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Science Fiction (diverse)



H.G. Francis & Thomas R.P. Mielke

AD ASTRA !. Sabotage um DYNA-CARRIER

rezensiert von Thomas Harbach

Der 1936 geborene Hans Gerhard Franciskowsky gehört zu den fleißigsten Autoren. Seit frühester Jugend interessierte er sich für Science Fiction, inspiriert unter anderem durch die Romane Isaac Asimovs und Poul Andersons. Nach seinem Abitur und Studium übernahm Franciskowsky die Stelle eines Gebietsleiters bei der Pharmaindustrie. 1962 folgte die erste Heftromanveröffentlichung „Die fünf Oligos“. Mit „Die vom fünften Hundert“ gehörte zu seinen frühen spektakulären Arbeiten, welche er 1986 zu einem allerdings weniger effektiven Roman erweiterte. Unter Pseudonym begann er an den Reihen „Mark Powers“ und „Ren Dhark“ mitzuschreiben. Mitte der 60er Jahre entwickelte er mit „Rex Corda“ für den Bastei Verlag seine erste eigenständige Heftromanserie, die allerdings nach 38 Heften und einem knappen Jahr wieder eingestellt worden ist.

„Ad Astra“ ist eine weitere Serie, die H.G. Francis konzipierte. Sie erschien in der Reihe der UTOPIA Zukunftsromane alternierend mit einem serienunabhängigen Roman. Zwischen Ausgabe 550 und 590 – der Einstellung der UTOPIA Zukunftsromane – gehörten die geraden Nummer Chet Morrows Weg zu den Sternen. Nach der Einstellung von „Ad Astra“ wechselte Francis 1970 ins Atlanteam, ein Jahr später folgte der Sprung zu Perry Rhodan. 1972 ist H.G. Francis freiberuflicher Schriftsteller geworden. Neben seinen Romanen hat er unzählige Hörspiele geschrieben und hier unter anderem auch „Commander Perkins“ entwickelt. Für diese Reihe schrieb er auch neun Jugendbücher, die im Franz Schneider Verlag erschienen sind. Zu seinen Hörspielproduktionen gehören unter anderem die „TKKG“, „Die drei?“ oder „Fünf Freunde“. Nach seinem Rücktritt aus der Rhodan Redaktion 2004 widmet sich Francis historischen Krimis, Pferdegeschichten und Sachbüchern. Weiterhin überarbeitet er seine alten Romane und Serien für die Neuveröffentlichung.

Im Rahmen der Neuauflage legt der Heinz Mohlberg- Verlag die von H.G. Francis behutsam überarbeiteten Romane als Paperbacks mit den originalen Titelbildern wieder auf. Immer zwei Hefte sind zu einem Paperback zusammengefasst. Die Vorgehensweise folgt der Veröffentlichung der „Rex Corda“ Serie, einem der ersten Versuche des BASTEI- Verlages, Perry Rhodan etwas dagegenzusetzen. Zwischen der Konzeption von „Rex Corda“ und „Ad Astra“ hat Francis unter anderem auch an der Kelterserie „Ren Dhark“ mitgeschrieben. Die Erfahrungen aus beiden letzt endlich frühzeitig eingestellten Serienproduktionen sind in den Kontext von „Ad Astra“ eingeflossen. Der erste Paperback „Sabotage um Dyna- Carrier“ enthält den gleichnamigen Auftaktroman (Utopia Zukunftsroman 550) und den von T.R.P. Mielke geschriebenen zweiten Band „In den Wüsten der Venus“ (Utopia Zukunftsroman 552). Auf dem Titelbild der originalen Veröffentlichungen stand groß, dass es sich um „eine SF-Serie von H.G. Francis“ handelte. Links oben prangte ein umringter Planet mit Kratern, auf den Ringen stand in schwarzen Buchstaben „Ad Astra“ – zu den Sternen. Die Begrüßungsformel, die in den sechziger Jahren im Fandom Einzug gehalten hat. Da die alten UTOPIA Zukunftsromane noch über eine Einführung der entsprechenden Redaktion verfügten, sind in „Sabotage um Dyna- Carrier“ die wichtigsten Handlungsträger von der Redaktion extra vorgestellt worden.

