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Horror (diverse)



Richard Laymon

Der Keller

rezensiert von Thomas Harbach

In „Der Keller“ fasst der Heyne- Verlag drei frühe Arbeiten Richard Laymons vom Beginn seiner Karriere zusammen, die in den USA als sogenannte „Beast House“ Trilogie vermarket worden sind. Dabei muss hier deutlich herausgestellt werden, dass Richard Laymon mit diesem Roman sein Publikum und seine Taschenbuchverlage zwar schockieren, aber die breite Leserschaft nicht angesprochen hat. Er galt Zeit seiner Karriere als eine Art Schmuddelpunk, der sich „verbotenen“ Themen wie S/M Sex – siehe „Die Insel“ – oder wie im vorliegenden ersten Roman „Im Keller“ sexuellen Akten an Jugendlichen gewidmet hat und diese so expliziert wie es die Lektoratszensur zugelassen hat, beschrieb. „Im Keller“ ist der erste Horrorroman von Richard Laymon, es gibt allerdings eine Reihe von Stimmen, welche der Ansicht sind, dass der Amerikaner schon unter diversen Pseudonymen Erwachsenenliteratur geschrieben hat. Unabhängig von diesen Vermutungen ist „Im Keller“ ein rasant geschriebener Roman, der schon eine Reihe von Themen beinhaltet, die für Richard Laymon bezeichnet und kennzeichnet werden sollen. Vom ersten Augenblick an weiß der Leser, dass die verschiedenen Handlungsebenen nur an einem einzigen Punkt zusammenlaufen können: im Horrorhaus, das in einer kleinen Ortschaft als Touristenattraktion vorgezeigt wird und in das sich niemand nach dem Einbruch der Nacht traut. Warum hat der Leser schon im Prolog erfahren. Die rothaarige, attraktive Donna flieht mit ihrer Tochter Sandy eher durch Zufall in diesen Ort, weil ihr Ex- Mann gerade aus dem Gefängnis entlassen worden ist. Dieser hat eine Haftstrafe von sechs Jahren abgesessen, weil er Sandy vergewaltigt hat. Larry und Jud wollen das Monster im Keller des Hauses töten. Laymon beschreibt sie zu Beginn als typische Macho, welche das Biest nur töten wollen, weil es da ist. Die Verbindung insbesondere zu „Jaws“ ist genauso wenig zu übersehen wie im späteren Verlauf der Handlung die deftige Hommage an Borowyks „The Beauty and the Beast“. Dritter im Bunde ist natürlich Donnas Ex- Mann, der sich von Donnas Schwester die Informationen über ihren Aufenthalts auf brutale Art und Weise holt. In seinem „Gepäck“ führt er als Sexspielzeug ein zwölfjähriges Mädchen mit, dessen Eltern er bestialisch ermordet hat. Richard Laymon überzeichnet den offensichtlich Psychopathen derartig, das trotz aller schockierenden, wenn auch oft implizierten Details der Leser nicht glauben kann, das die Justiz ihn erstens nur zu sechs Jahren verurteilt hat und zweitens er vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird. Wie so oft gibt es bei Laymon keine Motivsuche oder gar Charakterfindung. Er erschafft insbesondere seine Antagonisten aus dem Nichts heraus und konfrontiert die Guten mit ihnen. Danach müssen sie unabhängig von einer nicht vorhandenen Ordnungsmacht wie der Polizei ums Überleben kämpfen und können sich nur „retten“, in dem sie sich auf die gleiche primitive Stufe wie die Schurken stellen. Auf der Seite der Guten bemüht sich Laymon, die natürlich und entschlossen zu zeigen. Insbesondere Donna ist eine attraktive Frau, die ihre Tochter und das Leben liebt. Die nichts gegen einen sich entwickelnden One Night Stand hat und durchaus in der Lage ist, sich gegen eine Reihe von Bedrohungen zur Wehr zu setzen. Dabei überspannt Laymon den Bogen nicht, er bemüht sich, eine gesunde Mischung aus nachvollziehbaren Reaktionen – seine guten Charaktere agieren nie von Beginn an, sie werden immer wieder zum Handeln gezwungen – und anschließend überzeugenden Handlungen zu finden. Im Vergleich zur deutschen Erstauflage im Knaur Verlag – „Haus der Schrecken“ – scheint die Heyne Ausgabe ungekürzt zu sein. Die immer stärker in den Vordergrund tretenden sexuellen Handlungen strahlen trotz aller Perversität eine fast voyeuristische Wirkung auf den Leser aus. Richard Laymon spielt erstaunlich souverän mit der Erwartungshaltung seiner Leser und zieht sie dank seines auch in der deutschen Übersetzung dynamischen Schreibstils in das schmierige Geschehen hinein. Die Gewaltszenen sind brutal, teilweise sadistisch ausgewalzt und im Verlaufe der Handlung verlieren eine Reihe von interessant, wenn auch teilweise zu einfach gezeichneten Figuren jegliches moralisches Feingefühl. Genau wie der Leser erkennen die Protagonisten, das im Schmerz auch Vergnügen stecken kann. Im Schmerz, der anderen zugefügt wird – das beschränkt sich nicht nur auf Donnas Ehemann, der natürlich von Beginn an seine sadistischen Neigungen sehr offen zeigt – wie auch im Schmerz, der selbst empfunden wird. Das Ende ist eine zynische Verdrehung jeglicher Märchen und sicherlich für das im Herzen erzkonservative Amerika eine reine Provokation. Auf den letzten Seiten verschwinden jegliche Grenzen zwischen gut und böse, Beauty and Beast. Auch wenn bis auf das überraschend nihilistische allerdings konsequente Ende eine Reihe von Handlungssträngen und Ideen deutlich vorausgeahnt werden können, ist „Im Keller“ ein idealer Einstieg in Richard Laymons pervers provokante Welt.

