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Sachbücher



Michael Coren

Gilbert- The Man who was G.K. Chesterton

rezensiert von Thomas Harbach

Mit der 1990 veröffentlichten Biographie des Schöpfers der “Father Brown“ Geschichten – die Adaptionen mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle geben die intellektuelle intelligente Verspieltheit der so typischen britischen Original nur unzureichend wieder und sind mit „Pater Brown“ wie die meisten frühen Buchausgaben falsch übersetzt – legt der Universitätsdozent und Journalist Michael Coren die ersten einer ganzen Reihe von Biographien britischer Autoren vor. In den nächsten Jahren sollten Bücher über Arthur Conan Doyle und H.G. Wells – beide 1993 -, C.S. Lewis im folgenden Jahr und letzt endlich auch J.R.R. Tolkiens Leben im Jahre 2001 folgen. Es ist vielleicht mehr als Ironie, dass Michael Coren sich mit der Arbeit an „Gilbert- The Man who was G.K. Chesterton“ ausgerechnet an den britischen Satiriker, Kommentator, verspielten Illustrator und körperlich schwergewichtigen Chesterton als erstes gewagt hat, der sich einen Namen mit Biographien in England erschrieben hat, die Autoren wie Charles Dickens oder Robert Louis Stevenson wieder zu für die Öffentlichkeit bestimmt neuem Leben. Dabei sah sich Chesterton weniger als pflichtschuldiger Biograph, sondern kraftvoller Impressario, der unabhängig von historischen Fakten das Leben und das Werk dieser so typisch britischen Menschen in stilistisch ausgefeilte, aber trotzdem unverkrampfte, sprachlich beeindruckende Bilder fasste. Nicht selten rief Chesterton mit seinen trotzdem ausgesprochen populären Büchern seinen Kritiker auf die Barrikaden, deren „Gekleffe“ ihn nicht sonderlich interessierte. Wie sein literarisches Vorbild – im Gegensatz zu seinen späteren Arbeiten kann sich Coren niemals eine Sekunde der Faszination des Objektes seiner Begierde entziehen und wird im Verlaufe der Biographie statt kritischer eher gegenüber den eher kommerziellen Werken unfairer – sieht sich Michal Coren als eine Art katholischer Journalist, der kritisch dem potentiellen Dogma des Glaubens gegenüber trotzdem dessen Sendungsbewusstsein erliegt.
Die Biograph beginnt mit Chesterton Tod nach langer, manchmal fast hypochondrisch ertragender Krankheit im Jahre 1936, kurz nach dem er seine Autobiograph fertig gestellt, aber noch nicht abgeschlossen hatte. Es ist für sein Leben und seine Arbeitsauffassung – Fleiß ersetzt Disziplin oder Recherche – bezeichnend, dass er auf der einen Seite ein abschließendes Wort zum eigenen, eher bescheiden beschriebenen Leben verfasst hat, auf der anderen Seite er seine Meinung bis nach seinem Tod für sich behalten musste. Diese Widersprüche ziehen sich durch Chesterton Kindheit. 1874 in London geboren erhielt er eine der besten Erziehungen des Landes. Entwicklungstechnisch wahrscheinlich aufgrund seiner spät erkannten Kurzsichtigkeit eher hinter der Klasse hinter her hinkend, erwies er sich anfänglich als brillanter Zeichner – in Corens Buch wird man nur selten und dann auf die letzten Lebens- und Schattensjahre bezogen weniger als ein „brillant“ oder überdurchschnittlich finden -, später auf die Universität im Gegensatz zu den Klassenkameraden verzichtend als stilistisch selbstsicherer Essayist und letzt endlich als einfühlsamer Poesieschreiber. Körperlich schnell ausgesprochen voluminös litt Chesterton nur gegenüber dem weiblichen Geschlecht unter Minderwertigkeitskomplexen und hat ihn seinem ganzen Leben wahrscheinlich nur eine Frau Frances Blogg – eine grazile, schwermütige junge Frau, in allem bis auf den Intellekt das Gegenteil von Chesterton – wirklich geliebt. Das stille Anbeten, das Umwerben mit Gedichten, der Aufbau einer nicht unbedingt gesicherten Existenz durch das Redigieren