Buffy & Angel


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:: 6x22 Grave


Buffy Episodenguide


6x11 "Gone"

[Verschwunden]


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 Synopsis
Um Willow zu helfen, von der Magie loszukommen, säubern Buffy und Dawn gemeinsam das Haus von allen magischen Utensilien und Artefakten. Keine leichte Aufgabe, denn im Laufe der Zeit hat sich dort so einiges angesammelt. Außerdem hängt Dawn an vielen der oft hübsch anzusehenden Sachen. Buffy aber bleibt hart. Jede Erinnerung an das, wovon Willow sich fernzuhalten versucht, könnte dazu führen, daß sie dem Verlangen nachgibt.
Dann hält Buffy inne, als sie in einer Couchritze Spikes Feuerzeug findet. Sie klappt es auf und für eine Sekunde schießen ihr die Erinnerungen an ihre Nacht mit Spike durch den Kopf. Dann wirft sie das Feuerzeug in die selbe Kiste wie die Zauberutensilien.

In ihrem Versteck arbeiten die Villains an der Vollendung ihres Planes. Warren setzt vorsichtig den kürzlich gestohlenen Diamanten in ein gewehrförmiges Gerät ein. Warren ist erfreut - endlich ist das Gerät fertig. Nur seine beiden Mitstreiter sind nicht so begeistert - sie hätten sich das Aussehen cooler vorgestellt. Dann staunen sie allerdings nicht schlecht, als Warren den Strahler aktiviert und damit einen Stuhl unsichtbar macht. Die Waffe funktioniert.

In der Summers'schen Küche ist Buffy langsam mit den Nerven am Ende. Xander wird jede Sekunde hier sein, um Dawn zur Schule zu bringen, und die ist och nicht mal in der Küche erschienen, um zu frühstücken. Dawn jedoch reagiert überhaupt nicht auf ihr rufen und so bleibt Buffy nichts übrig, als zu seufzen und zurück zu Willow in die Küche zu gehen, die gerade im Pyjama ein Omelett zubereitet
Als Dawn dann endlich in der Küche auftaucht, ist die Atmosphäre frostig. Dawn lehnt Willows Omelett ab, ignoriert den Rat ihrer Schwester, doch etwas zu essen und verschwindet nach einem Glas Orangensaft sofort wieder. Zurück bleiben die etwas verstörte Willow und Buffy. Willow versteht ja, warum Dawn wütend auf sie ist, doch warum sie es an Buffy ausläßt, ist ihr nicht so ganz klar.
Buffy seufzt. Sie hat es zugelassen, daß ist es. Ihre beste Freundin steckte in großen Schwierigkeiten, und sie hat es noch nicht einmal gemerkt, war zu sehr mit ihren eigenen Dingen beschäftigt.
Eines dieser Dinge stürzt genau in diesem Augenblick qualmend zur Tür herein. Spike sucht sein Feuerzeug und hatte gedacht, daß er es vielleicht hier liegen gelassen hatte, als er das letzte mal da war. Buffy schüttelt den Kopf. Sie hat es nicht gesehen. Dann verläßt Willow die Küche, will sich erst mal anziehen. So bleibt Buffy alleine mit Spike zurück, der die Gunst der Stunde auch sofort nutzt, um ein Gespräch mit seinem Lieben anzufangen - eine Bezeichnung, die Buffy überhaupt nicht toll findet und von der sie ihm schon mehrmals gesagt hat, er solle endlich aufhören, sie so zu nennen. Spike kommt näher, grinst und schlägt ihr eine Reihe von anderen Bezeichnungen für sie vor - vielleicht kleines Goldlöckchen, denn er liebt ihr Haar so sehr. Als Buffy ihn von sich wegstoßen will, greift er mit der Hand nach unten und Buffys Widerstand erlahmt, während sie mit halbgeschlossen Augen leicht aufstöhnt.
Dann erschrecken beide, als überraschend Xander in der Küchentür steht, und schnell stößt Buffy Spike nun wirklich von sich weg. Xander schüttelt den Kopf. Offenbar hat Spike noch immer nicht begriffen, daß er keine Chance bei Buffy habe, meint er. Nur ein kompletter Verlierer würde etwas mit Spike anfangen - außer vielleicht eine Dumpfbacke wie Harmony oder eine Irre wie Drusilla.
Bevor Xander sie unwissend noch weiter beleidigen kann fährt Buffy schnell dazwischen. Dawn muß wirklich dringend zur Schule und Spike wird den Weg schon alleine herausfinden, meint sie. Dann greift sie nach Xanders Arm und zieht ihn schnell aus der Küche.

