Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x13 "Dead Things"

[Manipulationen]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (5) » 

 Synopsis
In Spikes Gruft liegt Buffy neben dem Vampir auf dem Boden, bedeckt von einem Teppich. In einem Anflug von Leidenschaft hatten die beiden es nicht mehr bis zum Bett geschafft. Nun liegen sie erschöpft nebeneinander und unterhalten sich - zumindest solange, bis Spike das auffällt und Buffy alles abstreitet. Als Spike dann auch noch meint, daß sie ein wildes Tier sei, ist es vorbei mit der schönen Stimmung - Buffy muß nach Hause bevor Dawn schlafen geht. Also verschwindet sie unter dem Teppich ihre Unterwäsche suchen. Spike ist wenig begeistert, daß seine große Liebe so schnell nichts mehr von ihm wissen will und erkundigt sich, ob sie ihn überhaupt möge. Glück für Spike - zumindest manchmal tut sie es. "Vertraust du mir?" fragt er sie dann und hält ein paar Handschellen hoch. Buffy braucht ein paar Sekunden, bevor sie ihm antwortet: niemals.

Im neuen Versteck der Villains sind Jonathan und Andrew gerade dabei, ihre Sachen auszupacken, um sich häuslich einzurichten. So richtig gefällt ihnen die Sache nicht, besonders Andrew hatte sich unter dem Verbrecherleben etwas anderes vorgestellt. Als dann auch noch Jonathan anfängt, seine Sachen zu durchwühlen und Andrews Kiste mit seinem magischen Knochen umwirft reicht es ihm endgültig. Binnen kürzester Zeit raufen sich die beiden Möchtegernkriminellen heftig - bis Warren dazwischengeht. Ihre neueste Erfindung - ein Gerät, mit dem die drei jeder Frau ihren Willen aufzwingen können, um sie zu willigen Sex-Sklaven zu machen - ist bereit, aufgeladen zu werden, und das ist Jonathans Aufgabe. Zur Sicherheit haben die drei sich rotgetönte Brillen aufgesetzt, wohl damit ihre Gehirne nicht beeinträchtigt werden. Mittels eines Zaubers lädt Jonathan das Gerät auf - und verbrennt sich dabei die Hand, in der er die magischen Zutaten gehalten hatte.
Die Villains sind zufrieden - jede Frau kann nun ihnen gehören. Und Warren weiß auch schon genau, wo sie anfangen werden.

Im Doublemeat Palace ist Tara endlich zu ihrem Treffen mit Buffy aufgetaucht, zu dem sie von der Jägerin bestellt worden war. So sitzen die beiden im Aufenthaltsraum des Burgertempels und Buffy erzählt Tara davon, daß Spike sie schlagen kann, ohne dabei vor Schmerzen fast ohnmächtig zu werden. Sein Chip jedoch funktioniert - nur eben nicht bei Buffy.
Zunächst ist Tara erleichtert, daß es sich nicht um Willow dreht und diese nicht wieder etwas schlimmes angestellt hat - davon war sie nämlich zunächst ausgegangen - dann beruhigt sie Buffy: an ihr ist bestimmt nichts falsch.
Doch Buffy bittet sie, doch noch einmal den Zauber zu überprüfen, der sie zurückgebracht hat - nur um sicher zu gehen.

