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rezensiert von Mike Hillenbrand
Der Text bezieht sich auf Band I und II der Trilogie!
Heyne hat endlich mal wieder zwei neue "Star Trek"-Romane veröffentlicht. Gleichzeitig! Toll! Problem an der Sache ist aber, dass es sich dabei um die ersten beiden Teile einer Trilogie handelt und der Leser darum auf den dritten Teil trotzdem noch länger warten muss. Und sollte das Erscheinungsdatum von den Verkaufszahlen der ersten beiden Romane abhängen, könnte es durchaus sein, dass der geneigte Leser noch ein wenig länger auf den letzten Teil warten muss, - denn wie vielleicht bereits bekannt: Die Auflagenzahlen der "Star Trek"-Romane sind im Sinkflug, wenn man von denen William Shatners einmal absieht.
Zum Inhalt: Die Enterprise NCC 1701-E bringt einen betazoidischen Wissenschaftler an die große Barriere.. nein, nicht die aus "Star Trek V", sondern zu der aus "Where no man has gone before".. also zu der, die unsere Galaxis umgibt, nicht deren Kern. Dieser Wissenschaftler will diese Barriere nämlich durchstoßen, was bislang keiner so recht geschafft hat, denn wie wir aus dem Pilotfilm der Classic-Serie wissen, hat das recht schädliche Nebenwirkungen. In diesem Moment taucht Q erstmals auf der Brücke der neuen Enterprise auf und verkündet zwei Sachen: Zum einen stellt er seine Frau und seinen Sohn vor und zum anderen warnt er eindringlich davor, die Barriere wirklich zu durchstoßen.
Nach einigen Diskussionen nimmt er Captain Picard kurzerhand mit, um ihm zu zeigen, warum man die Barriere besser nicht durchstoßen sollte. Das würde auch schnell gehen, aber da Greg Cox drei Bände füllen muss, macht er es auf die langsame Tour und so lernen wir einen jungen Q kennen, der vor Millionen von Jahren die Bekanntschaft verschiedener Individuen aus einer fremdem Dimension macht.
Einer nennt sich 0 (Ja, NULL), einer Gorgan (klingelt es?), einer nennt sich der "Der Eine", hat angeblich den Monotheismus erfunden und wird bei der Frage, wozu Gott ein Raumschiff braucht entsetzlich böse(!) und beim letzten handelt es sich um ein kleines rotes Ding, das seine Energie aus den negativen Emotionen von Humanoiden gewinnt.
Während Picard also eine Spritztour mit Q machen muss, verbleiben dessen Frau und Sohn an Bord der Enterprise-E und machen Riker das Leben schwer.. na ja, und dann kommt da noch eine bekannte Gaswolke hinzu, mit der die Enterprise-D schon einmal das Vergnügen hatte....
Soviel zum Inhalt der ersten beiden Bände. Diese ganze Geschichte hat sich Greg Cox nett ausgedacht und gerade die Q-Picard-Beziehung ist ihm hervorragend gelungen. Aber auch der Rest der Geschichte liest sich nett und wer wirklich alle "Star Trek"-Serien und –Filme kennt, wird die vielen bekannten Gesichter und Hinweise wirklich zu schätzen wissen. Cox hat es tatsächlich geschafft, aus allen Serien Fäden und Charaktere mit einzubauen. Nicht nur, dass alle Bösewichte schon auf die ein oder andere Art und Weise im "Star Trek"-Universum ihren Auftritt hatten, auch Qs Frau und Sohn kennen wir natürlich bereits aus "Star Trek: Raumschiff Voyager". Und angesichts der Tatsache, dass die Schauspielerin Suzie Plakzon in TNG seinerzeit auch zwei Rollen verkörperte, mag man sich vor Vergnügen auf die Schenkel schlagen, wenn Picard beim Anblick von Qs Gattin der Gedanke durch den Kopf fährt, dass sie ihm irgendwie bekannt vorkommt. Die Kenntnis des Autors liefert einen Festschmaus für alle "Star Trek"-Fans unter den Lesern.
Ärgerlich ist jedoch, dass der zweite Band plötzlich an Dynamik nachlässt und sich der neugierige Leser wohl bewusst ist, dass eine Beibehaltung des Erzähltempos den dritten Band überflüssig gemacht hätte.
Denn der wird erst noch erscheinen müssen, bevor wir wissen, wie die Geschichte um Picard, Q und allen anderen enden wird. Aber.. das Warten lohnt sich.
Greg Cox: "Das Q Kontinuum 1 - Die galaktische Barriere"
Roman, Softcover, 312 Seiten
Wilhelm Heyne Verlag 2001
ISBN 3-4531-8785-7
Leserrezensionen
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12.10.06, 14:23 Uhr
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Kurdwubel
unregistriert
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Das schöne an dieser Trilogie ist eindeutig, dass Cox ein Star Trek-Fan sein muss. Man stolpert an so vielen stellen über bekannte Personen und Orte, die Dinge aus den TV-Serien erklären oder weiterführen und das ist nun mal ein Fest für einen richtigen Fan. Zwar ist der zweite Band in der Tat etwas langsamer erzählt, aber zum Glück nicht allzu lang.
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