Als sie mit Xander ins Wohnzimmer kommt, ist Dawn schon auf dem Weg die Treppe hinunter, fertig für die Schule. Als Buffy die Tür öffnet, steht dort Doris Kroger, die für die Summers zuständige Sozialarbeiterin. Sie hatte mit Buffy für Mittwoch einen Termin vereinbar und wie diese nach kurzer Rücksprache mit Xander erschreckt feststellen muß, ist heute Mittwoch. Ein wenig unwohl läßt Buffy die Frau in die Wohnung. Die Unordnung erklärt sie mit einem großen Hausputz. Ein wenig mehr Probleme hat sie mit den Erklärungen rund um Spike, der natürlich nicht gegangen ist, sondern lässig im Sessel sitzt und die Sache zwischen ihm und Buffy gerne ausdiskutieren würde. Und wenn Buffy Besuch hat - er kann ruhig warten, kein Problem. Erst als Buffy darauf hinweist, daß es sich um eine Sozialarbeiterin handelt, springt er auf und versucht zu helfen. Buffy sei eine gute Ersatzmutter, versichert er Doris. Beispielsweise, als Dawn zu oft in seiner Gruft rumgehangen hätte, da sei Buffy sofort gekommen, um der Sache ein Ende zu bereiten.
Buffy reicht es. Möglichst höflich versucht sie Spike, hinauszuwerfen. Das geht wegen des Tageslichts natürlich nicht ohne seine Decke, was wiederum Doris als Indiz dafür sieht, daß Spike hier übernachtet hat. Entsetzt schüttelt Buffy den Kopf. Nein, hier leben nur sie und Dawn, erklärt sie. Dann ruft Willow von oben, daß es ihr heute nicht so gut gehe und sie deswegen noch eine Runde schlafen wolle. Mit einem peinlichen Lächeln auf den Lippen erklärt Buffy der Sozialarbeiterin, daß Willow hier auch irgendwie lebt - aber das sei keine lesbische Sache, versichert sie. Willow sei zwar lesbisch, aber sie nicht. Was natürlich nicht heißen sollte, daß...
Viel weiter kommt sie nicht, denn nun hat Doris die Kiste mit den magischen Zubehör entdeckt und sich darauf eine Plastiktüte geangelt, dessen Inhalt man eine gewisse Ähnlichkeit mit Drogen nicht absprechen kann.
Doris hat genug gesehen. Dawns Noten haben in der letzten Zeit sehr gelitten, sie hat oft gefehlt. Doris wird Buffy im Auge behalten, meint sie - und wenn sich nicht sehr rasch etwas ändert, wird sie empfehlen, daß man Buffy das Sorgerecht für ihre Schwester entzieht. Damit verläßt sie das Haus.
Ging wohl nicht sonderlich gut, meint Spike, der selbstverständlich noch nicht gegangen ist und jetzt Buffys geballten Frust an den Kopf geschleudert bekommt. Er solle doch endlich abhauen, ruft sie. Doch so leicht läßt Spike sich nicht vertreiben. Mit einem Satz springt er nach vorne zur Haustür, an der Buffy mit dem Rücken lehnt und baut sich vor ihr auf. Seine Hand verschwindet in ihrer Hosentasche - und kehrt kurze Zeit später mit seinem Feuerzeug darin zurück. Er wollte nur haben, weswegen er gekommen ist, meint er. Dann dreht er sich um und verschwindet mit einem "Bis dann, Goldlöckchen!" zur Hintertür hinaus.

Auf ihrem Zimmer knallt Buffy die Tür hinter sich zu und schlägt die Hände vor ihr Gesicht, schluchzt. Unruhig läuft sie durch ihr Zimmer, unfähig mit ihren Gefühlen fertig zu werden. Als sie sich selbst im Spiegel betrachtet und ihr langes Haar sieht, kommt sie zu einer Entscheidung. Entschlossen greift sie nach der Schere und schneidet sich Haarbündel für Haarbündel ab...
Bald darauf sitzt sie im Friseursalon vor der leicht geschockten Friseuse, die nun retten soll was noch zu retten ist. Hauptsache, Buffy sieht danach... anders aus.

