Buffy & Angel


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŁnf


:: 6x01 Bargaining
:: 6x03 After Life
:: 6x04 Flooded
:: 6x05 Life Serial
:: 6x06 All The Way
:: 6x07 Once More, With Feeling
:: 6x08 Tabula Rasa
:: 6x09 Smashed
:: 6x10 Wrecked
:: 6x11 Gone
:: 6x12 Doublemeat Palace
:: 6x13 Dead Things
:: 6x14 Older and Far Away
:: 6x15 As You Were
:: 6x16 Hell's Bells
:: 6x17 Normal Again
:: 6x18 Entropy
:: 6x19 Seeing Red
:: 6x20 Villains
:: 6x21 Two To Go
:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x13 "Dead Things"

[Manipulationen]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha-Effekte :: Zitate :: Eure Meinung (5) Ľ 

 Synopsis
In Spikes Gruft liegt Buffy neben dem Vampir auf dem Boden, bedeckt von einem Teppich. In einem Anflug von Leidenschaft hatten die beiden es nicht mehr bis zum Bett geschafft. Nun liegen sie ersch√∂pft nebeneinander und unterhalten sich - zumindest solange, bis Spike das auff√§llt und Buffy alles abstreitet. Als Spike dann auch noch meint, da√ü sie ein wildes Tier sei, ist es vorbei mit der sch√∂nen Stimmung - Buffy mu√ü nach Hause bevor Dawn schlafen geht. Also verschwindet sie unter dem Teppich ihre Unterw√§sche suchen. Spike ist wenig begeistert, da√ü seine gro√üe Liebe so schnell nichts mehr von ihm wissen will und erkundigt sich, ob sie ihn √ľberhaupt m√∂ge. Gl√ľck f√ľr Spike - zumindest manchmal tut sie es. "Vertraust du mir?" fragt er sie dann und h√§lt ein paar Handschellen hoch. Buffy braucht ein paar Sekunden, bevor sie ihm antwortet: niemals.

Im neuen Versteck der Villains sind Jonathan und Andrew gerade dabei, ihre Sachen auszupacken, um sich h√§uslich einzurichten. So richtig gef√§llt ihnen die Sache nicht, besonders Andrew hatte sich unter dem Verbrecherleben etwas anderes vorgestellt. Als dann auch noch Jonathan anf√§ngt, seine Sachen zu durchw√ľhlen und Andrews Kiste mit seinem magischen Knochen umwirft reicht es ihm endg√ľltig. Binnen k√ľrzester Zeit raufen sich die beiden M√∂chtegernkriminellen heftig - bis Warren dazwischengeht. Ihre neueste Erfindung - ein Ger√§t, mit dem die drei jeder Frau ihren Willen aufzwingen k√∂nnen, um sie zu willigen Sex-Sklaven zu machen - ist bereit, aufgeladen zu werden, und das ist Jonathans Aufgabe. Zur Sicherheit haben die drei sich rotget√∂nte Brillen aufgesetzt, wohl damit ihre Gehirne nicht beeintr√§chtigt werden. Mittels eines Zaubers l√§dt Jonathan das Ger√§t auf - und verbrennt sich dabei die Hand, in der er die magischen Zutaten gehalten hatte.
Die Villains sind zufrieden - jede Frau kann nun ihnen gehören. Und Warren weiß auch schon genau, wo sie anfangen werden.

Im Doublemeat Palace ist Tara endlich zu ihrem Treffen mit Buffy aufgetaucht, zu dem sie von der Jägerin bestellt worden war. So sitzen die beiden im Aufenthaltsraum des Burgertempels und Buffy erzählt Tara davon, daß Spike sie schlagen kann, ohne dabei vor Schmerzen fast ohnmächtig zu werden. Sein Chip jedoch funktioniert - nur eben nicht bei Buffy.
Zunächst ist Tara erleichtert, daß es sich nicht um Willow dreht und diese nicht wieder etwas schlimmes angestellt hat - davon war sie nämlich zunächst ausgegangen - dann beruhigt sie Buffy: an ihr ist bestimmt nichts falsch.
Doch Buffy bittet sie, doch noch einmal den Zauber zu √ľberpr√ľfen, der sie zur√ľckgebracht hat - nur um sicher zu gehen.

