Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x14 "Older and Far Away"

[Ein verfluchter Geburtstag]


 ź Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (3)  

 Synopsis
Buffy f├╝hlt sich schuldig. Einmal mehr schafft sie es nicht, normal mit Dawn zu Abend zu essen, denn in Sunnydale treibt sich - welch ├ťberraschung - wieder mal ein neues Monster herum. Dawn gibt zwar vor, alles zu verstehen, in Wirklichkeit ist sie jedoch gar nicht davon begeistert, da├č Buffy sie schon wieder alleine l├Ą├čt.
Die hat jedoch gar keine andere Wahl, denn Schicksal ist nun mal Schicksal und so stapft sie mit einer gro├čen Axt bewaffnet ├╝ber den Friedhof. Die braucht sie auch, um den Schwerthieb des D├Ąmons abzublocken, der sie von hinten angreift. Zu mehr ist sie dann leider nicht zu gebrauchen, da sie durch den Treffer v├Âllig verbogen wird, ihr aus der Hand fliegt und im Gras liegenbleibt.
Aber Buffy braucht nicht unbedingt Waffen, um mit einem D├Ąmon fertig zu werden, und so lernt das Monster gleich die F├Ąuste der J├Ągerin kennen. Da D├Ąmonen sowieso nie fair k├Ąmpfen, verschwindet das Monster pl├Âtzlich in der Luft - buchst├Ąblich.
Als Buffy sich verwirrt umsieht, erscheint der D├Ąmon wieder direkt hinter ihr - doch er hat keine Chance und mu├č einen Schlag nach dem anderen einstecken. Als er ins straucheln ger├Ąt und sein Schwert im hohen Bogen durch die Luft fliegt, f├Ąngt es Buffy auf und sticht damit zu.
Eine blaue Energiewelle schie├čt von der Einstichstelle los, wirft Buffy benommen zu Boden. Das Schwert verliert sie dabei, es steckt im Friedhofsboden. Der D├Ąmon sinkt st├Âhnen auf die Knie, ehe er sich ein eine silbrige Fl├╝ssigkeit verwandelt und in sein Schwert flie├čt. Auf der Klinge der Waffe gl├Ąnzt kurz das Gesicht des D├Ąmons.
Als Buffy wieder aufsteht ist sie entt├Ąuscht - offenbar k├Ąmpft der D├Ąmon nicht gerne gegen wirkliche Krieger. Dann entdeckt sie das funkelnde Schwert und nimmt es erfreut mit.

In der Magic Box staubt Anya die Regale ab, w├Ąhrend Xander und Willow am Tisch sitzen und sich ├╝ber Buffys Geburtstag unterhalten - oder genauer, ├╝ber Taras Anwesenheit, denn Buffy war es wichtig, da├č auch sie eingeladen wird - was Willow auch durchaus verstehen kann.
Dann kommt Dawn in den Laden, weil sie wohl keine Lust hatte, alleine zu Hause zu sitzen, w├Ąhrend Buffy patrouilliert. Xander ist ein wenig entt├Ąuscht, als er erf├Ąhrt, da├č es sich nur um ein gew├Âhnliches Monster handelt und nicht etwa um eine weitere Attacke der Villains, die er vermutlich nur zu gerne in Buffys Fingern sehen w├╝rde.
Allerdings ist Dawn nicht gekommen, um die anderen ├╝ber Buffys Jagd aufzukl├Ąren, sondern um zu fragen, ob sie jemand ins Einkaufszentrum begleiten w├╝rde. Dummerweise hat niemand Zeit - Anya sowieso nicht, Xander mu├č noch den Schichtplan f├╝r seine Handwerker ausarbeiten und Willow hat ein Treffen mit den Anynomen Magiern. Also geht Dawn alleine - wenn auch widerwillig.
Ihren Alleingang nutzt sie dann aber auch weidlich aus. Als sie nach Hause zur├╝ck kommt, vergewissert sie sich zuerst, da├č noch niemand zu hause ist, ehe sie aus ihrer Tasche die gestohlenen Schmuckst├╝cke zieht, an denen noch das Preisschild baumelt. Unter ihrem Mantel tr├Ągt sie eine nagelneue Lederjacke, an der sogar noch der Sicherheitsstecker gegen Diebstahl befestigt ist.