Ganz in der Nähe steigen die drei Villains gerade aus ihrem Wagen. Sie wollen ihren neuen Unsichtbarkeitsstrahler testen. Testobjekte: sie selbst. So wollen sie in einen Bikini-Shop, in den sonst nur Frauen dürfen. Dummerweise kommt in dieser Sekunde Buffy mit ihrer neuen Frisur aus dem Friseursalon gegenüber und wird von Andrew sofort entdeckt. Während Warren noch überlegt, was sie jetzt tun sollen, muß er plötzlich feststellen, daß er den Strahler gar nicht mehr in der Hand hat. Um den rangeln nämlich Andrew und Jonathan ein Stück um die Ecke und streiten darum, wer sich dringender unsichtbar machen darf.
Panisch versucht Warren, dazwischen zu gehen und die Katastrophe abzuwenden, aber es ist zu spät - unkontrolliert geht die Waffe los und läßt einen Baum, einen Müllcontainer, ein paar Baustellenkegel und auch Buffy verschwinden, die just in diesem Moment über die Kreuzung wollte...

In der Magic Box sind Anya und Xander damit beschäftigt, die Sitzverteilung ihrer Hochzeit zu planen. Anya hat Buffy gerade an Tisch 4 plaziert, zusammen mit Xanders Familie, was diesem gar nicht schmeckt - schließlich hassen sie Buffy ja nicht. Als Buffy zur Tür reinkommt und sie begrüßt, macht Xander Augen - denn er kann Buffy nirgendwo sehen.
Während Anya und Xander sich verwirrt umsehen, herumtasten und sich langsam sorgen machen, findet Buffy langsam gefallen an ihrer neuen Unsichtbarkeit. So treibt sie kleine Spielchen mit allen möglichen Gegenständen, und irgendwie paßt das ja auch zum heutigen Tag, meint sie. Willow ist ein seelisches Wrack, Dawn wütend auf sie und die Sozialarbeiterin will sie genau beobachten - wobei, das soll sie nun einmal versuchen.
Leider hat Buffy auch überhaupt nichts verdächtiges gesehen, bevor sie verschwand und Anya versteht sowieso nicht, welchen Vorteil jemand dadurch haben könnte - eine unsichtbare Jägerin sei doch noch viel effektiver als die Standardversion.
Xander möchte das Warum lieber auf später verschieben und sich erst mal um das Wie kümmern - denn wenn sie das wissen, können sie Buffy wieder sichtbar machen. Buffy - die gerade einen Totenkopf hinter Xanders Schulter schweben läßt - stimmt ihm völlig zu. So entscheiden die drei, daß Anya und Xander die Stelle untersuchen werden, an der Buffy verschwand, während diese einen kleinen... Spaziergang machen wird. Gleich darauf ist sie zur Tür heraus.
Anya zuckt mit den Schultern, während sie sich wieder der Hochzeitsplanung zuwendet. Sie ist sich sicher, daß es sich um einen Zauber handelt, und da - wie Xander sie an ihre eigenen Worte erinnert - niemand einen Vorteil davon haben könnte, handelt es sich vielleicht um einen Unfall - und da fällt den beiden auch gleich jemand ein, der durchaus in der Lage ist, mit solchen Kräften zu spielen...

Willow sitzt zuhause vor ihrem Rechner und forscht weiter an der Sache mit dem verschwundenen Diamanten, der Illuminata genannt wird und angeblich quasi-mystische Quanteneigenschaften haben soll, als Xander hereinkommt und das Gespräch nach kurzer Zeit auf ein bestimmtes Thema lenkt - daß sie Buffy wieder in Ordnung bringen müssen. Willow, die nicht versteht, reagiert verwirrt und überrascht - besonders über die Tatsache, daß Buffy beim Friseur war - , als Xander ihr alles erzählt. Erst dann begreift sie, daß Xander offenbar sie für verantwortlich hält und ist enttäuscht. Soll in Zukunft alles, was schief läuft und sich nicht erklären läßt ihre Schuld sein? Xander wird überrumpelt, führt zu seiner Verteidigung den kürzlichen kleinen Zwischenfall mit ihrem Gedächtnis an, doch es nützt nichts - Willow ist wütend über sowenig Vertrauen ihr Gegenüber und zieht los, einen Spaziergang machen, um sich zu beruhigen.

