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rezensiert von Markus Rohde
"Frontlinien" kann man im Prinzip mit einem Wort zusammenfassen: Action.
Ohne Vorwarnung wird die Voyager in eine Gefecht mit den Edesianern verwickelt. Ziel der Aliens ist es aber nicht, das Schiff zu zerstören. Sie wollen die Crew zwingen für sie gegen die Gimlon zu kämpfen. Janeway weigert sich natürlich an einem Krieg beteiligt zu werden, der sie nichts angeht. Und so übernimmt ein Kommando der Edesianer ihr Schiff. Sie zwingen die Crew mit einem Gerät, dass sie bei Weigerung töten würde, zur Mitarbeit. Als Janeway die Gimlon dann jedoch in Aktion erlebt, überdenkt sie ihre Einstellung noch einmal.
Das Buch eine ganze Menge Vorzüge: Es hat Action, regt zum Nachdenken an, trifft die Charaktere wunderbar und ist flüssig geschrieben.
Besondere Leckerbissen sind die herrlichen Wortgefechte, im speziellen zwischen Paris und Chakotay:
Chakotay schnaufte zornig, als er sich bemühte, mit den Kontrollen der 2. Station zurechtzukommen. "Ich habe doch gesagt, dass sie den Mund halten sollen."
Paris drehte den Kopf und begegnete Chakotays Blick "Ich dachte, sie hätten es nicht ernst gemeint."
"Ich habe es ernst gemeint."
"Na so was!", erwiderte Paris mit gespieltem Ärger. "Dies ist das letzte Mal, dass ich mich zwangsverpflichten lasse, während Sie zugegen sind!"
oder Tuvok und dem Holodoc:
Der Doktor schürzte die Lippen und schien darüber nachzudenken. "Nun, in dem Fall wären die meisten Edesianer bewusstlos. Oft sind mir bewusstlose Patienten lieber."
"Zweifellos wären die meisten Ihrer Patienten auch lieber bewusstlos", kommentierte Tuvok.
Bei so viel Positiven, kann man dann auch über die manches Mal fast eintönige und nicht gerade innovativste Handlung und sonstigen Kleinigkeiten hinwegsehen.
Dave Galanther & Greg Brodeur: "Frontlinien"
Roman, Softcover, 346 Seiten
Wilhelm Heyne Verlag 2004
ISBN 3-4538-7548-6
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