Im Vergleich zu anderen Serien ist Chet Morrow nicht der Kommandant, sondern nur der Funker der DYNA II, mit welcher es in den folgenden Romanen zu den Sternen geht. Morrow ist ein entschlossener Mann, der Eigeninitiative über bedingungsloses Gehorchen stellt. Allerdings ist es natürlich vielseitig und kann im Notfall auch die Gleiter fliegen. Tom Atkins ist nicht nur sein Freund, sondern bei den Missionen sein Begleiter. Er folgt lieber Morrow als dem Kommandanten der Mission E. Hintlandloke, der sich hinter den Verordnungen und Paragraphen versteckt. Im Auftaktband versucht er mehrmals, Chet Morrow befehlswidriges Verhalten nachzuweisen, obwohl Morrows Eingreifen Menschenleben gerettet hat. Das Konfliktpotential zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Typen Morrow und dem teilweise überforderten Theoretiker Hintlandloke ist sehr stark. Das Team rundet der vielseitige Ingenieur Ed Sauer ab, der seinem Nachnamen alle Ehre macht. Irgendetwas stört den im Grunde gutmütigen Berufsnörgler immer.

Die Serie spielt im Jahre 2010. Immerhin knappe vierzig Jahre von der ursprünglichen Publikation gesehen in der Zukunft. Die Menschheit hat zumindest den Mond, den Mars und die Venus besiedelt. Die Raumfahrt erfolgt aber immer noch mit atomgetriebenen Raketen. Mehr und mehr kommen so genannte Dyna- Carrier zum Einsatz, welche eine Art Vorläufer der wieder verwendbaren Space Shuttle sind. Aber nur in der erdnahen Atmosphäre. Diese zuverlässigen Maschinen erleiten in schneller Abfolge eine Reihe von Unfällen. Einen der Abstürze beobachtet Chet Morrow aus unmittelbarer Nähe, bei einem anderen Probeflug kann er mittels einer Büroklammer und Pflaster in Pfadfindermanier den Schaden überbrücken und das Fahrzeug retten. Morrow wird zusammen mit einigen Kollegen zu den Fabrikationshallen geschickt. Dort stellt er zum einen eine fehlende Arbeitsmoral fest, die zu vielen kleinen Fehlern an den Gleitern führt. Zum anderen entlarvt er einen rothaarigen Saboteur, der ihn beinahe umbringt. Bei einem ersten Testflug mit den neuen Modellen ins All schlägt der Saboteur wieder zu. Weiterhin geht ein „Junge“ an wichtigen Forschungseinrichtungen ein und aus und behindert die Arbeiten.

Der Auftaktroman „Sabotage um Dyna- Carrier“ ist ein ungewöhnlich geradliniger Roman. Sehr kompakt und konzentriert von H.G. Francis geschrieben. Obwohl über der ganze Serie das Thema „Ad Astra“, der Traum vom Flug zu den Sternen für eine friedliche und geeinte Menschheit steht, bemüht sich Francis im Auftaktbuch der Serie, nicht nur die technischen Grundlagen zu legen, sondern neben der Einführung der einzelnen Protagonisten eine solide Basis zu entwickeln. Es ist natürlich eine Männerwelt mit einer sehr attraktiven Geheimagentin mitten drin, welche hier beschrieben wird. Auf der einen Seite die Konzerne, welche an den neuen Milliardenaufträgen interessiert sind. Auf der anderen Seite das Militär, das Chet Morrows Extratouren nur mit Widerwillen akzeptieren kann und akzeptiert. Zwischen den einzelnen Hierarchieebenen gibt es Spannungen, während die einzelnen Teams kameradschaftlich fast freundschaftlich zusammenarbeiten. Chet Morrow ist bei den Ermittlungen die treibende Kraft, wird natürlich zur Zielscheibe der Saboteure, auch wenn er nicht alles alleine bewältigt und an einigen Stellen Hilfe benötigt. Ganz bewusst steuert Francis von Beginn an gegen das „Supermann“ Image. Im Vorwort der Erstauflage – Utopia Zukunftsroman 550 – schreibt die Utopia- Redaktion über die Vorführung eines NASA Prototyps in Hamburg, auf dessen Grundlagen die Dyna- Gleiter entwickelt worden sind. Die Technik der Serie ist eher bodenständig. Sowohl aus damaliger wie heutiger Sicht. Francis hat die Entwicklungen der damaligen Raumfahrt ein wenig extrapoliert und den Fokus auf die neuen Gleiter verschoben. Dadurch wirkt insbesondere der Auftaktroman aus heutiger Sicht eher wie ein spannender Technothriller, als der Auftakt einer utopischen Serie in der Tradition Perry Rhodans. Auch die Charakterisierung der einzelnen Protagonisten ist sehr solide. Zu den Schwächen gehört allerdings die Person des Space Boys. Während die Leser die Auflösung – ein Liliputaner – von Beginn an vor Augen haben, rätseln hochrangige Militärs und erfahrene Raumpiloten ein wenig zu lange und glauben an die Theorie eines Kindes als eiskalter Killer. Allerdings gelingt es Francis ausgesprochen gut, die allgegenwärtige Bedrohung im Zuge einer Raumfahrteuphorie bei den Kindern sehr effektiv und eindrucksvoll darzustellen. Die Actionsequenzen sind gut geschrieben, ein Mordanschlag wird Jahre später im James Bond „Moonraker“ wiederholt. Die Reparatur mit der Büroklammer ist allerdings deutlich übertrieben und wirkt unbewusst komisch.

