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Science Fiction (diverse)



Detlef Münch (Herausgeber)

Der Krieg der Zukunft vor 100 Jahren

rezensiert von Thomas Harbach

Im Rahmen seiner „Beiträge zur Bibliographie der deutschen Science Fiction“ und als Ergänzung der schon erschienenen Bände über die „Liebe“ und die „Schule“ der Zukunft vor 100 Jahren legt Detlef Münch einen weiteren Band mit inzwischen vergessenen utopischen Texten vor. In seinem Vorwort verweist er nicht nur auf die Schwierigkeit, das Material zu finden und in dieser Sammlung zusammenzufassen – einige der Texte sind bislang nicht in den Lexik aufgeführt, über zwei der Autoren finden sich keine Informationen in seinen im Anhang befindlichen Biographien – sondern auch auf Frage, ob es moralisch vertretbar ist, insbesondere Kriegsutopien neu zu veröffentlichen. Er verweist auf eine moralische Weiterentwicklung des deutschen Volkes zu einer inzwischen friedlichen Nation, auf die aktuellen politischen Machtbestrebungen in den USA in den Nahen Osten reichend und auf die insbesondere vor dem Ersten Weltkrieg in Europa verbreitete Art dieser Literatur. Einige der rassistischen Tendenzen findet man selbst in den populären Werken eines Jules Vernes – einer der Texte hat mit Vernes letzten Geschichten eine frappierende Ähnlichkeit. Auch in seinem Nachwort geht er kurz, aber informativ auf die längeren Texte/ Romane ein. Unabhängig von dem rassistischen und propagandistischen Inhalt sollte Münch seinen Lesern soviel Unabhängigkeit und Intelligenz zutrauen, diese Geschichten in erster Linie aus wichtiger historischer Sicht zu verstehen und an ihnen zu erkennen, dass sich der Geist und Ungeist eines vaterländischen Krieges und die Faszination der neuen Spielzeugen – ob friedlich oder zu Kriegszwecken erfunden und genutzt steht auf einem anderen Blatt - durch alle gesellschaftlichen Schichten gezogen haben und in erster Linie das aufkommende Bürgertum die Zeit und die Muße gefunden hat, sich mit diesen Tendenzen auseinanderzusetzen, während der einfache Arbeiter immer noch sehr viel Zeit – aber weniger als hundert Jahre vorher – aufgewendet hat, seine Familien zu ernähren. Detlef Münch fügt seiner unterhaltsam zu lesenden Sammlung sehr viele Hinweise und Informationen bei, so dass sie im Grunde einen Zwitter zwischen Anthologie und Sekundärwerk mit Beispielen bildet. Es wäre interessant, eine weitere Sammlung mit außerdeutschen Texten als Kontrast zu veröffentlichen, aber der Leser sollte nicht den Fehler machen, die Texte als typisch deutsch, als typisch nationalistisch und vor allem als für den Deutschen charakterisierend zu betrachten. Sie sind ein Teil einer fatalen historischen, aber europäischen Entwicklung, die schließlich im Ersten Weltkrieg kumulierte, von Deutschland durch verhängnisvolle Verträge mit verursacht, aber von den Engländern und wahrscheinlich auch Franzosen aufgrund ihrer heiß gelaufenen Rüstung auch herbeigesehnt. Auf diesen Fakt wird in den vorliegenden Geschichten nur beiläufig eingegangen, einmal ist der Krieg in vollem Gange, ein anderes Mal geht es nur noch um den Rückblick auf eine Epoche der kriegerischen Auseinandersetzungen und dem Entstehen eines neuen Geistes – allerdings unfreiwillig und durch die Entwicklung zu schrecklicher Waffen beschworen – sowie eine abenteuerliche Geschichte, in der in erster Linie ein Meisterverbrecher bestraft werden soll.


