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13.01.05, 12:24 Uhr
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biermumie.de
unregistriert
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4 von möglichen 5 Sternen. 4 Sterne natürlich auch, weil SciFi einfach mein Lieblingsgenre ist und zudem ist das Buch nebenbei auch noch wirklich farbenfroh, abwechslungsreich und hintergründig, wie die Schlagzeile auf dem Umschlag es anpreist. Während die Flora und Fauna in BIOS (Robert Charles Wilson) sich dahingehend evolutioniert um alles umzubringen was nicht natürlich auf dem Planeten enstanden ist, hat sich die Tierwelt auf Spatterjay zum perfekten Nahrungskreislauf entwickelt, bei dem es nur darum geht wer von wem gefressen wird. Daneben leben auf Spatterjay noch ein paar Menschen, die durch ein Virus quasi Unsterblichkeit erlangen, was aber, wenn sie nicht aufpassen ungewünschte Nebeneffekte mit sich bringt. Spatterjay wird zum Dreh und Angelpunkt politischer intergalaktischer Intrigen bei denen sich Hüter, SKIs, Schwarmintelligenzen, Prador, ECS Agenten, Gangster und Menschenhändler zusammen mit der tödlichen Fauna des Planeten ein spannendes Katz und Maus Spiel liefern. Am gelungensten fand ich die nichtmenschlichen Drahtzieher. Während die Menschen recht bodenständig und vernüftig handeln, hat der Hüter, seines Zeichens eine allumfassende und planetenschützende KI alle Hände voll zu tun seine SubKIs in Form von Drohnen unter Kontrolle zu halten. Auch die Schwarmintelligenz, allwissend, großpolitisch, gönnerhaft erweist sich letztendlich doch als kleinkarriert und immer schnell eingeschnappt. Echt witzig. Also 4 Sterne und unbedingt lesen.
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