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Mystery (diverse)



Catalina Corvo & Logan Dee

Coco Zamis 27: Freaktown

rezensiert von Thomas Harbach

Der vorliegende siebenundzwanzigste Roman „Freaktown“ startet wieder mit dem Team Catalina Corvo und Logan Dee, welcher Michael M. Thurner, der sich momentan als Mysteryhorrorautor etwas wohler denn als Solo Science Fiction Autor zu fühlen scheint, ersetzt. Logan Dee muss dabei in letzter Sekunde für Michael M. Thurner eingesprungen sein, da sowohl die Verlagsvorschau als auch die Homepage noch den Perry Rhodan Autoren und Österreicher als Autoren nennt. Exposeautor bleibt Uwe Voehl, der mit dem vorliegenden Doppelschlag einen relevanten, aber auch zu langen Zwischenabschnitt des laufenden Zykluses beendet. Am Ende des letzten Romans ist die junge Hexe Coco Zamis im „Interludium Terrae“ gestrandet. Ihr Ziel ist weiterhin das „Centro Terrae“, wo sie für ihren neuen Herren wider Willen einen Auftrag erfüllen soll. Schon der letzte Doppelroman „Friedhof der Verdammten“ schleppte sich die Grundhandlung ein wenig arg dahin. In „Freaktown“ ist es leider nicht anders. Die zu Nocturno erweist sich im Grunde als Saggasse. Er kann oder will Coco Zamis nicht helfen, in ihre Welt wieder zurückzukommen. Ihr Bruder Georg eilt Coco Zamis hinterher und teilweise scheinen sich ihre Sphären in den unterschiedlichen Dimensionen dieser bislang noch nicht gänzlich erforschten Welt zu überlappen. Weitere Hilfe scheint Coco Zamis von ihrer Vampirfreundin Rebecca zu bekommen, die nach der nicht unbedingt freundlichen Begrüßung durch Coco Zamis in Wien verbliebene Familie ihren Astralleib in die Dimension versetzt, in der Coco „gefangen“ gehalten wird. Coco Zamis Mutter Thekla bietet ihren Vater Asmodi um Hilfe. Für diese Hilfe muss sie eine sie erschütternde Aufgabe lösen, die wohl im Mittelpunkt des folgenden Doppelbandes steht. Michael Zamis ist immer noch ein verwandelter Freak und muss für seine Verschwörung mit den falschen Verbündeten gegen Asmodi und seine Getreuen büßen. Am Ende dieser Geschichte mit durch interessante Szenarien eilenden Charakteren warten neben dem Herrscher der Zeiten Septimus Späth Nocturnos Widersacher Lethem auf die junge Hexe. Diesen beiden scheint sie- zum wiederholten Male im Laufe dieser inzwischen umfangreichen Serie – mit ihren Kräften nicht gewachsen zu sein. Im Grunde bleibt es Coco Zamis nur übrig, auf die jeweiligen Ereignisse zu reagieren. In dieser Art und Weise wurden auch die ersten Romane der Abenteuer um die junge Hexe aufgebaut, wobei dieser Rahmen angesichts ihrer ungewöhnlichen Ausbildung noch nachvollziehbar gewesen ist. Sie hat sich gegen ihren Willen auf eine Mission eingelassen, die ihr eigentlich über die Hutschnur wachsen müsste. So sind zumindest die Andeutungen der letzten Bände zu verstehen. Wenn am Ende des vorliegenden „Freaktown“s Coco Zamis und ihr Bruder nach Wien zurückkehren, um sich wieder den nach der zerbrochenen Macht der Zamis gierenden Dämonen zu stellen, bleiben viele Fragen offen. Zum einen hätte dieser Subzyklus in einem deutlich kompakteren Doppelband erzählt werden können. Zum anderen reicht es nicht, teilweise subtil, dann ausgesprochen drastisch Horroratmosphäre mit bizarren Kreaturen und exotischen Hintergründen zu erzeugen. Was insbesondere dem vorliegenden Doppelband fehlt, ist eine stringente, für den Leser jederzeit nachvollziehbare Handlung.Freaktown an sich ist eine interessante Schöpfung. Ein typischer Moloch bestehend aus gigantischen Hochhäusern, die eher an New York denn an eine Zwischenwelt der Dämonen erinnert, bildet den Hintergrund. Die so genannten bizarren Freaks – hier bleiben die drei Autoren eher ambivalent, schlagen zwar den Bogen zu Tod Brownings berühmten wie umstrittenen Meisterwerk „Freaks“, integrieren