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Vampire



Douglas Clegg

Vampyricon 1 - Priester des Blutes

rezensiert von Oda Plein

Vampire, die nicht romantisch verklärt sind, aber durchaus Gefühle besitzen. Ein ganz neuer Hintergrund zu Thema Vampirismus. Reichlich Blut, interessante Charaktere, eine weit verzweigte Verbindung zwischen den alten Kelten, dem Hexenglauben, der christlichen Kirche und einer vollkommen neuen Welt.
Das alles erwartet die Leser/innen von "Vamyricon 1 – Priester des Blutes".

Das erste Band der neuen Serie, erschienen 2009 im Banvalet Verlag, ist keine leichte Kost. Der Autor Douglas Clegg lässt sich extrem viel Zeit seinen Hauptcharakter Aleric einzuführen. Die Leser/innen erwartet eine Beschreibung von Kindesbeinen an. Man kann nicht sagen, dass dieser Teil der Geschichte langweilig ist, allerdings ist weniger manchmal mehr. Die Leser/innen müssen über die Hälfte des Buches lesen, bis es zur eigentlichen Vampirgeschichte kommt.

Aleric durchlebt seine Kindheit, den Tod seines Großvaters und die Verbrennung seiner Mutter. Er lernt die Liebe kennen und verbindet sich mit der Tochter des Barons, für den er arbeitet. Er muss viele Tiefschläge hinnehmen und handelt dabei nicht immer sinnvoll oder heldenhaft. Trotzdem erhält der Autor immer die positive Verbindung zwischen Aleric und den Leser/innen. Dies ist sicherlich auch durch die Schreibweise bedingt, denn der komplette Roman ist in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Aleric geschrieben.

Der Hintergrund zu den Vampiren, warum sie existieren, wie sie „leben“ und woher ihre Schwächen kommen, ist vollkommen neu. Der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben alle Fragen mit neuen Antworten zu versehen. Die Leser/innen erwartet hier eine vollkommen andere Herangehensweise an das Thema Vampire. Umfangreich und interessant. Allerdings braucht es viel Aufmerksamkeit, um wirklich alles zu verstehen. Bei den vielen Namen, Begriffen und Prophezeiungen fällt es schwer der eigentlichen Geschichte zu folgen.

Nach Aleric´s Verwandlung zum Vampire ändert sich das Tempo der Geschichte. Es wird deutlich spannender. Immer wieder wird deutlich, warum und wofür man diese so ausführliche Vorgeschichte gelesen hat. Geschehnisse verbinden sich und Handlungen erklären sich durch das vorher gelesene.

Douglas Clegg hält einige wirklich überraschende Wendungen bereit. Dabei bezieht er seine Charaktere sehr gut ein. Vieles geschieht durch die persönliche Entwicklung des Protagonisten oder anderer wichtiger Figuren, wie dessen große Liebe Alienora oder der weisen Mere Morwenna. Dazu kommt im sehr ausgewogenen Verhältnis das Schicksal, welches ja bekanntlich einige Dinge festlegt, egal was man auch tut.

Der Einband des Buches ist schlicht und elegant. Es hebt sich ab von den zur Zeit modernen Fantasybüchern, wo man neuerdings immer eine in einen Umhang gehüllte geheimnisvolle Gestalt erblickt. In schwarz mit weißer Schrift gehalten, mit einem kleinen roten Schriftzug des Untertitels und leicht glänzenden verschlungenen Mustern, hat man hier eine sehr geschmackvolle Lösung gefunden.

Alles in allem ist „Priester des Blutes“ ein etwas anstrengender und langatmiger Einstieg. Wer aber viel Hintergrund und Genauigkeit mag, ist mit diesem Buch gut beraten.

Douglas Clegg: "Vampyricon 1 - Priester des Blutes"
Roman, Softcover, 416 Seiten
blanvalet 2009

ISBN 9-7834-4224-4423

Weitere Bücher von Douglas Clegg:
 - Vampyricon 2 - Die kalte Königin

Leserrezensionen

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