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Astrid Korten
"Poesie der Angst"
Leserrezensionen
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20.12.06, 00:09 Uhr
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Jutta Schubert
unregistriert
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Sorry, aber eine Rezension mit den Worten "Diese Haltung ist auf der einen Seite lobenswert und hat vielleicht auch mit dem Geschlecht der Autorin zu tun", degradiert sich sebst. Schade. Total blöd! Als Leser sage ich auch nicht: Die Rezension findet keine literarische Freude, weil sie vielleicht mit dem Geschlecht des Verfassers zu tun hat! Das wäre unreif und albern. Das Buch ist superspannend und bekommt von mir 5 Sterne. Ich konnte Poesie der Angst nicht aus der Hand legen. Bin gespannt auf die Fortsetzung! Beschränken Sie sich bitte in Zukunft auf fachmännische Kommentare und nicht auf prolemik! Jutta Schubert, Stuttgart.
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22.12.06, 17:35 Uhr
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Astrid Korten
unregistriert
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Ein Verlag wird ein Buch nur auf der Basis eines neutralen Gutachters erwerben. Um den Leser ein Einblick in ein Gutachten zu gewährend hier ein Auszug: Astrid Kortens packender Psychothriller spielt in den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Krimi beschreibt die fiktive Geschichte um den Serienmörder Jakob. Das Buch ist überwiegend von einem allwissenden Erzähler geprägt. Ausnahmen bilden die Tagebuchszenen der jungen Katharina. Der Wechsel der Erzählform macht Lust aufs Lesen und steigert die Spannung. Der Leser folgt dem Geschehen einmal aus der Perspektive des Serienmörders Jakob und einmal aus der der Opfer oder ermittelnden Kriminalbeamten. Auch Nebenfiguren wie der geistig behinderte Lukas dienen häufig als Beobachter des Geschehens aus einem Versteck heraus. Das, was den Krimi spannend macht, ist hier auch der häufig berühmte Blick durchs Schlüsselloch, wie er schon auf den ersten Seiten zu finden ist, nämlich in der Szene wo Jakob als Kind seine Mutter bei Liebesdiensten beobachtet. Besonders positiv ist die spannende Erzählweise mit einer abwechslungsreichen Sprache, eindringlichen Bildern und Erzählkniffen wie dem Einsatz des szenischen Präsens an spannenden Stellen. Zur Kamera-Ranfahrt wird zu Beginn einzelner Erzählabschnitte auch oft klassisch eine Beschreibung der Umgebung gegeben, die dann vom Großen ins Kleine führend bei der Beschreibung einer Figur endet. Die Sprachebene in der direkten und indirekten Rede sind nicht nur auf den Charakter, sonders auch auf das Alter und die geistige Reife der Figuren abgestimmt. Besonders eindeutig wird das zum Beispiel in den Szenen, die aus der Perspektive des geistig behinderten Lukas beschrieben werden. Hervorzuheben ist zudem das große Faktenwissen, das hinter der Geschichte steckt. Die Details spiegeln sich in den genauen Beschreibungen von Umgebungen, Figuren und Handlungen nieder und lassen die Geschichte lebhaft und wahrhaftig wirken – das vergrößert die Bereitschaft des Lesers in die Geschichte einzusteigen und sich mit den Geschehnissen treiben zu lassen. Die Autorin ist bewandert auf dem Gebiet der Forensik. Die Beschreibung des Kriminalpsychologen oder der Erlebnisse des psychopathischen Mörders in Brasilien sowie die genauen Kenntnisse des Serienmörderprofils zeigen, dass die Autorin im Vorfeld intensive Umfeldrecherchen durchgeführt hat. "K. Protze, Gutachterin Bellestrik, Redaktionsbüro Hamburg" Der Leserschaft gefällt Poesie der Angst. Die Zahlen sprechen für sich.