fremder Texte und das verfassen eigener Artikel bis hin zu den ersten Monographien über Robert Browning 1903 nimmt einen derartigen weiten Raum ein, dass die zahlreichen Zitate auf der einen Seite sicherlich einen guten Einblick in diese frühe kreative Schaffensperiode geben, auf der anderen Seite aber angesichts der noch kommenden literarischen Meisterwerke überambitioniert und das Ziel um Meilen verfehlend erscheinen. Immer wieder hat der Leser das unbestimmte Gefühl, als wolle Michael Coren Chesterton ganz nahe sein, ohne ihn wirklich – nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Reibungspunkte, die seine Biographien zu Doyle und Wells so interessant, wenn auch unvollkommen machen – zu verstehen oder gar schlimmer für den Leser zu öffnen. Auf der einen Seite ein überdurchschnittlicher Autor, der auf der anderen Seite weltfremd – ein festes Ziel ihn London zu finden könnte eine Weltumquerung für ihn bedeuten – bis gegenüber der Öffentlichkeit abweisend. Michael Coren zeichnet das Portrait eines Mannes, der zwar erkannt hat, dass er nur mit Fleiß und Arbeit seine Familie ernähren kann, der aber nach den ersten noch vom Vater finanzierten Büchern mit Poesie durch die Erfolge seiner Artikel und schließlich seiner Monographien bei einem weniger verschwenderischeren und vom Alkohol nicht unerheblich beeinflussten Lebensstil gut über die Runden gekommen wäre. Der Sprung vom Dichter und Essayisten zum vollblütigen Romanautoren mit seinem ersten kleinen Meisterwerk „The Napoleon of Notting Hill“ stellt der Autor als Mischung aus intellektuellen Geistesblitz und monetärer Verzweifelung dar. Mit „The Napoleon of Notting Hill“ beginnt Coren nach fast der Hälfte der Biograph in Chestertons Werk verhalten kritisch einzusteigen und zu seinem Leben abgrenzend auf die heute fast in Vergessenheit geratene Faszination – obwohl insbesondre seine „Pater Brown“ Geschichten immer neu aufgelegt werden – des britischen Querdenkern interpretierend sowie analysierend einzusteigen. Dabei muss zwischen Chestertons literarischen Werk und seinen zahllosen Artikeln, Essays und halbpolitischen Statements insbesondere in den beiden von ihm herausgegebenen Magazinen unterschieden werden. Auf einige phantastische Romane wie der schon angesprochene „The Napoleon of Notting Hill“, „The Man who was Thursday“ und knappe zehn Jahre später veröffentlichte „Flying Inn“ geht Michael Coren ausführlicher ein. Mittels teilweise überdrehter Satire führt Chesterton sowohl das englische Königshaus als Ausbund der Umständlichkeit als auch die parlamentarische Regierungsform ad absurdum. Er präsentiert allerdings keine Alternativen, sondern lässt seinen liebevollen dem einfachen Volk nachgezeichneten Protagonisten in jeglicher Hinsicht freie Hand. Diese Exzesse enden allerdings auch in Übertreibungen, wenn in „Flying Inn“ der moslemische Glauben derartig verzerrt dargestellt wird, dass er sich dem Gebaren des Dichters unterzuordnen hat. Diese geistigen Husarenritte lesen sich auf einer oberflächlich unterhaltsamen Ebene selbst heute in den empfehlenswerten Neuauflagen im Rahmen der „Heyne SF Bibliothek“ noch ausgesprochen gut. Chesterton ging es aber direkt oder indirekt um viel mehr. So lehnte er den britischen Kolonialismus – Kipling gehörte für ihn zu den Anachronisten einer überlebten Zeit – ebenso ab wie er eine irische Souveränität, wenn schon nicht Unabhängigkeit unterstützte. Demokratie bedeutete für ihn eine Regierungsform von unten statt von oben, wobei er in diesem Punkt teilweise ambivalent argumentierte und eine Primus inter Pares Gesellschaft bevorzugte. Aspekte einer leicht verqueren Wirtschaftspolitik mit ihrer bunten Mischung aus Begrenzung der Macht des Großkapitals – alle seine Geschichten spielen in der sozialen Schicht des