Sechs Jahre später nahm Richard Laymon den Handlungsfaden im zweiten Band „Das Horrorhaus“ wieder auf. Aus dem ersten Buch übernahm der Autor im Verlaufe der sehr geradlinigen Handlung einige Figuren, fügt aber getreu seiner Maxime „neue Figuren entsprechen neuen Opfern“ weitere Charaktere dieses Mal geradezu im Doppelpack hinzu. Da sind auf der einen Seite die beiden attraktiven, aber allein lebenden Buchhändlerinnen Tyler und Nora. Nach einem geschäftlichen Abstecher in San Franzisko beschließen sie, Tylers alten Liebhaber zu besuchen. Vor fünf Jahren haben sie sich getrennt. Dan hat in einem kleinen Ort in der Nähe als Polizist gearbeitet, sich inzwischen allerdings nach Malcasa Point versetzen lassen. Im Gegensatz zu Tyler weiß der Leser des ersten Bandes der Serie schon über dessen grausames Schicksal Bescheid. Abe und Jack sind zwei ehemalige gerade aus der Armee entlassene Soldaten, die auf der Suche nach Arbeit und einem festen Ziel durch das Land reisen. Sie helfen gleich zu Beginn des Romans den beiden Frauen, die von einem schmierigen Truckerfahrer von der Straße abgedrängt und mit Vergewaltigung bzw. Mord bedroht werden. Sie retten die Situation. Wie so oft in Richard Laymons Romanen wird im Verlaufe des viel zu geradlinigen Plots dieser Handlungsfaden nicht wieder aufgenommen. In seinen späteren Werken nutzt er gerade diese Situationen, um den Leser und seine überwiegend weiblichen Charaktere mit viel Fingerspitzengefühl und einer spürbaren Portion Sadismus in die Irre zu führen. Hier bleiben diese Ansätze in der Luft hängen. Noch ein drittes Pärchen macht sich auf den Weg nach Malcasa Point. Der Horrorschriftsteller Gorman Hardy erhält von der die Ereignisse des ersten Bandes überlebende Janice Auszüge aus einem alten Tagebuch, in welchem die frühere Besitzerin des Horrorhauses ihre sexuelle Beziehung zu der Bestie beschreibt. Mit Dollarzeichen in den Augen will er diesen Stoff für seinen neuen Roman haben und kommt mit einem Gehilfen/ Freund ebenfalls zum Horrorhaus. Im Verlaufe des Romans überschneiden sich die Wege der einzelnen Gruppen, ohne das aus diesen Begegnungen wirklich Spannung gezogen wird. Das Problem des vorliegenden Buches ist die Vorhersehbarkeit. Der Leser kennt im Gegensatz zu allen bis weit über die Mitte des Buches auftretenden Figuren das Geheimnis die Geheimnisse des Horrorhauses und so überraschen weder aufgespießte Leichen noch dunkle Andeutungen wirklich.