Anton Oskar Klaußmann ist mit zwei Texten vertreten. Aus dem Jahr 1903 stammt die Satire „Das Ende der Luftschifffahrt“, in dem kurzweiligen Text werden die Exzesse der inzwischen zum Alltag gehörenden Reisen mit den Zeppelinen den Positiva gegenübergestellt. Vieles erinnert an die heutigen Diskussionen um Flughafenausbau für die Allgemeinheit gegenüber dem Recht des Individuums. Eine nachdenkliche und antiutopische Note schleicht sich in der Extrapolation der Aggression aus der Luft ein. Vom Leichtsinn – brennende Zigaretten achtlos über Bord geworfen - über Rachegelüste – aus dieser Höhe eignet sich selbst der harmloseste Gegenstand, um den bösen Nachbarn ins Jenseits zu fördern – bis zum die Zivilbevölkerung vernichtenden Luftkrieg reicht das Spektrum, das hier auf einer sachlichen, aus heutiger Sicht eher amüsanten Art abgehandelt wird. Dem Text fehlt allerdings die Struktur einer klassischen Geschichte. In Klaußmanns zweitem Text aus dem Jahr 1909- „der Luftkrieg der Zukunft“ - steckt deutlich mehr Propaganda. Die aggressiven und arroganten Engländer, die ihre Tyrannei durch eine überlegene Luftflotte auf andere Nationen auszudehnen beginnen – eine interessante und nicht versteckte Parallele zur damals modernsten Seeflotte der Welt. Das eher besonnene deutsche Reich, das schließlich mit einer Wunderwaffe dem Feind nicht nur Einhalt gebietet, sondern ihn dank der deutschen Ingenieurskunst im Grunde demütigt. Trotzdem sind die Deutschen bereit, einen ehrenvollen Frieden mit dem Feind zu schließen. Wie in seinem Nachwort von Detlef Münch erläutert, hat Klaußmann diese beiden Texte eher als Anhängsel in seinem umfangreichen Werk versteckt. In ihrer Struktur entsprechen sie Artikeln, keine Dialoge, sondern nur sachlich distanzierte Beschreibungen ohne Emotionen. Enthält der erste Text noch Elemente der Groteske und Satire, wirkt die zweite Geschichte im Kontext der historischen Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg hin stimmiger, allerdings wird das Deutschtum auf die Kunst seiner hervorragenden Ingenieure und das Ego des Kaiserreichs auf den Wunsch eines eher zweifelhaften friedlichen Miteinanders reduziert. Und wer nicht willig ist, wird von einer Geheimwaffe in die richtigen Bahnen gelenkt. Andere Autoren haben aus dieser Konstellation – sowohl in Deutschland als auch England oder Frankreich – nationalpatriotische Texte gemacht, die heute selbst unter historischen Geschichtspunkten unleserlich sind. In diese Kategorie fällt der anonyme Text „Der Krieg der Zukunft“, in der ein Konflikt zwischen Asien und den USA beschrieben wird. Das Erstaunliche an der Geschichte ist weniger die Vorgehensweise, das sich in einen hinaufdämmernden Krieg hineinsteigern und/oder die Nutzung der Luftschiffe für Überraschungsangriffe aus der Luft, kaum mehr als dreißig Jahre später werden die Japaner auf diese Art allerdings mit Flugzeugen und nicht Luftschiffen, allerdings auf einen Flottenstützpunkt und nicht auch zivile Ziele Pearl Harbour überfallen. In der vorliegenden Geschichte sind die Aggressoren die Amerikaner, die in einem heimtückischen Schlag die asiatischen Luftwerften und Stützpunkt überfallen und zerstören. Für das Jahr 1980 prophezeit er einen weiteren Krieg. Dieser findet in der Manier der Seeschlachten – Geschütze, Bomben und wenn nichts mehr hilft Rammattacken – über dem asiatischen Raum statt und ist „nur“ eine Extrapolation der wenigen bislang stattgefundenen Geplänkel zwischen der russischen und japanischen Flotte. Allerdings gelingt es ihm, in wenigen kritischen, aber distanzierten Sätzen die potentiellen Schrecken dieser Waffen heraufzubeschwören und wenn er seine Geschichte damit schließt, dass viele der Besatzungen der Luftschiffe ob des Schreckens dem Wahnsinn verfielen, dann ist es ein erster Blick in die Zukunft der Menschenverachtenden Grabenkämpfe des Ersten Weltkriegs und den nihilistischen Vernichtungszügen an allen Fronten des Zweiten Weltkriegs. Deutlich technologischer extrapoliert wird das rüstungstechnische Wettrennen zwischen großen Nationen, auch wenn sich immer wieder rassistische Bemerkungen einschleichen, nehmen sie zum Krieg der Zukunft eher eine ambivalente, fast neutrale Haltung ein. 1907 erschien in RECLAMS Universum die Geschichte „Im Flug zum Frieden“. In allen Teilen ungewöhnlich stellt sich bis auf einige wenige stilistische Eigenarten die Frage, warum und ob Carl Grunert einen derart propagandistischen Zukunftstext überhaupt geschrieben hat. Die Engländer haben sich mit einigen Verbündeten zur atlantischen Union zusammengeschlossen, eine stattliche Flotte liegt bereit, das an sich friedliche Deutschland ohne Kriegserklärung zu überfallen. Da kommt ein geheimnisvoller Draco dem Deutschen Reich und seinem Kaiser zu Hilfe. Mit phantastischen Flugapparaten wird erst die Flotte ausspioniert und dann durch eine Drohung in ihre Schranken verwiesen.
Einige Punkte dieser Geschichte sind auch politisch zweifelhaft: das Abhalten von Friedenskonferenzen, bei denen die verschlagenen Engländer nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind und die Deutschen für einen wahren Frieden kämpfen. Der Angriff ohne Kriegserklärung auf die friedliche, allerdings wehrhafte Deutsche Küste und die deutsche Drohung gegenüber der Unschuldigen Zivilbevölkerung in einer europäischen Großstadt. Insbesondere das letzte Mittel zum Zweck wirft unheilvolle Schatten auf die beiden Weltkriege und deren menschenverachtende Haltung gegenüber den Zivilisten. Neben diesen fragwürdigen Komponenten ist der Text zu geradlinig, phasenweise fast naiv – so kann ein Botschafter direkt zum Kaiser durchdringen, der gerade einen Spaziergang macht – und im Grunde kriegshetzerisch. Denn die deutschen Friedenstauben wachen über den Frieden, die englischen Schlachtschiffe verkriechen sich auf der hohen See und die letzte Frage, die Grunert nicht beantwortet, nach dem eigenen aggressiven Vorwärtsstreben insbesondere des Deutschen Kaisers beantwortet Grunert nur mit Schweigen. Seine Vernarrtheit in die Luftfahrt schimmert an allen Stellen durch, doch im Vergleich zu dem zwei Jahre früher entstandenen Text „Ein Rätsel der Lüfte“ wirkt diese Geschichte altbacken, reaktionär und schlichtweg militärisch fragwürdig.