Im Supervan sitzen Andrew und Jonathan vor ihrer Videoleinwand, auf der das Signal einer Minikamera √ľbertragen wird, welche Warren an seiner Krawatte tr√§gt. Dieser befindet sich n√§mlich in einer Bar um dort eine Frau f√ľr den ersten Testlauf auszusuchen. Die anderen beiden sollen ihm √ľber Kom-Verbindung dabei helfen - was selbstverst√§ndlich in die Hose geht, denn Andrew h√§tte gerne die Rothaarige, die gerade durchs Bild gelaufen ist, von der Jonathan aber meint, da√ü sie viel zu gro√ü w√§re. Als Andrew ihm daraufhin vorschl√§gt, sich doch eine Leiter zu besorgen, kommt es wieder zum Streit im Supervan.
Warren hingegen bekommt davon nicht allzuviel mit, denn die Frau dort dr√ľben an der Bar kommt ihm nur allzu bekannt vor: seine Ex-Freundin Katrina.
Als seine beiden Kumpanen ihn weiterhin mit Vorschl√§gen nerven und nun am liebsten die Dame mit dem engen Lederoberteil haben wollen, wirft er kurzerhand seinen Ohrh√∂rer mit dem darin integrierten Funkger√§t in ein Martini Glas. Nun herrscht Stille und er kann sich in aller Ruhe um Katrina k√ľmmern.
Die jedoch will nichts von ihm wissen und hatte eigentlich gedacht, da√ü sie sich klar genug ausdr√ľckt h√§tte was das nie wieder sehen angeht. Nach dem Zusammentreffen mit Warrens Sexroboter April hatte sie erkannt, wie krank ihr damaliger Freund eigentlich war. Wenn sie ihn sieht, w√ľrde sie sich am liebsten √ľbergeben.
Warren sieht das ganze recht gelassen - und tats√§chlich, nachdem er sein kleines Ger√§t aktiviert hat (nat√ľrlich nicht, ohne sich vorher seine Schutzbrille aufzusetzen) wird Katrina auf einmal sehr gef√ľgig und gehorsam ihrem neuen Meister gegen√ľber.

Als Buffy nach Hause kommt, findet sie Anya und Xander vor, die gerade dabei sind, Dawn das Tanzen beizubringen - immerhin wollen die beiden bald heiraten und auf Hochzeiten wird getanzt. Xanders Aufforderung, da√ü auch sie das Tanzbein schwingen solle, lehnt sie h√∂flich ab - anstrengender Tag. Auch als Willow sie einl√§dt, nachher mit ins Bronze zu kommen, bleibt sie lieber zuhause, um sich mit Dawn einen gem√ľtlichen Abend zu machen.
Dabei gibt es nur ein Problem - Dawn √ľbernachtet heute bei ihrer Freundin Janice. Da Buffy in letzter Zeit nie zuhause ist, hatte sie gar nicht daran gedacht, ihre gro√üe Schwester zu fragen und da Willow nun schon √ľberpr√ľft hat, da√ü Dawn diesmal wirklich dort n√§chtigt, stimmt Buffy auch zu und beschlie√üt, dann doch mit ins Bronze zu gehen, um ein wenig abzuschalten.

In ihrem Versteck heben die Villains ihre Champagner-Gl√§ser, um auf das Verbrechen anzusto√üen. Ihre neue Sklavin Katrina steht regungslos in einem franz√∂sischen Dienstm√§dchenkleid mit der Flasche neben ihnen. Jonathan und Andrew finden sie s√ľ√ü und sexy, was Warren ein wenig √§rgert, denn f√ľr ihn ist sie perfekt. Dann macht er sich mit Katrina auf dem Weg zum Schlafzimmer - die andern beiden k√∂nnen mit ihr spielen, wenn er fertig ist.

In seinem Schlafzimmer fallen sich Katrina und Warren in die Arme und k√ľssen sich heftig, w√§hrend Warren immer wieder von ihr verlangt, da√ü sie ihm sage, da√ü sie ihn liebe. Jedesmal antwortet Katrina gehorsam mit "Ich liebe dich, Meister".
Erst als er ihr befiehlt, vor ihm auf die Knie zu gehen, weicht der "Meister" plötzlich einem "Ja, Warren" - und kurz darauf kommt Katrina wieder zu sich.

