Buchecke


:: Home
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (55)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (17)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (181)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (314)
:: Horror (diverse) (168)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (59)
:: Literatur (diverse) (26)
:: Mystery (diverse) (102)
:: Perry Rhodan (122)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (103)
:: Science Fiction (diverse) (715)
:: Star Trek (43)
:: Stargate (1)
:: Thriller (61)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (37)
:: Zeitschriften / Magazine (15)


:: Artikel (6)
:: Interviews (7)
:: Nachrufe (2)


:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Science Fiction (diverse)



Gustav Meyrink

Zeitegel, kosmischer Horror und Weltuntergang

rezensiert von Thomas Harbach

Herausgeber Detlef Münch hat mit “Die Science Fiction des Grauens von Gustav Meyrink 1901 bi 1916” insgesamt siebzehn der zweiundzwanzig heute als frühe Science Fiction einzuordnenden Texte des “Golem” Autors und Satirikers Meyrink in einer gesonderten Sammlung zusammengefasst. Die Texte stammen alle aus den Sammelbände “Des deutschen Spießers Wunderhorn” - der in einem kleinen Bad Schwartauer Verlag als Paperback im Sommer 2010 ebenfalls neu und komplett aufgelegt worden ist - bzw. der später veröffentlichten Storysammlung “Die Fledermäuse”. Als Einstieg in Meyrinks nicht unbedingt umfangreiches, aber vielschichtiges Werk allerdings am empfehlenswertesten in Kombination mit einer der inzwischen zahlreichen Biographien ist Detlef Münchs mit viel Liebe zum Detail zusammengestellte Sammlung sehr zu empfehlen. Der thematisch Fokus auf Meyrinks teilweise ausgesprochen moderne und im Genre immer noch gerne verwandte Ideen versperrt vielleicht ein wenig den Fokus auf Meyrink vielschichtigeres, wenn auch dünnes Romanwerk, in dem der Autor sehr viel intensiver Vergangenheit - Mythen, Legenden - und zum Teil beißende Kritik an seiner gegenwärtigen Gesellschaft perfekt zusammengemischt hat. Detlef Münch geht auf die fünf nicht der Sammlung hinzugefügten Geschichten in seinen Anmerkungen vielleicht zu unkritisch ein, aber die Zuordnung aller Texte einzelnen Subgenres erleichtert eine Auseinandersetzung mit Meyrinks Intentionen. Es empfiehlt sich, die Texte nicht in der chronologischem, vom Herausgeber logischerweise gewählten Veröffentlichungsreihenfolge zu lesen, sondern sie nach den Subgenres geordnet zu goutieren. Viele Themen sind neben einigen wenigen Charakteren übergreifend und runden das Bild des Satirikers Meyrink, aber nicht eines Zynikers oder an seiner Zeit verzweifelten Menschen ab.