In Hinblick auf die einzelnen Protagonisten agiert Richard Laymon uneinheitlich. Er hat sehr viel Vergnügen, aus dem ungeheuer populären Horrorautoren Gorman Hardy einen verschlagenen, eitlen und vor allem im Verlaufe der Handlung immer verrückter werdenden Killer zu machen. Der Showdown wird durch sein Angebot an unbedarfte, aber Geld gierige Jugendliche ausgelöst, gegen Zahlung von 1000,-- ihm nächtliche Fotos im Hause selbst zu machen. Warum der augenscheinlich sehr reiche Hardy im Grunde mit dem Betreten Malcasa Points zu einem teilweise doch sehr eindimensionalen, wenn auch mit viel Sarkasmus beschriebenen Verrückten wird, erläutert Richard Laymon nicht weiter. Die inzwischen sechzehnjährige Janine lockt Hardy mit den fotokopierten Tagebuchseiten in den kleinen Ort. Sie will mit diesem Trick auf die Schnelle Geld verdienen. Im Verlaufe des Plots wird sie mehr und mehr zur Identifikationsfigur des Lesers. Zu Beginn seiner Charakterisierung agiert Laymon allerdings sehr oberflächlich. Im ersten Buch ist Janine von einem sadistischen Verrückten mehrmals vergewaltigt und gefoltert worden. Trotzdem geht sie ohne Scheu und voller Lust mit Hardys Helfer ins Bett bzw. ins Moos. Auf jegliche tiefer gehende Charakterisierung oder gar eine weitergehende Beschreibung ihrer Traumata verzichtet der Autor. Augenscheinlich muss sie erst deutlich tiefer sinken, bevor sie im Verlaufe des Buches zu sich kommt und schließlich erfolgreich einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Die anderen Figuren charakterisiert Laymon mehr über die Dialoge als ausführliche Beschreibungen. Genüsslich beschreibt ausführlich, wie sich in erster Linie seine weiblichen Protagonisten aus oder umziehen.

Im Vergleich zum ersten Band kann der Autor allerdings dem Plot nicht sonderlich viel beifügen und stellenweise wirkt der Roman eher wie ein Remake ohne das obligatorische menschliche Monster, das seine späteren Werke so einzigartig und vor allem packend machte. Mit einhundert Seiten mehr Umfang erscheinen viele Passagen zu gedehnt, die Dialoge werden einen spürbaren Deut länger geschrieben als unbedingt notwendig und nicht jede Handlung dient dazu, den Plot voranzutreiben.

Kurz vor seinem Tod vollendete Richard Laymon zwölf Jahre nach dem zweiten Band seine „Beast House“ Serie. Der dritte Roman „Mitternachtstour“ ist doppelt so umfangreich wie der erste Text der Serie. Wie im zweiten Werk greift Richard Laymon mit sehr viel Vergnügen auf Ereignisse der vorangestellten Abenteuer zurück und extrapoliert diese teilweise nur. Am Ende des zweiten Romans wusste der Leser, das das „Horrorhaus“ dank der beschriebenen Ereignisse und vor allem des aufgefundenen Biestes inzwischen zu einer absoluten Touristenattraktion geworden ist. Vorsichtshalber haben die Besitzer die Eintrittspreise verdoppelt. Zu Beginn des dritten Bandes ist die Merchadising Welle in vollem Gange. Bücher, Filme, Poster und Touristenschwärme, die aus allen Teilen des Landes kommen, um das verruchte Haus zu besuchen. Exklusiv wird immer Sonnabend um Mitternacht eine besondere und damit aus exklusiv teure Tour angeboten. Außer den Lesern ahnt niemand, dass diese hier beschriebene Tour blutig enden wird. Laymon greift mit Sandy Blume auf einen Charakter zurück, der in den ersten beiden Büchern aufgetreten ist. Im ersten Roman befand sich Sandy auf der Flucht vor ihrem sadistischen Vater, der sie in jungen Jahren missbraucht hat. Dafür ist dieser ins Gefängnis gekommen. Am Ende des Buches ist sie mit ihrer Mutter im Keller des Horrorhauses gefangen und wird von der Bestie immer wieder missbraucht. Allerdings macht dieser schmerzhafte Sex süchtig. Sie gebiert ein halbmenschliches Kind, mit dem sie sich auf der Flucht befindet. Und sie wird alles tun, um ihren Zögling vor der bösen Welt da draußen zu schützen.