Am n├Ąchsten Morgen langweilt sich Dawn im Englischunterricht, als sie zur Sch├╝lerberatung gerufen wird. Ein wenig besorgt macht sie sich auf den Weg. Die Besorgnis ist jedoch ├╝berfl├╝ssig, denn dort wartet zwar die neue Vertrauenslehrerin - die irgendwie seltsam bekannt erscheint - auf sie, die jedoch nur einen Routine-Check nach dem Tod von Dawns Mutter machen will und sie so gleich ein wenig n├Ąher kennenlernen m├Âchte. Sie hat sich ihre Akte angesehen und bemerkt, da├č Dawns Noten im letzten Vierteljahr ein wenig eingebrochen sind. Ihre Lehrer behaupten, da├č sie teilweise abgelenkt sei. Nat├╝rlich wei├č sie, da├č Dawn ein Menge durchgemacht hat, und es mag ihr seltsam erscheinen, einfach so mit einer v├Âllig Fremden dar├╝ber zu reden, aber es ist nun mal Teil ihres Jobs - ein wichtiger Teil - auf Dawn aufzupassen.
Das baut Dawn ein wenig auf und sie ├Âffnet sich etwas. Die Leute in ihrer Umgebung scheinen die Tendenz zu haben, wegzugehen - und sie vermi├čt sie anschlie├čend sehr. Und manchmal w├╝nscht sie sich, da├č sie sie davon abhalten k├Ânnte, zu gehen. Aber das ganze ist eigentlich keine gro├če Sache, f├╝gt sie dann noch hinzu.

In Buffys K├╝che sind die Vorbereitungen f├╝r die Geburtstagsparty in vollem Gange. Riesige Platten mit H├Ąppchen stehen schon bereit. Dabei kommen eigentlich gar nicht zu viele G├Ąste - nur Xander, Anya, Willow und Tara. Au├čerdem noch Sophie, eine Arbeitskollegin von Buffy. Und dann ist da noch die ├ťberraschung, die Xander und Anya f├╝r sie haben: sie haben einen weiteren Gast eingeladen, einen netten jungen Mann, von dem Anya hofft, da├č Buffy viel mit ihm gemeinsam haben wird, und wenn sie m├Âglicherweise eine romantische Beziehung eingehen sollten, die in Babies endet, sowie vielen Doppel-Dates mit Anya und Xander, damit diese endlich auch mal jemand anders zum reden haben, nun - prima!
Buffy ist wenig davon begeistert, im Gegensatz zu Dawn, die diese Idee ziemlich gut findet.

Dann klingelt auch schon der erste Geburtstagsgast an der T├╝r - Tara, die von Buffy herzlich begr├╝├čt wird und sich gleich nach Buffys Befinden erkundigt - und ob Spike auch zur Party kommt, was Buffy aber verneint. Der Vampir hat es trotz seines Chips immer noch nicht gelernt, richtig mit anderen Menschen umzugehen, meint sie - und besonders mit Menschen, die von Vampiren keine Ahnung haben. Au├čerdem sei sie noch nicht soweit, ihren Freunden gegen├╝ber alles zuzugeben.
W├Ąhrendessen steht Willow in ihrem Zimmer vor dem Spiegel und zupft nerv├Âs an ihrer Kleidung herum. Viel nerv├Âser wird sie dann noch, als sie Tara pers├Ânlich und alleine gegen├╝bersteht - denn Buffy ist bei Willows Erscheinen auf der Treppe sofort in die K├╝che geeilt, weil sie dort etwas ganz wichtiges zu erledigen hat. So stehen sich die beiden Hexen nun gegen├╝ber und f├╝hren ein eher peinliches, oberfl├Ąchiges Gespr├Ąch, nicht wirklich wissend, was sie sagen sollen - bis Tara schnell verschwindet, um sich etwas zu trinken zu holen.