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22.12.06, 17:38 Uhr
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Astrid Korten
unregistriert
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Ein Verlag wird ein Buch nur auf der Basis eines neutralen Gutachters erwerben. Um den Leser ein Einblick in ein Gutachten zu gewährend hier ein Auszug: Astrid Kortens packender Psychothriller spielt in den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der Krimi beschreibt die fiktive Geschichte um den Serienmörder Jakob. Das Buch ist überwiegend von einem allwissenden Erzähler geprägt. Ausnahmen bilden die Tagebuchszenen der jungen Katharina. Der Wechsel der Erzählform macht Lust aufs Lesen und steigert die Spannung. Der Leser folgt dem Geschehen einmal aus der Perspektive des Serienmörders Jakob und einmal aus der der Opfer oder ermittelnden Kriminalbeamten. Auch Nebenfiguren wie der geistig behinderte Lukas dienen häufig als Beobachter des Geschehens aus einem Versteck heraus. Das, was den Krimi spannend macht, ist hier auch der häufig berühmte Blick durchs Schlüsselloch, wie er schon auf den ersten Seiten zu finden ist, nämlich in der Szene wo Jakob als Kind seine Mutter bei Liebesdiensten beobachtet. Besonders positiv ist die spannende Erzählweise mit einer abwechslungsreichen Sprache, eindringlichen Bildern und Erzählkniffen wie dem Einsatz des szenischen Präsens an spannenden Stellen. Zur Kamera-Ranfahrt wird zu Beginn einzelner Erzählabschnitte auch oft klassisch eine Beschreibung der Umgebung gegeben, die dann vom Großen ins Kleine führend bei der Beschreibung einer Figur endet. Die Sprachebene in der direkten und indirekten Rede sind nicht nur auf den Charakter, sonders auch auf das Alter und die geistige Reife der Figuren abgestimmt. Besonders eindeutig wird das zum Beispiel in den Szenen, die aus der Perspektive des geistig behinderten Lukas beschrieben werden. Hervorzuheben ist zudem das große Faktenwissen, das hinter der Geschichte steckt. Die Details spiegeln sich in den genauen Beschreibungen von Umgebungen, Figuren und Handlungen nieder und lassen die Geschichte lebhaft und wahrhaftig wirken – das vergrößert die Bereitschaft des Lesers in die Geschichte einzusteigen und sich mit den Geschehnissen treiben zu lassen. Die Autorin ist bewandert auf dem Gebiet der Forensik. Die Beschreibung des Kriminalpsychologen oder der Erlebnisse des psychopathischen Mörders in Brasilien sowie die genauen Kenntnisse des Serienmörderprofils zeigen, dass die Autorin im Vorfeld intensive Umfeldrecherchen durchgeführt hat. "K. Protze, Gutachterin Bellestrik, Redaktionsbüro Hamburg" Der Leserschaft gefällt Poesie der Angst. Die Zahlen sprechen für sich.
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11.01.07, 15:35 Uhr
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Thomas Harbach
unregistriert
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Kommentar zu Frau Jutta Schubert: Wenn Sie schon zitieren, dann sollten Sie den ganzen Abschnitt zitieren. Im Gegensatz zu den oft von Männern geschrieben, sehr sadistisch ausgeprägten Büchern, in denen insbesondere hilflose Jungfrauen vergewaltigt, gequält und schließlich bestialisch ermordet werden, beschränkt sich Astrid Korten eben auf das für einen solchen Roman notwendige. Und das ist meiner Ansicht nach geschlechtsabhängig, Frauen neigen eben dazu, nicht in die sadistische Breite zu argumentieren. Das ist keine Polemik, sondern eher positiv zu sehen. Zu Frau Korten, Gott sei Dank wird erstens nicht jedes Buch durch ein oft nicht neutrales Gutachten verkauft - der Verlag fordert ja das Gutachten von einem Außenstehenden nicht an, sondern entscheidet selbst dank seiner Lektoren oder Prüfer - und zweitens bedeutet Verkaufserfolg auch nicht gleich ein Qualitätsmerkmal. Dann würden für alle Pilcher lieben. Ich glaube, ich habe die Stärken und offensichtlichen Schwächen des Buches neutral herausgearbeitet und dabei auf viele Punkte verwiesen, die weder originär noch originell sind. Darum verstehe ich die Zitate aus einem Gutachten nicht, daß von ihnen wahrscheinlich selbst als Verkaufshilfe genommen worden ist. Andere Autoren, die ich kenne, schreiben ein Expose und verkaufen auch Bücher ohne Gutachter an große Verlage
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