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Sternenfaust



Michelle Stern

Sternenfaust Band 132 - Das Urteil des Raisa

rezensiert von Martin Weinrich

Inhalt: Der Raisa der Kridan nĂ€hert sich der VoljĂ€hrigkeit. Sein Lehrmeister Satren-Nor hat kaum noch Einfluß auf ihn. Daher kann er den Raisa auch nicht davon abbringen, zunehmend feindliche Gedanken gegen die Solaren Welten zu hegen.
Die Sternenfaust ist derweil auf dem Weg zu dem Zentralplaneten der J'ebeem Ebeem. Dort soll Wanda Ndogo vom diplomatischen Korps ein BĂŒndnis mit den J'ebeem aushandeln. Das Überraschende ist, dass die J'ebeem einem BĂŒndnis außerordentlich geneigt scheinen.
Als die Kridan von dem BĂŒndnis erfahren, stellen sie den Solaren Welten ein Ultimatum: Entweder sie nehmen von dem BĂŒndnis Abstand oder es kommt zum dritten Kridan-Krieg...

Kritik: Wenn der Raisa nicht in den nĂ€chsten Heften wieder zur Vernunft kommt, ist dieser Roman ein Meilenstein fĂŒr die weitere Handlung des Zyklus. Denn natĂŒrlich können sich die Menschen nicht auf solch ein Ultimatum einer fremden Macht einlassen. Es kommt daher zum Krieg.

Ärgerlich ist an diesem Roman kaum etwas. Störend ist nur wie immer das unabhĂ€ngige diplomatische Korps und die politische Situation in den Solaren Welten.
Es ist einfach furchtbar unsinnig, dass die Solaren Welten einen unabhĂ€ngigen diplomatischen Dienst haben. Was soll denn das "unabhĂ€ngig" da heißen? Das die auch noch fĂŒr andere Nationen arbeiten? Das sie sich von der Regierung nichts befehlen lassen? Aber wenn sie sich von der Regierung nichts befehlen lassen, ist die Regierung ja auch nicht dazu gezwungen, dass was die Diplomaten verhandeln umzusetzen. Eine unsinnige Einrichtung.
Außerdem gibt es in diesem Heft eine weitere Szene im Solaren Rat. In diesem Rat, der immerhin die gesamten Solaren Welten vertritt, sitzen lediglich 28 Menschen. Zwei davon sind die Vorsitzenden der beiden grĂ¶ĂŸten Konzerne der Nation, zwei Mitglieder gehören dem Planeten Marina, der hauptsĂ€chlich aus Wasser besteht an. Diese zwei Mitglieder prĂ€sentieren somit ein Vierzehntel des Staates. Ist Marina ein Vierzehntel der Solaren Welten?
Es ist dringend nötig, dass das politische System der Solaren Welten einmal erlÀutert wird.

Ansonsten macht der Roman echt Spaß. Die Beziehung zwischen der Christopherin Frida und dem ChefunterhĂ€ndler der J'ebeem wirkt zwar zunĂ€chst ein wenig merkwĂŒrdig, ist aber ĂŒberzeugend dargestellt. Etwas seltsam ist noch immer, dass Izanagi die Christophorer verlassen hat. So richtig deutlich wurde nicht, warum er nach der Telepathen-AffĂ€re auf einmal diesen Schritt gemacht hat und warum er nicht im Orden bleiben konnte und trotzdem auf die Sternenfaust gehen konnte.
Schön ist aber, dass die verschiedenen Fraktionen der J'ebeem mal wieder kurz erwĂ€hnt werden. Dort ist durchaus noch Bewegung zu verzeichnen. Außerdem gibt es natĂŒrlich mal wieder eine typisch j'ebeemsche Intrige.

Die wirklich spannende Handlung spielt sich aber auf Kridania ab. Nicht nur, dass dort der Krieg beginnt, irgendetwas scheint den Raisa auch zu beeinflussen. Es bleibt zu hoffen, dass man nicht zu lange auf eine Auflösung dieser Frage warten muss.
Besonders interessant ist aber, wie Sun-Tarin mit dem drohenden Krieg zurecht kommt. Sun-Tarin war eine lange Zeit auf der Sternenfaust stationiert und hat in dieser Zeit viele Szenen in den Heften bekommen. Dadurch war er dem Leser teilweise nĂ€her als mancher BrĂŒckenoffizier der Sternenfaust. Dann wurde er plötzlich in einem Heft aus der Serie herausgeschrieben. Jetzt ist er wieder zwiegespalten. Einerseits versteht er die Menschen nicht, andererseits hat er halt doch ein paar Freunde unter den Menschen, gegen die er nur Ă€ußerst ungern kĂ€mpfen möchte.

Insgesamt fĂŒhrt "Das Urteil des Raisa" den Weg fort, den der neue Zyklus bisher eingeschlagen hat: Es wird eine spannende, handlungsreiche, in großen Teilen in sich abgeschlossene Geschichte erzĂ€hlt, die aber gleichzeitig auch noch den roten Faden voranbringt. Außerdem hat die Sternenfaustcrew noch ein paar Auftritte, sodass die Charaktere nicht in Vergessenheit geraten und es gibt Anspielungen auf frĂŒhere Hefte (vor allem auf der Starlight). Das ist kurzweilig und unterhaltend - sehr gut.

Michelle Stern: "Sternenfaust Band 132 - Das Urteil des Raisa"
Heftroman, Softcover, 64 Seiten
Bastei 2010

Weitere Bücher von Michelle Stern:
 - Maddrax Band 217 – Der Unsichtbare
 - Maddrax Band 233 - Enklave der TrĂ€umer
 - Maddrax Band 238 - Herz aus Eis
 - Maddrax Band 243 - Das namenlose Grauen
 - Maddrax Band 246 - Am Ende aller Zeiten
 - maddrax Band 254 - Das Nest
 - Maddrax Band 258 - Chronik des Verderbens
 - Maddrax Band 278 - Der Gott der Mar'osianer
 - Perry Rhodan Neo 18- Der erste Thort
 - Perry Rhodan Neo 18: Der erste Thort
 - Perry Rhodan Neo 27- Das Gespinst
 - PR Neo 32- der schlafende Gott
 - PR Neo 38- Der Celista
 - Sternenfaust 111 - Die Stimmen der Götter
 - Sternenfaust Band 104 - Die Kristalle der Dondari
 - Sternenfaust Band 108 - Die Gabe der Telepathen
 - Sternenfaust Band 117 - Sternenjagd
 - Sternenfaust Band 138 - Tyrannenmord auf Kridania
 - Sternenfaust Band 145 - RĂŒckkehr zu den Basiru-Aluun
 - Sternenfaust Band 146 - Die kosmische Barriere
 - Sternenfaust Band 150 - Das Auge des Universums
 - Sternenfaust Band 189 - In Pranurs Gewalt
 - Sternenfaust Band 90 – Der goldenen Kubus
 - Sternenfaust Band 91 – Das Geheimnis der Starr
 - Sternenfaust Band 98 - Verloren

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