In ihrem Versteck arbeitet Warren an den Innereien des zerlegten Unsichtbarkeitsstrahlers. Einige Schaltkreise sind durchgebrannt und Verkabelung angeschmort. Die anderen beiden Villains sind enttäuscht. Ihre großen Pläne - lauter nackte Frauen wollten sie sehen, und jetzt?
Dafür haben sie andere Probleme - die Jägerin ist unsichtbar, könnte überall stecken, vielleicht sogar direkt in ihrem Raum, jedes Wort mithören. Andrew wird ganz anders bei dem Gedanken.

Eigentlich brauchen sie sich jedoch keine Sorgen zu machen - Buffy spielt gerade Modepolizei und befreit eine unschuldige junge Frau auf der Bank von dem gräßlichen lila Basecap, das diese trägt. Anstatt ihr zu danken, rennt sie Frau verschreckt weg. Nun denn, sucht sie sich eben ein anderes Opfer. Nach einem kurzen Blick entdeckt Buffy auch schon eines - ein Polizist, der gerade ein Ticket für Falschparken ausstellt. Gleich hinter dem Auto steht sein Elektromobil, mit der er normalerweise durch Sunnydale fährt. Jetzt allerdings nicht, denn mit einem netten Gruß donnert sein Wägelchen an ihm vorbei, während er nur fassungslos hinterher rennen kann.

Nicht lange dauert es, dann hat Buffy ihr ultimatives Ziel gefunden - das Sozialamt. Genauer: Doris Kroger.
Die sitzt gerade friedlich mit einer Tasse Kaffee am Schreibtisch und wälzt Akten. In Gedanken versunken stellt sie ihre Tasse ab, um eine Notiz zu machen. Als sie wieder nach dem Becher greifen will, ist dieser verschwunden. Ein wenig verwirrt sieht sich Doris um - um den Becher dann auf der anderen Schreibtischseite zu entdecken. Wieder stellt sie den Becher auf der rechten Seite an, und wieder ist er nach wenigen Augenblicken verschwunden. Diesmal steht er auf ihrem Monitor. Doch plötzlich beginnt er zu schweben, während eine unsichtbare Stimme leise immer wieder "töten, töten" murmelt.
Jetzt wird Doris nervös, fragt was los ist. Ihre Kollegen antwortet ihr verwirrt, daß sie doch gar nichts gesagt habe. Doris schüttelt den Kopf - doch nicht sie, der Becher. Doch als sie auf die schwebende Tasse zeigen will, ist diese wieder verschwunden, steht auf der rechten Seite ihres Schreibtisches, genau dort, wo sie ihn zuvor abgestellt hatte. Verwirrt murmelt sie, daß sie irgend etwas gehört habe. Und da hat sie sich nicht getäuscht, denn nun erklingt wieder Buffys leise Stimme. Doris solle töten... jeden töten. Sie wisse genau, daß sie es wolle.
Panisch springt Doris auf und brüllt ihre Tasse an, doch endlich ruhig zu sein. Im Büro wird es nun auf einmal sehr still, als sich jeder umdreht und sie anstarrt. Ein wenig peinlich berührt verläßt Doris den Schreibtisch, eine Gelegenheit, die Buffy sich natürlich nicht entgehen lassen kann. Sie nimmt sich die Akten auf Doris Schreibtisch vor. Schließlich findet sie die mit der Aufschrift "Summers, Dawn". Zufrieden wendet sich Buffy dem Computer zu.

Als Doris von der Damentoilette kommt, läuft sie ihrem Chef über den Weg, der gerade ein paar Minuten Zeit hat, so daß man nun über den Summers-Fall reden könnte. Doris nickt und geht zum Schreibtisch, um die Akte zu holen. Als ihr Chef sie liest, traut er seinen Augen nicht - die ganze Akte ist voll von Computerausdrücken mit nur einer einzigen Zeile, die sich immer wiederholt: "Nur Arbeit und kein Spaß stumpfen Doris ab". Immer wieder nur dieser Satz. Doris ist verwirrt. Sie war das nicht - auch wenn ihr Drucker immer noch genau solche Seiten ausspuckt. Mit leiser Stimme fährt sie fort: Es muß die Stimme gewesen sein! Als ihr Vorgesetzter nicht ganz versteht, erklärt sie es ihm. Diese Stimme war schon vorher da. Sie hat ihren Kaffee tanzen lassen und ihr gesagt, sie solle... gerade noch rechtzeitig bricht Doris ab, als ihr der Chef rät, sich doch den Rest des Tages frei zu nehmen, vielleicht auch mal beim Arzt vorbeizuschauen. Ihre Fälle könnte jemand anders übernehmen - der auch noch mal bei Buffy vorbeischauen wird, um das Interview zu wiederholen.
Pfeifend verläßt die unsichtbare Buffy das Büro, während Doris ihrem Vorgesetzten immer wieder versichert, daß sie nicht verrückt sei...