Drau√üen k√§mpfen Jonathan und Andrew gerade mit ihren Plastik-Lichtschwertern als Warren geflogen kommt und schwer auf dem Boden aufschl√§gt. Hinter ihm kommt eine mehr als nur w√ľtende Katrina aus dem Raum gest√ľrmt. Andrew und Jonathan beeilen sich, den Zauber auf ihre "Sklavin" zu erneuern, doch dummerweise hat das Ger√§t keinen Saft mehr, mu√ü zuerst aufgeladen werden.
Katrina ist entgeistert. Mit diesem Gerät hatte er sie unter seine Kontrolle gebracht? Was ist nur los mit ihm - erst der kranke Roboter und jetzt dies. Er solle doch endlich einmal begreifen, daß sie nicht mehr seine Freundin ist.
Erst jetzt begreifen die anderen beiden Villains, daß sie Warrens Ex vor sich haben - ein ziemliches Problem, besonders da Katrina die ganze Aktion als versuchte Vergewaltigung ansieht.
Mit energischen Schritten m√∂chte sie an Andrew und Jonathan vorbei, die sie jedoch auf ein Wort von Warren hin festhalten. Allerdings nicht lange, denn kurz darauf hat Katrina die beiden Schw√§chlinge abgesch√ľttelt und st√ľrmt die Treppe hoch. Nun ist es an Warren, sie aufzuhalten. Leider wehrt sie sich heftig, und so greift er nach dem Erst-Besten, da√ü er finden kann um sie niederzuschlagen: die Champagner-Flasche.
Erschöpft steht Warren auf. Jonathan soll das Gerät neu aufladen. Sie werden Katrina eine neue Dosis verpassen, eine stärke. Alles wird wieder in Ordnung kommen.
Andrew ist da anderer Meinung - denn Katrina ist tot.
Ein ziemlicher Schock f√ľr die drei Villains - oder zumindest f√ľr Jonathan und Andrew, denn Warren sieht die Sache recht ruhig und √ľberlegt nur, wie man sich aus der Sache wieder herauswinden k√∂nne. Und w√§hrend die anderen beiden sogar √ľberlegen, sich freiwillig der Polizei zu stellen, entwickelt Warren seinen Plan. Ihm ist auch klar, da√ü die J√§gerin irgendwann herausfinden wird, da√ü die Villains mit dieser Sache zu tun haben - aber was, wenn man ihre beiden Probleme - die Leiche und die J√§gerin - auf einen Schlag l√∂sen k√∂nnte?

Im Bronze ist Willow entgeistert - denn Anya und Xander tanzen Swing. Nun macht Willow sich Sorgen, da√ü sie das auf der Hochzeit vielleicht alle tun m√ľssen - und ein letztes bi√üchen W√ľrde wollte sie eigentlich schon noch behalten. Aber dann l√§√üt sie sich doch von den beiden auf die Tanzfl√§che schleifen. Buffy bleibt alleine zur√ľck. Eigentlich auf dem Weg zur Bar, um sich einen neuen Drink zu holen, entscheidet sie sich dann doch anders und geht hoch in den zweiten Stock, von wo aus sie ihre Freunde beim tanzen beobachtet.
Nat√ľrlich ist auch Spike nicht weit und er wei√ü genau, was Buffys Problem ist. Sie hat versucht, bei ihren Freunden zu sein - und ist am Ende doch wieder bei im Dunklen gelandet - mit ihm, raunt er ihr leise von hinten ins Ohr. Was w√ľrden ihre Freunde wohl sagen, wenn sie w√ľ√üten... w√ľ√üten was Buffy getan hat, w√ľ√üten, was sie wirklich ist? Dann gleitet seine Hand √ľber ihren Rock immer weiter nach unten. Buffy sch√ľttelt den Kopf, doch wehrt sich nicht wirklich dagegen, auch nicht, als er ihren Rock hochzieht und in sie eindringt.
Buffy solle sich ihre Freunde ansehen, meint er, während er mit ihr schläft. Dies sei nicht ihre Welt - sie gehöre in den Schatten, wie er.

