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Cathy Hapka

LOST - Überleben

rezensiert von Kevin Reymann

Faith Harrington ist Passagierin in Oceanic Flug 815 von Sidney nach Los Angeles. Das Flugzeug stürzt auf einer scheinbar einsamen Insel ab und 48 Menschen überleben. Faih, Studentin und Schlangenexpertin versucht nach anfänglicher Verwirrung, anderen auf der Insel zu helfen und trifft dabei auf George. Faith, die aus Fehlern in der Vergangenheit nicht gelernt hat, schließt sich George an und macht was er sagt – auch wenn sie damit nicht immer einverstanden ist...

Einige Wochen zuvor in Amerika. Faith ist Studentin des Professors Arreglo. Als sie die Uni eines Tages betreten will, stellt sie fest, dass viele Umweltschützer gegen Arreglo demonstrieren. Es stellt sich heraus, dass ihr Professor sich einem Unternehmen angeschlossen hat, welches in einem Umweltschutzgebiet eine Fabrik errichten will. Ohne sich Arreglos Erklärung für seinen „Sinneswandel“ anzuhören, verlässt Faith sein Büro, sucht sich einen neuen Doktorvater und schließt sich dem Demonstranten Oscar an. Fortan demonstriert sie mit ihm zusammen vor der Uni und anderen Einrichtungen. Schließlich reisen sie sogar nach Australien, um während einer Rede von Arreglo Demos abzuhalten…

Das 182 Seiten „starke“ Buch untergliedert sich wie die Serie in zwei Handlungen. Einmal die Ereignisse auf der Insel. Hier passiert im Laufe des Buchs eigentlich gar nichts, außer der Tatsache, dass Faith nach einem ausgestorbenen Vogel sucht. Die Autorin hat anscheinend nie etwas von Einleitung, Hauptteil und Schluss oder gar einem Spannungsbogen gehört, denn beides fehlte in diesen Kapiteln leider völlig. Dummerweise spielte jedes zweite Kapitel auf der Insel. Man sollte jedoch auch berücksichtigen, dass es sicherlich schwer ist, einen in der Serie unbekannten Charakter einzubauen ohne die Story der Episoden zu ignorieren. Was mich aber ein bisschen stutzig macht, ist die Tatsache, dass ich in drei Jahren LOST noch keine einzige Schlange gesehen habe. Protagonistin Faith trifft alle paar Seiten auf eines dieser reptilienartigen Geschöpfe.

Dann gab es da den zweiten Teil. Faith Vergangenheit. Hier gibt es immerhin ein paar Wendungen in der Handlung. Der Flug nach Sidney war z.B. eines der spannenderen Ereignisse. Nicht, dass da irgendwas Ungewöhnliches passiert ist. Nein. Nur, weil es mal keine Demonstration war, wo sich Faith aufhielt. Erst zum Schluss, auf den letzten 20 Seiten gab es dann ein paar „überraschende“ Wendungen (Überraschend im Vergleich zum Rest des Buches).

Mein Fazit: Für LOST-Fans ist dieses Buch vielleicht einen Kauf wert, für Leute die die Serie nur gelegentlich gucken (geht das überhaupt?) oder gar nicht sehen, ist es wohl nicht so interessant. Auch diejenigen, die sich neue Erkenntnisse über das LOST-Mysterium erhoffen, werden leider enttäuscht. Es gibt kaum Interaktionen mit bekannten Charakteren.

Cathy Hapka: "LOST - Überleben"
Roman, Hardcover, 182 Seiten
VGS Egmont 2006

ISBN 3-8025-3493-X

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