In der K├╝che ist Buffy gerade dabei, einige Pappbecher mit Getr├Ąnken, als Tara hereinst├╝rmt und ihr den Pappbecher direkt aus der Hand rei├čt und einen gro├čen Schluck nimmt.
Da klopft es an der Hintert├╝r und noch ehe Buffy aufstehen kann um sie zu ├Âffnen, l├Ą├čt sich Spike selbst hinein. Er ist ja schlie├člich auch Teil des Teams, meint er, und dachte sich, da├č er einfach mal vorbeigucken wird. Mitgebracht hat er ein Sechserpack Bier und seinen D├Ąmonenkumpel Clem - kurz f├╝r Clement - den er vom Pokern kennt.
Buffy ist ein wenig ├╝berrascht und alles andere als erfreut ├╝ber das Erscheinen des Vampirs, wird jedoch gleich von Xander abgelenkt, der mit seinem Bekannten Richard im Schlepptau in der K├╝che auftaucht. Richard hat sich n├Ąmlich erkundigt, wo er sein Auto am besten abstellen k├Ânnte - und Buffy soll ihm das zeigen. Mit sanfter Gewalt postiert Xander seinen Freund direkt vor Buffy und verschwindet dann gleich wieder. Nat├╝rlich f├Ąllt Richard auf, da├č Clem ein wenig seltsam im Gesicht aussieht, doch Buffy schiebt dies auf eine Hautkrankheit, ├╝ber die Clem allerdings nicht gerne redet. Dann geht sie vor, um Richard die Parkm├Âglichkeiten zu zeigen.

Im Wohnzimmer ist Dawn schon ganz aufgeregt und wartet darauf, da├č Buffy endlich die Geschenke auspacken kann, doch Xander meint, da├č Buffy wohl gerade besch├Ąftigt ist. Anya versucht das ganze so zu erkl├Ąren, da├č Dawn es auch versteht - Buffy ist gerade dabei, eine neue Freundschaft zu schlie├čen, meint sie, eine Erwachsenen-Freundschaft. Dabei ignoriert sie nat├╝rlich v├Âllig die Tatsache, da├č Dawn zum einen dabei war, als sie Buffy von Richard erz├Ąhlt haben und zum anderen als Highschool-Sch├╝lerin durchaus ├╝ber solche Dinge bescheid wei├č und erkennt, wenn jemand verkuppelt werden soll - was Anya allerdings nicht im mindesten zu begreifen scheint.
W├Ąhrendessen mu├č sich Buffy mit Spike rumschlagen, der schon wieder versucht, die anzumachen - was Buffy aber ablehnt, besonders auf ihrer Party. Spike meint, da├č sie wohl ihren neuen Freund Richard nicht eifers├╝chtig machen wolle, ohne dabei zu merken, da├č er eigentlich derjenige ist, der eifers├╝chtig reagiert. M├Âglicherweise hat ihm ja auch die Bemerkung von Tara vorhin in der K├╝che, da├č sie Richard als recht s├╝├č einstufen w├╝rde, mehr zu schaffen gemacht als er zugeben w├╝rde. Buffy jedenfalls hat sie Nase voll und l├Ą├čt ihn stehen.