allerdings ansonsten jede Kreatur, die nicht rechtzeitig die Hochhäuser verlassen konnte – beherrschen diese gigantischen Bauten, wobei sie – ebenfalls sehr ambivalent gehalten – ihre Ausstrahlungen als Waffe nutzen. Die Freaks befinden sich in einem ständigen Konflikt mit den Dämonen. Untereinander bekämpfen sich die Clans der Down- und Uptowns, was wiederum sehr „menschlich“ erscheint. Freaktown ist ohne Frage sehr interessant und selbst der ansonsten eher schwächere Logan Dee erschafft eine Reihe von bizarren wie bedrohlichen Szenen. Aber anstatt etwas länger zu verweilen und das Szenario deutlich besser zu extrapolieren, legen Corvo, Dee und vor allem Exposeautor Uwe Voehl auf Dynamik durch Handlungssprünge wert. Coco Zamis bleibt auf dieser Handlungsebene viel zu lange passiv. Unter Verzicht auf die insbesondere in den hohen zehner Nummern überzogenen sadistischen Passagen – sexuelle Anmache bis versuchte Vergewaltigung findet sich trotzdem im vorliegenden Roman – versucht Coco Zamis sich in dieser fremden Welt zu orientieren. Das Eintauchen und Aufsagen der bizarren Atmosphäre wird überzeugend, wenn auch nicht sonderlich originell beschrieben. Der Mittelteil hängt durch, da insbesondere Logan Dee einige Zeit braucht, um sich auf diesen Handlungsstrang vorzubereiten, bevor der Spannungsbogen abrupt mit einer plötzlich die Initiative ergreifenden Coco Zamis abgeschlossen wird.Sehr viel interessanter – wie schon die Passagen in früheren „Coco Zamis“ Romanen, die sich mit Michael Zamis Vergangenheit auseinandergesetzt haben – sind die wenigen Handlungsteile, die einen anfänglich verwirrten, aber entschlossenen Georg Zamis beschreiben. Zusätzlich wird einiges über seine Vergangenheit berichtet. Diese Passagen fügen sich nahtlos in das immer komplexer werdende Familienbild der Zamis und bilden hoffentlich eine solide Grundlage für die zukünftigen Auseinandersetzungen. Dagegen erscheint die Auseinandersetzung zwischen Nocturno und Letum wie Theklas Bitte an Asmodi über den laufenden Subzyklus hinausreichend. In einem stringenteren, besser plottechnisch entwickelten Buch hätten diesen beiden Sequenzen unabhängig von ihrer Länge die Spannung erhöht und die Erwartung auf die folgenden Bände hoch gehalten. Da „Freaktown“ allerdings eher wie ein Fülldoppelroman erscheint, der handlungstechnisch schon in „Coco Zamis“ 26 hätte abgehandelt werden können, befriedigen diese Sequenzen leider nicht. Als Ganzes betrachtet überzeugt „Freaktown“ hinsichtlich des interessanten, ausbaufähigen Hintergrunds und einigen wenigen bizarren bis sehr gruseligen Szenen, in denen – wie schon angesprochen – auf allzu sadistische Exzesse verzichtet wird. Während die Vampirin Rebecca – zumindest hat sie nicht dem warmen Blut abgeschworen – als Figur und angesichts ihrer Aktionen ausbaufähig sind, wirkt Coco Zamis herumirren bis zum finalen, zu stark konstruierten Dreh unterentwickelt. Stilistisch einmal mehr ist Logan Dees zweite Hälfte deutlich schwächer als Catalina Corvos zumindest interessant exponierter erster Teil. Aus der Zwischenerde hätten die Autoren mit einer stärkeren Grundhandlung sehr viel mehr machen können. So bleibt die Hoffnung, dass die Auseinandersetzung mit den anderen Dämonensippen im häuslichen Wien wieder temporeicher und ein wenig stringenter erzählt wird. Als Abschluss dieses Subzykluses ist „Freaktown“ leider unbefriedigend und verschenkt das vorhandene Potential.



Catalina Corvo & Logan Dee: "Coco Zamis 27: Freaktown"
Roman, Hardcover, 252 Seiten
Zaubermond Verlag 2011

Weitere Bücher von Catalina Corvo & Logan Dee:
 - Coco Zamis 24: Charta Daemonica
 - Coco Zamis 31- Die schwarze Flamme

Leserrezensionen

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24.12.11, 05:46 Uhr
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