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rezensiert von Martin Weinrich
Inhalt: Wie im vorherigen Band wechselt die Handlung ständig zwischen dem Karalon-System und der STERNENFAUST im Zharress-System. Im Karalon-System wurde die Wissenschaftlerin Patrisha Roycee von den Starr im goldenen Kubus ermordet. Der j’ebeemsche Agent Markes Irendal, der sich in sie verliebt hatte, setzt nun alles daran, den Mord bekannt zu machen und die Schuldigen zu bestrafen. Doch währenddessen planen die Starr und die Dronte schon das Ende des Goldenen Kubus.
Im Zharress-System sieht die Lage nicht viel besser aus: Captain Dana Frost, Bruder William, Stephan van Deyk und ein paar weitere Menschen sind auf einem abstürzenden Starr-Schiff gefangen – zusammen mit einigen Starr. Sie stürzen auf einem lebensfeindlichen Planeten ab, der eine Strahlung aussendet, der die Menschen und die Starr langsam wahnsinnig werden lässt. Ihre einzige Chance ist es, mit Medikamenten vollgepumpt, einige hundert Kilometer zu wandern, um an ein abgestürztes Funkgerät zu kommen. Danach wäre eine Rettung möglich…
Kritik: „Das Geheimnis der Starr“ glänzt vor allem mit den Charakteren, die ein wenig authentischer sind als sonst. Leider ist das auch schon fast alles. Die Geschichte auf dem Goldenen Kubus ist gut, wie auch schon im Heft zuvor. Nur nimmt sie einen viel zu geringen Anteil. Eigentlich könnte man das viel stärker ausschmücken, immerhin geht es hier um einen möglichen zweiten Krieg mit den Dronte oder gar mit den Starr.
Die Sternenfausthandlung ist leider eher schwach. Hier kommen zwar die Charaktere schön wahnsinnig rüber, aber man rennt Seitenlang über diesen Planeten. Das hat bei mir nicht wirklich für Spannung gesorgt.
Schön finde ich immer Epiloge am Ende, wie auch dieses Heft einen hatte.
Zwei Handlungsebenen finde ich immer schön, aber in diesem Heft hat man der falschen mehr Platz eingeräumt.
Der Zweiteiler hat uns nun die Gewissheit gebracht, dass die Starr mit den Dronte kooperieren. War nicht ein mit Frost bekannter Kommandant der Regierungschef? Warum gehen die Starr ein Bündnis mit dem Volk ein, was sie beinahe ausgerottete hat? Ich könnte mir vorstellen, dass da die Bevölkerung gar nicht mit macht, immerhin müsste fast jeder Star einen Bekannten im Dronte-Krieg verloren haben.
Mal schauen, wann diese Fragen beantwortet werden.
Michelle Stern: "Sternenfaust Band 91 – Das Geheimnis der Starr "
Heftroman, Softcover, 64 Seiten
Bastei
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