Im Supervan sitzen Andrew und Jonathan vor ihrer Videoleinwand, auf der das Signal einer Minikamera übertragen wird, welche Warren an seiner Krawatte trägt. Dieser befindet sich nämlich in einer Bar um dort eine Frau für den ersten Testlauf auszusuchen. Die anderen beiden sollen ihm über Kom-Verbindung dabei helfen - was selbstverständlich in die Hose geht, denn Andrew hätte gerne die Rothaarige, die gerade durchs Bild gelaufen ist, von der Jonathan aber meint, daß sie viel zu groß wäre. Als Andrew ihm daraufhin vorschlägt, sich doch eine Leiter zu besorgen, kommt es wieder zum Streit im Supervan.
Warren hingegen bekommt davon nicht allzuviel mit, denn die Frau dort drüben an der Bar kommt ihm nur allzu bekannt vor: seine Ex-Freundin Katrina.
Als seine beiden Kumpanen ihn weiterhin mit Vorschlägen nerven und nun am liebsten die Dame mit dem engen Lederoberteil haben wollen, wirft er kurzerhand seinen Ohrhörer mit dem darin integrierten Funkgerät in ein Martini Glas. Nun herrscht Stille und er kann sich in aller Ruhe um Katrina kümmern.
Die jedoch will nichts von ihm wissen und hatte eigentlich gedacht, daß sie sich klar genug ausdrückt hätte was das nie wieder sehen angeht. Nach dem Zusammentreffen mit Warrens Sexroboter April hatte sie erkannt, wie krank ihr damaliger Freund eigentlich war. Wenn sie ihn sieht, würde sie sich am liebsten übergeben.
Warren sieht das ganze recht gelassen - und tatsächlich, nachdem er sein kleines Gerät aktiviert hat (natürlich nicht, ohne sich vorher seine Schutzbrille aufzusetzen) wird Katrina auf einmal sehr gefügig und gehorsam ihrem neuen Meister gegenüber.

Als Buffy nach Hause kommt, findet sie Anya und Xander vor, die gerade dabei sind, Dawn das Tanzen beizubringen - immerhin wollen die beiden bald heiraten und auf Hochzeiten wird getanzt. Xanders Aufforderung, daß auch sie das Tanzbein schwingen solle, lehnt sie höflich ab - anstrengender Tag. Auch als Willow sie einlädt, nachher mit ins Bronze zu kommen, bleibt sie lieber zuhause, um sich mit Dawn einen gemütlichen Abend zu machen.
Dabei gibt es nur ein Problem - Dawn übernachtet heute bei ihrer Freundin Janice. Da Buffy in letzter Zeit nie zuhause ist, hatte sie gar nicht daran gedacht, ihre große Schwester zu fragen und da Willow nun schon überprüft hat, daß Dawn diesmal wirklich dort nächtigt, stimmt Buffy auch zu und beschließt, dann doch mit ins Bronze zu gehen, um ein wenig abzuschalten.

In ihrem Versteck heben die Villains ihre Champagner-Gläser, um auf das Verbrechen anzustoßen. Ihre neue Sklavin Katrina steht regungslos in einem französischen Dienstmädchenkleid mit der Flasche neben ihnen. Jonathan und Andrew finden sie süß und sexy, was Warren ein wenig ärgert, denn für ihn ist sie perfekt. Dann macht er sich mit Katrina auf dem Weg zum Schlafzimmer - die andern beiden können mit ihr spielen, wenn er fertig ist.

In seinem Schlafzimmer fallen sich Katrina und Warren in die Arme und küssen sich heftig, während Warren immer wieder von ihr verlangt, daß sie ihm sage, daß sie ihn liebe. Jedesmal antwortet Katrina gehorsam mit "Ich liebe dich, Meister".
Erst als er ihr befiehlt, vor ihm auf die Knie zu gehen, weicht der "Meister" plötzlich einem "Ja, Warren" - und kurz darauf kommt Katrina wieder zu sich.

