Buchecke


:: Home
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (55)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (17)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (181)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (314)
:: Horror (diverse) (168)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (59)
:: Literatur (diverse) (26)
:: Mystery (diverse) (102)
:: Perry Rhodan (122)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (103)
:: Science Fiction (diverse) (715)
:: Star Trek (43)
:: Stargate (1)
:: Thriller (61)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (37)
:: Zeitschriften / Magazine (15)


:: Artikel (6)
:: Interviews (7)
:: Nachrufe (2)


:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


TV (diverse)



Kolja Steinrötter

Science and a Sense of Hope

rezensiert von Markus Rohde

"In der Serie Deep Space Nine werden Inhalte vermittelt, die eine Brücke schlagen zwischen den Wissenschaften, der Notwendigkeit zu lernen und zu forschen, und dem Wunsch der Menschen an etwas zu glauben. Das betrifft die zukünftigen Werte und Prioritäten der Menschheit, aber auch ihr Verhältnis zur Wissenschaft, zur Technik. Und besonders bei Deep Space Nine auch den religiösen Glauben."

Dieser Ansicht ist Kolja Steinrötter, Autor des Buches Science and a Sense of Hope. Kolja Steinrötter ist Soziologe und lebt als freier Schriftsteller in Münster. Dass das Buch die illustrierte Fassung seiner an der Universität Münster mit "sehr gut" benoteten Magisterarbeit ist, merkt man dem Buch an, deswegen muss es aber noch längst kein trockenes oder gar schlechtes Buch sein.

Ist Deep Space Nine aber ein Produkt der Massenkultur, das tatsächlich versucht, eine neue Weitsicht zu vermitteln? Wird durch die Darstellung einer Gruppe von Menschen und Aliens - die mit kosmologischen Fragen konfrontiert werden, an welchen wir heute verzweifeln oder die wir noch gar nicht stellen können - versucht, unser Bewusstsein für diese Probleme zu schärfen? Der Autor möchte dies in seiner Arbeit belegen. Und das gelingt ihm außerordentlich gut.

"Der eine sieht in Star Trek den verlängerten ideologischen Arm der konservativen politischen Rechten in den USA, der andere eine sozialistische Utopie. Für beides gibt es Argumente, beide haben Unrecht." schreibt Kolja Steinrötter und verdeutlicht, dass er sich durchaus kritisch, kontrovers und differenziert mit dem Thema auseinandersetzt.

Die mannigfaltige und fundierte Auseinandersetzung mit Star Trek lässt das Buch nicht langweilig werden. Nicht zuletzt, da eine Magisterarbeit dem Buch zu Grunde liegt, ist der Text hervorragend gegliedert. Selten hat man zudem in den letzten Jahren ein Buch über Star Trek in der Hand gehalten, in dem man so viele neue Einblicke und Einsichten erhält. Steinrötter schreibt zur Folge 30 "Sanctuary": "Es ist ein Fehler der Bajoraner, diesem Hilfe suchenden Volk nicht zu helfen. Aber der Zuseher spürt gleichsam, dass es ein Fehler wäre, den er genauso machen würde." So erfährt man in einem weiteren Buch zu Star Trek nicht nur etwas zu Star Trek, sondern auch viel über sich selbst.

Kolja Steinrötter: "Science and a Sense of Hope"
Sachbuch, Softcover, 199 Seiten
Telos Verlag 2004

ISBN 3-9330-6013-3

Leserrezensionen

:: Im Moment sind noch keine Leserrezensionen zu diesem Buch vorhanden ::
:: Vielleicht möchtest Du ja der Erste sein, der hierzu eine Leserezension verfasst? ::