Am nächsten Morgen sind Xander und Willow auf dem Weg zur Magic Box, als plötzlich Tara aus dem Laden kommt. Xander macht sich höflich aus dem Staub, um die beiden alleine zu lassen, damit diese sich ungestört unterhalten können - was sich als recht stockendes, oberflächliches Gespräch entpuppt. Tara war eigentlich nur auf der Suche nach Buffy, doch auch Willow hat diese seit gestern abend nicht mehr gesehen, verspricht Tara aber, ihr Bescheid zu sagen, daß diese sie dringend sprechen möchte.

Am Abend schleicht Buffy √ľber den Friedhof. Vor der T√ľr von Spikes Gruft bleibt sie stehen, ber√ľhrt das Holz, unschl√ľssig, ob sie hineingehen soll. Spike, der offenbar etwas sp√ľrt, tritt von innen n√§her an die T√ľr heran. Auch er ber√ľhrt die T√ľr, an der selben Stelle wie Buffy. Dann h√§lt er es nicht mehr aus und √∂ffnet sie, tritt hinaus. Der Friedhof ist leer, Buffy verschwunden.
Diese l√§uft n√§mlich gerade durch das Geb√ľsch und versucht sich selbst von Spike abzulenken. Ihr zur Hilfe kommt der Hilferuf einer Frau, der √ľber den Friedhof hallt. Sofort rennt sie los.

Auf einer kleinen Lichtung in einem Wald entdeckt sie die Frau und ihre Verfolger, von denen einer eine Kutte tr√§gt. Sofort st√ľrzt sie sich auf die Peiniger - doch diese sind pl√∂tzlich einfach verschwunden und Buffy st√ľrzt zu Boden. Verwirrt sieht sie sich um. Sie ist alleine.
Dann pl√∂tzlich - mit einem Ger√§usch, da√ü an einen √§u√üerst starken Luftzug erinnert - entdeckt sie Katrina, die weinend auf dem Boden liegt und sich die Ohren zuh√§lt. Als Buffy sie anspricht, ist sie pl√∂tzlich wieder verschwunden. Daf√ľr fragen fl√ľsternd viele leise Stimmen um sie herum, was Buffy nur getan habe. Dann ert√∂nt wieder dieses Ger√§usch und Spike liegt vor ihr am Boden, seine Lippe aufgeplatzt und blutig. Er fragt sich, wof√ľr er diesen Schwinger verdient hat.
Dann werden die beiden plötzlich von drei Dämonen in Roben angegriffen. Katrina liegt wieder in der Nähe auf dem Boden. Spike nimmt sich einen vor, während Buffy die anderen beiden in Schach hält.
Kurz darauf steht Buffy wieder alleine im Wald. Spike n√§hert sich ihr - unverletzt. Er meint, da√ü sie wohl gedacht habe, einfach so verschwinden zu k√∂nnen - aber keine Chance, als Vampir hat er ihre Anwesenheit vor seiner Gruft gesp√ľrt.
Erneut das Ger√§usch und pl√∂tzlich ist der Kampf wieder in vollem Gange. Buffy schl√§gt einen der D√§monen zu Boden und wendet sich dem zweiten zu, genau in der Sekunde, in der das Ger√§usch wieder ert√∂nt. Spike liegt vor ihr am Boden, seine Lippe aufgeplatzt und blutig. Er fragt sich, wof√ľr er diesen Schwinger verdient hat. Von hinten rennt Katrina an ihr vorbei, wirft sich zu Boden und weint.
Buffy ist total verwirrt, wei√ü nicht, was mit ihr geschieht. Dann wabert die Luft vor ihr pl√∂tzlich, und die drei D√§monen tauchen auf, st√ľrzen sich auf die und Spike. Dieser nimmt sich einen vor, w√§hrend Buffy sich um die anderen beiden k√ľmmert. Buffy holt zu einem schweren Schlag aus und stolpert fast, als ihr Schlag ins Leere geht, weil die D√§monen weg sind. Dann wieder das Ger√§usch, und etwas trifft Buffy mitten ins Gesicht. Immer √∂fter wechselt die Szene, und Buffy schl√§gt nur noch instinktiv auf alles ein, was sich ihr n√§hert. Da greift pl√∂tzlich Katrina von hinten nach ihr und bekommt so einen schweren Schlag verpa√üt, der sie einen Abhang hinunterschleudert, wo sie regungslos liegen bleibt. Entsetzt rennt Buffy hinterher und auch Spike kommt hinunter, nachdem er sich des letzten D√§mons entledigt hat. Er findet Buffy starr neben der regungslosen Katrina sitzen. Die junge Frau ist tot - und Buffy hat sie get√∂tet.
Doch sind nicht alleine - denn ein paar Meter hinter ihnen, unter einem Baum versteckt, steht Katrina...
Buffy ist noch immer ganz fassungslos √ľber das, was sie getan hat. Spike hingegen denkt praktischer. Sie m√ľssen jetzt schnell verschwinden, bevor sie jemand mit der Leiche sieht. Dann nimmt er die geschockte Buffy und zerrt sie am Arm hinter sich her. Es war ein Unfall. Nun wird er sie nach Hause bringen. Er wird sich um die ganze Sache k√ľmmern, verspricht er.