Draußen kämpfen Jonathan und Andrew gerade mit ihren Plastik-Lichtschwertern als Warren geflogen kommt und schwer auf dem Boden aufschlägt. Hinter ihm kommt eine mehr als nur wütende Katrina aus dem Raum gestürmt. Andrew und Jonathan beeilen sich, den Zauber auf ihre "Sklavin" zu erneuern, doch dummerweise hat das Gerät keinen Saft mehr, muß zuerst aufgeladen werden.
Katrina ist entgeistert. Mit diesem Gerät hatte er sie unter seine Kontrolle gebracht? Was ist nur los mit ihm - erst der kranke Roboter und jetzt dies. Er solle doch endlich einmal begreifen, daß sie nicht mehr seine Freundin ist.
Erst jetzt begreifen die anderen beiden Villains, daß sie Warrens Ex vor sich haben - ein ziemliches Problem, besonders da Katrina die ganze Aktion als versuchte Vergewaltigung ansieht.
Mit energischen Schritten möchte sie an Andrew und Jonathan vorbei, die sie jedoch auf ein Wort von Warren hin festhalten. Allerdings nicht lange, denn kurz darauf hat Katrina die beiden Schwächlinge abgeschüttelt und stürmt die Treppe hoch. Nun ist es an Warren, sie aufzuhalten. Leider wehrt sie sich heftig, und so greift er nach dem Erst-Besten, daß er finden kann um sie niederzuschlagen: die Champagner-Flasche.
Erschöpft steht Warren auf. Jonathan soll das Gerät neu aufladen. Sie werden Katrina eine neue Dosis verpassen, eine stärke. Alles wird wieder in Ordnung kommen.
Andrew ist da anderer Meinung - denn Katrina ist tot.
Ein ziemlicher Schock für die drei Villains - oder zumindest für Jonathan und Andrew, denn Warren sieht die Sache recht ruhig und überlegt nur, wie man sich aus der Sache wieder herauswinden könne. Und während die anderen beiden sogar überlegen, sich freiwillig der Polizei zu stellen, entwickelt Warren seinen Plan. Ihm ist auch klar, daß die Jägerin irgendwann herausfinden wird, daß die Villains mit dieser Sache zu tun haben - aber was, wenn man ihre beiden Probleme - die Leiche und die Jägerin - auf einen Schlag lösen könnte?

Im Bronze ist Willow entgeistert - denn Anya und Xander tanzen Swing. Nun macht Willow sich Sorgen, daß sie das auf der Hochzeit vielleicht alle tun müssen - und ein letztes bißchen Würde wollte sie eigentlich schon noch behalten. Aber dann läßt sie sich doch von den beiden auf die Tanzfläche schleifen. Buffy bleibt alleine zurück. Eigentlich auf dem Weg zur Bar, um sich einen neuen Drink zu holen, entscheidet sie sich dann doch anders und geht hoch in den zweiten Stock, von wo aus sie ihre Freunde beim tanzen beobachtet.
Natürlich ist auch Spike nicht weit und er weiß genau, was Buffys Problem ist. Sie hat versucht, bei ihren Freunden zu sein - und ist am Ende doch wieder bei im Dunklen gelandet - mit ihm, raunt er ihr leise von hinten ins Ohr. Was würden ihre Freunde wohl sagen, wenn sie wüßten... wüßten was Buffy getan hat, wüßten, was sie wirklich ist? Dann gleitet seine Hand über ihren Rock immer weiter nach unten. Buffy schüttelt den Kopf, doch wehrt sich nicht wirklich dagegen, auch nicht, als er ihren Rock hochzieht und in sie eindringt.
Buffy solle sich ihre Freunde ansehen, meint er, während er mit ihr schläft. Dies sei nicht ihre Welt - sie gehöre in den Schatten, wie er.

Am nächsten Morgen sind Xander und Willow auf dem Weg zur Magic Box, als plötzlich Tara aus dem Laden kommt. Xander macht sich höflich aus dem Staub, um die beiden alleine zu lassen, damit diese sich ungestört unterhalten können - was sich als recht stockendes, oberflächliches Gespräch entpuppt. Tara war eigentlich nur auf der Suche nach Buffy, doch auch Willow hat diese seit gestern abend nicht mehr gesehen, verspricht Tara aber, ihr Bescheid zu sagen, daß diese sie dringend sprechen möchte.

