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Sachbücher



diverse

Das Geheimnis der Matrix

rezensiert von Markus Rohde

Ein Meilenstein der Filmgeschichte: "Matrix" – der im Jahre 1999 erschien. Der Film reizt zum analysieren und philosophieren. Es wird wohl wenige geben, die den Film gesehen haben und nicht mit Freuden, Bekannten, Verwandten in irgendeiner Form darüber debattiert haben.
In dem Buch das "Geheimnis der Matrix" beteiligen sich daran die Elite der Science Fiction-Landschaft. So namhafte Namen wie Joe Haldeman, Stephen Baxter, Bruce Sterling oder Alan Dean Foster lassen ihren Senf ab. Den Senf zu den Mythen, Hintergründen und Absichten von "Matrix". Und manches Mal spekulieren sie auch über dessen zwei Fortsetzungen. Dabei reichen ihre Essays von skurril über nachdenklich bis hinzu witzig.
Und die Autoren haben wahrlich etwas zu sagen. Durchaus ein wenig tiefschürfender als der Klappentext fälschlicherweise weismacht: "Was ist die Matrix – und wer hat sie erschaffen?" und "Warum ist gerade Neo der Auserwählte – und nicht ich?"
Wenn einem Kevin J. Anderson die Perversität der Schuldsuche für Gewalttaten bei Film, Computerspiel, und dergleichen aufzeigt; dann lacht das eine Auge, und weint das andere. Was beginnt wie eine Standpauke über die Waffenvernarrtheit des Film endet bei einer lakonischen Abrechnung mit Politikern, Bildungselite und sonstigen Schlaubergern. Denen, die regelmäßig wieder Anfangen zu blöken wie Schafe, wenn mal wieder ein Kranker Amok gelaufen ist.
Wenn ein Bruce Sterling über den Cyberpunk schwadroniert und dabei den Film genüsslich zerpflückt, dann merkt man ein um das andere mal, wie viel Freude der Film den Autoren gemacht hat. Und vor allem, wie viel Freude es ihnen gemacht hat, darüber zu schreiben.
Obwohl "darüber" eher falsche Wortwahl ist. Oftmals nehmen sie den Film nur als Aufhänger. So schreibt Sterling: "In Matrix passiert alles mögliche. es ist miteinander vermischt und verschmolzen. Ein durcheinander wie Hirnsalat." Das läuft auf was hinaus? Man kann in dem Film alles finden. Man muss nur lange genug suchen.
Ist das nun Ambivalenz oder einfach nur geschickt gemacht? Wer weiß das schon. Aber seien wir ehrlich: In Wahrheit interessiert es uns doch gar nicht! Denn ein Problem ist es gewiss nicht.
Ganz nebenbei: Das Buch hilft hervorragend die Vorfreude zu steigern. Für Reloaded nun vielleicht ein wenig zu spät, aber im November erwartet uns ja noch "Matrix Revolutions". Lest einfach jede Woche eines der 18 abwechslungsreichen Essays. Dann sind es nur noch etwa anderthalb Monate, die man auf Revolutions hinfiebern muss. Und das schaffen wir schon. Irgendwie!

diverse: "Das Geheimnis der Matrix"
Sachbuch, Softcover, 239 Seiten
Wilhelm Heyne Verlag 2003

ISBN 3-4538-7048-4

Weitere Bücher von diverse:
 - Exodus 28
 - Forschungsraumer CHARR
 - Mission Mars - Vorstellung

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