Der Herausgeber hat die Geschichten in seinen ausführlichen, aber nicht Zielführenden ausführungen in vier übergreifende und sich teilweise auch überlappende Themenbereiche – Weltuntergang; Menschenzuchtexperimente und künstliche Organe; Chemikalien sowie Zukunftserfindungen - geordnet. Die vom Herausgeber angedachte Gliederung lässt sich bei intensiver Betrachtung der Geschichten noch verfeinern und auf die angesprochenen Blöcke mit dem Obergriff Satire reduzieren. Daneben hat Herr Münch den Text seiner ursprünglich angedachten bibliographischen Studie ebenfalls im Anhang veröffentlicht. Das führt zu einem krassen Missverhältnis zwischen Inhaltsangabe der ebenfalls präsenten Geschichten und sich nicht selten auf ein oder zwei Sätze beschränkende kritische Auseinandersetzung mit den Intentionen des Autoren.
Unter dem Überbegriff „Weltuntergangsgeschichte“ fasst der Herausgeber insgesamt drei Geschichten zusammen, von denen jeweils zwei Texte ähnliche Prämissen aufweisen. In „Der violette Tod“ und „Die schwarze Kugel“ kommt die Gefahr aus dem Fernen Asien, wobei es sich einmal um eine konkrete durch die Unvorsichtigkeit der westeuropäischen Forscher hervor beschworene Gefahr, das andere Mal um eine epochale Erfindung auf chemischer Basis handelt. Sowohl in „Die schwarze Kugel“ als auch „Petroleum“ ist es die Offizierskaste des Militärs – in Bezug auf die Armee bleibt Meyrink absichtlich vage, für ihn sind alle Offiziere dumm und hohlköpfig -, die schließlich mit der Beseitigung der Gefahr überfordert oder wie in „Die schwarze Kugel“ im Grunde durch ihre Gedankenlosigkeit und impliziert fehlende Intelligenz für die Katastrophe verantwortlich sind.
Um seine scharfe gesellschaftliche bzw. in diesen frühen Grotesken satirische Kritik am Militärgehabe insbesondere des immer arroganten und seine bayerische Urheimat einverleibten Preußen gefahrloser und pointier äußern zu können, nutzt Meyrink sehr früh Weltuntergangsideen, die heute noch „modern“ erscheinen. Ein gemobter Wissenschaftler rächt sich in moderner terroristischer Manier, in dem er dank einer Chemikalie das ganze Erdöl an die Oberfläche presst und damit den natürlichen ökologischen Kreislauf unterbricht. Zur Groteske wird die Geschichte in dem Augenblick, in dem die Offiziere das Öl mit Taschentüchern an den endlosen Stränden aufsammeln sollen und die einfachen Soldaten in neuen grell bunten und naiv erscheinenden Uniformen wieder ihren erlernten handwerklichen Berufen nachgehen dürfen. In „Der violette Tod“ ruft eine gegen den Willen der Einheimischen agierende Wissenschaftsexpedition – mit modernen Taucheranzügen ausgestattet – durch unvorsichtiges und zumindest impliziert Gottes lästerliches Vorgehen eine globale Katastrophe aus. Auch hier nutzt Meyrink die grundlegend finstere, aber bei weitem nicht so neue – siehe Shelleys „The Last Man on Earth“ – Postdoomsday Idee, um die Zivilisation ins Lächerlich zu ziehen. Die Menschen sterben nicht direkt, sondern verwandeln sich in lila Schleimkegel. Gegen die akustischen Wellen hilft nur Schwerhörigkeit bzw. Taubheit. So reagiert als Spitze der Satire im Jahre 1950 ein Ohrenarzt die verbliebene Menschheit. Überträgt der Leser diese im Grunde jeglicher Logik widersprechenden Ideen Meyrinks auf die politische Realität insbesondere unmittelbar zu Beginn des 20. Jahrhunderts, so haben nur die gegenüber der Obrigkeit tauben – siehe auch Heinrich Manns „Der Untertan“ – eine kleine Chance, den Irrsinn des immer deutlich heraufdämmernden Weltkriegs zu ignorieren. Entgehen wird ihm leider niemand. In „Der Untergang“ setzt sich Meyrink kritisch mit den Weltuntergangssekten auseinander, welche diverse Katastrophen vorhergesagt haben. Im Gegensatz allerdings zu seinen spirituellen Neigungen lässt der Autor sie in der zynischen Story selbst an den eigenen Weissagungen untergehen.