Am Abend schleicht Buffy über den Friedhof. Vor der Tür von Spikes Gruft bleibt sie stehen, berührt das Holz, unschlüssig, ob sie hineingehen soll. Spike, der offenbar etwas spürt, tritt von innen näher an die Tür heran. Auch er berührt die Tür, an der selben Stelle wie Buffy. Dann hält er es nicht mehr aus und öffnet sie, tritt hinaus. Der Friedhof ist leer, Buffy verschwunden.
Diese läuft nämlich gerade durch das Gebüsch und versucht sich selbst von Spike abzulenken. Ihr zur Hilfe kommt der Hilferuf einer Frau, der über den Friedhof hallt. Sofort rennt sie los.

Auf einer kleinen Lichtung in einem Wald entdeckt sie die Frau und ihre Verfolger, von denen einer eine Kutte trägt. Sofort stürzt sie sich auf die Peiniger - doch diese sind plötzlich einfach verschwunden und Buffy stürzt zu Boden. Verwirrt sieht sie sich um. Sie ist alleine.
Dann plötzlich - mit einem Geräusch, daß an einen äußerst starken Luftzug erinnert - entdeckt sie Katrina, die weinend auf dem Boden liegt und sich die Ohren zuhält. Als Buffy sie anspricht, ist sie plötzlich wieder verschwunden. Dafür fragen flüsternd viele leise Stimmen um sie herum, was Buffy nur getan habe. Dann ertönt wieder dieses Geräusch und Spike liegt vor ihr am Boden, seine Lippe aufgeplatzt und blutig. Er fragt sich, wofür er diesen Schwinger verdient hat.
Dann werden die beiden plötzlich von drei Dämonen in Roben angegriffen. Katrina liegt wieder in der Nähe auf dem Boden. Spike nimmt sich einen vor, während Buffy die anderen beiden in Schach hält.
Kurz darauf steht Buffy wieder alleine im Wald. Spike nähert sich ihr - unverletzt. Er meint, daß sie wohl gedacht habe, einfach so verschwinden zu können - aber keine Chance, als Vampir hat er ihre Anwesenheit vor seiner Gruft gespürt.
Erneut das Geräusch und plötzlich ist der Kampf wieder in vollem Gange. Buffy schlägt einen der Dämonen zu Boden und wendet sich dem zweiten zu, genau in der Sekunde, in der das Geräusch wieder ertönt. Spike liegt vor ihr am Boden, seine Lippe aufgeplatzt und blutig. Er fragt sich, wofür er diesen Schwinger verdient hat. Von hinten rennt Katrina an ihr vorbei, wirft sich zu Boden und weint.
Buffy ist total verwirrt, weiß nicht, was mit ihr geschieht. Dann wabert die Luft vor ihr plötzlich, und die drei Dämonen tauchen auf, stürzen sich auf die und Spike. Dieser nimmt sich einen vor, während Buffy sich um die anderen beiden kümmert. Buffy holt zu einem schweren Schlag aus und stolpert fast, als ihr Schlag ins Leere geht, weil die Dämonen weg sind. Dann wieder das Geräusch, und etwas trifft Buffy mitten ins Gesicht. Immer öfter wechselt die Szene, und Buffy schlägt nur noch instinktiv auf alles ein, was sich ihr nähert. Da greift plötzlich Katrina von hinten nach ihr und bekommt so einen schweren Schlag verpaßt, der sie einen Abhang hinunterschleudert, wo sie regungslos liegen bleibt. Entsetzt rennt Buffy hinterher und auch Spike kommt hinunter, nachdem er sich des letzten Dämons entledigt hat. Er findet Buffy starr neben der regungslosen Katrina sitzen. Die junge Frau ist tot - und Buffy hat sie getötet.
Doch sind nicht alleine - denn ein paar Meter hinter ihnen, unter einem Baum versteckt, steht Katrina...
Buffy ist noch immer ganz fassungslos über das, was sie getan hat. Spike hingegen denkt praktischer. Sie müssen jetzt schnell verschwinden, bevor sie jemand mit der Leiche sieht. Dann nimmt er die geschockte Buffy und zerrt sie am Arm hinter sich her. Es war ein Unfall. Nun wird er sie nach Hause bringen. Er wird sich um die ganze Sache kümmern, verspricht er.

