Buchecke


:: Home
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (55)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (17)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (181)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (314)
:: Horror (diverse) (168)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (59)
:: Literatur (diverse) (26)
:: Mystery (diverse) (102)
:: Perry Rhodan (122)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (103)
:: Science Fiction (diverse) (715)
:: Star Trek (43)
:: Stargate (1)
:: Thriller (61)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (37)
:: Zeitschriften / Magazine (15)


:: Artikel (6)
:: Interviews (7)
:: Nachrufe (2)


:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Krimi (diverse)



Dan Brown

Sakrileg

rezensiert von Kevin Reymann

Kurzinhalt (Spoiler)
Robert Langdon, Symbologe aus Haward befindet sich in seinem Hotelzimmer, als er einen Anruf bekommt. Der Direktor des Louvre wurde tot vor der Mona Lisa aufgefunden. Ermordet. Zusammen mit der Enkelin des verstorben Direktors, Sophie, versucht er der Polizei aus dem Weg zu gehen. Dabei entdeckt er immer mehr Hinweise, die Direktor Jacques Saunière hinterlassen hat. Darunter mehrere Indizien auf Bildern im Louvre. Die beiden werden begleitet von Rätseln. Ihre Flucht vor der Polizei treibt sie nach London, wo sie schließlich die Puzzleteile zusammenfügen können. Auf dem Letzten Abendmal ist es tatsächlich eine Frau, die an Jesus Seite sitzt. Schließlich fügt sich eines zum anderen und sogar Jesus' Nachfahren werden entdeckt.

Review (Spoiler)
Dies ist der zweite Roman mit dem Protagonisten Robert Langdon. Auf den ersten wird am Anfang minimal eingegangen, danach aber nicht wieder. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Da hätte Brown auch gleich eine andere, neue Figur nehmen können. Illuminati hatte durchaus Potential, um auch in Browns zweitem Langdon-Band (intensiver) thematisiert zu werden.
In Sakrileg tauchen wir erneut in eine Welt voller Rätsel und Verschwörungen ein. Diese reichen bis zur Kirche und könnten das Glaubensbild vieler Leute durcheinander bringen. Hauptthema ist nämlich, dass auf DaVincis "Letzem Abendmal" zu erkennen ist, dass Jesus und Maria Magdalena ein Paar waren. Aber das ist noch nicht alles. Maria soll ein Kind von Jesus bekommen haben. Tatsachen, die die Organisation "Opus Dei" um jeden Preis geheim halten will. Während des ganzen Romans suchen die beiden auch nach dem Heiligen Gral. Es stellt sich später heraus, dass er der Mutterschoß von Maria Magdalena ist. Der Gral ist ein Symbol für die Verehrung der Fähigkeit der Frau, Leben zu erschaffen.

Es macht Spaß, Langdon und Sophie zu begleiten und mitzufiebern, wie sie die Rätsel lösen. Der Roman ist sehr gut und flüssig geschrieben und er steckt voller Informationen. In Paris gibt es sogar schon "Schnitzeljagden" für Touristen, um den Spuren der beiden zu folgen. Wer nicht ganz soweit reisen will, findet im Internet Dateien, um die Strecke in "Google Earth" nachzuvollziehen.

Leider wurde der Roman zum Ende hin etwas unrealistisch. Die Geschichte, dass noch Nachfahren von Jesus existieren, war mir etwas zu weit hergeholt.

Während ich den Roman gelesen habe, stellte ich mir die Frage, was real, was Fiktion ist, weniger - es war zu spannend, um über etwas anderes als über den Gral oder ein Kryptex nachzudenken. Doch hinterher ist es doch schon interessant zu wissen. Warum z.B. wehrt sich die Kirche so gegen den Roman, wenn sie doch sagen, es sei Fiktion? Nur weil Brown sagt, dass (fast) alles der Realität entspricht? Eine Nonne protestierte ganze zwölf Stunden im knien gegen die Verfilmung. Auch wäre das Buch, wenn es nach so manchem Kardinal ginge, schon lange auf die schwarze Liste gekommen.
Ich bin mir nicht sicher, ob Brown Recht hat - und eigentlich ist es mir auch egal. Auf dem Cover steht nicht Sachbuch, sondern Roman. Und ich genauso muss man es auch behandeln. Es bereitet einem einige Stunden Lesespaß und regt auch zum Nachdenken an. Und das ist doch die Hauptsache! Ich bin schon gespannt auf den dritten, bereits angekündigten, Langdonroman...

Dan Brown: "Sakrileg"
Roman, Hardcover, 605 Seiten
Lübbe 2004

ISBN 3-7857-2152-8

Leserrezensionen

:: Im Moment sind noch keine Leserrezensionen zu diesem Buch vorhanden ::
:: Vielleicht möchtest Du ja der Erste sein, der hierzu eine Leserezension verfasst? ::