serienbereiche
 24
 airwolf
 alias
 babylon5 universe
 battlestar galactica
 buffy & angel
 charmed
 doctor who
 farscape
 firefly
 futurama
 heroes
 jeremiah
 lost
 medium
 raumpatrouille
 roswell
 sliders
 star trek universe
 stargate universe
 the 4400
 tripods

fandom
 fan art
 fan fiction

service
 club
 grußkarten
 gästebuch
 magazin
 newsletter
 radio
 rss-feeds

intern
 impressum
 mediadaten & PR
 partner

Serienjunkies - Deine Quelle zu den aktuellsten TV-Serien





Buchecke


:: Home
:: neue Einträge
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (16)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (16)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (110)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (86)
:: Horror (diverse) (86)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (17)
:: Mystery (diverse) (31)
:: Perry Rhodan (32)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (40)
:: Science Fiction (diverse) (349)
:: Star Trek (32)
:: Stargate (1)
:: Thriller (16)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (21)
:: Zeitschriften / Magazine (4)


:: Artikel (6)
:: Interviews (6)
:: Nachrufe (2)


:: AudioLit #057 vom 27.10.2008
:: AudioLit #056 vom 25.08.2008
:: AudioLit #055 vom 28.07.2008
:: AudioLit #054 vom 24.06.2008
:: AudioLit #053 vom 21.04.2008
:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Science Fiction (diverse)



P. Eisenhuth und Penn Flemming Webster

Erde 2000 Band 11

rezensiert von Thomas Harbach

Wenn Heinz Mohlberg den neuen Sammelband von zwei ERDE 2000 Romanen mit dem Untertitel „Dunkle Zukunft- die Unruhen“ versieht, dann beschreibt er damit das zweite heute noch aktuelle Standbein der Serie. Neben den Warnungen vor ökologischen Katastrophen und dem Drang des Menschen, der Natur ins Handwerk zu pfuschen, fanden sich immer wieder in den auch heute noch lesenswerten Romanen Reisen in potentielle Zukünfte, deren politische Systeme totalitären Diktaturen ähnelten. Wie bei der Schwesterserie „Die Zeitkugel“ erscheinen jetzt immer zwei Romane in einem Paperback. Im vorliegenden Band finden sich die thematisch ähnlichen, aber in ihrer Ausgestaltung doch unterschiedlichen Romane „Krieg den Maschinen“ (Band 8) aus der Feder Penn Fleming Websters und der zehnte Band „Die Völker der Tiefe“ vom auf dem Cover der Neuausgabe genannten P. Eisenhuth.

In beiden Romanen, die thematisch nicht nur durch ihre düsteren Zukunftsvisionen zusammenhängen, reist das Team um Professor Lintberg in eine dunkle Zukunft, in beiden Fällen sehen sie den unaufhaltsamen Drang zu einer nicht mehr zu stoppenden Technologisierung - im ersten Band – und die Folgen gnadenlos übertriebener Gentechnik im zweiten Teil des Paperbacks – in der Tradition der immer noch populären „Planet der Affen“ Filme wurden Affen erst intelligent gemacht, dann als Sklaven zur Förderung der immer mehr schwindenden Rohstoffe missbraucht.

In beiden Fällen sieht sich der Rest der Menschheit dieser Bedrohung hilflos gegenüber. Ein verbindendes Element – neben der selbst geschaffenen Bedrohung – ist eine deutlich anzumerkende Degenerierung der Menschen als Folge ihrer eigenen Entwicklungen. Ohne diese Tendenz ins Extreme zu steigern wirken die Zeitreisenden geistiger flexibler als ihre potentiellen Helfer und körperlich agiler. Dem Tenor der Heftromane folgend – Ankunft, Trennung und schließlich Übernahme der Eigeninitiative – könnte man diese Elemente zu notwendige Grundlagen erklären, aber im Vergleich zu den handlungstechnisch reichhaltigeren, aber selten so intensiv geschriebenen anderen frühen Heftromanen passt sich dieses Schema dem warnenden Tenor der Handlung an und verbindet sich insbesondere im von Penn Fleming Websters handwerklich sehr soliden und oft spannenden Roman zu einer empfehlenswerten und auch heute noch lesenswerten Synthese. Bislang konnte P Eisenhuth nicht nur die besten Stoffe für sich gewinnen, sondern seine Romane wirkten in ihrer Konzeption und Umsetzung den oft handwerklich amateurhaft geschriebenen Romanen seiner Mitkollegen überlegen. In diesem Fall liefert er bei diesem Sammelband die schwächere Arbeit ab. Nach einem interessanten Auftakt mit einigen wenigen empfehlenswerten Szenen und einer fast surrealistisch verschachtelten Handlung verflacht der Roman und Eisenhuth ordnet sich einem langweiligen, oft klischeehaften und wenig farbenprächtigen Expose unter. Es gibt nur wenige Varianten, die H.G. Wells in seinem bahn brechenden Roman „Die Insel des Dr. Moreau“ nicht schon philosophisch vielleicht ein wenig pathetisch durchdacht hat. Obwohl auch der „Krieg den Maschinen“ als Thema eines Abenteuerromans einen kleinen Bart angesetzt hat, wirkt Websters erfrischend unbekümmerter Stil und seine Entschlossenheit, diesen Stoff originell zu erzählen – wenn er schon die fehlende Originalität des Exposes nicht gänzlich ausbügeln kann.

Die neue Sammler des Mohlberg- Verlages ist ein weiterer Beweis für die Notwendigkeit, diese inzwischen fast nur noch einigen wenigen Fans bekannte Serie – trotz oft handwerklich wenig beeindruckter Leistungen – wieder der Öffentlichkeit vorzustellen. Im Vergleich zu den beiden bislang geschriebenen neuen Romanen wirken viele der Klassiker wegen ihrer auch heute noch aktuellen Thematiken interessant und lesenswert. Wie schon eingangs beschrieben sind insbesondere die Hefte auch heute noch absolut lesenswert, in denen die Autoren vor Manipulation des Wetters oder genetischer Manipulation warnen. Die Warnung vor der maschinellen Revolution und der daraus folgenden Unterdrückung der Menschheit wirken in der Konzeption und Ausführung ein wenig veraltet, im Vergleich aber zu vielen anderen, inzwischen unleserlichen Heftromanen der siebziger Jahre und vor der Dämmerung der „Terranauten“ gehören sie immer noch zu den Insidertips der phantastischen Heftromanserien.

Direkt beim Verlag bestellen

P. Eisenhuth und Penn Flemming Webster: "Erde 2000 Band 11"
Roman, Softcover
Mohlberg 2006

Leserrezensionen

:: Im Moment sind noch keine Leserrezensionen zu diesem Buch vorhanden ::
:: Vielleicht möchtest Du ja der Erste sein, der hierzu eine Leserezension verfasst? ::