In ihrem Supervan zoomt Warren mit der Überwachungskamera näher an Buffys Gesicht heran, die Spike immer noch ungläubig anstarrt. Er ist zufrieden. Zwei Fliegen - eine Klappe. Die Tür des Wagens öffnet sich und Katrina kommt herein. Warren gratuliert ihr - Buffy hat alles geschluckt. Katrina nickt - und verwandelt sich zurück in Jonathan.
Alles läuft nach Plan. Buffy denkt nun, sie habe Katrina getötet - und damit ist es nun ihr Problem.

Zuhause wälzt sich Buffy in ihrem Bett, hört immer wieder Stimmen, die flüsternd fragen, was sie getan hat. Spike nimmt sie von hinten in den Arm - alles ist in Ordnung, die Sache wird ihr kleines Geheimnis bleiben. Buffy dreht sich herum, küßt ihn.
Dann sind sie in seiner Gruft. Sie reitet auf ihm, die Augen vor Ekstase geschlossen. Mit der Hand fährt sie Spikes Arme entlang, die über seinem Kopf mit Handschellen zusammengefesselt sind.
Katrina liegt unter ihr, Buffy hält Katrinas mit Handschellen gefesselten Arme in der Hand. "Vertraust du mir?" fragt Buffy. Katrina lächelt nur und stöhnt vor Lust auf.
Buffy liegt wieder unter Spike, in seiner Gruft, auf dem Teppic, atmet immer heftiger.
Auf dem Friedhof holt Buffy instinktiv aus, schlägt zu. Katrina geht zu Boden.
In der Gruft hält Buffy plötzlich einen Pflock in der Hand, stößt ihn mit voller Wucht in den unter ihr liegenden Spike.
Katrina, in deren Brust ein Pflock steckt, öffnet die Augen.

Atemlos erwacht Buffy in ihrem Bett. Sie ist noch immer vollständig angezogen, liegt auf der Bettdecke, nicht darunter. Verwirrt und verängstigt sieht sie sich um.
Ihre Schwester schläft, als Buffy in ihr Zimmer kommt. Sie hat sich eine Lederjacke angezogen und bleibt leise an Dawns Bett stehen, beobachtet ihre Schwester, wie sie friedlich schläft, ehe sie sich vorsichtig auf ihr Bett setzt und sie weckt. Verschlafen blinzelt Dawn sie an. Buffy wollte ihr nur sagen, daß sie sie liebt, auch wenn sie nicht das für ihre Schwester gewesen ist, was sie hätte sein sollen... was ihre Mutter für sie gewesen war. Trotzdem liebt sie sie, wird sie immer lieben.
Dawn ist verängstigt. Sie spürt, daß irgend etwas nicht stimmt und Buffy erzählt ihr von dem Unglück im Wald. Dawn nimmt sie in die Arme, drückt sie fest an sich. Buffy weiß, was nun zu tun ist - sie muß es sagen. Sagen, was sie getan hat. Sie wird sich der Polizei stellen.
Dawn ist entsetzt. Sie werden sie wegsperren, und es wird Buffy noch nicht einmal leid tun. Sie kann es doch sowieso nicht ertragen, in der nähe ihrer kleinen Schwester zu sein. Sie wollte nie zurückkommen, sie war glücklicher dort, wo sie vorher war, vor dem Zauber von Willow - und sie möchte wieder weggehen. Dann soll sie doch gehen! Sie ist sowieso nicht wirklich hier!
Mit Tränen in den Augen stürmt Dawn aus ihrem Zimmer.