Kurze Zeit sp├Ąter sitzt Buffy auf der Couch und versucht gerade, Willows Geschenk zu identifizieren - ein seltsam aussehendes Ger├Ąt. Es handelt sich dabei um einen batteriebetriebenes R├╝ckenmassageger├Ąt, da├č Buffy mit auf Patrouille nehmen kann, um sich nach einem schweren Kampf sofort eine R├╝ckenmassage zu g├Ânnen. Buffy l├Ąchelt h├Âflich und bedankt sich f├╝r das Geschenk und erkundigt sich, was es als n├Ąchstes gibt.
Aufgeregt reicht Dawn ihr eine gro├če Schachtel, in der Buffy nach dem ├Âffnen die Lederjacke findet, die Dawn k├╝rzlich aus dem Kaufhaus gestohlen hat - wovon Buffy nat├╝rlich nichts wei├č. Sie findet die Lederjacke sehr zur Freude von Dawn einfach atemberaubend, wird dann jedoch stutzig, als sie den Sicherheitsstecker an der Jacke entdeckt, der eigentlich an der Kasse entfernt wird. Dawn meint, da├č sie das auch nicht ganz versteht - sehr seltsam, da├č die Kassiererin vergessen hat, den zu entfernen.
Zum Gl├╝ck f├╝r sie wird Buffy gleich darauf von Xander und Anyas Geschenk abgelenkt, welches Xander in den Raum rollt - eine nagelneue Waffenkiste f├╝r Buffy, handgemacht von Xander - mit hilfreichen Vorschl├Ągen von Anya, w├Ąhrend diese aus sicherer Entfernung beim Bau zugesehen hatte.
Buffy ist begeistert ├╝ber die Kiste, die, wie Xander erkl├Ąrt, gen├╝gend Platz f├╝r die Standardwaffen bietet - und ebenfalls f├╝r ein paar nicht so standardm├Ą├čige Waffen. Eine wundervolles Geburtstagsgeschenk, findet Buffy - w├Ąhrend Dawn w├╝tend die Lederjacke wieder in die Kiste zur├╝ckstopft, sauer dar├╝ber, da├č nicht ihr Geschenk das Beste von allen ist.
Dann klingelt es auch schon wieder an der T├╝r. Diesmal ist es Sophie, Buffys Arbeitskollegen, die reichlich nerv├Âs zu sein scheint bei sovielen ihr unbekannten Leuten. W├Ąhrend Buffy die allgemeine Begr├╝├čung startet, wird Dawn dazu verdonnert, die T├╝r zu schlie├čen, wovon sie wenig begeistert ist. Was sie dabei nicht bemerkt, ist, da├č ihre neue Vertrauenslehrerin im Schatten der Veranda steht und wartet, bis die T├╝r sich geschlossen hat. Erst dann tritt sie ins Licht, sieht die T├╝r erwartungsvoll an, w├Ąhrend sich ihr Gesicht zu dem der Rached├Ąmonin Halfrek verwandelt.
"Wunsch erf├╝llt", meint sie dann.

Im Haus ist die Party in vollem Gange - Sophie tanzt mit Clem zu lauter Musik, Willow redet vergn├╝gt mit Xander und Anya sitzt im Takt wippend auf der Couch. Die einzige, die nicht gut drauf ist, ist Dawn, auch wenn sie versucht, sich dies nicht anmerken zu lassen.
Buffy ist gerade auf dem Weg in die K├╝che, als sie im Flur in Richard l├Ąuft, der ihr erz├Ąhlt, wie toll er die Party finde. Jeder habe Spa├č, meint er - das merkt man auch daran, da├č es schon so sp├Ąt sei und noch niemand daran gedacht habe, zu gehen. Auch er m├Âchte noch bleiben, w├╝rde Buffy aber gerne etwas zu trinken holen - was Buffy aber ablehnt, besonders in Hinblick auf die Tatsache, da├č Spike pl├Âtzlich in der T├╝r hinter Richard steht. Kaum ist dieser Weg, zieht er auch schon verbal ├╝ber ihn her und begrapscht Buffy, der er den Weg in die K├╝che abgeschnitten hat.
Doch ehe Buffy sich wieder einmal von dem Vampir verf├╝hren lassen kann, kommt Tara zuf├Ąllig vorbei, eine Gelegenheit, die Buffy nutzt um in die K├╝che zu entkommen. Als Erkl├Ąrung f├╝r die gerade beobachtete Szene schiebt Spike - der ja nicht wei├č, das Tara von Buffy eingeweiht wurde - einen Muskelkrampf vor, was Tara nur trocken kommentiert - Muskelkrampf in der Hose, was?

