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rezensiert von Markus Rohde
"Der Test" spielt nach der Next Generation Episode "Die Rückkehr von Ro Laren". Ro Laren ist also bereits zum Maquis übergelaufen. Eben der Maquis ist Thema des Next Generation-Romans "Der Test".
Durch einen Anschlag des Maquis, wird die Diskussektion der Enterprise beschädigt. Während der Diskus in einer Raumbasis repariert wird, bekommt die Crew Urlaub. Doch für die meisten der Führungscrew wird daraus wieder einmal nichts.
Starfleet hat eine Diskussektion entwickelt, die nach der Abtrennung vom Sekundärrumpf auf einem Planeten landen und wieder starten kann. Unter simulierten Gefechtsbedingungen soll der Prototyp seine Fähigkeiten beweisen. Doch plötzlich wird aus der Simulation der Ernstfall.
Der ganze Roman plätschert eigentlich nur so vor sich hin. Ständig beschleicht einen das Gefühl, das alles war schon einmal da. Ein wenig "Stirb langsam", ein wenig von der einen Star Trek-Folge, ein wenig von was anderem. Wäre es wenigstens noch mit Schwung umgesetzt, aber ständig dreht sich die Handlung im Kreis. Warum dieses Szenario? Das den beteiligten Personen nichts großartig passieren wird, ist klar, da man deren Historie zu genüge kennt.
Das ist es auch, was Peter Davids Reihe "Die neue Grenze" so gut macht. Man baut eine Beziehung zu seinen Charakteren auf, und weiß aber nicht bereits im Vorfeld, was ihnen passieren kann oder nicht passieren kann. Möglich ist alles. Aber von dieser Reihe bringt Heyne ja leider keine neuen Bände mehr raus.
Bei den wenigen Star Trek Büchern, die Heyne derzeit veröffentlicht, möchte man ja meine, es würden die Perlen der zahlreichen englischen Originale gewählt. Warum man dann aber so uninspirierte Ergüsse - und der Autor John Vornholt kann es wahrlich besser - veröffentlicht? Ein Rätsel.
Also: Im All nichts Neues
John Vornholt, Harald Pusch: "Der Test"
Roman, Softcover
Heyne 2004
ISBN 3-4538-8103-6
Leserrezensionen
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12.10.06, 14:13 Uhr
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Kurdwubel
unregistriert
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Ein typisches John Vornholt-Buch: Kurz, viel Action, wenig Story, ganz wenig Charakter. Wenn man mal was für Zwischendurch zum Lesen braucht, reicht dieses Buch aus, aber sonst bringt es keine Spannung oder Mehrerkenntnis.
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04.03.08, 13:12 Uhr
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chrisinus
unregistriert
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In seiner Zeichnung der Reaktion von Nechayev auf die Ereignisse und der Interaktion der Crew sowie die Zeichnung der "Feinde" (inkl. "Architekt" alias Ro Laren) ist der Roman durchaus spannend und lesenswert. Wenn möglich, hätte ich 3 1/2 Sterne gegeben.
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