Vor der Polizeiwache wird Buffy in einer Seitengasse von Spike angefangen, der wissen will, was sie eigentlich hier mache. Um zu verhindern, daß sie das tut, was sie für richtig hält, greift er sie bei den Schultern und schleudert sie hart in die kleine Gasse zurück.. Er kann nicht zulassen, daß sie zur Polizei geht. Denn es ist nichts passiert - außerdem würde man ihr nicht glauben, wenn sie von Dämonen im Wald und der verrückt spielenden Zeit reden würde. Als Buffy meint, daß sie es ihnen alles zeigen würde, fragt er nur cool, was sie ihnen denn zeigen wolle. Entsetzt begreift Buffy, was Spike meint: er hat sich um das Problem gekümmert. Er hat getan, was getan werden mußte. Niemand wird sie jemand finden.
Aus der Polizeiwache kommen zwei Polizisten und laufen zu ihrem Streifenwagen. Die Leiche einer Frau wurde gefunden - sie ist eine halbe Meile vom Friedhof entfernt vom Fluß an Land gespült worden.

Mit Blaulicht rasen die Polizeiwagen zur Fundstelle, während Buffy und Spike sich immer noch in der Gasse gegenüberstehen. Spike ist immer noch der Meinung, daß alles in Ordnung ist, denn es gibt keinerlei Hinweise, die auf Buffy deuten könnten, doch Buffy ist das egal - sie hat diese Frau getötet, auch wenn es ein Unfall war. Sie wird jetzt dort hineingehen und sich stellen. Doch Spike läßt sie nicht. Er kann das nicht zulassen, denn er liebt sie. Buffy schüttelt den Kopf: Das tut er nicht.
Doch da irrt sie sich. Es ist ja nicht so, daß er nicht versucht hätte, sie nicht zu lieben. Dafür erntet er von Buffy einen Schlag ins Gesicht, der ihn durch die halbe Gasse schleudert. Er soll es härter versuchen! Wieder läuft sie auf die Polizeistation zu und wieder schleudert sie Spike - diesmal mit aufgesetztem Vampirgesicht - zurück in die Gasse. Sie wird ihr Leben wegen dieser Sache nicht wegwerfen, meint er bestimmt. Doch dies ist nicht seine Entscheidung, meint Buffy. Ein Mädchen ist wegen ihr gestorben. Spike kann das nicht verstehen - denn wie vielen Leuten hat Buffy bereits das Leben gerettet? Diese eine Tote zählt doch nicht viel im Vergleich dazu.
Buffy nickt wütend. So ist das also für Spike - nur eine weitere Leiche? Wütend geht sie auf den Vampir los. Er kann nicht verstehen, warum sie die Sache innerlich umbringt, oder? Immer weiter prügelt sie auf Spike ein, der sich nicht einmal wehrt. Das ist sein Mädchen, meint er nur, worauf ihn Buffy mit einem besonders heftigen Schlag zu Boden schickt. Dann stürzt sie sich auf ihn und läßt einen Schlag nach dem anderen auf sein Gesicht niederprasseln. Er hat keine Seele. In ihm ist nichts gutes, er kann nichts wirkliches fühlen. Sie könnte niemals seine Freundin sein. Immer weiter prügelt sie auf ihn ein, bis sie irgendwann entsetzt innehält, und zu ihm herunterstarrt. Dann springt sie auf und läuft zur Polizeiwache. Spike ist zu fertig, um sie aufzuhalten.
In der Wache nähert sie sich langsam der Theke, an welcher der wachhabende Polizist gerade mit Telefonen hantiert und sie bittet, einen Augenblick zu warten. Dann wendet er sich wieder dem Telefon zu und notiert den Namen der inzwischen identifizierten Leiche: Katrina Silber.
Als Buffy diesen Namen hört, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen und sie erinnert sich an ihren Besuch in Warrens Haus, letztes Jahr, als dieser von seinem Sexroboter April verfolgt worden war. Auch Katrina war damals anwesend gewesen.
Buffy nickt. Jetzt ergibt alles einen Sinn: Warren.
Als der Polizist den Hörer auflegt und sich Buffy zuwenden will, ist diese bereits verschwunden.