Die Party l├Ąuft weiter vor sich hin - Anya und Xander streiten dar├╝ber, wer von ihnen beiden denn nur Bierholen gehen soll, bis Willow - genervt von den beiden - entscheidet, da├č sie gehen wird - und dann doch am Tisch sitzen bleibt.
Sp├Ąter ist dann gro├če Spielrunde angesagt: Buffy spielt mit Anya, Dawn und Richard Monopoly, wobei Anya offenbar wieder am Gewinnen ist und sich schon darauf freut, jemand in den Bankrott treiben zu k├Ânnen, w├Ąhrend Xander, Tara, Spike und Clem Poker spielen - auch wenn letzterer das Spiel ohne K├Ątzchen als Einsatz irgendwie seltsam findet.
Buffy wird langsam m├╝de und m├Âchte das Spiel beenden, doch die anderen reden ihr das ganz schnell es, denn es macht gerade soviel Spa├č. Dawn schl├Ągt vor, die Party doch bis zum n├Ąchsten morgen zu verl├Ąngern, was Spike wieder mal zu einen Kommentar hinrei├čt, den nur Buffy ganz genau verstehen kann - und nat├╝rlich Tara, die sich daraufhin noch mal nach Spikes "Muskelkrampf" erkundigt und ihm unschuldig empfiehlt, doch ein wenig Eis draufzupacken. Spike wird ihr nur einen Blick zu, ehe er sich wieder seinen Karten zuwendet.
Dawn grinst zufrieden. Endlich bleiben die Leute einmal bei ihr.

Der n├Ąchste Morgen kommt schnell und die Party ist noch immer nicht vorbei, auch wenn sie etwas ruhiger geworden ist. Einige gucken Cartoons. Doch dann wird es langsam Zeit f├╝r Xander und Richard zur Arbeit zu gehen, wenn sie nicht zu sp├Ąt kommen wollen. Auch Spike wollte schon l├Ąngst weg sein, hat langsam Hunger. Fr├╝her, da h├Ątte er inzwischen wohl schon l├Ąngst gegessen gehabt, meint er - ein Scherz, den Buffy gar nicht so komisch findet und ihn daf├╝r im Flur zur Rede stellt.
Auch Tara hatte eigentlich gar nicht geplant, ├╝ber Nacht zu bleiben, genau wie Willow eigentlich gar nicht so lange hatte aufbleiben wollen, denn eigentlich mu├č sie heute zum College, doch irgendwie...
Tara wei├č, was sie meint. Es ist irgendwie so, als wenn man gehen m├Âchte und aber gleichzeitig irgendwie doch nicht.
Im Flur ist die Diskussion zwischen Buffy und Spike auf ihrem H├Âhepunkt angelangt und Buffy findet, da├č es jetzt mehr als nur Zeit f├╝r Spike wird, endlich zu gehen - kann dieser aber nicht, denn drau├čen scheint die Sonne. Also entscheidet Buffy, da├č sie in diesem Falle geht - was sich allerdings als Schwierig herausstellt, denn Buffy bewegt sich einfach nicht zur T├╝r hin, obwohl sie dies m├Âchte. Auch Spike macht einen Versuch, das Haus zu verlassen, der ebenso fehlschl├Ągt. Irgendwas stimmt hier nicht.
Also gibt es Kriegsrat im Wohnzimmer. Auch die anderen haben inzwischen versucht, da├č Haus zu verlassen und sind gescheitert - genauso wie Willows Idee, sich als Gruppe gemeinsam gegen die T├╝r zu werfen. Xander hatte bis drei gez├Ąhlt - und niemand hatte sich bewegt. Die Freunde - und auch die anderen drei G├Ąste - haben ein wirkliches Problem, welches sie schnell l├Âsen sollten, denn alle haben eigentlich andere Verpflichtungen zu erf├╝llen.
Als Buffy das erw├Ąhnt, ist Dawn beleidigt. Schon wieder wollen sie alle verlassen, niemand m├Âchte bleiben - denn hier mit ihr in diesem Haus gefangen zu sein ist ja die H├Âlle auf Erden! W├╝tend rennt sie auf ihr Zimmer.

Als die anderen ihr Zimmer erreichen liegt sie grummeln auf ihrem Bett und ist nicht gerade erfreut, als die Scoobies - allen voran ihre Schwester - auszuloten versuchen, ob sie etwas wei├č oder gar etwas getan hat, was Dawn aber verneint - auch wenn sie froh ist, da├č alle im Haus gefangen sind. Offenbar ist es ja nur so m├Âglich, sie dazu zu kriegen, mal etwas Zeit mit ihr zu verbringen. Dann schmei├čt sie alle aus ihrem Zimmer raus.

