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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalty: Noch immer steht die Regierung der Solaren Welten auf dem Kopf: Der Anschlag auf Rudenko und das PFS-Virus klingen immer noch nach.
Die Ermittlungen werden dadurch behindert, dass Rudenko permanent schweigt.
Plötzlich melden sich jedoch die Genetics und bieten eine Aufklärung der Angelegenheit an. Als Gegenleistung wollen sie ihren früheren Lordmanager ausgeliefert bekommen. Mit dessen Hilfe möchte man die politische Situation innerhalb der Genetiker-Welten stabilisieren. Dort regt sich nämlich Widerstand gegen das deponieren ausgedienter Modelle auf kargen Planeten.
Derweil wird Bruder William auf der Sternenfaust von seltsamen Visionen geplagt und Dr. Tregarde arbeitet weiter an seinem geheimen Dronte-Auftrag
Kritik: Das Heft ist nicht schlecht. Die Geschichte liest sich meistens flott und ist sehr unterhaltsam. Schade finde ich jedoch mal wieder die Sternenfaust-Handlung. Sie hat zwar potential, kommt jedoch zu Recht zu kurz. Wann gibt es mal wieder eine richtig gute Geschichte mit der Sternenfaust?
Dann ist es eine ziemlich einfache Aufklärung der letzten Krise. Die Regierung der Genetiker-Welten hatte nicht mit dem Ganzen zu tun. Es waren alles die Widerständler. Das hört sich so gelogen an, dass man gar nicht daran glauben mag. Erst ganz am Ende merkt man, dass die derzeitige Regierung der Genetiker-Welten doch die Wahrheit sagte.
Letztendlich ist die Entwicklung jedoch logisch: Es musste irgendwann zu Protesten in den Genetiker-Welten kommen. Das sie aber gleich so viel Erfolg haben, ist ein wenig erstaunlich.
Was wird nun in den Genetiker-Welten passieren? Hoffentlich gibt es die Antwort bald, denn in dem zwei-Wochen Rhythmus ist es doch immer ein wenig nervig, lange auf Antworten warten zu müssen.
So wäre es auch interessant gewesen, dass Verhältnis zu den Starr wieder zu beleuchten. Im letzten Heft war die Handlung um den Konsensdom besonders interessant, wegen dem möglichen Krieg mit den Starr. Gut, die Solaren Welten haben viel mit sich selbst zu tun, dennoch müssen sie doch irgendwie auf die Aktionen der Starr reagieren.
Schön ist, dass auch Pro Humanity mal wieder auftaucht. Mal sehen, was mit dieser seltsamen Gruppe noch alles passiert. Auch gut ist, dass vieles aus der Perspektive des Ratmitgliedes Vijay Gustaffson geschrieben wurde. Es ist mal eine neue Perspektive.
Insgesamt ein gutes Heft. Auf jeden Fall unterhaltsamer als das letzte. Die Spannung baut sich gut auf und am Ende erwartet einen ein guter Cliffhangar, der schon auf die Fortsetzung der Genetic-Handlung hoffen lässt.
Allerdings weiß ich irgendwie nicht so richtig, wie es mit der Sternenfaust weitergehen soll. Sie ist schon lange in Tranalpha und hat nicht wirklich viel erreicht. Dafür bekommen wir umso bessere Geschichten neben der Sternenfaust. Vielleicht sollte sich das mal ändern.
Sascha Vennemann: "Sternenfaust Band 92 – Widerstand "
Heftroman, Softcover, 64 Seiten
Bastei 2008
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