Xander findet Willow endlich an der Kreuzung, an der Buffy verschwunden ist. Dort ist sie gerade dabei, mit einer Sprühdose rote Farbe gegen den unsichtbaren Müllcontainer zu sprühen. Als er sich erkundigt, was sie da mache, verteidigt sie sich sofort. Sie hat aufgrund von Xanders Beschreibungen herausgefunden, daß Buffy hier verschwunden ist - kein Grund für voreilige Schlüsse! Dann zeigt sie ihm, was sie entdeckt hat: eine deutliche Reifenspur. Jemand muß es verdammt eilig gehabt haben, von hier zu verschwinden, um so einen Abdruck zu hinterlassen. Außerdem hat sie noch einen weiteren Beweis - und hält Xander ein Glasröllchen hin, in dem sich ein wenig schwarzes Material befindet. Es handelt sich dabei um Farbe, die sie vom Hydranten abgekratzt, erklärt sie, während sie Xander ein paar Meter die Straße entlang führt. Zunächst fragt sich dieser verwirrt, von welchen Hydranten Willow eigentlich spricht, bis er schmerzhaft dagegen läuft. Was auch immer den Hydranten getroffen hat, es muß ihn getroffen haben, nachdem er unsichtbar wurde. Und vermutlich wird das derjenige gewesen sein, der mit vollem Karacho aus der kleinen Gasse geschossen kam.
Jetzt begreift auch Xander: schwarze Farbe - Buffys Phantomlieferwagen, der sie bereits öfter verfolgt hat. Sie sollten... Dann tritt er in irgend etwas auf dem Boden. Es ist einer der Verkehrsleitkegel, erkennen die beiden, als Willow es rot ansprüht. Am besten ist es wohl, wenn Xander den mit in die Magic Box nimmt. Vielleicht hilft er ihnen, etwas herauszufinden. Sie wird sich derweilen mit der Farbprobe und dem Reifenabdruck beschäftigen, um den Van zu finden.

In seiner Gruft hockt Spike lässig in seinem Sessel und guckt Fernsehen - irgendein alter Horrorfilm. Gerade als er sich ein erfrischendes Glas Blut aus dem Kühlschrank holen will, öffnet sich die Tür seiner Gruft, doch niemand kommt herein. Allerdings sind deutlich Schritte zu hören, die sich ihm nähern.
Sofort läßt Spike sein Getränk sinken. Was auch immer für ein Ding es ist, meint er, er weiß, daß es da ist - und er kämpft gerne mit irgendwelchen Dingen. Dann geht sein Fernseher aus. Alles klar, ein Geist, meint Spike. Am besten wäre es, so findet er, wenn dieser wie jeder ordentliche Spuk um die Lebenden kümmern würde. Dann packt ihn etwas und schleudert ihn gegen die Wand. Sein Hemd wird aufgerissen. Zuerst guckt er verwirrt, dann entspannt er sich, als ihm klar wird, wer dort seine Spielchen mit ihm treibt.
Sie sagte doch, er solle aufhören, sie zu sehen, meint Buffy und schleudert ihn von der Wand weg.

In der Magic Box sitzen Anya und Xander über den Büchern, während zwischen ihnen der rot angemalte Pylon auf dem Tisch steht. Gefunden haben sie noch nichts - wenn man von Anyas Idee, D'Hoffryn an Tisch 4 zu Xanders Familie zu plazieren, und seinen Onkel Rory an Nummer 5 in der Nähe der Bar, einmal absieht. Was Buffy jedoch angeht - absolut nichts. Jedenfalls nichts, was erklären würde, wieso auch Dinge in ihrer Umgebung unsichtbar wurden, wie dieser Kegel hier.
Als Anya den Kegel anfaßt, zerfällt ein Stück davon unter ihren Fingern, hinterläßt ein Loch. Das selbe geschieht, als Xander ihn berührt. Es fühlt sich so an wie Pudding, beschreibt Anya das Gefühl. Xander ist entsetzt - sie müssen Buffy bescheid geben, denn was immer mit diesem Pylon passiert ist, könnte auch mit ihr passieren. Und wenn sie die Jägerin nicht rechtzeitig finden, dann...
... ist sie Pudding?, ergänzt Anya den Satz.