Bertha von Suttners „Der Friede in 100 Jahren“ ist ein Rückblick auf ein Jahrhundert des Friedens, nachdem sich die Mächte an den Rand der Selbstvernichtung gerüstet haben –damit trifft sie insbesondere die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als treffend – und die Angst vor einem unkontrollierbaren Krieg mehr und mehr das Feindbild auf Menschengröße zusammenschrumpfen lässt. Das aus diesem brüchigen Status Quo trotz des aggressiven Wesen des Menschen ein scheinbar echter Friede wird, kann der bei dieser Geschichte in Vortragsform gehaltene Redner nicht mehr extrapolieren, es sind nur Ideen, welche die Autoren kurz, präzise und manchmal mit ein wenig Ironie in den Mittelpunkt der pointierten, aber strukturell unausgeglichenen Story stellt. P. Behrendt “Der Herr der Lüfte“ –leider finden sich über diesen Autoren keine biographischen Hinweise im Anhang – ist nicht nur der längste Text, mit seiner Mischung aus Jules Verne und „Dem Luftpiraten…“, mit seiner Vorwegnahme des Deutschtums wie in Hans Dominik zu finden und der Mischung aus Abenteuergeschichte und rassistischer Auseinandersetzung – wobei sich hier die Frage stellt, ob insbesondere die asiatischen Völker diffamiert werden oder sich die Deutschen mehrmals auf ein so hohes Podest stellen, von dem nur hinunter geschaut werden kann – ist der Text im Grunde ein Zwischenglied mehrerer utopischer Epochen. Der Text beginnt mit dem Diebstahl des Goldes der Bank von England durch einen „Armenian, der Eroberer der Lüfte, der Erde und des Meeres“. Kurze Zeit später taucht ein am Arm verwunderter Mann in der Praxis eines Deutschen Arztes auf und lässt sich behandeln. Dieser Arzt trifft auf den geheimnisvollen Fremden in den Ebenen der Türkei, wo ein Massenrennen stattfindet. Verschiedene technische Erfindungen – vom Auto bis zum Flugzeug – fahren in zwei Kategorien um die Wette, beide gewinnt Armenian – um niemand anders handelt es sich – dank multifunktioneller Fahrzeuge. Schon aus dem Kontrast zwischen den beiden Szenen kann der Leser erkennen, dass Behrendt zwar von der Technik und dem Fortschritt gefangen genommen worden ist, diesen hat er mit einer Reihe origineller Ideen – ein Luftschiff aus Glas – angereichert, aber plottechnisch wirkt seine Geschichte sehr konstruiert und unbeholfen. Natürlich kommt es im Verlaufe des Textes zur Konfrontation, Auslöser ist der Drang der Deutschen, den dreisten Dieb zu überführen und das Gold den Engländern zurückzugeben. Impliziert wird, dass der Deutsche den alten, bekannten Feind nicht unbedingt gegen etwas Neues austauschen möchte und eine größere Demütigung kann man sich nicht vorstellen, als den verstockten und brüskierten Engländern in ihrer monetären Not zu helfen. Mit neuen Erfindungen wird der Feind gestellt und schließlich auch vernichtet. Der längere Text ist phasenweise – immer wenn weder auf den deutschen Erfindungsreichtum oder die Niedertracht der asiatischen Rasse eingegangen wird – ansprechend für seine Zeit zu lesen, so findet sich selbst eine junge, entschlossene Frau unter den Beschützern der Welt aus Deutschland. Allerdings wird sie sich in der später von den Nazis deutlich stärker propagierten Frauen und die drei KKKs – Kirche, Kinder, Küche – aus dem Alltagsgeschäft zwecks Gründung einer Familie zurückziehen. Das die Geschichte dann auch noch auf der Note „Deutschland über alles“ endet, zeigt insbesondere im Jahre 1912 nicht nur einen Patriotismus, sondern einen Nationalismus, der über Kaisertreue hinaus geht. So erfinden deutsche Privatgelehrte mit deutschen Industriegeldern bzw. privaten Vermögen