Ein weiteres wichtiges Thema in Meyrinks frühen Schaffen sind Menschenexperimente sehr unterschiedlicher Art. In “Der Opal” finden Europäer wieder im Fernen Asien Opale, die früher Augen von gefangenen und dank magischer Formeln verwandelter Menschen bestehen. In “Das Präparat” und “Das Wachsfigurenkabinett” treffen Meyrinks Antagonisten auf die Folgen der an eine Art orientalischen Frankenstein ins Groteske übersteigerten Experimente des Persers Daraschekoh. In “Das Präparat” dringen Freunde in ein verlassenes Haus aus, als sie die Stimme eines vermissten Freundes nach draußen dringen hören, in “Das Wachsfigurenkabinett” befinden sich die Protagonisten auf der Suche nach dem verschwundenen Sohn eines Freundin. Während in der ersten Vignette Mensch und Technik auf einer perfide Art und Weise verbunden worden sind und wahrscheinlich die Idee des mechanischen Schachspielers auf die Spitze treiben, könnte es sich bei “Das Wachsfigurenkabinett” wie vom Herausgeber angedeutet um nicht unbedingt genetische, aber zumindest medizinische Exzesse handeln, die später von den Nationalsozialisten durchgeführt worden sind. Beide Texten folgen dem gleichen Schema, wobei nicht nur die Entmenschlichung und Mechanisierung der lebenden Toten im Mittelpunkt der nihilistischen Arbeiten steht, sondern mit der Anspielung auf das Soldatenlied “Ich hatte einen Kameraden” auch wieder der Bogen zur Dummheit der von modernen Magiern - dieses Mal in Form des charismatischen Persers - manipulierten Massen geschlagen wird. Eine der wenigen aus der intimeren Ich- Perspektive geschriebenen Geschichten ist “Die Pflanzen des Dr. Cinderella”, in welcher wie in einem Alptraum der Erzähler verfolgt, wie geheimnisvollen Pflanzen aufgrund ägyptischer Formeln aus menschlichen Organen gezüchtet werden. Meyrink versucht dieser klaustrophobischen Geschichte noch eine dunklere Pointe hinzuzufügen, die allerdings übertrieben erscheint und die sorgsam aufgebaute nihilistische Stimmung fast gänzlich negiert. Der Leser kann die Zusammenhänge zwischen dem Ich- Erzähler und dem Doktor Cinderella allerdings als letzter Versuch eines moralischen Schuldkomplexes interpretieren, aber auch hier fehlt im Grunde ein überzeugendes verbindendes Element. „Der Albino“ ist die grausamste Geschichte der Sammlung. Zwei Kinder sind vor Jahren entführt und an einem der beiden sind grausame Experimente durchgeführt worden. Aus dem Jungen ist ein inzwischen berühmter Bildhauer geworden, der durch einen Zufall wieder seinem Bruder begegnet. Der Schrecken wird – wie später in Lovecrafts Geschichten – impliziert und dem Leser nur angedeutet, während die stringente Handlung allerdings ab der Mitte vorhersehbar ist. In Bezug auf die satirischen Elemente ist „Das verdunstete Gehirn“ die beste, vielschichtigste und bissigste Story der Sammlung. Der Gelehrte Hiriam Witt züchtet Gehirne, die er nur mit einem Abschlag von 50 Prozent im Vergleich zum Metzger an einen Restaurator verkaufen kann. In Preußen ist kein Platz für Intelligenz. Der Handstreich des Hauptmann von Köpenick – siehe Zuckmayers berühmtes Stück – bringt Preußens staatliche Ordnung durcheinander. Ein Pavian in Uniform an der Leine eines Stadtstreichers versucht in dem kleinen Ort, in dem Witt erfolglos arbeitet, ebenfalls die Bürgerlichkeit zu berauben, was schließlich zu einer grotesken Verfolgungsjagd führt. Witt endet in der Irrenanstalt, wo er manchmal die Nationalhymne singt. Von der Entlarvung der bürgerlichen Dummheit über die fehlende Intelligenz, die grundsätzlich vom Bürger bis zum Militär abgelehnt wird, bis zu überdrehten Ende ist „Das verdunstete Gehirn“ - man beachte den Titel, der eine Anspielung auf die politisch sozialen negativen Entwicklungen im Deutschen Reich darstellt – eine dieser boshaften politischen Kabarettarbeiten, für die der „Simplicissimus“ noch heute so bekannt ist.