T. R.P. Mielke - das R.P. steht für reine Phantasie - verfasste den zweiten Band „In den Wüsten der Venus“.

Der 1940 in Detmold geborene, aber inzwischen in Berlin lebende Thomas R.P. Mielke – das R.P. steht für Reine Phantasie – ist heutzutage in erster Linie für seine historischen Romane bekannt geworden. Während und nach dem Studium hat er seine ersten Werke allerdings im Bereich des phantastischen Heftromans veröffentlicht. 1960 erschien unter Pseudonym der erste Heftroman. In der Folge schrieb er unter anderem auch „Rex Corda“ als auch „Ad Astra“ mit insgesamt fünf Romanen mit. Nach einer längeren Pause kehrte er Anfang der achtziger Jahre mit „Das Sakriversum“ zur Science Fiction zurück. Für den Roman hat er den Kurd Laßwitz Preis erhalten. Es folgten noch weitere SF Romane, bevor sich Mielke ganz aus dem phantastischen Genre zurückgezogen hat.


Die Handlung setzt nur kurze Zeit nach dem Debüt ein. Chet Morrow ist zusammen mit seinen Kameraden und seinem ungeliebten Vorgesetzen sowie knapp einhundert militärischen Passagieren auf dem Weg zur Venus. Der DYNA- Carrier wird auf Herz und Nieren geprüft. Das neue Raumschiff setzt sich aus alter Technologie wie die sechs unabhängig operierenden Dyna- Gleiter sowie einer modernen, neuen Treibstoffzelle zusammen. Auf dem Flug löst sich das Triebwerk und droht den Passagierbereich zu zerstören. Hitlandloke befiehlt, um die Männer zu schützen, auch unter Opferung einer kleinen Anzahl von Soldaten das Triebwerk zu zerstören. Chet Morrow gelingt es mit einer waghalsigen Aktion, diesen Befehl zu ignorieren, das Triebwerk und die Männer zu retten. Dieser erste Handlungsabschnitt folgt dem Schema des Auftaktromans zu eng. Zwar beschreibt Mielke die Situation sehr spannend, aber dem Leser ist der Ablauf wohl bekannt. Hier hätte das Expose von H.G. Francis - meistens um die vier bis fünf Seiten, das die grundlegende Handlung umfasst und in den Nachdrucken des Mohlberg- Verlages als Extra enthalten ist - zwar wieder die Karte Sabotage spielen können, aber die Lösung des Problems in die Hände Tom Atkins oder des Ingenieurs legen sollen. Die Venus ist überwiegend von knapp 30.000 Europäern bzw. Amerikanern besiedelt. Die Atmosphäre muss künstlich mit Sauerstoff durch chemische Ofen manipuliert werden. Trotzdem verfügt die Venus über gewaltige Rohstoffvorkommen, von denen die Erde zumindest teilweise abhängig ist. Diese Prämisse wird als Vorwand genommen, um die politischen Ereignisse auf der Venus dringlicher und möglichst dramatischer zu beschreiben. Das die ganze Erde allerdings auch aufgrund der wenigen Siedler und vor allem der noch primitiven Raumfahrttechnik von der Venuskolonie bei bestimmten Rohstoffen abhängig ist, hat Francis nicht konsequent bis zum Ende durchdacht. Die Position der Venussiedler erinnert eher an die ersten Ölfunde in der arabischen Welt und die anschließende Ausbeutung durch die Europäer. Weniger an die jetzige Situation, in welcher die Industriestaaten sklavisch vom Öl abhängig sind. Der Mars dagegen ist in Francis Universum von den Asiaten besiedelt worden. Der inzwischen notdürftige reparierte DYNA- Carrier nähert sich der Venus. Dabei gehen zwei der kleinen Beiboot verloren und landen im Dschungel. Hitlandloke möchte allerdings das politische Protokoll einhalten und nicht gleich die Männer suchen. Das bringt Chet Morrow auf die Palme, zumal kaum gelandet nicht nur der Saboteur wieder zuschlägt. Auch die politische Führung hat ein mehr oder weniger offenes Interesse an den gelandeten Gleitern, zumal bei einer der Notlandungen anscheinend auch einer der chemischen Öfen beschädigt worden ist. Und auf eine Manipulation oder Beschädigung der Öfen steht auf der Venus die Todesstrafe.