einfachen Mittelstandes – sowie Förderung des Kleineigentums – hier bevorzugt Chesterton in erster Linie Gastwirte – durchziehen seine phantastisch satirischen Romane, ohne das es Hinweise auf ein wirkliches funktionieren dieser Gedankenmodelle gibt. Hinzu kommt die immer stärker werdende Auseinandersetzung mit dem christlichen, in Chestertons Fall sogar katholischen Glauben und einem ihm erst später vorgeworfenen Antisemitismus, der allerdings mit seinen Thesen von einer breiteren Wirtschaftspolitik gegen das teilweise jüdische Großkapital vermischt worden ist. Michael Coren fällt es deutlich schwerer, Chestertons Position gegenüber der jüdischen Bevölkerung herauszuarbeiten, da er jegliche Kritik insbesondere nach der Holocaust Tragödie von vorne herein ausschließt. Dabei schließt sich der Biograph ausgerechnet dem unkritischen Scheuklappendenken an, das der britische Straßenphilosoph so vehement verurteilt hat. Coren bemüht sich, einige Chesterton offenherzige Persönlichkeit beschreibende Stellen zu finden, in denen nicht wie bei John Buchnan zwischen Mann und Werk unterschieden werden muss. Dabei zeigt sich Chesterton in den hier präsentierten Zusammenfassungen seiner insbesondere sekundärliterarischen Arbeiten als Kritiker – teilweise mit der Keule agierend -, dem der religiöse Hintergrund seiner „Opfer“ egal ist. Würde über ihn heute so viel diskutiert, wenn er statt des jüdischen Großkapitals über die von Christen regierten Konzerne oder einen von katholischen Adligen durchgeführten Insiderhandel hergefallen wäre? Wahrscheinlich nicht. Diese Verschiebung in eine antisemitische Ecke treibt Coren mit seiner Biographie etwas ungeschickt voran, anstatt deutlicher, entschiedener und überzeugender dagegen zu argumentieren. Zwar spricht Coren als Mini Holocaust die Pogrome gegen die Juden insbesondere in Russland und Osteuropa zu Chestertons Lebzeiten an, die einen ersten Exodus gen Westen ausgelöst haben und schlägt dann den Bogen zu dessen böser und prophetischer Kritik an der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, aber im Vergleich zu anderen Passagen der Biographie bleibt Coren ausgesprochen ambivalent bis zu zurückhaltend.
In Bezug auf Chestertons später, wenn auch immer kritisch Hinwendung zum katholischen Glauben folgt der Chronist eher den Vorgaben der Familie – erst sein deutlich emotionalerer Bruder und dann seine Zeit ihres Lebens kränkliche Ehefrau – als aus eigener Überzeugung. So greift Chesterton Darwins Lehre alleine aufgrund ihres Widerspruchs zum christlichen Glauben an und versteifte sich gegen alle Logik aus persönlicher Abneigung auf eine im Grunde unhaltbare Position, die zahlreiche seiner ansonsten lesenswerten und argumentativ in einem sehr theoretischen Rahmen lesenswerten Essays entwertete. Diese Diskrepanz zwischen überdurchschnittliche intelligenten, aber auch irgendwie lebensfremden Philosophen und Dichter sowie einflussreichen Kommentar bekommt Michael Coren im Verlaufe seiner ganzen Biographie an keiner Stelle wirklich überzeugend in den Griff.
Viel wohler fühlt er sich, wenn er Chestertons Leben als verheirateter Junggeselle mit seinen Alkoholexzessen und seiner „Fresssucht“ – obwohl dieser Begriff an keiner Stelle fällt – darstellen kann. Hier arbeitet er den positiven fast mütterlichen Einfluss seiner Frau heraus und stellt sich gegen viele andere Biographen, die ihn Fracis eine kontinuierliche Lebensbeschränkung des unordentlichen weltfremden Intellektuellen sahen. In späteren Jahren konnte Chesterton auch nur das Arbeitspensum schaffen, weil er eng mit einer modern denkenden einen Führerschein besitzenden Sekretärin zusammenarbeiten konnte. Sie schränkte soweit er irgendwie ging dessen überdurchschnittliche fast verschwenderisch wirkende Geldausgaben ein, ohne die