In ihrem Supervan zoomt Warren mit der √úberwachungskamera n√§her an Buffys Gesicht heran, die Spike immer noch ungl√§ubig anstarrt. Er ist zufrieden. Zwei Fliegen - eine Klappe. Die T√ľr des Wagens √∂ffnet sich und Katrina kommt herein. Warren gratuliert ihr - Buffy hat alles geschluckt. Katrina nickt - und verwandelt sich zur√ľck in Jonathan.
Alles läuft nach Plan. Buffy denkt nun, sie habe Katrina getötet - und damit ist es nun ihr Problem.

Zuhause w√§lzt sich Buffy in ihrem Bett, h√∂rt immer wieder Stimmen, die fl√ľsternd fragen, was sie getan hat. Spike nimmt sie von hinten in den Arm - alles ist in Ordnung, die Sache wird ihr kleines Geheimnis bleiben. Buffy dreht sich herum, k√ľ√üt ihn.
Dann sind sie in seiner Gruft. Sie reitet auf ihm, die Augen vor Ekstase geschlossen. Mit der Hand f√§hrt sie Spikes Arme entlang, die √ľber seinem Kopf mit Handschellen zusammengefesselt sind.
Katrina liegt unter ihr, Buffy hält Katrinas mit Handschellen gefesselten Arme in der Hand. "Vertraust du mir?" fragt Buffy. Katrina lächelt nur und stöhnt vor Lust auf.
Buffy liegt wieder unter Spike, in seiner Gruft, auf dem Teppic, atmet immer heftiger.
Auf dem Friedhof holt Buffy instinktiv aus, schlägt zu. Katrina geht zu Boden.
In der Gruft hält Buffy plötzlich einen Pflock in der Hand, stößt ihn mit voller Wucht in den unter ihr liegenden Spike.
Katrina, in deren Brust ein Pflock steckt, öffnet die Augen.

Atemlos erwacht Buffy in ihrem Bett. Sie ist noch immer vollständig angezogen, liegt auf der Bettdecke, nicht darunter. Verwirrt und verängstigt sieht sie sich um.
Ihre Schwester schl√§ft, als Buffy in ihr Zimmer kommt. Sie hat sich eine Lederjacke angezogen und bleibt leise an Dawns Bett stehen, beobachtet ihre Schwester, wie sie friedlich schl√§ft, ehe sie sich vorsichtig auf ihr Bett setzt und sie weckt. Verschlafen blinzelt Dawn sie an. Buffy wollte ihr nur sagen, da√ü sie sie liebt, auch wenn sie nicht das f√ľr ihre Schwester gewesen ist, was sie h√§tte sein sollen... was ihre Mutter f√ľr sie gewesen war. Trotzdem liebt sie sie, wird sie immer lieben.
Dawn ist ver√§ngstigt. Sie sp√ľrt, da√ü irgend etwas nicht stimmt und Buffy erz√§hlt ihr von dem Ungl√ľck im Wald. Dawn nimmt sie in die Arme, dr√ľckt sie fest an sich. Buffy wei√ü, was nun zu tun ist - sie mu√ü es sagen. Sagen, was sie getan hat. Sie wird sich der Polizei stellen.
Dawn ist entsetzt. Sie werden sie wegsperren, und es wird Buffy noch nicht einmal leid tun. Sie kann es doch sowieso nicht ertragen, in der n√§he ihrer kleinen Schwester zu sein. Sie wollte nie zur√ľckkommen, sie war gl√ľcklicher dort, wo sie vorher war, vor dem Zauber von Willow - und sie m√∂chte wieder weggehen. Dann soll sie doch gehen! Sie ist sowieso nicht wirklich hier!
Mit Tr√§nen in den Augen st√ľrmt Dawn aus ihrem Zimmer.

