheimliche Atmosphäre im Haus. Buffy wandert bewaffnet von Raum zu Raum, während um sie herum das Haus und seine Wände knarren. Doch der Dämon zeigt sich nicht.
Zumindest nicht, bis Xander die Treppe herunterkommt. Er hatte eigentlich Anya, die im ersten Stock inzwischen dicht vor einem Panikanfall steht, ein Glas Wasser holen wollen als er überraschend das Schwert des Dämons an seiner Kehle spürte. Zum Glück für ihn ist Spike in der Nähe, der sich sofort auf den Dämon stürzt und ihn lange genug von Xander abhalten kann, bis Buffy hereingestürzt kommt. Doch viel kann diese auch nicht ausrichten - und auch nicht verhindern, daß Xander sich eine Schnittwunde am Oberarm einfängt. Buffy und Spike versuchen, das Schwert des Dämon in die Finger zu bekommen, doch bevor es ihnen gelingen kann, zieht sich der Dämon wieder in die Wand zurück.

Offenbar gibt es keine richtige Lösung für ihr Problem. Auch als Buffy sich noch mal mit Dawn unterhält, erfährt sie zwar, daß Dawn sich alleine fühlt, doch nichts, das ihnen weiterhelfen könnte.
Währendessen sitzen die anderen im Wohnzimmer und beratschlagen erneut. Tara würde es am liebsten nochmals mit einem Zauber probieren, glaubt jedoch nicht, daß es viel nützen würde. Die einzige andere Option, die ihnen in den Sinn kommt, ist, daß Willow es mit Magie versuchen könnte - immerhin ist sie wesentlich mächtiger als Tara. Doch sehr zum Mißfallen von Anya, die aus diesem Haus raus möchte, koste es was es wolle, lehnt Willow ab - zu groß ist ihre Angst, nicht mehr aufhören zu können, wenn sie erst einmal wieder mit Magie angefangen hat. Als sich auch noch Tara auf Willows Seite schlägt, rauscht Anya wütend in den ersten Stock ab - sie wird eben alleine etwas unternehmen.
In Buffys Zimmer sprechen sich Buffy und Dawn endlich einmal aus - wobei Buffy von der Vertrauenslehrerin erfährt und ihr sofort ein Licht aufgeht, besonders, als Dawn bestätigt, möglicherweise einen kleinen Wunsch geäußert zu haben. Die beiden kommen aber nicht dazu, die Sache weiter zu verfolgen, denn in diesem Augenblick klappert und scheppert es aus Dawns Zimmer - Anya ist dabei, das Zimmer auf den Kopf zu stellen, um den alles entscheidenden Hinweis zu finden - wofür auch immer.
Entsetzt stürzt Dawn herein, kann Anya aber nicht aufhalten - und dann passiert das, was Dawn am meisten gefürchtet hat: Anya entdeckt die Schatulle mit dem gestohlenen Schmuck - und mindestens die Hälfte davon stammt aus der Magic Box.
Anya kann es kaum glauben, und Buffy erst recht nicht. Jetzt wird ihr auch klar, wie Dawn sich dieses teure Geschenk für sie leisten kann. Doch zunächst gibt es etwas wichtigeres zu erledigen. Buffy berichtet den Scoobies von Dawns Besuch bei der Vertrauenslehrerin. Anya, die kaum glauben kann, wie man jemand völlig fremden Gegenüber nur einen Wunsch äußern kann, hat sogar eine ziemlich gute Vorstellung, mit wem Dawn es zu tun gehabt hatte - Halfrek. Kein Wunder, daß nichts funktioniert hat, denn nur die Rachdämonin, die den Wunsch erfüllt hat, ist in der Lage, ihn auch zu brechen. Doch zum Glück ist Halfrek ja eine gute Freundin von Anya und so ruft sie Hallie kurzerhand her.
Diese taucht auch auf und begegnet gleich darauf dem Dämon oder besser seinem Schwert, daß sich von hinten durch ihre Brust schiebt. Sie sinkt zu Boden.
Sofort stürzen sich Buffy und Anya auf den Angreifer, und auch Spike mischt kräftig mit. Wieder verschwindet der Dämon im Boden, um gleich darauf hinter Spike wieder aufzutauchen, der herumwirbelt und kontert. Dabei verliert der Dämon sein Schwert, daß Buffy wieder aufhebt und auf ihn losgeht. Der Dämon versucht noch, in der Wand zu verschwinden, schafft es jedoch nicht ganz und wird in sein Schwert gezogen, welches Buffy sofort danach zerbricht. Der Dämon ist erledigt.
Kaum ist die Gefahr gebannt springt Anya auf - sie müssen an Halfreks Halskette herankommen! Doch zu spät, die Rachedämonin ist schon wieder zu sich gekommen und läßt niemanden an ihre Kette heran. So leicht läßt sich ein Rachedämon nicht aufhalten - dafür bedarf es schon mehr als nur eines Schwertes durch die Brust.
Anya versteht ihre Freundin nicht - wie konnte sie sie nur verfluchen? Einige der hier anwesenden Leute sollten schließlich noch zu ihrer Hochzeit kommen. Doch für Halfrek ist das halt nur ein Job. Sie macht... dann bricht sie mitten im Satz ab, als sie Spike sieht und wiedererkennt. Auch er begreift nach ein paar Sekunden, wen er vor sich hat, doch dann wiegeln beide ab, als Buffy fragt, ob sie sich kennen würden.
Dann mischt sich Tara ein - sie hatte eigentlich gedacht, daß Rachedämonen nur Männer bestrafen würden, die Frauen verletzt hätten - doch das war, wie Halfrek erklärt, nur Anyas kleine Vorliebe. Die meisten Rachedämonen nehmen sich aller möglichen Probleme an. Doch wie sich herausstellt, hat auch Halfrek so ihre Vorlieben - sie verflucht am liebsten schlechte Eltern.
Und nun hat sie sich Dawns Problem angenommen. Sie konnte ihre Leiden in der ganzen Stadt spüren, wohin sie auch gegangen ist, und niemand von ihrer Familie oder ihren Freunden hat es bemerkt. Sie verdienen es, verflucht zu sein und sie hofft, daß sie ihre gemeinsame Zeit genießen werden - denn sie werden verdammt viel davon haben.
Dann verschwindet sie - oder versucht es zumindest. Doch so sehr sie auch mit ihren Armen wedelt - sie bleibt einfach, wo sie ist. Halfrek ist in ihrem eigenen Fluch gefangen und kann - genau wie die Scoobies - das Haus nicht mehr verlassen.
Ärgerlich darüber, so einen kapitalen Fehler begangen zu haben bleibt Halfrek nichts anderes übrig, als den Fluch aufzuheben. Die Scoobies können das Haus wieder verlassen.