Weiterbringen tut das die Scoobies nicht wirklich, sie h├Ąngen immer noch fest. Die Telefone sind auch tot. Sie sind von der Au├čenwelt abgeschnitten. Vermutlich sei es das beste, es mit Magie zu versuchen. Nat├╝rlich wird Tara das ├╝bernehmen - allerdings hat sie nat├╝rlich nicht daran gedacht, irgendwelche Zutaten mitzubringen und hier im Haus ist alles entfernt worden, meint Buffy.
Zum Gl├╝ck f├╝r die Scoobies war Willow allerdings nicht ganz ehrlich - sie hat noch das eine oder andere zur├╝ckbehalten - nur f├╝r den Fall der F├Ąlle. Dieser ist jetzt eingetreten.
Anya, Spike und Willow bringen sich in Position vor der Haust├╝r, w├Ąhrend Xander und Buffy Tara dabei helfen, den Zauber vorzubereiten. Als die Wirkung einsetzt, versuchen die Scoobies energisch zur T├╝r zu kommen - doch es gelingt ihnen nicht. Sie k├Ânnen sich immer noch nicht auf die T├╝r zu bewegen. Der Spruch zur Freigabe der T├╝r hat nicht gewirkt.
Daf├╝r wird etwas anderes freigegeben: der D├Ąmon, gegen den Buffy k├╝rzlich gek├Ąmpft hatte und der w├Ąhrend des Kampfes in seinem eigenen Schwert gefangen worden war. Er erscheint nun von den anderen unbemerkt wieder und greift nach seiner Waffe.

Die Freunde sind immer noch ganz auf die T├╝r konzentriert, als der D├Ąmon knurrend und seine Klinge schwingend angreift. Durch jahrelange Erfahrung trainiert gelingt es den Scoobies, rechtzeitig von der T├╝r wegzukommen. Nur Richard, der vorher schon nicht ganz verstanden hat, was hier eigentlich vor sich geht dreht sich verwirrt um - was er mit einer schmerzhaften Schwertwunde bezahlen mu├č, ehe Buffy herbeieilt und den D├Ąmon zu Boden rei├čt, wo er sich aufl├Âst und im Boden versinkt.
W├Ąhrend sich die anderen um den verletzten Richard k├╝mmern, taucht der D├Ąmon wieder hinter Buffy auf, die seinen Schwertsto├č jedoch abwehren kann. Gleich darauf verschwindet das Monster wieder.
Doch Richard hat es schwer erwischt - er mu├č zu einem Arzt, und zwar m├Âglichst bald.

So schnell geht es dann aber doch nicht, denn als es schon dunkel ist, sind die Scoobies immer noch im Haus gefangen und der L├Âsung ihres Problems noch keinen Schritt weiter. Auch den D├Ąmon sind sie noch nicht los - den Ger├Ąuschen nach zu Urteilen steckt er jetzt irgendwo in den W├Ąnden. Es herrscht eine unheimliche Atmosph├Ąre im Haus. Buffy wandert bewaffnet von Raum zu Raum, w├Ąhrend um sie herum das Haus und seine W├Ąnde knarren. Doch der D├Ąmon zeigt sich nicht.
Zumindest nicht, bis Xander die Treppe herunterkommt. Er hatte eigentlich Anya, die im ersten Stock inzwischen dicht vor einem Panikanfall steht, ein Glas Wasser holen wollen als er ├╝berraschend das Schwert des D├Ąmons an seiner Kehle sp├╝rte. Zum Gl├╝ck f├╝r ihn ist Spike in der N├Ąhe, der sich sofort auf den D├Ąmon st├╝rzt und ihn lange genug von Xander abhalten kann, bis Buffy hereingest├╝rzt kommt. Doch viel kann diese auch nicht ausrichten - und auch nicht verhindern, da├č Xander sich eine Schnittwunde am Oberarm einf├Ąngt. Buffy und Spike versuchen, das Schwert des D├Ąmon in die Finger zu bekommen, doch bevor es ihnen gelingen kann, zieht sich der D├Ąmon wieder in die Wand zur├╝ck.