Wie in seinen anderen Büchern überrascht Richard Laymon den Leser mit einer Fülle von Subplots, die in seinen besten Arbeiten überraschend stringent und vor allem mit eiskalter Logik geschrieben, zusammenlaufen. Im vorliegenden Roman wirken diese Nebenhandlungen insbesondere in Hinblick auf einen fast sechshundert Seiten umfassenden Thriller wie Füllwerk. Jede dieser einzelnen Handlungsebenen ist in typischer Richard Laymon Manier packend und durchaus spannend geschrieben, sie verlaufen aber nicht selten im Nichts und/ oder in Hinblick auf den Showdown nicht benötigt. Viel schlimmer ist, das es sich bei den meisten Fehlern weniger um Fahrlässigkeit handelt, sondern um den verzweifelten überambitionierten Versuch, nach achtzehn – bis zum ersten Band – bzw. zwölf Jahren – in Hinblick auf den zweiten Roman – das Gefühl dieser beiden für Richard Laymon Bahnbrechenden Romane noch einmal heraufzubeschwören. Im Vergleich dazu wirken seine insbesondere in den neunziger Jahren geschriebenen Thriller geradlinig. Von einer scheinbar alltäglichen Situation oder einer verblüffend einfachen aussehenden Idee ausgehend hat der Leser immer den Eindruck gehabt, als schreibe Laymon einfach drauf los und ließe sich die Handlung selbst entwickeln. Das ist im vorliegenden Band nicht der Fall. Immer mehr und im Verlaufe des Plots immer unglaubwürdiger versucht der Autor eine Idee auf die bisherigen herauszupacken, eine Schraube zu überdrehen, um den Blut und Gore Inhalt der ersten beiden Bücher zu übertreffen. Weniger wäre deutlich mehr gewesen. Das insgesamt eher brüchige Skelett des Romans bricht unter dieser Doppelbelastung im Mittelteil förmlich zusammen und eine Widerholung bekannter Szenen verführt zum Querlesen. Alle Markenzeichen eines Richard Laymon Romans sind vorhanden, sie wirken aber zerdehnt und stellenweise aufgesetzt. Seine Figuren sind noch eindimensionaler als in den ersten beiden Bänden gezeichnet und werden auf Nummern reduziert, die im Verlaufe der Mitternachtstour auf vielfältige Weise ermordet werden. Das reicht allerdings für einen derartig umfangreichen Roman bei weitem nicht aus. Zusammengefasst ist „Mitternachtstour“ der schwächste Roman dieser Trilogie und zeigt, wie ausgeschrieben Richard Laymon nach mehr als sechzig Bücher in weniger als fünfundzwanzig Jahren gewesen ist.

Mit „Der Keller“ hat der Heyne- Verlag die „Beasthouse“ Trilogie in einem verhältnismäßig preisgünstigen Paperback zusammengefasst. Die Romane lassen sich schnell hintereinander weg lesen. Es empfiehlt sich allerdings, eine gewisse Pause zwischen den einzelnen Büchern zu machen. Ansonsten fällt zu stark auf, wie oft der Autor Ideen aus dem ersten und besten Roman wiederholt und stellenweise unangemessen extrapoliert, ohne neue Elemente hinzuzufügen. Im Vergleich zu seinen urbanen Thrillern, in denen er sich auf menschliche Psychopathen konzentriert, überzeugen diese verdrehten „Beauty and the Beast“ Geschichten weniger und wirken stellenweise auch zu statisch. Mit dem ersten Roman hat der Autor sicherlich das konservative Amerika wie ein Jack Ketchum geschockt und sich einen Ruf als Autor erschrieben, der sowohl Sex als auch Gore in überreichlichem Maße liefert. In Hinblick auf seine Figuren, aber auch seine provozierenden Plots hat Laymon im Verlaufe seiner langen Karriere eine Reihe von Romanen geschrieben, die überzeugender und empfehlenswerter sind. Mit „Die Insel“ oder „Das Spiel“ sind zwei dieser Bücher schon auf Deutsch erschienen. In erster Linie lohnt sich „Der Keller“, um nach den Wurzeln seiner Obsessionen zu forschen. Und da gräbt der Leser vor allem im ersten Band sehr viel Schauerliches, aber Interessantes aus.

Richard Laymon: "Der Keller"
Roman, Softcover, 1232 Seiten
Heyne Verlag 2008

ISBN 9-7834-5343-3519

Weitere Bücher von Richard Laymon:
 - Das Grab
 - Das Spiel
 - Das Treffen
 - Der Gast
 - Der Käfig
 - Der Pfahl
 - Der Regen
 - Der Ripper
 - Der Wald
 - Die Insel
 - Die Jagd
 - Die Show
 - Finster
 - Inferno
 - Nacht
 - Night Show
 - Rache

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