der von Chesterton geplante Hausbau knapp 25 Meilen vor Londons Toren überhaupt nicht denkbar gewesen wäre. Es ist erstaunlich, dass sich ein derartig seinem intellektuellen Gedankengut unterwerfender Mann ein so schönes wie warmes Haus entwerfen und mit Leben füllen konnte. Ein weiterer Aspekt ist – laut nur rudimentär herausgearbeitet – Chestertons Sehnsucht nach eignen Kindern. Zwar spekuliert Michael Coren, warum die Ecke kinderlos geblieben sein könnte, aber bei den Auswirkungen konzentriert sich der Autor ein wenig unfair alleine auf den Schriftsteller und vernachlässigt dessen Ehefrau überdurchschnittlich. Unabhängig von ihrer Kinderlosigkeit dank ihrer geistigen Übereinstimmungen hat Chesterton im Gegensatz zu H.G. Wells der George Bernhard Shaw die Ehe immer als sicheren Hafen und Fundament für seine intellektuelle Tätigkeit angesehen.
Viel zeitgemäßer erscheint Corens Umgang mit Chesterton auch thematisch vielfältigen Essays. Er zeigt ihn als einen Herausforderungen freigeistig suchenden Kolumnisten, den es mehr um die Arbeit an sich als eine adäquate Bezahlung geht. So führt er das Magazin seines am Ende des Ersten Weltkriegs an körperliche Erschöpfung gestorbenen Bruders weiter, obwohl es ihn für sein eigenes Wochenmagazin nur Verluste einbrachte. Selbst sein engster Freund – George Bernhard Shaw, mit dem ihn neben der Freundschaft auch die Herausforderung der Auseinandersetzung verbunden hat – konnte Chestertons fast widerborstige Weigerung, sein Werk kommerziell zumindest zufriedenstellend, wenn auch nicht adäquat zu vermarkten, nicht mehr ertragen.
Als roten Faden nimmt Michael Coren nach eigenem Bedarf Chestertons Autobiographie zu Hilfe und versucht, seine eigenen nicht immer wirklich schlüssigen bzw. zu selten seine Ehrfurcht ablegenden Thesen zu untermauern. Obwohl Chesterton sicherlich kein bescheidener Mann gewesen ist, funktioniert Corens Arbeit am Nachhaltigsten, wenn er sich von der eher aus heutiger Zeit zu betrachtenden Einschränkung eines schreibenden und diskutierenden Katholiken – dabei trat Chesterton erst 1922 vier Jahre nach dem Tod seines Bruders und im Alter von über fünfzig Jahren der römisch katholischen Kirche bei – löst und dessen Essays nach ihrem Gehalt und ihren prophetischen Möglichkeiten untersucht. So finden sich in den Arbeiten seiner letzten Jahre gesellschaftliche Kritik an einer Bevorzugung der Haustiere gegenüber Kindern, dem Frönen des Sex anstatt der Liebe sowie eine Hinwendung zu unentschlossenen, möglichst viele Geschmäcker treffenden Regierungen, die ihre ureigenen Aufgaben vernachlässigen. Spät, aber für die vorliegende, lesenswerte, das Sujet allerhöchstens einleitende Biographie fast zu spät beginnt sich Michael Coren aus dem erdrückenden Schatten Chestertons zu lösen und sich intensiver, teilweise kritisch begründet mit Leben – das im Grunde bis auf den übermäßigen Konsum an Alkohol sowie fetten Speisen langweilig bürgerlich gewesen ist – und auf einem zufriedenstellenden, aber zu selten reflektierenden Niveau seinem Werk auseinanderzusetzen. Im Vergleich zu den folgenden Biographien insbesondere über H.G. Wells – eine klassische Hassliebe des Biographen – und Arthur Conan Doyle – wenig Holmes und viel Spiritismus – eine zu verklärende, zu wenig Chestertons sicherlich bemerkenswerte Stellung im literarischen wie öffentlichen Leben herausarbeitende Biographie, die als reine teilweise erklärende Ergänzung zu dessen farbenprächtigerer Autobiographie verstanden werden sollte. Nicht viel weniger, aber leider viel zu wenig mehr.

Michael Coren: "Gilbert- The Man who was G.K. Chesterton"
Sachbuch, Softcover, 336 Seiten
Regent 2003

ISBN 9-7815-7383-1956

Leserrezensionen

Leserrezensionen
28.11.11, 12:02 Uhr
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