Im Mittelteil des Romans konzentriert sich Mielke auf die Spannungen zwischen Morrow und seinem Vorgesetzten. Dieser will anstatt seine Männer zu suchen pflichtschuldigste dem Protokoll Folge leisten. Dabei impliziert der Autor, das die Venusianer über nur primitivste Techniken verfügen - ein Widerspruch zu diesen Terraforming Prozessen - und den Absturz der beiden DYNA Gleiter nicht bemerkt haben. Hier ignorieren die Autoren auch zum damaligen Zeitpunkt vorhandene Richtstrahltechnik. Das ein Offizier nur sklavisch den Befehlen seiner Vorgesetzten folgt und dabei die ultimativen Regeln der Armee außer acht lässt, wirkt eher konstruiert und ist spannungstechnisch nicht einmal notwendig. Natürlich macht sich Morrow bald auf die Suche nach den fehlenden Männern und begegnet einem Venusianer, welcher die tödliche Atmosphäre des Planeten atmen kann. Sollten außerirdische Mächte auch ihre Hände im Spiel haben? Diese Frage lässt der Roman am Ende offen. Es kommt zu einer direkten Konfrontation mit den aufständischen Mächten auf der Venus. Wie schon im Falle von H.G. Francis Roman leidet „In den Wüsten der Venus“ unter einem hektischen Ende. Hier werden die Ideen der Venusianer aufs Minimum reduziert, ein charismatischer Führer vorgestellt, der vor langer Zeit betrogen worden ist und jetzt seinen Mitbürgern die politische und wirtschaftliche Freiheit schenken will. Um diesen Plot funktionieren zu lassen, muss das fragwürdige Abhängigkeitsverhältnis zur Erde in den Vordergrund gerückt werden. Unabhängig von diesen eher konstruierten politischen Prämissen gelingen Mielke einige spannende Szenen. Die Erkundung der unwirtlichen Venuslandschaft inklusiv des Durchbruchs durch das „Fließ“, dem Material, hinter dem die Erde für ihre Straßen (!) her ist, beschreibt Mielke sehr geradlinig und effektiv. Am Ende des Buches treibt der Autor das Spannungsverhältnis zwischen Morrow und Hitlandloke auf einen neuen traurigen Höhepunkt. „In den Wüsten der Venus“ ist ein geradliniger zweiter Teil, solide geschrieben mit einigen wirklich spannenden Sequenz, aber auch einem übertriebenen und hektischen Ende in „Ein Mann gegen Alle“ Manier.

„Ad Astra“ gehört sicherlich - wie Heinz Mohlberg auch in einem seiner Vorwörter schreibt - zu den weniger bekannten Kurzzyklen. Es ist sicherlich ein unternehmerisches Risiko gewesen, diese Serie komplett neu aufzulegen. Da sich die Nachdrucke von „Rex Corda“ ihrem Ende nähern und neue Romane verfasst werden, ist die Neuauflage von „Ad Astra“ aber geradezu folgerichtig. Hier lässt sich im Vergleich zu „Rex Corda“ sehr gut verfolgen, wie sich H.G. Francis auch als Exposeredakteur weiterentwickelt hat. Mit Mielke und Zoller, welcher den dritten Band schreibt, verfügt „Ad Astra“ über zwei Autoren, die zumindest an der geistigen Entwicklung der Kultserie „Terranauten“ mitgearbeitet haben. Die Romane lesen sich sowohl im Original als auch in den von Udo Moersch sorgfältig redaktionell betreuten und von H.G. Francis teilweise selbst überarbeiteten Fassungen noch ungemein fließend und packend. Aus heutiger Sicht eine eher bodenständige angelegte Serie mit guten Ansätzen und zumindest in den beiden Auftaktbänden einer Reihe wirklich spannender Szenen.

H.G. Francis & Thomas R.P. Mielke: "AD ASTRA !. Sabotage um DYNA-CARRIER"
Roman, Softcover, 205 Seiten
Mohlberg- Verlag 2007

ISBN 9-7839-3622-9950

Leserrezensionen

Leserrezensionen [Alle Rezensionen anzeigen (7)]
18.12.11, 12:28 Uhr
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