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Thriller



Jens Johler, Olaf-Axel Burow

Gottes Gehirn

rezensiert von David Meiländer

Gottes Gehirn handelt von hyperintelligenten Affen mit zwei Gehirnen, menschenähnlichen Robotern und genetisch verbesserten Menschen. Außerdem geht es noch um eine ganz besondere Leidenschaft: Irgendein Mensch da draußen sammelt nämlich die Gehirne von den führenden Wissenschaftlern der Welt Aber warum?

Sicherlich, Hannibal Lecter würde sie aufessen, doch der spielt hier nicht mit. Dafür aber zwei Journalisten. Sie sind Mitarbeiter des deutschen Wochenmagazins „Fazit“ und kommen aus unterschiedlichen Ressorts: Troller ist Leiter der Wissenschaftsseiten, Jane Anderson Kriminalreporterin. Beide wollen wissen, was Trollers Freund, der Zukunftsforscher Kranich, ihnen über den mysteriösen Tod des Klimaforschers John Eklunds sagen wollte, bevor er selbst ebenfalls ermordet wurde. Im Gegensatz zu Eklund allerdings blieb sein Gehirn, wo es vorher war.

Alles scheint irgendwie mit der sogenannten „Blake-Konferenz“ zu tun zu haben, die sich die Vereinigung der Wissenschaften zum Ziel gemacht hatte. Irgendwie sind die Teilnehmer dieser Konferenz Ziel des mysteriösen Sammlers und so dringen Troller und Anderson immer weiter vor und sind am Ende selber in größter Gefahr.

Die Autoren kommen aus verschiedenen Bereichen. Jens Johler ist gelernter Schauspieler, Olaf-Axel Burow Professor für Pädagogik. Beide sind also keine Phsyiker, Parapsychologen oder Musiktheoretiker. Sie haben also recherchiert und das merkt man: Die Dialoge sind stellenweise etwas lang und enthalten wenig Handlung, was im späteren Verlauf aber wesentlich angenehmer wird.

Die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen den beiden Journalisten verleiht dem Buch zusätzliches Leben. Er, deutlich älter, entwickelt immer stärkere Gefühle zu ihr, zweifelt aber, ob er sich dabei nicht in eine Sackgasse begibt. Warum würde eine junge, attraktive und erfolgreiche Frau so jemanden wie ihn nehmen?

Pure Science Fiction ist das Buch natürlich nicht. Es spielt in unserer Zeit und könnte genauso als Krimi bezeichnet werden. Doch es sind die sonderbaren Zeitungsmeldungen über den plötzlichen Weltfrieden oder der bereits erwähnte Super-Affe, der sprechen kann. Mehr Rechenkapazität = eine höhere Bewusstseinsebene. Genau in diese Richtung läuft auch das Ende des Buches, das irgendwann völlig aus den gegebenen Bahnen herausgleitet, aber trotzdem plausibel bleibt.

Vom Ende der Welt, der Apokalypse ist plötzlich die Rede und deren Unaufhaltsamkeit wird immer deutlicher. Das Ende des Buches ist schnell, vielleicht ein wenig zu schnell, aber irgendwie doch interessant. Der Schlüssel zu allem, ist eben doch die Liebe.

Jens Johler, Olaf-Axel Burow: "Gottes Gehirn"
Roman, Hardcover, 319 Seiten
Europa Verlag München 2001

ISBN 3-2037-8575-7

Weitere Bücher von Jens Johler, Olaf-Axel Burow:
 - Gottes Gehirn

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