In anderen Texten aus dem Bereich der Zukunftserfindungen wie “Dr. Lederer” ist eine technische Idee nur Beiwerk zu einer allgemeinen Abrechnung mit Politik, Richtern und schließlich Polizei, die in ihrer Naivität nach Meyrinks eigenen Erfahrungen nicht mehr zu logischem Denken fähig sind. Überspitzt hat die Obrigkeit in „Der Wahrheitstropfen“ Angst, das die Bürger mittels einer chemischen Erfindung ihr Gehabe und ihre Falschheit durchschauen und sich gegen die bestehende Ordnung auflehnen könnten. Wie nicht selten in Meyrinks Werk soll das Irrenhaus den Erfinder und damit auch die Wahrheit für immer vor der Öffentlichkeit verstecken. Oder wie in „Das... allerdings“ durchleuchtet die Erfindung die wahre Intelligenz insbesondere österreichischer Offiziere. Nicht jede Anspielung ist heutzutage noch klar nachzuvollziehen, aber der breite Pinsel, mit dem Meyrink seine Satiren malt, lässt die unterhaltsamen sprachlichen „Bilder“ auch heute noch in sehr grellen Farben erstrahlen.

Chemikalien als Oberbegriff ist bei einer Geschichte wie „Schöpfungsglobin“ eher irreführend. In diesem kurzweiligen Text experimentiert ein Wissenschaftler mit einem Blatternimpfstoff. Der Mensch als Spender ist nur wenig zufrieden stellend, der aus Kälbern gewonnene Impfstoff hat den positiven Nebeneffekt, dass der Vaterlandsverteidigungstrieb gestärkt wird und beim Stoff aus Schafen kumuliert diese Entwicklung bei Faultieren in Patriomanie. Endgültig Feinde dürfte sich Meyrink mit dem eindrucksvollsten Vergleich der Sammlung gemacht haben: die Orang-Utans, an denen der Impfstoff ausprobiert worden ist, wählen den Dümmsten und Faulsten zum Chef, der sich Goldpapier auf den Hintern klebt. Die Anspielungen auf Kaiser Wilhelm, den II. könnten nicht deutlicher ausfallen. „Schöpfungsglobin“ ist eine der wenigen hier gesammelten Texte – im Vergleich zu zahlreichen anderen Tiersatiren aus „Des deutschen Spießers Wunderhorn“ -, in denen Meyrink über seine zynische Abrechnung mit dem Militär im Allgemeinen und dem aus seiner Sicht nutzlosen Offiziersrang im Speziellen auch den Kaiser angreift und verunglimpft. Schon der Vergleich mit Affen – auch wenn es Orang- Utans sind – ist Majestätsbeleidigung, aber wie Meyrink seine Kritik auf die Spitze treibt, ist auch heute noch trotz der etwas schwerfälligen Einleitung uneingeschränkt lesenswert. Herausgeber Detlef Münch ordnet “Der Saturnring” in die Kategorie kosmisches Grauen und damit als eine Art Vorläufer zu H.P. Lovecrafts Texten ein. Im Grunde ist allerdings die vorliegende Geschichte eine interessante Mischung überdrehter Satire - Pastorenfrauen sind das Zielobjekt der ultimativen Verdammnis -, esoterischen Sekten - die neben der Beobachtung der Planeten auch Seelen von fremden Wesen in Gläsern sammeln - sowie einem gehäkelten Saturnring. Meyrink versucht diese extrem unterschiedlichen Dinge geschickt gegeneinander auszuspielen, aber der Plot wäre eher für eine Novelle als eine von seinen so markanten kompakten Kurzgeschichten geeignet und wirkt insbesondere am Ende teilweise sehr überhastet abgeschlossen.
Auch die während des Ersten Weltkriegs entstandenen folgenden Texte lassen sich wohlwollend in die gleiche Kategorie einordnen. Thematisch ähnlich und zur gleichen Zeit - 1915 - wie die nachfolgende Geschichte “Die vier Mondbrüder” entstanden führt der Weg in “Das Grillenspiel” wieder in den Fernen Osten, wobei sich die europäischen Forscher eine sensationelle Entdeckung erhoffen und von der Einfachung der Tierwelt überrascht , später schockiert werden. Meyrink verbindet natürliche, geradezu simple Elemente wie das Spiel der Grillen mit extrapolierten Gedankenmodellen und satirischen Seitenhieben, wobei der Gesamttext ab der Mitte zu schematisch wirkt und zu sehr auf aus anderen Geschichten bekannte Elemente zurückgreift, um gänzlich überzeugen zu können. Erzähltechnisch greift der Autor wieder auf einen Ich- Erzähler zurück, dessen in Briefform niedergeschriebener Bericht an der entscheidenden Stelle urplötzlich abbricht und einem distanzierten Erzähle nur noch übrig bleibt, vom Tod des Briefschreibers zu berichten. In “Die vier Mondbrüder” gibt Meyrink noch explizierter als in “Das Grillenspiel” Außerirdischen - in diesem Fall menschenähnlichen Wesen vom Mond - überirdischen, dunklen Mächten die Schuld am Ausbruch des barbarischen Ersten Weltkriegs. Im Gegensatz allerdings zu anderen Texten wird die dämonische Kraft der heimlich die Menschen manipulierenden Mondbrüder erstaunlicherweise durch die Kraft der Liebe gebrochen. Eine ungewöhnliche Komponente in Meyrinks ansonsten eher dunklen Werk, aber eine Idee, welche auch die Grundlage für “Der Golem” bildet, in dem die reine naive Liebe eines Kindes schließlich den tönernen Giganten zu Fall bringt. Im Vergleich zu den kurzen teilweise fast Vignetten anstatt Kurzgeschichten ist “Die vier Mondbrüder” ausführlicher, handlungstechnisch sehr viel souveräner und spannender geschrieben. Als Mittler zwischen den möglicherweise übernatürlichem Geschehen und dem Leser dient als Anker des alten Preußen ein treuer Diener, der von einem Herrn zum nächsten geschoben wird. Er erkennt, dass hinter dem exzentrischen Verhalten viel mehr liegt als er und der Leser ahnen konnte. Im Vergleich zu anderen Texten - siehe die folgende Geschichte - greift Meyrink aber weder auf eine Rahmenhandlung noch überlieferte Briefe/ Dokumente zurück, was die Story deutlich spannender und vielschichtiger erscheinen lässt.