Dieses Problem beschäftigt auch die Andrew und Jonathan, die von Warren soeben darüber aufgeklärt wurden, daß Buffy durch die Überladung der Waffe mit zu hoher Strahlung überflutet worden ist und sich deswegen ihre Zellstruktur langsam auflösen wird - was zu ihrem Tod führt. Eine Tatsache, die Warren allerdings nicht sonderlich bedrückt - immerhin sind sie Villains, Super-Schurken.
Das sehen die anderen beiden aber nicht so - sie wollen niemanden töten, und schon gar nicht Buffy. Sie sind Verbrecherkönige, keine Killer. Warren wird sich jetzt sofort dranmachen und die Waffe reparieren. Und das erste, was sie dann tun werden, ist Buffy wieder sichtbar zu machen, verlangt er. Er rührt sich auch nicht vom Fleck, als Warren aufsteht, sich vor ihm aufbaut und zu ihm herunterstarrt. Schließlich gibt sich Warren geschlagen.

Als Xander Spikes Gruft betritt, findet er Chaos vor - Möbel sind umgekippt, deren Inhalte auf dem Boden verstreut. Im Untergeschoß der Gruft findet er Spike nackt und stöhnend auf dem Bett beim Sex mit der Luft.
Spike, der Xander gar nicht bemerkt hatte, reagiert erst, als dieser ihn fragt, was er da eigentlich genau tue. Schnell schiebt der Vampir Fitneß-Übungen vor, schließlich müsse sich trotz Unsterblichkeit Fit für die Jagd halten. Dann erkundigt er sich, was Xander von ihm will und dieser berichtet ihm von Buffy. Spike meint, daß er sie nicht gesehen habe - was sogar der Wahrheit entspricht - aber daß er so bald wie möglich mal einen Rundgang machen wird und falls er dabei in sie hineinläuft, wird er ihr bescheid sagen, daß Xander sie sucht. Während des ganzen Gesprächs ist Buffy jedoch damit beschäftigt, Spike am Ohrläppchen zu knabbern und diesem fällt es sichtlich schwer, dabei ruhig zu bleiben. Xander gibt sich damit zufrieden, gibt Spike aber noch den guten Rat, sich wirklich mal eine Freundin zuzulegen.
Nachdem er weg ist, wendet sich Spike an Buffy - ihre Aktion war total blödsinnig und dumm, auch wenn Xander nichts bemerkt hat. Buffy versteht nicht ganz, was Spike meint - das ist doch das, was er sich immer gewünscht hat, oder nicht?
Spike lacht auf - der einzige Grund, warum Buffy hier ist ist, weil sie nicht hier ist - zumindest nicht sichtbar. Für sie kommt diese ganze Unsichtbarkeitssache doch sehr gelegen - sie kann gehen wohin sie will und machen was sie will.
Buffy gibt zu, daß sie sich nicht wirklich sehr über ihren Zustand ärgert, denn zum ersten mal seit... dem was passiert ist, fühlt sie sich wieder frei. Frei von Regeln, Verantwortung... Frei vom Leben. Und außerdem habe sie gedacht, daß sie beide Spaß hätten.
Spike aber hat genug - denn früher oder später werden ihre Freunde schon rausfinden, wie man Buffy wieder sichtbar machen kann. Und es wäre am besten, wenn sie jetzt gehen würde - falls sie ihre Klamotten finden kann.
Dann sieht Spike plötzlich nach unten zwischen seine Beine - und was Buffy da macht, könnte man unter Betrügen einsortieren.

In der Expresso Pump sitzt Willow vor einem Computer und trinkt gerade einen Schluck aus ihrer Wasserflasche, während auf dem Schirm die Webseite der KFZ-Zulassungsstelle durchsucht wird. Nur langsam bewegt sich die Statusanzeige voran, während Willow nervös auf ihrem Stuhl hin und her rutscht. Dann hält sie es nicht mehr aus, greift mit der Hand nach dem Bildschirm - und zieht sie im letzten Augenblick zurück, kurz bevor die Suche abgeschlossen ist. Dann greift sie nach Zettel und Stift und fängt an, die Liste mit Namen vom Schirm abzuschreiben.