Später unterhalten sich Willow und Tara in der Küche, während Tara die Überreste von Willows magischen Zutaten in einer Plastiktüte verstaut, die sie anschließend mitnehmen will. Willow erklärt ihr noch mal, daß sie nie vorhatte, die zu benutzen, sondern sie nur als eine Art Sicherheitsnetz behalten hat - um nicht ständig daran zu denken, was passsiert, wenn es schlimm wird, wirklich schlimm, und sie es nicht mehr schafft. Doch Tara braucht keine Erklärungen. Sie versteht sehr gut. Doch nun ist Willow soweit, daß sie auch ohne Netz arbeiten kann. Und außerdem - falls sie es nicht bemerkt haben sollte - heute wurde es wirklich schlimm - und Willow hat trotzdem noch Nein gesagt...

Gestützt von Anya und Xander kommt Richard die Treppe herunter. Anya und Xander werden ihn zur Notaufnahme bringen - und anschließend wird Anya noch mal mit Dawn reden, Thema: gestohlene Gegenstände aus der Magic Box. Nun bleibt jedoch erst einmal nur noch eines zu tun: Spike geht zur Tür, und unter erwartungsvollen Blicken öffnet er sie. Die Scoobies sind wirklich frei. Möglichst schnell stürmen alle in die Nacht heraus und freuen sich, daß sie wieder frei sind. Auch Buffy macht sich auf den Weg zur Tür, während Dawn ihr traurig hinterher guckt. Dann hellt sich das Gesicht des Teenagers auf, als Buffy die Tür von innen schließt und ihre Schwester anlächelt.