Vor der Polizeiwache wird Buffy in einer Seitengasse von Spike angefangen, der wissen will, was sie eigentlich hier mache. Um zu verhindern, da√ü sie das tut, was sie f√ľr richtig h√§lt, greift er sie bei den Schultern und schleudert sie hart in die kleine Gasse zur√ľck.. Er kann nicht zulassen, da√ü sie zur Polizei geht. Denn es ist nichts passiert - au√üerdem w√ľrde man ihr nicht glauben, wenn sie von D√§monen im Wald und der verr√ľckt spielenden Zeit reden w√ľrde. Als Buffy meint, da√ü sie es ihnen alles zeigen w√ľrde, fragt er nur cool, was sie ihnen denn zeigen wolle. Entsetzt begreift Buffy, was Spike meint: er hat sich um das Problem gek√ľmmert. Er hat getan, was getan werden mu√üte. Niemand wird sie jemand finden.
Aus der Polizeiwache kommen zwei Polizisten und laufen zu ihrem Streifenwagen. Die Leiche einer Frau wurde gefunden - sie ist eine halbe Meile vom Friedhof entfernt vom Flu√ü an Land gesp√ľlt worden.

Mit Blaulicht rasen die Polizeiwagen zur Fundstelle, w√§hrend Buffy und Spike sich immer noch in der Gasse gegen√ľberstehen. Spike ist immer noch der Meinung, da√ü alles in Ordnung ist, denn es gibt keinerlei Hinweise, die auf Buffy deuten k√∂nnten, doch Buffy ist das egal - sie hat diese Frau get√∂tet, auch wenn es ein Unfall war. Sie wird jetzt dort hineingehen und sich stellen. Doch Spike l√§√üt sie nicht. Er kann das nicht zulassen, denn er liebt sie. Buffy sch√ľttelt den Kopf: Das tut er nicht.
Doch da irrt sie sich. Es ist ja nicht so, da√ü er nicht versucht h√§tte, sie nicht zu lieben. Daf√ľr erntet er von Buffy einen Schlag ins Gesicht, der ihn durch die halbe Gasse schleudert. Er soll es h√§rter versuchen! Wieder l√§uft sie auf die Polizeistation zu und wieder schleudert sie Spike - diesmal mit aufgesetztem Vampirgesicht - zur√ľck in die Gasse. Sie wird ihr Leben wegen dieser Sache nicht wegwerfen, meint er bestimmt. Doch dies ist nicht seine Entscheidung, meint Buffy. Ein M√§dchen ist wegen ihr gestorben. Spike kann das nicht verstehen - denn wie vielen Leuten hat Buffy bereits das Leben gerettet? Diese eine Tote z√§hlt doch nicht viel im Vergleich dazu.
Buffy nickt w√ľtend. So ist das also f√ľr Spike - nur eine weitere Leiche? W√ľtend geht sie auf den Vampir los. Er kann nicht verstehen, warum sie die Sache innerlich umbringt, oder? Immer weiter pr√ľgelt sie auf Spike ein, der sich nicht einmal wehrt. Das ist sein M√§dchen, meint er nur, worauf ihn Buffy mit einem besonders heftigen Schlag zu Boden schickt. Dann st√ľrzt sie sich auf ihn und l√§√üt einen Schlag nach dem anderen auf sein Gesicht niederprasseln. Er hat keine Seele. In ihm ist nichts gutes, er kann nichts wirkliches f√ľhlen. Sie k√∂nnte niemals seine Freundin sein. Immer weiter pr√ľgelt sie auf ihn ein, bis sie irgendwann entsetzt inneh√§lt, und zu ihm herunterstarrt. Dann springt sie auf und l√§uft zur Polizeiwache. Spike ist zu fertig, um sie aufzuhalten.
In der Wache nähert sie sich langsam der Theke, an welcher der wachhabende Polizist gerade mit Telefonen hantiert und sie bittet, einen Augenblick zu warten. Dann wendet er sich wieder dem Telefon zu und notiert den Namen der inzwischen identifizierten Leiche: Katrina Silber.
Als Buffy diesen Namen hört, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen und sie erinnert sich an ihren Besuch in Warrens Haus, letztes Jahr, als dieser von seinem Sexroboter April verfolgt worden war. Auch Katrina war damals anwesend gewesen.
Buffy nickt. Jetzt ergibt alles einen Sinn: Warren.
Als der Polizist den Hörer auflegt und sich Buffy zuwenden will, ist diese bereits verschwunden.