Buffy ist wütend darüber, daß Spike sie vor die Tür gesetzt hat - sie. Ausgerechnet er! In sie aus Versehen in einer anderen Dimension gelandet?
Als sie zuhause ankommt, findet sie das Haus verlassen vor und macht sich deswegen zuerst über den Kühlschrank her.
Kurz darauf öffnet sich aber vorsichtig die Küchentür und Dawn schleicht auf leisen Sohlen in die vermeintlich leere Küche. Als Buffy sie anspricht, ist sie entsetzt über Buffys Unsichtbarkeit und versteht die lustigen Scherze wie fliegende Pizzapappen, die Buffy veranstaltet, überhaupt nicht. Buffy sollte lieber Anya und Xander helfen, etwas mehr über die Sache rauszufinden. Dann stürmt sie aus der Küche. Buffy guckt ihr vermutlich verständnislos hinterher, ehe sie das rot blinkende Licht am Anrufbeantworter bemerkt. Es ist Xander, der sie nicht finden konnte und ihr nun erklärt, daß sie sich in Nichts auflösen wird, wenn ihr Zustand nicht bald wieder rückgängig gemacht wird.
Das beeindruckt Buffy dann schon.

Mit den von ihr abgerufenen Informationen ist es Willow gelungen, ihren Wagen und damit das Versteck der Villains auszumachen. Vorsichtig öffnet sie die Luke zum Keller und steigt dann die Treppe hinab, als sie niemanden sieht. Dort entdeckt sie nicht nur die Baupläne für den Unsichtbarkeits-Strahler, sondern auch den auf der Werkbank montierten Strahler.
Da erklingt plötzlich Warrens Stimme und als Willow herumwirbelt, sie sieht ein Stück Klebeband auf ihren Mund zufliegen, während zwei unsichtbare Gestalten sie von hinten festhalten. Warren gratuliert ihr - sie ist nun ihre erste Geisel.

Buffy will gerade los, um Xander zu finden, als das Telefon klinget. Es ist Jonathan. Ohne ihr zu verraten, wer er ist, erklärt er ihr, daß sie Willow gefangen haben - und wenn Buffy sie unversehrt wiedersehen will, sollte sie sich besser mit ihnen treffen - alleine!

