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Sternenfaust



Alfred Bekker

Sternenfaust 015:
Zwischen den Fronten

rezensiert von Dieter Krämer

Zusammenfassung:
Im Aradwan-System soll der STERNENFAUST wieder einmal den Wissenschaftler Professor Yasuhiro von Schlichten an Bord nehmen. Dieser nahm an einem wissenschaftlich-militärischen Austauschprogramm mit den Verbündeten Starr teil. Doch dann schlägt auf dem Leichte Kreuzer J'ebeem-Agent 183 wieder zu. Als er sich mit dem Autorisationscode von Ruderoffizier John Santos am Notfallterminal im Maschinenraum der Antischwerkraftgeneratoren einloggen will, wird er überrascht. Fähnrich Ruth Denson wird von dem Agent des Feindes getötet. Gleichzeitig plant, durch die Informationen des Agenten ständig über die aktuelle Situation informiert, der J'ebeemsche Geheimdienst unter Führung von Drelur Laktraan einen Angriff auf das Aradwan-System.
Der Mord an Bord der STERNENFAUST wird untersucht. Dr. Simone Gardikow stellt bei der Obduktion fest, dass Ruth Denson durch mehrere schnell ausgeführte Schläge getötet wurde. Dana äußert die Vermutung, Denson könnte von einem J'ebeem getötet worden sein. Doch Gardikow offenbart ihr das sie in Ruth Densons Körper selbst J'ebeem DNA gefunden hat. John Santos gerät in Verdacht den Fähnrich getötet zu haben. Das er zur Tatzeit verspätet auf der Brücke eintraf und sein Code am Terminal des Tatortes verwendet wurde, verhärtet den Verdacht noch zusätzlich. Er wird in Verwahrung genommen bis die Sachlage geklärt ist. Inzwischen wird ein Beiboot der STERNENFAUST ausgeschleust um auf Aradwan IV den Professor aufzunehmen. Mit an Bord sind neben Dana Frost auch Stein, Bruder William und Lieutenant Jefferson. Auf dem Planeten leben neben den Stützpunkten der Starr auch die so genanten Blauen J'ebeem. Diese Nachkommen von J'ebeem-Siedlern haben eine blaue Hautfarbe durch die Umwelteinflüsse erhalten. Sie leben auf riesigen insektenähnlichen Geschöpfen die sie und ihre Unterkünfte durch die Einöde transportieren. Sie treffen auf den Befehlshaber des Aradwan-Systems, den Starr Sharashtarr. Dana kehrt mit Professor von Schlichten und seinem Team zur STERNENFAUST zurück, während Stein, Jefferson und Bruder William auf dem Planeten zurückbleiben um die Übertragung eines neuen Kommunikationscode zu besprechen.

Die Angriffsflotte der J'ebeem erreicht genau in diesem Moment das Aradwan-System. Ein Kampf mit den Starr entfacht und die STERNENFAUST befindet sich zwischen den Fronten. Dana bleibt nur die Entscheidung zur vorläufigen Flucht. Dabei muss sie notgedrungen das Außenteam auf Aradwan IV zurücklassen. Auf Aradwan IV erlebt das Außenteam inzwischen, wie die Starr im Weltraum die J'ebeem mit aller Härte bekämpfen. Dabei nehmen sie auch ihre gefürchtete Antimaterie-Waffe zu Hilfe. Diese lässt am Ort ihrer Zerstörung kleine Schwarze Löcher zurück. Die Starr scheinen diese Nebenerscheinung trotz der Zweifel der menschlichen Delegation voll im Griff zu haben. Sharashtarr muss jedoch mit den Menschen vor den angreifenden J'ebeem Bodentruppen mit einem Gleiter fliehen.

An Bord der STERNENFAUST gehen die Ermittlungen in eine entscheidende Richtung. John Santos wird zur Brücke beordert. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt und einige Indizien sprechen eindeutig für die Unschuld des Lieutenant. Gardikow hat darüber hinaus festgestellt, dass Ruth Denson keine J'ebeem war, sondern ein Mittel das ihr injiziert wurde eine unkontrollierte Zellwucherung hervorrief. Diese Wucherung sollte vorgeben, dass es sich bei Denson um eine J'ebeem handelt. Nur durch den schnellen Fund der Leiche konnte dieses vor Abschluss der Metamorphose entdeckt werden. Die Untersuchungen lassen vermuten, dass sich unter der Besatzung immer noch ein Agent der J'ebeem befindet. Es sollen Blutproben der gesamten Besatzung genommen werden um den Agenten zu überführen. Agent 183 kann Gardikow jedoch mittels einer falschen Vene, in der sich Menschenblut befindet, ein weiteres Mal täuschen.

In einer Wüste von Ardawan IV versteckt sich die zurückgebliebene Truppe vor ihren Verfolgern. Doch als sie mit einer Kolonne der Blauen J'ebeem zusammentreffen werden die Starr die sie begleiten getötet. Die Menschen hingegen werden verschont. Die Blauen J'ebeem halten sie für ihre Vorfahren und helfen ihnen zu einer Art Raumschifffriedhof zu gelangen. Dort können sie mithilfe eines noch intakten Raumschiffs fliehen und kehren an Bord der STERNENFAUST zurück. Wochen später nimmt Dana Kontakt zu Commodore Jackson auf. Eine Militärärztin namens Rajina McIvory hat den Fall Denson untersucht. Sie erzählt der verwunderten Dana, dass Ruth Danson doch eine J'ebeem Agentin gewesen sei und der Fall damit abgeschlossen. Alle weiteren Vermutungen erstickt die ominöse Ärztin im Keim…

Kommentar:
Ganz nett, aber ohne bleibenden Eindruck. Das dürfte wohl diesen Roman von Alfred Bekker am ehesten beschreiben. Den Großteil des Heftes habe ich gelesen ohne eigentlich den Inhalt wahrzunehmen. Bei der Zusammenfassung musste ich dementsprechend einige Stellen nachblättern um die Story zusammenzukriegen. Diesmal konnte mich Bekker nicht überzeugen. Der Anfang las sich noch recht gut und lies eine gute Geschichte erhoffen. Doch insgesamt ist diese Story zu allgemein und oberflächlich geraten. Die Jagd nach dem Agenten hält auch keine neuen Überraschungen bereit. Also warten wir aufs nächste Heft...

Vielen Dank an unsere Partnerseite

Alfred Bekker: "Sternenfaust 015: Zwischen den Fronten"
Heftroman, Softcover
Bastei 2005

Weitere Bücher von Alfred Bekker:
 - Die Kanonen von Dambanor II
 - Die letzten Tage der Solaren Welten
 - Sternenfaust - Vorstoß ins Niemandsland
 - Sternenfaust 005 - Msssarrrr!
 - Sternenfaust 010: Im Reich der Kridan
 - Sternenfaust 013: Schlacht um die Wega
 - Sternenfaust 018: Grüne Hölle
 - Sternenfaust 7 - Stützpunkt Roter Stern
 - Sternenfaust 8- Die Mönche vom Sirius
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