die Waffen und die Luftschiffe- wahrscheinlich werden nach Beendigung der Einschüchterung Asiens – man fliegt über den gelben Kontinent zurück, um den minderwertigen Menschen Deutschlands Entschlossenheit, aber auch Glanz und Gloria zu präsentieren – an das deutsche Militär übergeben, um aktiv und vorwärts strebend Deutschland Position in der Welt zu verteidigen. Man kann diese Geschichte als eine private Kriegsutopie bezeichnen, sie ist allerdings deutlich mehr in der Tradition von Jules Vernes eher zynischen Romanen wie „Der Herr der Lüfte“ – es fehlt im Grunde nur der Hinweis, dass „Armenian“ französische Vorfahren hatte – geschrieben. Ebenfalls 1912 ist anonymen „Der Todessturz- eine Szene aus der letzten Seeschlacht der Erde“ erschienen. Es ist herrscht Krieg zwischen England und Asien, die beiden Flotten bekämpfen sich in einer kombinierten See- Luftschlacht. Es ist erstaunlich, wie – leider – authentisch der unbekannte Verfasser spätere Auseinandersetzungen insbesondere im Zweiten Weltkrieg und hier insbesondere im asiatischen Raum vorweggenommen hat. Er sieht den Einsatz der kleinen wendigen Flugzeuge als Allzweckwaffe gegen die zwar schwer bewaffneten, aber unbeweglichen Schlachtschiffe heraus, die Flugzeuge können von entsprechend geeigneten Trägerschiffen starten und mit ihren Torpedos, Bomben und schließlich auch im –hier allerdings noch unfreiwilligen – Kamikazeeinsatz dem Feind verheerende Wunden schlagen. Insbesondere diese Geschichte könnte man als martialische Kriegsutopie bezeichnen, wäre da nicht die bittere Erkenntnis, dass der Mensch – es wirkt noch ein wenig unglaubwürdig, aber die Richtung stimmt – aus dieser furchtbaren Materialschlacht mit unzähligen Opfern unter den Soldaten gelernt und den Weg zum Frieden eingeschlagen und zweitens, hätte nicht die dunkle Realität zweier Weltkriege die Ideen dieser Geschichte nicht nur eingeholt, sondern überholt. Die oft in den Mittelpunkt gestellte Tapferkeit des Soldaten im Ringen Mann gegen Mann ist von einer menschenverachtenden Technik mit der Möglichkeit, tausendfachen Tod anonym zu säen überholt worden. Diese bittere Note zieht sich durch alle auch rassistischen oder kriegstreiberischen Texte. Wenn Detlef Münch allerdings richtig in seinem Vorwort herausstellt, dass diese Art von Geschichten überall in Europa oder den Staaten publiziert worden sind, so rückt er seine Sammlung in den richtigen historischen Kontext und zeigt nur einen Ausschnitt aus der Propagandamaschinerie. Nicht zuletzt aufgrund der Seltenheit ihres Originalmaterials mit sehr gut passenden und eindrucksvollen Zeichnungen aus der Epoche oder sogar aus der ursprünglichen Veröffentlichung reproduziert – das Titelbild und die Rückseite der Sammlung sind farbig wiedergegeben – ist „Der Krieg der Zukunft vor 100 Jahren“ eine Ergänzung zu den zwar in Kleinstauflagen, aber zumindest erhältlichen mehr oder minder wichtigen Nachdrucken deutscher Vorvorkriegsliteratur. Der Leser muss sich ein andere Erzählstruktur und vor allem an eine andere, inzwischen untergegangene soziale Struktur gewöhnen, danach wird er allerdings beschämend feststellen, dass zumindest in einigen Fällen positiv und in der Vielzahl der Geschichte negativ die Realität der Geschichte die Phantasie der Autoren nicht nur eingeholt, sondern in der Grausamkeit der Mittel überholt hat.

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Detlef Münch (Herausgeber): "Der Krieg der Zukunft vor 100 Jahren"
Anthologie, Softcover, 150 Seiten
Synergen - Verlag 2006

ISBN 3-9356-3465-X

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