In der Magic Box haben die Scoobies inzwischen den Dämon nachgeschlagen, der Buffy angegriffen hat. Die Rwasundi sind recht selten anzutreffen, erklärt Anya, doch wenn sie in unserer Dimension sind, dann verursachen sie lokale Störungen in der Zeit.
Möglicherweise war Katrina schon lange vor dieser Sache tot, meint Xander, doch Buffy ist fest davon überzeugt, daß es nicht die Dämonen waren, sondern Warren. Er ist mit Sicherheit darin verwickelt. Jetzt müssen sie nur noch Warren und seine Freunde finden - denn wenn sie es getan haben, dürfen sie damit nicht durchkommen.

In ihrem Versteck sind die Villains gerade dabei, den abschließenden pathologischen Bericht über Katrina Silber zu lesen, der als Schlußfolgerung von einem Unfall oder gar Selbstmord ausgeht. Warren ist zufrieden. Sie kommen damit durch. Und wenn Buffy doch etwas rausfinden sollte - nun, dann werden sie sich eben um sie kümmern. Auch Andrew ist begeistert - sie sind mit Mord durchgekommen. Irgendwie cool. Der einzige, der nicht so enthusiastisch ist, ist Jonathan.

In Buffys Wohnzimmer berichtet Tara, was sie über den Zauberspruch herausgefunden hat, mit dem sie zurückgeholt worden war. Mit Buffy ist nichts falsch - sie hat es zweimal geprüft. Als Buffy nicht versteht, wieso Spike sie dann verletzten kann, erklärt Tara ihr, daß sie zwar nicht falsch, aber... anders zurückgekommen ist. Als sie ihre Seele von dort weggeholt haben, wo sie war und wieder in ihren Körper transferierten, wurde ihre Molekularstruktur ein leicht geändert - vermutlich gerade genug, um Spikes Chip zu verwirren. Aber das ist nur ein oberflächlicher physikalischer Effekt, meint sie, so wie ein Sonnenbrand beispielsweise. Sie ist immer noch die selbe alte, menschliche Buffy. Buffy ist den Tränen nahe - sie ist nicht falsch zurückgekommen? Tara muß etwas übersehen haben. Sie muß einfach, denn das kann sie sein. Warum fühlt sie sich so? Warum läßt sie zu, was Spike mit ihr macht?
Tara versteht nicht ganz, denkt, sie redet von den Schlägereien. Erst als Buffy auf ihre Frage hin schweigt begreift sie.
Erste Tränen laufen über Buffys Wange. Spike ist alles, was sie haßt, alles, wogegen sie kämpfen sollte. Doch die einzige Gelegenheit, bei der sie wirklich etwas fühlt ist wenn sie... Dann faßt sie sich wieder ein wenig. Tara soll es bitte niemanden erzählen - ihre Freunde könnten es nicht verstehen.
Tara nickt. Sie wird es niemandem verraten. Buffy versteht nur nicht, warum sie es immer wieder tut, warum sie nicht aufhören kann. Ob sie ihn denn liebt, fragt Tara. Es wäre Ok, wenn sie ihn liebt, denn er hat eine Menge Gutes getan und liebt sie wirklich, meint Tara. Aber es wäre auch Ok, wenn sie ihn nicht liebt, denn sie hat eine Menge durchgemacht. Doch Buffy ist nicht dieser Meinung. Es ist schlecht - sie ist schlecht. Tara soll ihr bitte sagen, daß sie schlecht ist.
Jetzt laufen ihr wirklich die Tränen und sie schluchzt, während sie vor Tara in die Arme fällt.
Sie soll ihr nur nicht vergeben... bitte nicht.