Abschließend folgt mit der 1916 entstandenen Geschichte “H.J. Obereits Besuch bei den Zeit-egeln” die eindrucksvollste und am ehesten autobiographisch zu nennende Geschichte der Sammlung. Meyrink greift auf einen Protagonisten aus “Das Wachsfigurenkabinett” zurück. Der Chemiker Obereit erzählt von einer Reise seines Astralkörpers - auch ein Phänomen der spirituellen Sitzungen - in eine Parallelwelt, in welcher nicht nur auf zahlreichen Grabsteinen “VIVO- Ich lebe” als Zeichen einer spirituellen Unsterblichkeit vermerkt ist - auch Meyrinks Grabstein ziert diese Inschrift -, sondern eine Wechselstube wie sie Meyrink in Prag betrieben hat und das ewige Warten sowohl bei Obrigkeiten, Rechtsanwälten, Ärzten sowie schließlich auf den Tod als Übergang zu einer anderen Daseinsebene eine elementare Rolle spielen. Die Story ist ausgesprochen intensiv, atmosphärisch dicht, aber keinesfalls so beklemmend wie einige der grotesken Satiren der Sammlung geschrieben worden.







Gustav Meyrink: "Zeitegel, kosmischer Horror und Weltuntergang "
Roman, Softcover, 160 Seiten
Synergenverlag 2010

ISBN 9-7839-3563-4489

Weitere Bücher von Gustav Meyrink:
 - Der Kardinal Napellus
 - Walpurgisnacht

Leserrezensionen

:: Im Moment sind noch keine Leserrezensionen zu diesem Buch vorhanden ::
:: Vielleicht möchtest Du ja der Erste sein, der hierzu eine Leserezension verfasst? ::