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Vampire



Keri Arthur

Wächterin des Mondes

rezensiert von Oda Plein

„Wächterin des Mondes“ heißt ein weiterer Roman der Autorin Keri Arthur und er ist im April 2010 beim blanvalet Verlag erschienen. Er setzt die Geschichte um Riley Jenson fort, die Werwölfin mit Vampireblut, die sich im Grunde von einem Sexabenteuer zum nächsten bewegt.

Wie schon in Teil 1 - „Die Mondjägerin“ setzt die Autorin auf viel ungeschminkte Erotik. Leider leidet die eigentliche Story darunter sehr. Ernsthafte Charakterentwicklung, gezüchtete Wesen und Genforschungslabore weichen in den Hintergrund, da so gut wie alle Figuren nur daran denken ihren Trieben nachzugehen.

Riley findet sich nackt und verletzt auf einer ihr unbekannten Straße wieder und muss auch sofort vor seltsamen Wesen flüchten, die sie jagen. Schnell und ohne große Umschweife geht die Geschichte los. Man braucht Teil 1 nicht gelesen zu haben, um der Geschichte zu folgen. Die Teile bauen zwar aufeinander auf, sind aber trotzdem auch unabhängig voneinander durchaus zu verstehen.
Auf ihrer Flucht trifft Riley den Perdewandler Kade. Ein Berg von einem Mann, der sofort das Interesse oder besser gesagt Verlangen der ungezügelten Werwölfin weckt.
Das auch der umwerfend tolle Vampir Quinn wieder auftaucht und Rileys Hormone durcheinander bringt, versteht sich von Selbst.

Ganz nebenbei wird das Geheimnis um düstere Forschungslabore, eine entsetzliche Genforschungsverschwörung und etliche seltsame Wesen gelöst.

Leser/innen die gerne über ausschweifenden, intensiven, kurzen und langen, aber immer guten Sex lesen, der innerhalb einer Rahmenstory eindeutig das Hauptthema ist, sind mit die Wächterin des Mondes gut beraten. Keri Arthur hat keine Scheu wirklich alles anzusprechen und nur die Fülle an Paarungen lässt das Ganze ein wenig ins flache Niveau abgleiten. Manchmal ist etwas weniger dann doch mehr.

Etwas verwirrend ist, dass die Bücher im Internet unter dem Titel „Riley Jenson Guardian 1 – Die Mondjägerin“ und „Riley Jenson Guardian 2 – Die Wächterin des Mondes“ zu finden sind. In den Büchern selbst ist vom ersten Teil des Titels nichts zu finden. Hier heißen beide einfach „Die Mondjägerin“ und „Die Wächterin des Mondes“ und absolut nichts weißt darauf hin, dass es sich hier um zwei Teile einer Reihe handelt.

Das Cover ist geheimnisvoll und düster gestaltet. Es passt definitiv zur Grundstory, obwohl es auf jeden sexuellen Bezug verzichtet.

Alles in allem, kein Buch für keusche und zurückhaltende Leser/innen, für Menschen, die gerne erotische Geschichten lesen aber durchaus spannend und fesselnd.

Keri Arthur: "Wächterin des Mondes"
Roman, Softcover, 416 Seiten
blanvalet 2010

ISBN 9-7834-4237-5257

Weitere Bücher von Keri Arthur:
 - Die Mondjägerin

Leserrezensionen

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