In der Magic Box haben die Scoobies inzwischen den Dämon nachgeschlagen, der Buffy angegriffen hat. Die Rwasundi sind recht selten anzutreffen, erklärt Anya, doch wenn sie in unserer Dimension sind, dann verursachen sie lokale Störungen in der Zeit.
M√∂glicherweise war Katrina schon lange vor dieser Sache tot, meint Xander, doch Buffy ist fest davon √ľberzeugt, da√ü es nicht die D√§monen waren, sondern Warren. Er ist mit Sicherheit darin verwickelt. Jetzt m√ľssen sie nur noch Warren und seine Freunde finden - denn wenn sie es getan haben, d√ľrfen sie damit nicht durchkommen.

In ihrem Versteck sind die Villains gerade dabei, den abschlie√üenden pathologischen Bericht √ľber Katrina Silber zu lesen, der als Schlu√üfolgerung von einem Unfall oder gar Selbstmord ausgeht. Warren ist zufrieden. Sie kommen damit durch. Und wenn Buffy doch etwas rausfinden sollte - nun, dann werden sie sich eben um sie k√ľmmern. Auch Andrew ist begeistert - sie sind mit Mord durchgekommen. Irgendwie cool. Der einzige, der nicht so enthusiastisch ist, ist Jonathan.

In Buffys Wohnzimmer berichtet Tara, was sie √ľber den Zauberspruch herausgefunden hat, mit dem sie zur√ľckgeholt worden war. Mit Buffy ist nichts falsch - sie hat es zweimal gepr√ľft. Als Buffy nicht versteht, wieso Spike sie dann verletzten kann, erkl√§rt Tara ihr, da√ü sie zwar nicht falsch, aber... anders zur√ľckgekommen ist. Als sie ihre Seele von dort weggeholt haben, wo sie war und wieder in ihren K√∂rper transferierten, wurde ihre Molekularstruktur ein leicht ge√§ndert - vermutlich gerade genug, um Spikes Chip zu verwirren. Aber das ist nur ein oberfl√§chlicher physikalischer Effekt, meint sie, so wie ein Sonnenbrand beispielsweise. Sie ist immer noch die selbe alte, menschliche Buffy. Buffy ist den Tr√§nen nahe - sie ist nicht falsch zur√ľckgekommen? Tara mu√ü etwas √ľbersehen haben. Sie mu√ü einfach, denn das kann sie sein. Warum f√ľhlt sie sich so? Warum l√§√üt sie zu, was Spike mit ihr macht?
Tara versteht nicht ganz, denkt, sie redet von den Schlägereien. Erst als Buffy auf ihre Frage hin schweigt begreift sie.
Erste Tr√§nen laufen √ľber Buffys Wange. Spike ist alles, was sie ha√üt, alles, wogegen sie k√§mpfen sollte. Doch die einzige Gelegenheit, bei der sie wirklich etwas f√ľhlt ist wenn sie... Dann fa√üt sie sich wieder ein wenig. Tara soll es bitte niemanden erz√§hlen - ihre Freunde k√∂nnten es nicht verstehen.
Tara nickt. Sie wird es niemandem verraten. Buffy versteht nur nicht, warum sie es immer wieder tut, warum sie nicht aufhören kann. Ob sie ihn denn liebt, fragt Tara. Es wäre Ok, wenn sie ihn liebt, denn er hat eine Menge Gutes getan und liebt sie wirklich, meint Tara. Aber es wäre auch Ok, wenn sie ihn nicht liebt, denn sie hat eine Menge durchgemacht. Doch Buffy ist nicht dieser Meinung. Es ist schlecht - sie ist schlecht. Tara soll ihr bitte sagen, daß sie schlecht ist.
Jetzt laufen ihr wirklich die Tränen und sie schluchzt, während sie vor Tara in die Arme fällt.
Sie soll ihr nur nicht vergeben... bitte nicht.