Als Treffpunkt haben die drei sich die Videospielhalle von Sunnydale ausgesucht, wo sie Willow an einem Flipperautomaten plaziert haben. Als Buffy dort ankommt, erwartet der unsichtbare Warren sie schon. Sie ist komplett umzingelt, erklärt ihr, auch wenn Willow einwirft, daß sie nur von drei Leuten ausgeht. Dies sei aber genug, um kräftig Schaden anzurichten, meint Warren. Wäre es vielleicht auch, wenn Andrew und Jonathan nicht so sehr in ihr Videospiel vertieft wären, daß sie die Ankunft der Jägerin noch gar nicht mitbekommen haben. Vielleicht sollten sie das ganze in eine etwas weniger belebte Umgebung verlegen - wie zum Beispiel in diese Ecke dort, schlägt Warren vor. Erst danach fällt ihm ein, daß die anderen ja gar nicht sehen können, wohin er zeigt und so greift er nach dem Strahler und zerrt Willow dann hinter sich her. Die anderen sollen ihm folgen.
Buffy vermutet, daß sie diejenigen sind, die für ihren Zustand verantwortlich sind und Willow erklärt ihr, daß ihnen der Van gehört, der Buffy immer verfolgt hat. Buffy stöhnt auf - welche nervenden Spielchen haben sie denn jetzt wieder mit ihr vor?
Warren versichert ihr, daß man sie nur zurückverwandeln wolle - und nun soll sie den Puck von dem Tischhockeyspiel aufheben, um ihm ein Ziel zu geben, meint er, während er die Waffe aufhebt und aktiviert.
Kurz bevor er abdrücken will, erkennt Willow aber, daß die Waffe falsch eingestellt ist und den molekularen Zerfall sogar noch beschleunigen wird. Die anderen beiden Villains verstehen genausowenig wie Buffy, nur Warren begreift, daß Willow seinen Plan durchkreuzt hat - er schlägt ihr den Strahler ins Gesicht, so daß sie zu Boden geht. Gleich darauf folgt er ihr und läßt die Waffe fallen, als Buffy ihm den Puck mitten ins Gesicht wirft. Nun ist die Jägerin wirklich sauer und die Spielstunde vorbei!
Warren läßt sich nicht unterkriegen - noch hat Buffy nicht gewonnen, denn sie muß sie erst mal finden - und sie sind zu dritt, während sie alleine ist.
Das Kräfteverhältnis reduziert sich allerdings, als die anderen beiden Villains erklären, daß er sie doch alleine bekämpfen soll, wenn er sie schon angelogen hat. Gleich darauf trifft Warren der nächsten Puck.. Nun geht der Kampf erst richtig los und langsam breitet sich Panik in der Spielhalle aus, als ein Flipper plötzlich in Scherben auseinanderfällt, nachdem jemand unsichtbares darauf gelandet ist. Die Villains haben große Schwierigkeiten, die Jägerin überhaupt zu finden, und so ist es auch zu erklären, daß Andrew Jonathan anstelle von Buffy ins Bein beißt.
Während der Kampf weitergeht kommt Willow langsam wieder zu sich und sieht den Strahler unter einem Flipper liegen. Schnell ändert sie die Einstellungen, und gerade als Buffy wieder feststellen muß, daß ihr die Stimmen so bekannt vorkommen, macht Willow sie wieder sichtbar - und ebenfalls Jonathan, der in Buffys Griff mit den Füßen einige Zentimeter über dem Boden schwebt. Überrascht wirft sie ihn zu Boden. Dann wird auch Warren wieder sichtbar gemacht, der inzwischen in der Kinderecke in einem Kasten voller kleiner Plastikbälle hockt. Der einzige, der Buffy völlig unbekannt ist, ist Andrew, der sich noch von einem Flug gegen den Flipperautomaten erholt. Er erklärt, daß er derjenige war, der die fliegenden Dämonen auf das Schultheaterstück losgelassen hat, was jedoch weder bei Buffy noch bei Willow irgendwelche Erinnerungen wachruft. Erst als Warren meint, er wäre Tuckers Bruder wissen die beiden endlich, von wem die Rede ist.
Jetzt möchte Buffy aber endlich wissen, was die ganze Sache soll - haben die drei sich zusammengetan, um sie zu Tode zu nerven?
Warren schüttelt den Kopf - sie sind Buffys neue Erzfeinde. Sie mag sie diesmal besiegt haben, aber das nächste mal... Dann hält er inne um zu überlegen, wie er den Satz beenden könnte. Jonathan kommt ihm zur Hilfe: Das nächste mal vielleicht nicht! Dann wirft er eine Rauchbombe, um ihren Abgang zu tarnen.
Tatsächlich wird der Raum auch sofort eingenebelt, doch als sich der Nebel verzieht stehen die drei Villains vor der abgeschlossenen Hintertür, die Andrew eigentlich vorher überprüfen sollte - was er aber vergessen hat.
Buffy und Willow können darüber nur den Kopf schütteln. Dann jedoch kommt jemand vom Sicherheitsdienst herein, der den Meldungen über seltsame Ereignisse in der Spielhalle nachgehen soll. Diese Gelegenheit nutzen die Villains, um doch noch zu flüchten.

Nachdem die "Gefahr" gebannt ist, schlendern Buffy und Willow - die Buffys neue Friseur übrigens absolut toll findet - aus dem Laden heraus. Buffy ist beeindruckt, daß Willow den Van gefunden hat, und dies auch noch ohne Magie zu benutzen, auch wenn es ihr schwergefallen ist. Sie weiß nur noch nicht, wie sie diesen Tag überhaupt überstanden hat, meint sie, während sie sich mit Buffy auf dem Bordstein niederläßt.
Das einzig Entscheidende sei, daß sie es geschafft hat, meint Buffy. Es ist ein guter erster Schritt. Sie selbst hat auch noch so einiges an Schadensbegrenzung vor sich, meint sie. Dawn war ziemlich erschrocken - die ganze Sache mit dem Urlaub von ihrem selbst nehmen war wohl doch nicht so gut. Nur als sie Xanders Nachricht bekam, daß sie sich auflösen wird - da hatte sie wirklich Angst, etwas, daß ihr vor kurzem noch nicht passiert wäre. Vor kurzem hätte sie es vermutlich noch begrüßt. Aber jetzt... jetzt möchte sie nicht mehr sterben. Das ist doch auch schon was, oder nicht?