Offenbar gibt es keine richtige L├Âsung f├╝r ihr Problem. Auch als Buffy sich noch mal mit Dawn unterh├Ąlt, erf├Ąhrt sie zwar, da├č Dawn sich alleine f├╝hlt, doch nichts, das ihnen weiterhelfen k├Ânnte.
W├Ąhrendessen sitzen die anderen im Wohnzimmer und beratschlagen erneut. Tara w├╝rde es am liebsten nochmals mit einem Zauber probieren, glaubt jedoch nicht, da├č es viel n├╝tzen w├╝rde. Die einzige andere Option, die ihnen in den Sinn kommt, ist, da├č Willow es mit Magie versuchen k├Ânnte - immerhin ist sie wesentlich m├Ąchtiger als Tara. Doch sehr zum Mi├čfallen von Anya, die aus diesem Haus raus m├Âchte, koste es was es wolle, lehnt Willow ab - zu gro├č ist ihre Angst, nicht mehr aufh├Âren zu k├Ânnen, wenn sie erst einmal wieder mit Magie angefangen hat. Als sich auch noch Tara auf Willows Seite schl├Ągt, rauscht Anya w├╝tend in den ersten Stock ab - sie wird eben alleine etwas unternehmen.
In Buffys Zimmer sprechen sich Buffy und Dawn endlich einmal aus - wobei Buffy von der Vertrauenslehrerin erf├Ąhrt und ihr sofort ein Licht aufgeht, besonders, als Dawn best├Ątigt, m├Âglicherweise einen kleinen Wunsch ge├Ąu├čert zu haben. Die beiden kommen aber nicht dazu, die Sache weiter zu verfolgen, denn in diesem Augenblick klappert und scheppert es aus Dawns Zimmer - Anya ist dabei, das Zimmer auf den Kopf zu stellen, um den alles entscheidenden Hinweis zu finden - wof├╝r auch immer.
Entsetzt st├╝rzt Dawn herein, kann Anya aber nicht aufhalten - und dann passiert das, was Dawn am meisten gef├╝rchtet hat: Anya entdeckt die Schatulle mit dem gestohlenen Schmuck - und mindestens die H├Ąlfte davon stammt aus der Magic Box.
Anya kann es kaum glauben, und Buffy erst recht nicht. Jetzt wird ihr auch klar, wie Dawn sich dieses teure Geschenk f├╝r sie leisten kann. Doch zun├Ąchst gibt es etwas wichtigeres zu erledigen. Buffy berichtet den Scoobies von Dawns Besuch bei der Vertrauenslehrerin. Anya, die kaum glauben kann, wie man jemand v├Âllig fremden Gegen├╝ber nur einen Wunsch ├Ąu├čern kann, hat sogar eine ziemlich gute Vorstellung, mit wem Dawn es zu tun gehabt hatte - Halfrek. Kein Wunder, da├č nichts funktioniert hat, denn nur die Rachd├Ąmonin, die den Wunsch erf├╝llt hat, ist in der Lage, ihn auch zu brechen. Doch zum Gl├╝ck ist Halfrek ja eine gute Freundin von Anya und so ruft sie Hallie kurzerhand her.
Diese taucht auch auf und begegnet gleich darauf dem D├Ąmon oder besser seinem Schwert, da├č sich von hinten durch ihre Brust schiebt. Sie sinkt zu Boden.
Sofort st├╝rzen sich Buffy und Anya auf den Angreifer, und auch Spike mischt kr├Ąftig mit. Wieder verschwindet der D├Ąmon im Boden, um gleich darauf hinter Spike wieder aufzutauchen, der herumwirbelt und kontert. Dabei verliert der D├Ąmon sein Schwert, da├č Buffy wieder aufhebt und auf ihn losgeht. Der D├Ąmon versucht noch, in der Wand zu verschwinden, schafft es jedoch nicht ganz und wird in sein Schwert gezogen, welches Buffy sofort danach zerbricht. Der D├Ąmon ist erledigt.
Kaum ist die Gefahr gebannt springt Anya auf - sie m├╝ssen an Halfreks Halskette herankommen! Doch zu sp├Ąt, die Rached├Ąmonin ist schon wieder zu sich gekommen und l├Ą├čt niemanden an ihre Kette heran. So leicht l├Ą├čt sich ein Rached├Ąmon nicht aufhalten - daf├╝r bedarf es schon mehr als nur eines Schwertes durch die Brust.
Anya versteht ihre Freundin nicht - wie konnte sie sie nur verfluchen? Einige der hier anwesenden Leute sollten schlie├člich noch zu ihrer Hochzeit kommen. Doch f├╝r Halfrek ist das halt nur ein Job. Sie macht... dann bricht sie mitten im Satz ab, als sie Spike sieht und wiedererkennt. Auch er begreift nach ein paar Sekunden, wen er vor sich hat, doch dann wiegeln beide ab, als Buffy fragt, ob sie sich kennen w├╝rden.
Dann mischt sich Tara ein - sie hatte eigentlich gedacht, da├č Rached├Ąmonen nur M├Ąnner bestrafen w├╝rden, die Frauen verletzt h├Ątten - doch das war, wie Halfrek erkl├Ąrt, nur Anyas kleine Vorliebe. Die meisten Rached├Ąmonen nehmen sich aller m├Âglichen Probleme an. Doch wie sich herausstellt, hat auch Halfrek so ihre Vorlieben - sie verflucht am liebsten schlechte Eltern.
Und nun hat sie sich Dawns Problem angenommen. Sie konnte ihre Leiden in der ganzen Stadt sp├╝ren, wohin sie auch gegangen ist, und niemand von ihrer Familie oder ihren Freunden hat es bemerkt. Sie verdienen es, verflucht zu sein und sie hofft, da├č sie ihre gemeinsame Zeit genie├čen werden - denn sie werden verdammt viel davon haben.
Dann verschwindet sie - oder versucht es zumindest. Doch so sehr sie auch mit ihren Armen wedelt - sie bleibt einfach, wo sie ist. Halfrek ist in ihrem eigenen Fluch gefangen und kann - genau wie die Scoobies - das Haus nicht mehr verlassen.
├ärgerlich dar├╝ber, so einen kapitalen Fehler begangen zu haben bleibt Halfrek nichts anderes ├╝brig, als den Fluch aufzuheben. Die Scoobies k├Ânnen das Haus wieder verlassen.

