Buchecke


:: Home
:: Suche


:: 24 (4)
:: Abenteuer (55)
:: Alias (1)
:: Babylon 5 (7)
:: Buffy & Angel (25)
:: Comics (diverse) (17)
:: Die Bibliothek von Babel (30)
:: Fantasy (diverse) (181)
:: Farscape (1)
:: Heftromane (314)
:: MADDRAX (57)
:: Mission Mars (5)
:: Perry Rhodan (49)
:: Rah Norton (1)
:: Ren Dhark (42)
:: Stargate (3)
:: Sternenfaust (131)
:: Vampira (26)
:: Horror (diverse) (168)
:: Komödien (diverse) (2)
:: Krimi (diverse) (59)
:: Literatur (diverse) (26)
:: Mystery (diverse) (102)
:: Perry Rhodan (122)
:: Roswell (4)
:: Sachbücher (103)
:: Science Fiction (diverse) (715)
:: Star Trek (43)
:: Stargate (1)
:: Thriller (61)
:: TV (diverse) (10)
:: Vampire (37)
:: Zeitschriften / Magazine (15)


:: Artikel (6)
:: Interviews (7)
:: Nachrufe (2)


:: Weitere Sendungen


:: SciFi-Forum: Buchecke


Sternenfaust



Guido Seifert

Sternenfaust Band 193 - Der stählerne Stern

rezensiert von Martin Weinrich

Inhalt: Die Sternenfaust-Besatzung findet kein weiteres Akoluthorum, die Stimmung an Bord wird immer schlechter. Die Köchin der Sternenfaust, Missie, überredet Dana Frost daher, auf dem nächstbesten Planeten frische Lebensmittel zu suchen. Sie geht davon aus, dass die synthetischen Nahrungsmittel die Stimmung zusätzlich drücken und dass frisches Essen die Moral steigern wird.
Wie es der Zufall will, befindet sich auf dem Planeten tatsächlich ein Akoluthorum. Es wird aber durch einen undurchlässlichen Bunker geschützt, so dass die Sternenfaust es nicht anmessen kann. Außerdem wird der Planet durch einen EMP-Strahler geschützt, der anfliegende Objekte anvisiert und die Elektronik ausfallen lässt. Dieser Waffe fällt das Shuttle der Sternenfaust zum Opfer. Es stürzt ab und das Team landet auf dem fremden Planeten, dessen Bewohner sich bereits auf die Ankunft der Tenebrikoner vorbereiten...

Kritik: Das Konzept der Akoluthorumssuche hat für einige wirklich gute Romane gesorgt. Seit dem letzten Heft schwächelt es aber. Auch in "Der stählerne Stern" weiß das Volk, das im Besitz des Akoluthorums ist, nicht zu überzeugen. Es hat kaum prägnante Züge. Stattdessen hat es sich damit abgefunden, dass jährlich die Tenebrikoner kommen und Bewohner des Planeten verschlingen. Damit das Hauptvolker dem nicht zum Opfer fällt, jagt es immer die Mitglieder eines anderen Volkes, das auf diese Weise an den Rand der Auslöschung gebracht wurde.

Auch hier gibt es die Prophezeiung der Ankrilen, dass irgendwann jemand vom Himmel kommen wird und das Akoluthorum sicher seiner Bestimmung zuführen wird. Das weiß der Leser leider lange vor der Sternenfaust. Damit ist jede Spannung des Romans verschwunden. Denn natürlich schafft die Crew es, das Akoluthorum zu erlangen.

Immerhin zweifelt der Anführer des Volkes an der Prophezeiung. Das sorgt für ein wenig Spannung, kann aber auch nicht wirklich überzeugen. Zum Schluss kann Taro die Tenebrikoner mal wieder im Alleingang reihenweise töten. Dank Taro haben die Tenebrikoner im ganzen Zyklus nur im Auftaktroman ein gewisses Gefahrenpotential ausgestrahlt. Sie hätten längst durch ein bedrohlicheres Volk ersetzt werden müssen.

"Der stählerne Stern" verschenkt zudem viel Potential. Es wurde bereits erwähnt, dass der Leser viel zu früh von dem Akoluthorum erfährt. Das ist ungünstig. Aber auch die ethische Fragestellung, ob es in Ordnung ist, für das Überleben des eigenen Volkes ein anderes zu opfern, wird hier nur am Rande behandelt. Das ist schade, denn die Sternenfaust-Besatzung stand vor gar nicht allzu langer Zeit vor der selben Frage und hat sich dafür entschieden, ein anderes Volk zu opfern. Dazu kam es dann nicht, aber an diesen Handlungsstrang hätte hier sehr gut angeknüpft werden können.

In der Mitte des Zyklus schwächelt die Handlung mit "Der stählerne Stern" nun weiter. Das liest sich nicht schlecht, die Figuren sind ganz sympathisch getroffen. Aber anstatt mit der Sternenfaust-Besatzung um das nächste Akoluthorum zu zittern, weiß der Leser schlicht zu viel. Das hätte deutlich besser und vor allem spannender sein können

In dem nächsten Roman wird die frühere Autorin Mara Laue in die Serie zurückkehren. Ihr gelang es immer besonders gut, fremde Völker auf engem Raum einzuführen. Da in diesem Zyklus in fast jedem Roman ein neues Volk eingeführt wurde (von denen wohl leider nach dem Verlassen Andromedas keins wieder eine Rolle spielen wird), bietet sich Laue wohl die Chance ihr altbekanntes Talent bei ihrem Comeback zu entfalten. Wünschenswert wäre es.

Guido Seifert: "Sternenfaust Band 193 - Der stählerne Stern"
Heftroman, Softcover, 64 Seiten
Bastei 2012

Weitere Bücher von Guido Seifert:
 - Sternenfaust Band 120 - Die Welten der Erdanaar
 - Sternenfaust Band 141 - Spuren im Weltraumfriedhof
 - Sternenfaust Band 142 - Der Tele-Ring der Alendei
 - Sternenfaust Band 156 - Sol X
 - Sternenfaust Band 163 - Turanors Entscheidung
 - Sternenfaust Band 168 - Die Sphären der Kad'Chie
 - Sternenfaust Band 169 - Hakaamya upo
 - Sternenfaust Band 176 - Rendezvous mit einem Klon
 - Sternenfaust Band 182 - Handlanger der Gemini
 - Sternenfaust Band 183 - Duell der Orphanen

Leserrezensionen

:: Im Moment sind noch keine Leserrezensionen zu diesem Buch vorhanden ::
:: Vielleicht möchtest Du ja der Erste sein, der hierzu eine Leserezension verfasst? ::