serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon 5
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek
 stargate
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner






Buchecke


:: Home
:: neue Einträge
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (16)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (16)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (112)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (97)
:: Horror (diverse) (89)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (18)
:: Mystery (diverse) (35)
:: Perry Rhodan (35)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (42)
:: Science Fiction (diverse) (354)
:: Star Trek (32)
:: Stargate (1)
:: Thriller (19)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (21)
:: Zeitschriften / Magazine (4)


:: Artikel (6)
:: Interviews (6)
:: Nachrufe (2)


:: AudioLit #057 vom 27.10.2008
:: AudioLit #056 vom 25.08.2008
:: AudioLit #055 vom 28.07.2008
:: AudioLit #054 vom 24.06.2008
:: AudioLit #053 vom 21.04.2008
:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Science Fiction (diverse)



Alastair Reynolds

Chasm City

rezensiert von Ralf »Searge« Pappers

Tanner Mirabel befindet sich auf der Verfolgung eines Mörders. Dem Mann, der seinen Auftraggeber und dessen Freundin getötet hat. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er all seine Killer-Fähigkeiten ein, die er im langen Krieg auf seiner Heimatwelt "Sky's Edge" erworben hat. Aber irgendwie scheint es nicht so zu laufen, wie er es geplant hat. Der Mann, Argent Reivich, scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein. So entkommt er nur mit Mühe einem Attentat.

Die Szenerie wechselt plötzlich und unvermittelt, und der Leser bekommt plötzlich eine gänzlich andere Geschichte erzählt, von einem Schläferschiff-Konvoi, und den damit verbundenen Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten.

Aber das ist auch wieder nur ein Kapitel und die Szenerie wechselt wieder zu unserem Hauptrotagonisten. Die Handlung geht weiter, geradeso, als wenn es diesen Einschnitt gar nicht gegeben hätte. Der Verfolger landet in Chasm City und im Verlaufe des weiteren Geschehens, pendelt die Geschichte ständig zwischen diesen beiden Handlungssträngen hin und her. Der Leser, und Tanner Mirabel, wissen schließlich, daß es sich bei diesem anderen Handlungsstrang um die Träume einer Seuche und schlußendlich um die wahren Begebenheiten aus dem Schiffskonvoi handelt.
Und auch mit Tanner Mirabel geht eine merkwürdige Wandlung vor. Er findet Dinge über sich heraus, die eigentlich auf einen anderen Menschen hindeuten, als er selber glaubt zu sein. Wie bei einer Zwiebel, kommt ein anderer Mensch unter seinen Gedanken zum Vorschein, und darunter blickt ein weiterer verschütteter Mensch hervor. Aber alles geht langsam und schleichend von statten. Schließlich muß er sich aber eingestehen, daß er gar nicht der Mann ist, der er er glaubt zu sein, sondern es schält sich sein ehemaliger Chef an die Oberfläche.

Mehr möchte ich eigentlich nicht von der Handlung preis geben, denn das würde die verzwickte Handlung, die mächtig spannend und auch mit einigermaßen Aktion erzählt wird, vom Lesevergnügen her zerstören.

Zwar gibt es einige logische Fehler, gerade wenn von den Außerirdischen und ihrem Krieg gegen die Madenfresser erzählt wird, aber das fällt erst ganz zum Schluß auf und tut dem Erzähl- und Lesefluß keine Abbruch. Allerdings fällt am Ende auch auf, daß der eigentliche Tanner Mirabel, plötzlich zu einer kalten Killermaschine geworden ist, obwohl der Mirabel, der die gesamte Handlung getragen hatte, vom Wesen her eine völlig andere Person ist. Das wird einfach nicht genügend erklärt und der Leser etwas im "Regen" stehen gelassen. Wer aber dennoch ein spannendes Buch, mit einer außergewöhnlichen Handlung lesen will, die zudem gut geschrieben ist, der ist hiermit gut bedient.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

Alastair Reynolds: "Chasm City"
Roman, Softcover, 829 Seiten
Heyne 2003

ISBN 3-4538-6325-9

Weitere Bücher von Alastair Reynolds:
 - Aurora
 - Die Arche
 - Ewigkeit
 - Offenbarung
 - Unendlichkeit
Weitere Links zu diesem Thema:
 - Alastair Reynolds: Biographie

Leserrezensionen

Leserrezensionen
10.11.05, 15:48 Uhr
Christian Siegel (review.center.at.tf)
unregistriert


Im Gegensatz zu seinem Vorgänger entwickelt sich die Handlung in Chasm City, von den Träumen einmal abgesehen, sehr linear, und ist somit weder so komplex noch so originell wie "Unendlichkeit". Dieses Manko gleich der Roman aber durch die deutlich rasantere und spannendere Handlung mehr als nur aus. Die ersten 100 Seiten vergehen wie im Flug, und ehe man es sich versieht, ist man schon bei der Mitte des Buches angelangt. Ab da beginnt der Roman dann auch, neben der doch recht geradlinigen Handlung einige Mysterien und Rätsel aufzubauen, welche die Komplexität deutlich erhöhen, und einen erst recht noch schneller und gieriger weiterlesen lassen, um die Antworten auf die sich ergebenden Fragen möglichst schnell zu erfahren. Ein durch und durch gelungenes Buch, dessen Handlung zwar zu Beginn recht einfach gestrickt zu sein scheint, doch dass diesen Eindruck nach den rasanten ersten 300 Seiten durch erhöhte Komplexität lügen straft.

Fazit: Was dieser Fortsetzung des SF-Epos "Unendlichkeit" an Originalität fehlt, gleicht es durch den flotten Erzählstil und der spannenden Handlung locker wieder aus. Und so sollten alle Fans epischer SF-Romane, welche vom Vorgänger eher enttäuscht waren, dieser gelungenen Fortsetzung unbedingt eine Chance geben...