Sp├Ąter unterhalten sich Willow und Tara in der K├╝che, w├Ąhrend Tara die ├ťberreste von Willows magischen Zutaten in einer Plastikt├╝te verstaut, die sie anschlie├čend mitnehmen will. Willow erkl├Ąrt ihr noch mal, da├č sie nie vorhatte, die zu benutzen, sondern sie nur als eine Art Sicherheitsnetz behalten hat - um nicht st├Ąndig daran zu denken, was passsiert, wenn es schlimm wird, wirklich schlimm, und sie es nicht mehr schafft. Doch Tara braucht keine Erkl├Ąrungen. Sie versteht sehr gut. Doch nun ist Willow soweit, da├č sie auch ohne Netz arbeiten kann. Und au├čerdem - falls sie es nicht bemerkt haben sollte - heute wurde es wirklich schlimm - und Willow hat trotzdem noch Nein gesagt...

Gest├╝tzt von Anya und Xander kommt Richard die Treppe herunter. Anya und Xander werden ihn zur Notaufnahme bringen - und anschlie├čend wird Anya noch mal mit Dawn reden, Thema: gestohlene Gegenst├Ąnde aus der Magic Box. Nun bleibt jedoch erst einmal nur noch eines zu tun: Spike geht zur T├╝r, und unter erwartungsvollen Blicken ├Âffnet er sie. Die Scoobies sind wirklich frei. M├Âglichst schnell st├╝rmen alle in die Nacht heraus und freuen sich, da├č sie wieder frei sind. Auch Buffy macht sich auf den Weg zur T├╝r, w├Ąhrend Dawn ihr traurig hinterher guckt. Dann hellt sich das Gesicht des Teenagers auf, als Buffy die T├╝r von innen schlie├čt und ihre Schwester anl├Ąchelt.